Garmin epix im Test

Die epix ist die erste GPS-Uhr von Garmin, welche eine vollständige Kartenkompatibilität bietet und viele Funktionen der klassischen Outdoor-Navigation ans Handgelenkt bringt. Unser Test zeigt, für welche Einsatzgebiete die epix am besten geeignet ist und wo noch nachgebessert werden sollte…

Garmin epix Test: Hardware und GPS-Empfang


Mit der Garmin epix erweitert Garmin sein GPS-Uhrenangebot wieder in Richtung klassischer Outdoor-Navigation. Während sich die Garmin Fenix 3 gegenüber der Fenix 1/2 vor allem in Richtung Multisport weiterentwickelt hat, versucht die Garmin epix mit ihrer vollen Karten-Kompatibilität, die Nutzer klassischer Outdoor-Handgeräte wieder mehr von dem Konzept einer GPS-Uhr zu begeistern. Damit ist die epix die erste GPS-Uhr von Garmin, welche auch offiziell eine Kartendarstellung besitzt. Mit Schrittzähler und Smartwatch-Funktionen möchte Garmin auch Kunden aus dem aufstrebenden Markt der Fitnessarmbänder und Smartwatches für die epix gewinnen.

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Wir haben die Garmin epix über einen langen Zeitraum und bei vielen unterschiedlichen Aktivitäten getestet und bemühen uns in diesem Testbericht, die Möglichkeiten der Garmin epix aufzuzeigen und die Fragen zu klären: Für welche Zielgruppe ist die Garmin epix geeignet? Und: Welche anderen Produkte wie Fitnessarmband, Outdoor-Handgerät, Sport- und Laufuhr, Schwimmuhr oder Smartwatch kann die epix vielleicht ablösen.

garmin_epix_watchface

Wir wollten den Testbericht (nach unserer ersten Vorstellung) eigentlich bereits vor einigen Monaten fertigstellen, allerdings hatte die epix zu diesem Zeitpunkt noch derart viele Softwarefehler, dass an einen echten Test kaum zu denken war. Mittlerweile, viele Updates später, sind die meisten Probleme behoben. Unserer Meinung nach wurde die epix von Garmin ein halbes Jahr zu früh an Kunden ausgeliefert und kann durchaus als Bananenprodukt (reift beim Kunden) bezeichnet werden! Die Ernte allerdings kann sich sehen lassen!

Garmin epix Test: Gehäuse und technische Daten

Die Garmin epix ist mit 51 x 53 x 18 mm nicht zu übersehen und wirkt etwas klobig. Das Design erinnert zwangsläufig an die guten alten G-Shock-Uhren von Casio aus den 80er Jahren und kann, muss aber nicht, gefallen. Die Garmin epix wiegt ca. 85 Gramm und ist damit nur unwesentlich schwerer als die Garmin Fenix 3. Möglich wird das geringe Gewicht durch die Verwendung von viel Kunststoff, was die epix gegenüber der Fenix 3 weniger edel wirken lässt.

garmin_epix_seite

Das wasserdichte Gehäuse wird von Garmin mit 5 ATM angegeben und erlaubt damit Aktivitäten wie Schwimmen, Schnorcheln und andere Aktionen im flachen Wasser. Neben der Bedienung über das Touchscreen-Display kann die epix auch komplett über die 5 seitlichen Tasten bedient werden. Dank des guten Druckpunktes und der Größe der Tasten ist eine Bedienung mit Handschuhen z.B. beim Skifahren denkbar.

Garmin epix, Garmin fenix 3, Garmin vivoactive
Garmin epix, Garmin fenix 3, Garmin vivoactive

Garmin epix Test: Tragekomfort

Das Armband ist mit 33 mm sehr breit (fenix 3 nur 26 mm) und gegenüber der fenix 3 deutlich weicher, was den Tragekomfort der großen Uhr erhöht. Im Alltag ist die Uhr insgesamt noch bequem zu tragen, kann aber aufgrund ihrer Abmessungen und des ungewöhnlichen Designs durchaus Sprüche wie „Wow! Was trägst Du denn da am Arm? Kann man sich damit auch rasieren?“ auslösen. Als Fitnesstracker kann die epix Schritte zählen und den Schlaf überwachen. Unserer Meinung nach sind die Abmessungen jedoch nicht dafür geeignet, die Uhr 24 Stunden lang und an 7 Tagen die Woche zu tragen, was eine Nutzung als reinen Fitnesstracker weniger sinnvoll erscheinen lässt.

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Garmin epix (unten), Garmin fenix 3 (Mitte), Garmin vivoactive (oben)

Garmin epix Test: Display

Ausgestattet wurde die Garmin epix mit einem 1,4 Zoll großen Chroma Farb-Touchscreen mit einer Auflösung von 205 x 148 Pixeln. Gegenüber den 218 x 218 Pixeln der Garmin fenix 3 und in Anbetracht der wuchtigen Abmessungen sowie der Kartenfunktion, würde man sich ein noch größeres Displays mit höherer Auflösung wünschen.
Trotzdem kann das Display in der Praxis voll überzeugen. Es ist bei allen Umgebungshelligkeiten inkl. direktem Sonnenlicht hervorragend abzulesen. Das Touchscreen reagiert schnell und zuverlässig und vereinfacht die Bedienung erheblich, vor allem im Umgang mit der Karte, gegenüber der fenix-Serie. Die Displaybeleuchtung ist ausreichend hell und kann optional auch automatisch beim Heben des Armes aktiviert werden. Leider kann die Helligkeit nicht geregelt werden, der einzige Nachteil des Displays. Mit Sicherheit aber ist es eines der besten farbigen Touchscreen-Outdoordisplays überhaupt.

Garmin epix Trackaufzeichnung beim Rudern
Garmin epix Trackaufzeichnung beim Rudern, direktes Sonnenlicht

Garmin epix Test: Speicher

Die Garmin epix verfügt über insgesamt 8 GB internen Speicher. Die vorinstallierte Basiskarte nimmt zusammen mit der ebenfalls vorinstallierten Freizeitkarte Europa ca. 2,7 GB Speicherplatz ein. Installiert man zusätzlich die optional verfügbare Topo Deutschland V7, verbleibt noch knapp 2 GB freier Speicherplatz. Auch wenn sich der Speicher nicht über eine Speicherkarte erweitern lässt, Speichermangel wird man auf der epix nicht bekommen.

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Garmin epix Test: Schnittstellen

Über Bluetooth LE kann die Garmin epix mit einem Smartphone gekoppelt werden und somit gespeicherte Aktivitäten über eine Connect-Mobile-App an den Garmin Connect Account senden. Darüber hinaus lassen sich optionale Sensoren über ANT+ koppeln. Zur Auswahl stehen viele Sensoren, darunter Herz– und Trittfrequenzmesser sowie Temperatur– und Laufsensoren. Auf eine WLAN-Schnittstelle, mit der Aktivitäten automatisch im heimischen WLAN in den Connect Account hochgeladen werden, muss die epix im Gegensatz zur fenix 3 verzichten. Wer kein Smartphone verwenden möchte, kann Daten auch über einen PC oder Mac und das mitgelieferte Lade- und Datenkabel in seinen Garmin Connect Account laden (über Garmin Express).

 hrm-run  hrm-tri  hrm-swim hrm  bike lauf  tempe
HRM-Run HRM-Tri
Triathlon
 HRM-Swim Prem.
Herzfreq.
Bike Speed
+ Cadence
Laufsensor Tempe
EUR 88,98 EUR 99,95 EUR 76,95 EUR 39,99 EUR 53,88 EUR 57,00 EUR 25,85

Leider werden nicht alle optionalen Sensoren mit vorinstallierten Datenfeldern optimal visualisiert. Um z.B. ein Diagramm der Herzfrequenz angezeigt zu bekommen, ist die Installation von IQ-Apps bzw. IQ-Datenfeldern notwendig.

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IQ-Connect Datenseite mit Herzfrequenzdiagramm

Garmin epix Test: Akkulaufzeit

Die Garmin epix verwendet einen nicht wechselbaren Lithium-Ionen-Akku und ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von 50 Stunden im UltraTrac– (2 Minuten Intervall), 20 Stunden im Trainings– und 6 Wochen im Uhrenmodus. In der Praxis ist die Laufzeit von vielen Einstellungen und sonstigen Umgebungsvariablen wie z.B. der Temperatur abhängig.

Grundsätzlich hat unser Test die Angaben von Garmin bestätigt! Im Trainingsmodus ohne Bluetooth, aber mit Glonass-Empfang, und bei kalten Temperaturen erreichte die epix eine Laufzeit von über 18 Stunden. Die parallel getestete Garmin fenix 3 erreichte nur gut 15 Stunden Laufzeit. Insgesamt ist die Akkulaufzeit auch bei intensiver Nutzung (Licht, Trackintervall 1 Sekunde, Bluetooth, externe Sensoren) für lange Tagestouren ausreichend. Nutzt man kein GPS, aber lässt die epix dauerhaft mit dem Smartphone verbunden, reicht der Akku gemäß unserem Test bei normaler Nutzung fast eine Woche.

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Für ein Nachladen während der Tour unbedingt den USB-Massenspeichermodus deaktivieren, sonst sieht man nur diesen Bildschirm

Der Ladeclip wird seitlich angesteckt und ermöglicht ein Nachladen des Akkus auch während einer Tour. Für Rechtshänder, die ihre Uhr in der Regel links tragen, ist der Ladeclip leider etwas unpraktisch an der rechten Seite der Uhr angebracht. Während der Zwischenladung ist es daher sinnvoll, die Uhr kurz am rechten Arm zu tragen. Die Akkuladezeit ist extrem kurz, bereits nach einer Stunde ist der Akku zu ca. 80 % geladen. Ein kleiner externer Akku, solare Energiequellen oder ein kleiner Thermogenerator reichen also aus, um auch mehrtägige Touren problemlos zu meistern, ohne den UltraTrac-Modus (Positionsermittlung alle 2 Minuten) in Anspruch nehmen zu müssen. Leider kann der Akku nicht getauscht werden. So hat sich z.B. die Akkulaufzeit unserer fenix 1 nach mehrjährigem Gebrauch bereits deutlich verringert.

Hinweis

epix_ladenDer Akku der Garmin epix ist noch nicht vollständig geladen, wenn die Anzeige auf 100 % steht. 100 % werden beim Wechsel von Konstantstrom zu Konstantspannung angezeigt (nach ca. 1 h), der Akku ist dann aber erst zu gut 80 % geladen.

Die Garmin epix benötigt für eine vollständige Ladung ca. 3,5 Wattstunden. Selbst ein kleiner externer Akku wie der TwoNav 2600  speichert genug Energie um die epix mehr als 2 x komplett zu laden. Eine Übersicht über kleine und größere Zusatzakkus unter: Externe Akkus im Vergleichstest. Auch Solarlader oder Thermogeneratoren bieten eine Möglichkeit die epix unterwegs zu laden.

garmin_epix_charge

Garmin epix Test: GPS-Empfang

Noch nennen wir diesen Abschnitt in unserem Test „GPS-Empfang“, treffender wäre mittlerweile dagegen eher „Standortbestimmung“, denn die Garmin epix empfängt optional, wie mittlerweile die meisten Geräte, nicht nur Signale des amerikanischen GPS, sondern auch des russischen Glonass-Navigationssystems. Wie schon bei anderen Outdoor-Navis konnten wir durch die zusätzliche Nutzung von Glonass bzw. auch WAAS/EGNOS keine wesentliche Verbesserung der Positionsgenauigkeit, welche den erhöhten Energieverbrauch im Alltag rechtfertigen würde, feststellen. Es mag sicher unter besonders schwierigen Empfangsbedingungen Konstellationen geben, in denen ein Positionsverbesserung durch die Verwendung erreicht wird, in der Praxis indes ist der Nutzen gering.

Die epix berechnet die Position erst, wenn ein Training gestartet wird bzw. ein Uhren-Widget, wie z.B. die Karte oder die Mondphasen, eine Standortbestimmung anfordert.  Ein manuelles Starten des GPS-Empfangs wie bei der fenix 1 ist nicht mehr möglich. Vor allem für das Karten-Widget hat das den Nachteil, dass es immer erst einige Zeit benötigt, bis die Position auf der Karte angezeigt wird. Es wäre schön, wenn man GPS z.B. auch dauerhaft im UltraTrac-Modus im Hintergrund aktivieren könnte, um so auch einen gelegentlichen Blick auf die Postion auf der Karte werfen zu können. Bedauerlicherweise schaltet die epix, wenn keine Aktivität gestartet wurde, nach 2 Minuten automatisch in das Uhren-Watchface und deaktiviert den GPS-Empfang.

Die Zeit bis zur ersten Standortbestimmung ist natürlich von den Empfangsbedingungen abhängig, in der Regel aber deutlich unter einer Minute. Im direkten Vergleich zur Garmin fenix 3 benötigt die epix hingegen immer ein paar Sekunden länger.

Die Antenne wird von Garmin als EXO-Edelstahlantenne bezeichnet. Sie ist ringförmig in die Lünette integriert. Die Empfangsqualität der Garmin epix war auf unseren vielen Testtouren im Allgemeinen in Ordnung.


garmin_epix_trackvergleich

Auch wenn die Genauigkeit und Empfindlichkeit nicht an die besten Outdoorgeräte herankommt, hat uns der GPS-Empfang mit den neuesten GPS-Firmwareupdates positiv überrascht. Ebenso hat sich die fenix 3 gegenüber unseren ersten Tests massiv verbessert und zeigt mittlerweile, wie die epix, einen ausgewogenen Track. Problematisch ist bei beiden Uhren dennoch das Verhalten im Stand, vor allem bei schlechten Empfangsbedingungen. Es entsteht leicht eine Wolke aus Positionsbestimmungen, welche dazu führt, dass die zurückgelegte Entfernung übermäßig aufsummiert wird. Das Umschalten des Trackaufzeichnungsintervalls von „jede Sekunde“ auf „intelligent“ bringt etwas Verbesserung, reduziert aber Details im Track. Die Nutzung der Funktion „Auto Pause“ löst das Problem nur, wenn man sich zügig und gradlinig fortbewegt. Auf einer langsamen Familientour mit vielen kleinen Unterbrechungen ist es deshalb schwierig eine zuverlässige Tracklänge zu messen. Die Garmin epix neigt durch das Bilden von Trackwolken im Stand bzw. bei besonders langsamer Bewegung dazu, die zurückgelegte Strecke zu überschätzen. Wer sich sportlich fortbewegt, ist von diesem Problem in der Regel nicht betroffen und kann in längeren Pausen die Aktivität manuell oder automatisch unterbrechen.

Leider fehlt der Garmin epix eine Anzeige zur GPS-Genauigkeit und eine Übersicht der empfangenen Satelliten. So ist in machen Situationen unklar, wie zuverlässig der GPS-Empfang ist, was wiederum z.B. beim Anlegen eines Caches oder allgemein beim Speichern von Wegpunkten zu bösen Überraschungen führen kann. Schade ist ebenfalls, dass keine Wegpunktmittlung zur Verfügung steht.

Garmin epix Test: Höhenmesser

Für eine metergenaue Höhenmessung reicht der GPS-Empfang alleine nicht aus, deswegen verfügt die Garmin epix über einen Höhenmesser auf Grundlage einer Luftdruckmessung (Barometer). Da sich der Luftdruck in starker Abhängigkeit zum Wetter befindet, muss die Höhe vor jeder Tour neu kalibriert werden. Neben der manuellen Kalibrierung kann genauso über den GPS-Empfänger automatisch kalibriert werden, was zwar zu relativ guten Ergebnissen (also zur korrekten Berechnung der Höhendifferenz) führt, die absolute Höhe jedoch gerade im Rahmen der GPS-Ungenauigkeit wiedergibt. Wie für alle Höhenmesser gilt: nur die korrekte manuelle Kalibrierung vor Tourstart bringt wirklich genaue Ergebnisse. Bei langen Touren und wechselhaften Wetterbedingungen ist sogar das Nachkalibrieren an markanten Stellen (z.B. am Gipfel) sinnvoll. Die Genauigkeit des Höhenmessers, vor allem die Summierung der Höhe im Gesamtauf- bzw. abstieg, ist nicht leicht zu testen und unterliegt generell hohen Schwankungen. Insgesamt konnte die epix mit der neuesten Firmware durch zuverlässige Werte, welche gegenüber anderen Höhenmessern tendenziell etwas weniger summieren, überzeugen.

garmin_epix_baro garmin_epix_unwetter

Visualisierung der Höhenmesserdaten

Weniger gut gelöst ist unserer Meinung nach die visuelle Anzeige des Höhenmessers. So gibt es zwar die Möglichkeit, sich vor dem Start einer Route das Höhenprofil des Tracks anzeigen zu lassen, während der Aktion ist allerdings keine Anzeige der Position im Höhenprofil mehr möglich. Besonders wenn man noch einige Gipfel vor sich hat, wäre die Anzeige eines Tourenprofils mit eigenem Standort und der prozentualen Zielerreichung (für die Gesamthöhenmeter der Tour) sehr motivierend und ist bei den meisten Outdoorgeräten problemlos möglich.

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Höhenprofil eines Tracks, leider nicht während der Navigation mit Positionsanzeige verfügbar

Auch die bereits zurückgelegte Tour kann nicht im Ganzen auf dem Display angezeigt werden. Der Höhenmesser im Uhren-Widget-Modus zeigt immer nur die letzten 4 Stunden. Im IQ-Connect Store steht ein von Garmin entwickeltes graphisches Datenfeld zur Verfügung, welches allerdings auch nur die letzten Minuten anzeigt. Die graphische Darstellung führt auf der X-Achse die Zeit, in der Regel aber wünscht man sich die Darstellung des Höhenverlaufes in Abhängigkeit der zurückgelegten Strecke.

Ein weiteres IQ-Connect-Datenfeld (Elevation Chart) brachte unsere epix regelmäßig und bereits bei der Belegung des Datenfeldes in den Einstellungen zum Absturz.

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Anzeige des Höhenverlaufes leider immer nur die letzten 4 Stunden

Garmin epix Test: Temperatur

Die Garmin epix verfügt über einen eingebauten Temperatursensor, zusätzlich kann ein externer Temperatursensor (hier im Test) über ANT+ verbunden werden. Über eine Widgetseite lässt sich der Temperaturverlauf der letzten 4 Stunden anzeigen, leider jedoch nur vom eingebauten Temperaturmesser. Für den externen Tempe Sensor wird nur die aktuelle, die minimale und maximale Temperatur der letzten 24 Stunden angezeigt, ein Diagramm ist nicht möglich. Solche kleinen, aber ärgerlichen Einschränkungen begegnen einem leider bei der epix an vielen Stellen. Das Potenzial der epix wird daher an vielen Stellen noch lange nicht ausgereizt.

garmin_epix_temp garmin_epix_tempe

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5 Kommentare zu “Garmin epix im Test

  1. Vielen Dank für den interessanten Test.
    Nur habt ihr am Ende die Fenix um 100 Euronen teurer gemacht, kleiner Tipfehler.
    Hatte soeben auf den Link bzgl. Navithek gedrückt, da war sie nicht gelistet. Testen würde ich sie gern.

    1. Vielen Dank! Die Preisangabe haben wir angepasst, die Preise werden automatisch von der Amazon Api ausgelesen, aber wie es scheint der UVP und nicht der Angebotspreis. Ich habe das aber nun dazugeschrieben.
      Du hast Recht die epix ist noch gar nicht in der Navithek, wird aber Montag eingestellt.

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