Navi Test: 7 Top Geräte im Vergleich

In einem unserer ausführlichsten Tests der letzten Jahre sind alle namhaften Hersteller von Navigationssystemen angetreten, um zu zeigen was ihre Top-Geräte zu leisten im Stande sind. Unser Navi Test zeigt gravierende Unterschiede und führt Stärken und Schwächen detailliert auf ….

Einleitung & Hardware


Auf dem Navigationsmarkt ist es in den letzten Jahren ruhig geworden. Das einstige Innovationsprodukt, das sich in großen Schritten weiterentwickelte, ist nahezu zum Stillstand gekommen. Wirkliche Neuerungen gibt es nur noch vereinzelt und zumeist handelt es sich dabei um die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Diensten oder Funktionen. Auch die Anzahl der am Markt konkurrierenden Anbieter hat stark abgenommen. Hätten wir einen Vergleichstest vor 3 Jahren noch mit mehr als 10 Top-Geräten unterschiedlicher Hersteller durchführen können, war es für den aktuellen Test geradezu schwierig 7 Kandidaten zusammen zu bekommen.

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Aufgrund der fehlenden Dynamik im Navigationsmarkt, sind mittlerweile viele Geräte mit praktisch identischem Funktionsumfang ausgestattet. Die Unterschiede liegen meist im Detail und werden erst ersichtlich, wenn die Navis genau getestet und miteinander verglichen werden. Für unseren aktuellen Vergleichstest haben wir die jeweiligen Top-Geräte der bekanntesten Hersteller ausgewählt und gegeneinander antreten lassen. Wer das Rennen um den Titel „König der Navigationsgeräte“ macht, soll dieser Navi Test klären.

Dieser Vergleich ist einer der umfangreichsten Tests, die wir auf pocketnavigation.de in unserer über 10-Jährigen Geschichte durchgeführt haben. Unsere Bewertungen in den Tabellen spiegeln unsere Erfahrung im Bereich der mobilen Navigation wieder. Nicht alle unterschiedlichen Bewertungen können in diesem Test in Wort und Bild erklärt werden, doch alle Bewertungen wurden sorgfältig abgewogen und in unserem Expertenteam besprochen. Für Fragen zu einzelnen Bewertungen stehen wir im Kommentarbereich unter diesem Artikel gerne Rede und Antwort.

topnavis2015-01
Sieben Top-Navis im Vergleich: MEDION GoPal E5470 EU+, Garmin nüviCam, TomTom GO 6100, Becker professional.6 LMU, Falk NEO 640 LMU, Blaupunkt Travelpilot 72 LMU, Mio Combo 5107 LM (v.l.n.r)

Top Navi Test: Hardware

Gehäuse

Vom Design her muten unsere Testkandidaten durchgehend weniger hochwertig an, als man es von Top-Navis erwarten würde. So haben beispielsweise Navis wie das Becker Revo 1/2 oder das Garmin nüvi 3598 deutlich mehr Glas und Metall verbaut. Der Großteil der Geräte ist in eher schlichtem Design gehalten und Kunststoff ist der dominierende Werkstoff. Einzig das MEDION GoPal E5470 EU+ ist mit einer schicken Front aus gebürstetem Edelstahl versehen. Das Becker professional.6 LMU sowie das Blaupunkt Travelpilot 72 LMU können die Optik und Haptik zumindest mit einer Metallumrandung aufwerten.

Becker professional.6 LMU im Auto
Becker professional.6 LMU
Blaupunkt Travelpilot 72 LMU
Blaupunkt Travelpilot 72 LMU
MEDION GoPal E4570 EU+ im Auto
MEDION GoPal E4570 EU+

Die Verarbeitung aller Geräte ist solide. Nur das Gehäuse des Falk ist etwas weniger steif, was den sonst positiven Eindruck des Gerätes ein wenige mindert. Der Bildschirm des Becker professional.6 LMU ist etwas tiefer ins Gehäuse eingelassen und schließt so nicht bündig mit dem Gehäuserand ab wodurch das Navi etwas klobig wirkt.

Alle Modelle verfügen mindestens eine Taste zum Ein- und Ausschalten. Die Garmin nüviCam besitzt zusätzlich eine weitere Taste an der Oberseite, mit der die Foto-Funktion der Dashcam ausgelöst und ein 2-minütiges Video in einem nicht überschreibbaren Speicherbereich abgelegt wird. Die zweite Taste des Mio Combo löst eine Notfallaufzeichnung aus. Das Becker verfügt links unterhalb des Displays über die bekannte rote Zusatztaste, mit der man innerhalb der Menüs einen Schritt zurück kommt.

tomtom_go6100x
TomTom GO 6100 Vorderseite
tomtom_go6100_backx
TomTom GO 6100 Rückseite

Speicher

Alle Geräte in unserem Navi Test verfügen über einen Steckplatz für Micro-SD-Karten um den internen Speicher zu erweitern. Falk, Medion und Mio bieten jeweils nur 4 GB internen Speicherplatz, womit man bei der Installation von zusätzlichen Karten schnell auf eine Speicherkarte ausweichen muss.

Mit 8 GB internem Speicher liegen Blaupunkt, TomTom und Becker im Mittelfeld, nur Garmin gibt sich mit 16 GB internem Speicher besonders spendabel. Zusätzlich stehen dem Garmin zwei Steckplätze für Micro-SD-Speicherkarten zur Verfügung, von denen eine für die Dashcam-Aufnahmen reserviert ist. Zum Lieferumfang gehört bereits eine 4 GB Speicherkarte. Auch das Mio Combo 5107 LM bietet zwei Einschübe für Speicherkarten, von denen einer bereits mit einer 8 GB Micro-SD-Karte bestückt ist.

Falk NEO 640 LMU im Auto
Falk NEO 640 LMU
Garmin nüviCam im Auto
Garmin nüviCam

Verbindungen

Für den Datenaustausch und die Stromversorgung bieten alle Geräte eine Micro-USB- oder Mini-USB-Buchse. Das Becker professional 6. LMU, die Garmin nüviCam sowie das TomTom GO 6100 können Online-Dienste aus dem Internet beziehen. Während das TomTom-Navi dazu eine GSM-Verbindung über eine integrierte SIM-Karte als bequemste Lösung verwendet, muss das Garmin und Becker zunächst über Bluetooth bzw. WLAN mit einem Smartphone gekoppelt werden.

Unverständlicherweise ist eine Freisprechfunktion bei TomTom offenbar genauso wenig ein Thema wie bei Falk und Mio. Alle anderen Hersteller ermöglichen das bequeme und vor allem sichere Telefonieren während der Fahrt mit einem per Bluetooth verbundenen Smartphone.


GPS

Die Zeit bis zur ersten GPS-Positionsermittlung dauert für gewöhnlich einige Minuten. Bei der Geschwindigkeit des GPS-Empfangs ist das TomTom GO 6100 besonders positiv aufgefallen. Dank QuickGPS-Fix über seine GSM-Verbindung lokalisierte das TomTom seine Position deutlich schneller als alle Mitbewerber im Test.

Während vor einigen Jahren GPS-Empfänger noch mit häufigen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen hatten, ist dies bei den heutigen Navigationsgeräten kaum noch ein Thema. Kleinere GPS-Ungenauigkeiten sind, durch die in der KFZ-Navigation verwendete Map-Matching-Technologie (Positionsanzeige wird automatisch auf die Straße gezogen) weniger kritisch. In unserem Test zeigte keines der Geräte besondere Schwächen oder Fehler, welche auf eine schlechte Positionsbestimmung zurückzuführen wäre. Eine Spitzenwertung haben wir in diese Kategorie dennoch nicht vergeben, da die von uns getesteten mobilen Navigationssysteme ohne Anschluss an zusätzliche Sensoren z.B. der Fahrzeugelektronik nicht an die Präzision festverbauter Navigationssysteme herankommen.

Mio Combo 5107 LM Rückseite
Rückseite des Mio Combo 5107 LM
Kamera der Garmin nüviCam
Kamera der Garmin nüviCam

Verkehr

Unter diesem Punkt bewerten wir nur die zum Empfang von Verkehrsnachrichten notwendige Hardware. Die Umsetzung der Meldungen in dynamische Routenberechnungen sowie den Dienstanbieter und die Visualisierung in der Karte wird unter Software als Verkehrsinformationen bewertet.

Das Blaupunkt Travelpilot 72 LMU sowie das Falk NEO 640 LMU müssen sich mit Standard-TMC-Meldungen begnügen, welche über das RDS-Signal der Radiostationen kostenlos ausgestrahlt werden. Etwas genauere Verkehrsinformationen bietet Medion durch die Verwendung von TMCpro, welches über spezielle Radiostationen verbreitet wird.

Das Becker professional.6 LMU und die Garmin nüviCam können über ein angeschlossenes Smartphone auf die hochwertigen Here-Traffic-Daten zugreifen, welche von Qualität und Quantität deutlich über normalen TMC-Meldungen liegen. Während sich das Becker über WLAN mit dem Internet verbindet, wird bei der nüviCam zunächst eine spezielle App (Smartphone Link App) auf dem Smartphone benötigt. Die eigentliche Verbindung erfolgt über Bluetooth. Kopplung und Wiederverbinden nach Geräte-Neustart erfolgte in unserem Test nicht mit allen Smartphones zuverlässig. Die Garmin nüviCam bietet darüber hinaus den Empfang von Here Traffic über das digitale DAB+, was zwar eine hohe Übertragungsrate gewährt, aber im Gegensatz zum analogen TMC noch nicht flächendeckend zur Verfügung steht. Steht kein DAB+-Empfang zur Verfügung, wechselt die nüviCam automatisch zu einem analogen TMC-Sender. Darüber hinaus ist Garmin der einzige Hersteller der die zum Verkehrsfunkempfang nötige Antenne nicht ins Ladekabel integriert, was zusätzlichen Kabelsalat bedeutet.

TomTom bietet seinen eigenen Dienst TomTom Traffic über die GSM-Verbindung an und verzichtet daher ganz auf einen zusätzlichen TMC-Empfänger. Die GSM-Verbindung garantiert einen recht guten und weitgehend flächendeckenden Empfang und eine hohe Bandbreite für qualitativ hochwertige Verkehrsinformationen. Wer sich in einem GSM-Funkloch befindet, muss vorübergehend ohne Verkehrsmeldungen auskommen, denn eine WLAN- oder Bluetooth-Verbindung ist mit dem TomTom GO 6100 nicht möglich.

Mio verzichtet ganz auf die Möglichkeit, Staumeldungen zu verarbeiten und entspricht damit nicht den Erwartungen an ein Top-Navi

Audio/Video

Alle Navis verfügen über eingebaute Lautsprecher, deren Qualität wir unter dem Punkt „akustische Zielführung“ bewerten. Eine Audioausgabe über Line-Out kann vor allem für Motorradfahrer mit Headset sinnvoll sein oder wenn eine Ausgabe über Bordlautsprecher gewünscht wird. Einen Video-Eingang für eine Rückfahrkamera wird im Becker professional.6 LMU und im Blaupunkt Travelpilot 72 angeboten. Für die Garmin nüviCam steht eine Rückfahrkamera allerdings als optionales Zubehör zur Verfügung und wird drahtlos angebunden. Über einen Videoausgang z.B. für die Wiedergabe von aufgezeichneten Videos der Dashcam-Navis verfügt keines der getesteten Navigationssysteme.

Kamera

Die Garmin nüviCam und das Mio Combo 5107 verfügen über eine eingebaute Kamera und die Möglichkeit, die Fahrt per Video aufzuzeichnen. Die nüviCam kann darüber hinaus auch Fotos während der Fahrt speichern. Beide Produkte bieten die klassische Dashcam-Funktion der Endlosaufnahme und können Aufnahmen ab einem bestimmten Beschleunigungswert (G-Wert) automatisch als Notfallaufzeichnung sichern. Die Empfindlichkeit lässt sich bei beiden Navis nicht festlegen. In unserem Test hat nur die Garmin nüviCam bei einer Vollbremsung auf trockener Fahrbahn zuverlässig eine Notfallaufzeichnung ausgelöst.

Kamerabild der Garmin nüviCam
Kamerabild der Garmin nüviCam
Ereignis Aufzeichnung bei Vollbremsung Garmin nüviCam
Ereignis Aufzeichnung bei Vollbremsung
Garmin nüviCam Video Übersicht
Garmin nüviCam Video Übersicht

Die Videoaufzeichnungen werden bei beiden Geräten auf einer zusätzlichen Speicherkarte abgelegt. Dashcams sollen einen möglichst vollständigen Überblick über die Verkehrssituation aufzeichnen und müssen deshalb einen sehr breiten Blickwinkel haben. Beide Navis erreichen nur einen Winkel von 120°, was für eine klassische Dashcam sehr begrenzt ist. Somit gehen an den seitlichen Rändern viele wichtige Informationen verloren. Die Qualität der Videoaufzeichnung ist bei der Garmin nüviCam insgesamt als gut zu bezeichnen, kommt allerdings im Dunkeln nicht an hochwertige Standalone-Dashcams heran (siehe Dashcam Vergleichstest). Die Mio Combo 5107 bietet eine geringere Auflösung und zeigt extreme Kompressionsartefakte und eine insgesamt nicht befriedigende Videoqualität. Vor allem bei Nacht ist mit der Mio Combo 5107 kein Licht ins Dunkel zu bringen. Für beide Geräte gibt es vom Hersteller eine PC-Software zur Analyse der Videos und G-Sensor Daten.

Kamerabild Mio Combo 5107 LM
Kamerabild Mio Combo 5107 LM
Mio Dashcam Auswertungssoftware
Mio Dashcam Auswertungssoftware

Halterung

Eine gute Halterung sollte in unseren Augen vor allem stabil sein und das Navi vibrationsfrei und sicher tragen. Mit zunehmender Größe der Navis und damit verbunden einem höheren Gewicht, steigen die Anforderungen an die Stabilität der Halterung. Die Halterungen des Mio Combo 5107, des Falk NEO 640 LMU sowie des Blaupunkt Travelpilot 72 LMU zeigten im Test sehr starke und störende Vibrationen. Die restlichen Halterungen hingegen waren nahezu vibrationsfrei. Eine aktive Halterung ist unserer Meinung für ein Top-Navi Pflicht, leider waren weniger als die Hälfte der Geräte in unserem Navi Test mit einer passiven Halterung ausgestattet, so dass vor jeder Fahrt das Ladekabel von Hand angeschlossen werden muss. Die Becker-Halterung hat im Gegensatz zu den beiden anderen Aktivhalterungen ein fest verbautes Kabel, was als Vor- oder Nachteil gesehen werden kann.

Nicht bei allen Halterungen ist es möglich, das Navi auch einhändig sicher einzusetzen und zu entnehmen. Gut einhändig zu bedienen sind nur die aktiven Halterungen von TomTom, Garmin und Becker. Ebenfalls bewertet haben wir, ob eine Halterung unnötig das Sichtfeld versperrt. Negativ aufgefallen sind hier vor allem das Falk NEO 640 LMU und das Mio Combo 5107, aber auch die eigentlich sehr kompakte Halterung der Garmin nüviCam muss aufgrund der eingebauten Kamera etwas noch oben ausladen. Leider lassen sich nicht alle Halterungen fest arretieren, besonders nachteilig wirkt sich dieser Umstand bei der Garmin nüviCam aus, da die korrekte Ausrichtung für die Sicherheitsfunktionen unerlässlich ist. Die Garmin nüviCam kann sich beim Einsetzen oder bei der Bedienung des Displays leicht verstellen und muss dann neu ausgerichtet werden.

Die Garmin nüviCam verstellt sich bereits bei etwas stärkerem Druck auf das Display und muss dann neu ausgerichtet werden.

Zubehör

Man könnte meinen, gerade beim mitgelieferten Zubehör hebt sich das Top-Navi vom Einsteiger- bzw. Mittelklasse-Navi ab. In unserem Test mussten wir jedoch feststellen, dass die Hersteller nicht mehr sehr spendabel sind. Zubehör wie Taschen, Fernbedienungen, Netzteile oder Displayschutzfolien haben wir gänzlich vermisst, aber selbst ein echtes Handbuch wurde nur von MEDION beigelegt. Immerhin spendieren MEDION und Blaupunkt ihren Kandidaten einen Eingabestift. Die beiden Systeme mit Dashcam hatten zwar eine Speicherkarte im Lieferumfang, aber zumindest Garmin gönnt seinen Kunden nur eine 4 GB Micro-SD und verzichtet auf einen Adapter. Insgesamt erwarten wir bei einem Top-Navi mehr, die Hersteller scheinen an dieser Stelle keine Differenzierung mehr zu suchen.

 Becker
professional.6 LMU
Blaupunkt
Travelpilot 72 LMU
Falk
NEO 640 LMU
Garmin
nüviCam
MEDION
E5470 EU+
MIO
Combo 5107 LM
TomTom
GO 6100
Summe
2,4

2,9

3,4

2,2

2,9

3,3

2,7
Gehäuse
167 x 103 x 16
335 g

175 x 114 x 13,5
357 g

134 x 90 x 12,8
221 g

183 x 94 x 15 (33)
318 g

136 x 85 x 13,8
175 g

136 x 84 x 12,6 (19)
184 g

169 x 105 x 22
300 g
Speicher
Intern: 8 GB
Slot: MicroSD

Intern: 8 GB
Slot: MicroSD

Intern: 4 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: 2 x MicroSD
4 GB inkl.

Intern: 4 GB
Slot: MicroSD

Intern: 4 GB
Slot: 2 x MicroSD
8 GB inkl.

Intern: 8 GB
Slot: MicroSD
Verbindungen
MicroUSB
Bluetooth (Freisprechen)
WLAN (Link2Live Pro)

MiniUSB
Bluetooth (Freisprechen)

MicroUSB

MicroUSB
Bluetooth (Freisprechen, Smartphone-Link)
WLAN (nur Rückf.Cam)

MicroUSB
Bluetooth (Freisprechen)

MiniUSB

MircoUSB
GSM
GPS
GPS

GPS

GPS

GPS

GPS

GPS

GPS
Quick-GPS
Verkehr
(nur Hardware)

Avanteq HQTMC (Antenne im Ladekabel)
Here Traffic (Link2Live)

Avanteq HQTMC (Antenne im Ladekabel)

Avanteq HQTMC (Antenne im Ladekabel)

DAB+ (extra Antenne)
Here Traffic (Smartphone-Link)

Premium TMC (Antenne im Ladekabel)

-

TomTom Traffic
Audio/Video
Lautsprecher
Mirco
3,5 mm Audio-Out
2,5 mm AV-IN

Lautsprecher
Mirco
3,5 mm Audio-Out
2,5 mm AV-IN

Lautsprecher

Lautsprecher
Mirco
optional Rückfahr-Cam

Lautsprecher
Mirco
3,5 mm Audio-Out

Lautsprecher

Lautsprecher
Mirco
Kamera
-

-

-

Video: 120 ° 1080p 29,97 fps
Foto: FullHD

-

Video: 120 ° 720p 30 fps

-
Halterung
aktiv m. Magnet
leichte Vibration

passiv
starke Vibration

passiv
starke Vibration
im Sichtfeld

aktiv m. Magnet
kaum Vibration
zu leicht verstellbar
leicht im Sichtfeld

passiv
keine Vibration

passiv
starke Vibration
im Sichtfeld

aktiv m. Magnet
keine Vibration
Lieferumfang
Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter mit Stift
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Saugnapf TMC-Antenne
4 GB MircoSD
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek
Kfz-Halter mit Stift
USB-Kabel
Handbuch

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
8 GB MicroSD
MicroSD Apdater
Anleitung (kurz)
DVD

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)
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69 Kommentare zu “Navi Test: 7 Top Geräte im Vergleich

  1. Das die GPS bzw. Heute meist GNSS Performance mit Map-Matching nicht mehr so wichtig ist, kann ich nicht bestätigen. Insbesondere beim starten einer Fahrt oder in engen Häuserschluchten mit komplexer Straßenführung, ist meiner Erfahrung nach eine schnelle und exakte Position essentiell. Auch ein dead reckoning mit integrierten Sensoren (Gyro, Beschleunigungssensor und Kompass) können das andauernde drehen der Fahrtrichtung oder wechseln der Spur oder gar Straße verhindern.

  2. vielen Dank für das gute Feedback zu diesem Thema! Grundsätzlich stimmt das natürlich, in unserem praktischen Test haben die genannten Probleme bei den von uns getesteten Geräten aber keine Rolle gespielt. Wir waren auch in den Häuserschluchten Berlins unterwegs und haben keine Fehler erkannt, welche maßgeblich auf schlechten Empfang zurückzuführen gewesen wäre. Auch das früher häufig beobachtete Drehen im Stand scheinen die Hersteller softwareseitig mittlerweile gut im Griff zu haben, es war in unserem Test ebenfalls bei keinem Navi als Problem zu beschreiben.
    Dennoch haben wir den Text etwas geändert und weniger verallgemeinert. Wir haben den meisten Geräte ja auch nur ein + gegeben, gerade weil die Kombination mit weiteren Sensoren, z.B. der Fahrzeugelektronik fehlen und die mobile Navigation – zumindest in Form der von uns getesteten Consumer PNAs – nicht an die Präzision hochkomplexer Fahrzeugnavigationssysteme heranreicht. (wobei das sicher auch nicht für alle Festeinbauten im gleichen Maße gilt)

  3. Super Vergleichstest den man mindestens zwei mal im Jahr mit den neusten geräten auf dem Markt machen sollte. Vielen Dank dafür.

  4. Erstmal DANKE für die ganze Mühe beim testen!
    Man kann Testberichte so oder so sehen.
    Insgesamt ist der Test sehr sachlich, fundiert und ausgewogen.

    Ich möchte meine s u b j e k t i v en Erfahrungen beisteuern, weil diese eine Sicht hinzufügen, die ein Tester i.d.R. nicht haben kann: die Praxiserfahrung beim längeren Einsatz.
    Also – ich habe die hier besprochenen Navis von Becker, Garmin, Medion und TomTom alle besessen und Langzeiterfahrungen damit gesammelt.

    Hier der ergänzende Kurzcheck:

    BECKER:

    + Sehr gute optisch/sprachliche Routenführung mit perfekten Navigationsassistenzsystement: große Fahrrichtungspfeilanzeige, Fahrspuranzeige, aktiver Fahrspurassistent, abnehmender Entfernungsbalken, reale Beschilderung mit hervorgehobener Fahrtrichtung, zusätzlich Spurwahlpfeile bei komplizierten Kreuzungen; als Alleinstellungsmerkmal: neben schnell, kurz, ökonomisch die einfache Routenwahl.

    – im Vergleich die schlechteste Hardware: 3x musste ich das Becker umtauschen – jedesmal mit einem anderen technischen Defekt: defekter Lautsprecher (der Lautsprecherklang an sich ist auch sehr blechern), nicht funktionierender GPS-Empfang, Bildschirmflackern.

    GARMIN:

    + absolut beste Sprachbefehlfunktion: das Einzige, das sich fast komplett über Sprache steuern lässt.

    – das Garmin macht leider nicht, was es soll – sondern was es will: siehe hierzu auch das Video unter Kundenrezensionen bei dem „allseits bekannten Onlineversender“ der mit A anfängt (Titel der 2 Sterne-Rezension: „MARCUS“ -„Nervende Alarme…“).
    Ich habe die gleichen Erfahrungen mit dem „Navi-das-zuviel-kann“ gemacht: Trotz Einstellungsveränderung piept es andauernd los bei der Fahrspurbegrenzungs- und Kollisionswarnung – genauso nervig ist die Geschwindigkeitswarnung, die ab 1 kmh Überschreitung lostönt. Und am Allerschlimmsten: DAB+ Livestaudienst ist nicht flächendeckend verfügbar bzw. das Garmin war in mehr als 66% der Fälle nicht in der Lage, eine alternative Stauumfahrung zu berechnen…grandiose Fehlleistung, da man dann jedesmal im Stau steht, wenn man keine Karte nutzt!

    MEDION:

    + Sinnvolle Routenführung mit guten Assistenzsystemen (besonders im Kreisverkehr) und angenehmer Stimme plus offenem System für POI-Base Ergänzung.

    – Das Medion hat leider sehr oft Systemabstürze – vermutlich aufgrund von Softwareproblemen – produziert, was die Alltagsnutzung extrem eingeschränkt hat; keine lebenslangen Kartenupdates.

    TOMTOM:

    + Absolut beste Live-Stauwarnung mit integrierter SIM-Karte und hervorragende Blitzerwarnung.

    – Diverse Softwareeinschränkungen (insbesondere bei der Suchfunktion) und die schlechteste optisch/akustische Routenführung: k e i n e (!) optischen Fahrspurempfehlungen in der Stadt, kein aktiver Fahrspurassistent – akustisch kommt nur die Anweisung „Fahren sie rechts, fahren sie links, fahren sie geradeaus“ – für mich eigentlich ein KO-Kriterium!

    Mein Testergebnis:

    1. Becker
    2. TomTom
    3. Garmin
    4. Medion

    Fazit:
    Keines der Navis ist perfekt – jeder Nutzer muss Kompromisse machen und vorab entscheiden, welche Stärken/Schwächen persönlich am meisten den eigenen Wünschen entsprechen/womit man am Wenigsten leben kann.

  5. danke für den detallierten Erfahrungsbericht, sehr wertvoll! Je nach persönlicher Gewichtung kann man durchaus zu einem solchen Ergebnis kommen. Das ein Gerät defekt ist, kann natürlich immer auch Zufall sein. Da müsste man in der RMA Abteilung der Hersteller sitzen um dazu einen Überblick zu bekommen. Becker, TomTom und Garmin liegen in unserem Test ja nicht weit auseinander. Wir freuen uns über weitere Berichte und Feedback!

  6. Allgemeines zu Gehäusematerial:
    – Plastik-Display ist durchaus praktischer als Glas. Heute ist das NüviCam runtergefallen (1 Meter auf Stein). Passiert ist nix….
    – Was nicht Display ist, sollte matt sein und nicht glänzend. Glanzplastik sieht eh billig aus und gerade im Auto sind Spiegelungen auch sehr nervig. Aber das Wissen auch manche Autohersteller wohl nicht und verwenden dieses Billigst-Material im Armaturenbrett selbst bei teureren Modellen.

    Allgemeines zu Zubehör:
    – ist im Grunde auch meist unnötig. Tasche ist ggf noch praktisch, wobei ich eine zum vorigen TomTom hatte und kaum genutzt habe.
    – Ein Kabel zum PC-Anschluss ist noch ganz praktisch, gerade bei Modellen mit Aktivhalter, wo man das Kabel nicht eh zwangsläufig mit in der Hand hat sondern im Auto lassen will. Zum TomTom 1005 habe ich das zugekauft, da es ein spezielles ist. Inzwischen gibts ja auch hier MicroUSB.
    Netzteile und Anleitungen o.ä. würden nur in der Packung rumgammeln, bis man das Gerät irgendwann wieder verkauft.

    Ein ‚Top-Navi‘ hat eigentlich immer Aktivhalterung und ‚richtigen‘ Verkehrsdienst (also mehr als TMC) zu haben.

    Dashcam-Auswerte-Software:
    Die gibt es auch bei Garmin. Lässt sich ganz einfach über Garmin-Express installieren.

    Freisprechfunktion im Navi:
    Eigentlich irgendwie unnötig. Die Qualität kommt nie an Festeinbauten heran. Teilweise taugt es nichtmal im Stadtverkehr, da zu leise oder zuviel Störungen.
    Ok, manche Werksmässige Lösung taugt genau so wenig…
    Andrerseits muss ein funktionaler Festeinbau auch nicht teuer sein und kann auch spurlos Rückbaubar gestaltet sein.

    Spezielles zum Garmin (habe ich aktuell, seit es das zu kaufen gibt):
    – Die Freisprechfunktion des Garmin zwingt einem zum Zweit-Handy nur für den Verkehrsfunk, damit das erste die Einbau-FSE nutzen kann. Zudem zeigt die App ständig eine Notification an. Das nervt immer dann, wenn man gerade nicht Auto fährt. Zumindest als Gelegenheitsfahrer.
    – Die Spurhalte-Warnung und Abstandswarnung ist ziemlich sinnlos.
    Kommt nach Lust und Laune ohne jede Gefahr (z.B. durch Schatten von LKW auf Nebenspur, bei Regen, unter Brücken).
    Oder kommt bei Gefahr entweder garnicht oder viel zu spät.
    – Verkehrsdienst ist im großen und ganzen OK. Nur für eine Vollsperrung ist es zu doof. Die wird zwar auf Karte angezeigt und bei einer Router darüber wird auch angesagt, das Sperrung ist (ist dem Gerät also als solche bekannt), umfahren wird die Sperrung aber nicht.
    – Bei Verlust der BT-Verbindung dauert es ewig (oder passiert garnicht), das auf DAB+-Traffic gewechselt wird.
    – Die optionale Rückfahr-Kamera ist im Grunde ganz nett, hat aber einen extremen verzerrten Weitwinkel. Sie eignet sich nur für Autos, die hinten senkrecht sind, da man die möglichst hoch montieren und nach unten richten sollte, um trotz Weitwinkel überhaupt realistisch schätzen zu können. Montage sollte mindestens auf Höhe der Fenster-Unterkante erfolgen, besser ganz oben und dann Stoßstange/AHK mit im Bild.

    1. Ergänzungen Garmin:
      – Garmins Real Vision (Kameradarstellung am Ziel) ist einfach lästig. Das Ziel lässt sich mit der Kartenansicht deutlich leichter finden. ‚Real Vision‘ ist zum Glück abstellbar.
      – Bei Autobahnfahrt werden teilweise keine POIs angezeigt (es fehlen einige oder alle). Das Problem ist nicht Geschwindigkeitsabhängig (teilweise tritt es in langen Baustellen/Staus auf, während es auch bei über 140 funktioniert). Das scheint mit einem Update behoben/verbessert worden sein. Muss ich nochmal mit dem TomTom vergleichen.
      – Früher hatten manche Garmins die Möglichkeit, 4 Datenfelder unten darzustellen und so die Stauleiste links gleichzeitig zu nutzen. Geht leider nicht mehr. Das ist beim TomTom 1005 und auch beim aktuellen TomTom schöner gelöst, es werden jeweils alle nötigen und wichtigen Daten dargestellt.
      – Bei neuen Verkehrsmeldungen blendet das Garmin die Stauleiste statt den Datenfeldern ein. Auch hier gibts einen Bug: Die Leiste geht nur manchmal alleine wieder zu, meist muss man die selbst wieder wegdrücken, das Feld dazu ist recht klein.
      – Nach jedem Einschalten (auch aus dem Schlafmodus) muss man der Sicherheitswarnung neu zustimmen (wer Spaß will: Immerhin kann man den Text in der Sprachdatei beliebig anpassen)
      – Bei der Zieleingabe wird nur die zuletzt eingetippte Stadt zur Auswahl geboten. Und: mit ‚Münster‘ kommt erstmal alles möglich vor dem richtigen Münster. TomTom 1005 hat das besser gelöst: Zur Auswahl kamen immer die zuletzt gewählten Städte und im nächsten Schritt die letzten Straßen.
      – Die Routenberechnung lässt sich ohne GPS-Empfang nicht starten, TomTom 1005 konnte das (Abfrage ob letzte Position genommen werden soll)
      – Schaltet man das Gerät (auch mit Empfang) nach der Zieleingabe aus ohne losgefahren zu sein (weil mans zuhause schonmal eingetippt hat und dann zum Auto geht), muss man das Ziel im Verlauf neu wählen. Schaltet man zwischendurch aus, bleibt das Ziel direkt erhalten.
      – Das Gerät ist im Bereich der Halterung stark magnetisch. Ziemlich unpraktisch, so kommt der halbe Handschufach-Inhalt immer mit raus und man muss überlegen in welche Hosentasche man das Gerät steckt. Beim TomTom 1005 war die Halterung magnetisch und nicht das Gerät.

  7. man kann die Route berechnen wenn man in den Einstellungen auf Navigation > GPS-Simulation geht, dann wird die letzte Position genommen, aber klar ist ein Workaround…
    Die Punkte von Dir sind ansonsten alle auch in unserem Test so aufgefallen. Nur wenn man in der Feinheit den ganzen Test schreiben würde, bei 7 Geräten, dann wären es nicht 7 Seiten sondern 50. Aber daher sind die Kommentare hier eine tolle Erweiterung, danke!

  8. Habe jetzt den Artikel fertig gelesen. Erst mal danke für den Guten und sehr Fakten und Detailreichen Artikel.

    Folgende Anmerkungen:
    1. Mir fehlt noch die Angabe der Version der getesteten Firmware.
    2. Interessant wäre noch die Häufigkeit (zumindest das was angegeben wird) von SW – Map updates.
    3. TomTom scheint die SW des Gerätes ziemlich weit von der Android App (oder umgekehrt) übernommen zu haben. Das hat Nachteile (Bedienung – siehe auch dein Text) und Vorteile (z.B. das Updates damit häufiger und länger kommen sollten).

    PS: Was ich an der Android App extrem schätzen gelernt habe ist die Warnung vor Verkehrsstörungen auch ohne Navigation im „Begleitmodus“. So wird die Karte etwas heraus Gezoomt und man kann damit wie auch im Artikel gezeigt die Verkehrsstörungen der Umgebung sehen. Diese sind auch noch extrem aktuell (stimmen meist sogar auf die Minute).

    1. Seit langem suche ich schon nach einem Navi für mein Auto und leider stelle ich immer wieder fest, dass es wohl deutlich effektiver und preiswerter ist, mir ein günstiger China-Android zu kaufen mit einer schönen Halterung und dort eine der zahlreichen Apps zu installieren.
      Ich fünde es so rückständig, dass man ein langes hässliches Kabel im Auto hat, weil man es für TMC/pro oder DAB braucht. Einzig tomtom hat hier mit der x100 Reihe eine schöne Lösung aber leider nur mit 2G.
      Wenn das so weiter geht, werden die Hersteller gänzlich vom Markt verschwinden. Schade.

      1. Hallo Robert,

        Garmin, Becker und TomTom bieten Verkehrsmeldungen auch über einen Live-Dienst. Das funktioniert bei TomTom über eine integrierte SIM-Karte und bei Garmin und Becker über eine Verbindung zum Smartphone. Kabel brauchst Du allerdings trotzdem, irgendwie müssen die Geräte ja geladen werden 😉

        Gruß,
        Benni

      2. Das mit dem (Billig-)Android habe ich mir auch mal überlegt.
        Das ganze ist gescheitert aus 2 Gründen:
        – Keine passenden Geräte mit Aktivhalter-Möglichkeit (wäre nur was per Qi, was die Gerätewahl teurer und kleiner macht)
        – Die damalige TomTom-App war Auflösungs-Abhängig und auf einem Galaxy-Mega die Darstellung zu winzig. Und die neue App kann bis heute keine eigenen POIs…

        Daher kam das NüviCam eigentlich gerade passend, das Tomtom 1005 endlich abzulösen.

      3. @robert:
        was meinst Du mit „aber leider nur mit 2G“?
        Meiner Ansicht nach wird sich 2G länger halten als 3G – aber sehen wir mal.

        @Benni:
        Mit ausreichend großen Akku nicht – aber Du hast Recht, im Auto gehört das Navi immer fest verbaut (außer im Mietwagen – da nehme ich eben mein Smartphone mit TomTom GO App).

        @M7880:
        1. Geiler Name, kann sich kein Mensch merken 😉
        2. Es gibt auch Qi auf USB Handycover – wenn nicht passend kann man es ja manuell umarbeiten, sofern man nicht zwei „linke“ Hände hat (für Linkshänder natürlich Diskriminierungsfrei zwei rechte Hände 😉 )
        3. Also POIs benötige ich nicht, da alles wichtige in den Karten – die „Gefahrenstellen“ – für die Eiligen – werden ja angezeigt 😉
        4. Mittlerweile verwende ich das Smartphone mit GO auch parallel zum eingebauten Navi, da aktueller und genauer geht nicht – zumindest die Erfahrung der letzten 4 Monate (ca. 10’000 km) seit dem ich die App habe.

      4. Fest verbauen würde ich ein mobiles Navi nur, wenn ich es nicht auch in anderen Fahrzeugen nutzen würde. Auf längeren Strecken bringt auch ein ausreichend großer Akku ohne Lademöglichkeit nichts.

        Gruß,
        Benni

  9. Dank für die Bereitstellung dieses mit Fakten gefüllten Tests!

    Ich habe keines der von Ihnen genannten Navis selbst benutzt jedoch einige Erfahrungen mit anderen TOM-TOM-go-Navis, Medion-Navis und neuerdings im PKW mit einem “ 7-Zoll-China-Navi“- Nozatec mit kabelloser Rückfahrkamera.
    Den Hinweis meines Vorredners auf Firmware und Software-Aktualisierung möchte ich aufgreifen.
    Die Medion-Navigationsgeräte werden teilweise mit unterschiedlicher Software ausgeliefert.
    Teilweise sind die von Ihnen beschriebenen Funktionen nicht enthalten.
    Teilweise lassen sich aber zusätzliche Funktionen aufrufen, je nachdem welche Software instelliert ist.
    Medion Navis „laufen“ fast ausschlisslich mit Gopal-Software, welche sich auch beim Einschalten mit der jeweiligen Version meldet (z.B.: Golap 4, 5 6 7 usw.), nicht jedoch ob die Derivate ME,AE oder PE installiert ist.
    Da gibt es zum Teil nicht unerhebliche Unterschiede in der Menüstruktur UND im Funktionsumfang.
    (nachzulesen unter: http://www.gopal-navigator.de/wiki/index.php/GoPal_7.x_Feature_%C3%9Cbersicht )
    Ob welches Medion-Navi für welche Softwareversion geeignet ist steht auf einem anderen Stern.
    ( nachzulesen unter: http://www.gopal-navigator.de/wiki/index.php?title=Ger%C3%A4te%C3%BCbersicht#Zu_dieser_.C3.9Cbersicht ).
    Das zu Medion-Navis welche ich im Mom in mehreren Versionen in Betrieb/ Gebrauch habe.
    Der Hinweis, dass sich einige Medion-Navis ( Ihre Beschreibung auf Erweiterbarkeit in diesem Zusammenhang fehlt meiner Meinung nach) mit völlig anderer Software betreiben führt zwar etwas ins Professionelle, gäbe aber als Hinweis Erweiterungs und nderungsmöglichekeiten wie man das Navi für sich selbst konfigurieren kann / könnte.
    Da die Medion-Navis als Betreibsprogramm Windows CE-Software nutzen und lediglich Gopal als Anwenderprogramm darauf installiert ist, lässt es dem Nutzer offen ob er andere Navigationsprogramme auf sein Medion-Navi laufen lässt.
    Da gibt es wesentlich „bessere“ Software auf den Nutzer bezogen.
    Navigon, IGO, IGO-Plus, IGO8 usw.
    Spezielle LKW-Software mit Eingabe der Fahrzeugdaten, Masse, Höhe, Breite bei LKWs usw eingeschlossen.
    Mir als Motorradfahrer, teilweise LKW-Fahrer und PKW-Fahrer ist das nicht unwichtig.
    Fazit für mich als Motorradfahrer:
    Medion-Navi mit Gopal 7AE und der Möglichkeit die Begrenzungen der Wegpunkte auf z.B max. 50 aufzubrechen und die auf PC-geladenen Touren metergenau abzufahren ohne auf die Routingoptionen angewiesen zu sein.
    Mehrere 1000 Wegpunkte, auf wenige Meter Abstand gesetzt fährt mein Navi höchstgenau so ab wie ich sie vorher auf den Strassenverlauf geplant habe ohne zwischendurch am Navi herumfummeln zu brauchen, auch Länderübergreifend.
    Eine Tour wäre z.b. von Valencia bis zum Norkap möglich unter aller nebenstrecken, metergenau die Strecke abfahrens die ich vorgebe.
    Kein anderes Navi bietet solche herausragenden Möglichkeizen, soweit ich weiss.
    Fazit als PKW-Fahrer:
    Noztec-Navi (Chinaprodukt) nutzt ebenfalls weltweit kostenlose Kartenupdates lebenslang und lässt mich vor jeder Abbiegung in ca 1km und 300m und unmittelbar vor dem Abbiegepunkt darauf hinweisen, meinen Kurs zu ändern.
    Es nützt mir nichts wenn z.B. TOM TOM bei 160km/h auf der Autobahn 50m vor der Abbiegung sagt. Bitte rechts einordnen, jetzt rechts abbiegen…Das Zeugs ist einfach zu lahm, wenn dann noch unmittelbar ein „bitte wenden“ folgt, bekomme ich nen Hals! sorry.
    Ihr inweis, dass einige Navis online verbindung hält zu, ich nenne es „Datenkraken“ spreicht meiner Ansicht nach jeder vernünftigen Einstellung zum Umgang mit persönlichen Daten, Fahrgewohnheiten usw. HOHN.
    (man beachte in diesem Zusammenhang die Einverständniewiligen Navi-Dienste Anbieter!

    rotz allem fand ich den test, was die dargestellten fakten betriff, sehr hilfreich. Was bisher nicht von Ihnen gesagt wurde, sollte nochmals eingehend behandelt werden. Nicht als Mängelrüge zu verstehen sondern als konstruktive Kritik.

    Herzliche Grüsse aus HH

    Karmil

  10. Nachtrag:
    nicht zu vergesseen die mitteilung: „Route wird neuberechnet“ nach ca. 5s wenn man vom weg abweicht. Auch die Zeit ist bei IGO8 Software (unter Windows CE laufend) einstellbar. Die einbindbare Openstreetmaps-Karten sprechen auch für das System.
    Ich werde IGO8 auch demnächst auf mein Medion-Navi installieren.

  11. Rezension von mir zum Mio 5107:

    Die Idee fand ich genial, das Teil ist quasi konkurrenzlos. Es gibt ein anderes mir bekanntes Navi mit einer Dashcam, ein Magellan. In Deutschland ist dieses aber nicht erhältlich. Und selbst wenn, die Software sieht etwas anders aus, aber die Hardware gleich weil es auch zu Mio gehört.

    Ist insgesamt mein 4. Mio, kannte mich also schon vorher mit der Navisoftware aus, ebenso mit MioMore Desktop, deshalb gehe ich auf die Bedienung nicht groß ein.

    Die Ausstattung des Geräts ist für heutige Ansprüche extrem dürftig, nicht mal den simplen TMC-Stauwarner hat es onboard. Die Qualität von TMC ist zwar dürftig, aber so bekommt das Navi nicht mal Vollsperrungen auf der Autobahn mit.

    Die Navigation auf dem Land ist ebenso dürftig wie bei diversen Vorgängern. Es werden Teleatlas-Karten verwendet, die von Tomtom kommen. Auch mit TT hatte ich schon abenteuerliche Navigation über Feldwege erlebt, was selbst in der aktuellsten Version noch nicht beseitigt ist.
    Navigation:
    Das Mio geht aber eine Spur weiter, gestern wollte ich mich mal testweise von mir zuhause zu einem weniger als 20km entfernten Reifenhändler navigieren lassen. Das Mio zeigte eine tolle Entfernung von 8,5km, andere Navis 17km. Die 8,5km sind nicht mal mit Geländewagen zu schaffen sondern höchstens mit einem Zweirad.
    Auch sonst sind die Wege seltsam, wegen 400m Unterschied lotst es mich lieber durch 30er Zonen mit üblen Temposchwellen anstatt den schnelleren Weg der fast ausschließlich über Landstraßen führt. Feldwege und Straßen die nur für landwirtschaftliche Zwecke freigegeben sind werden auch immer wieder vorgeschlagen.
    Das der CPU generell beim Switchen durch das Menü überfordert ist ist nicht schön aber akzeptabel.
    Fazit Navigation: So alles an namhafter Konkurrenz kann es besser: Tomtom, Garmin, Becker, Navigon, Falk und Software wie Sygic. Das Fehlen jeglichen Verkehrsdienstes kann man bei einem Discounternavi für unter 50€ verkraften, hier sollte man mehr erwarten.

    Dashcam:
    Da hatte ich von Anfang an mit einem wahren Drama zu kämpfen. Gerät mit frischen Karten versorgt, korrekte Uhrzeit wurde im Cam-Screen angezeigt.
    Unter freien Himmel kam der GPS-Empfang, schwupps hatte ich ein abenteuerliches Datum, vorwiegend 2009, 2020 und 2029. Das änderte sich teilweise auch unter laufenden Betrieb, aber korrektes Datum/Uhrzeit war nie dabei. Mit dem Support Kontakt aufgenommen, etliche „Tipps“ bekommen wie Werksreset, GPS zurücksetzen, Software komplett von Gerät löschen und neu aufspielen. Letzteres war unmöglich da sich der interne Speicher immer als schreibgeschützt meldete. Dann wollte mir die nette Dame per Mail immer wieder einreden das ich keinen GPS-Empfang hätte wenn das falsche Datum angezeigt wird was aber nicht der Fall war. Nach etlichen Mails in der ich auch der Dame klarmachen wollte das es nicht am PC liegt das ich den internen Speicher nicht formatieren kann (Bin IT-ler) durfte ich das Gerät einschicken.
    Nach weniger als 10 Tagen kam es zurück mit einem Zettel das kein Fehler gefunden wurde, aber wunderbarer Weise stimmt das Datum seitdem. Es geschehen eben Zeichen und Wunder.
    Aber an grundlegenden Mängel dieses Geräts hat sich natürlich nichts geändert. Fangen wir mit dem Halter an; dieser ist recht groß ausgefallen, Befestigung ganz oben, das Navi hängt komplett unter der Befestigung. Das führt dazu das selbst auf recht passablen Straßen das Navi deutlich nach links und recht schwingt und damit Aufnahmen sehr verwackelt. Die Dame von Support meinte die Halterung wäre kaputt und sie wollte mir eine neue schicken (war ziemlich am Anfang meiner Support-Safari), dann ging sie aber nicht mehr auf das Thema ein.
    Das Gerät wird mit einer 8GB microSD-Karte ausgeliefert, die Aufnahmedauer ist recht kurz. Für 16 Min werden ca. 1,6GB benötigt. Ich habe das gegen eine 32GB-Karte (mehr wird lt. Support nicht unterstützt) ausgetauscht da ich manchmal auch länger unterwegs bin. Da eine SD-Karte auch nicht unendlich oft beschreibbar ist ist die Lebensdauer einer kleinen Karte deutlich niedriger da diese bei gleicher Aufnahmezeit öfters überschrieben wird. Per Knopfdruck kann man Aufnahmen sperren damit diese nicht automatisch überschrieben werden wenn die Karte voll ist.
    Man kann die Aufnahmen direkt am Gerät abspielen, aber ich finde die Navigation zu den unterschiedlichen Aufnahmen etwas umständlich und den Bildschirm zu klein.
    Die SD-Karte wird in einem Format formatiert das auf einem normalen PC nicht sichtbar ist, zumindest nicht den Teil mit den Aufnahmen. Man sieht lediglich eine 119MB-Partition auf dem der Mio-Player ist mit dem man die Aufnahmen am PC abspielen kann. Er zeigt dann die Position auf einer Karte an, Beschleunigung in länglicher und seitlicher Richtung sowie die Geschwindigkeit, Datum und Uhrzeit an. Man kann bis 5x vor-/rückwärts ablaufen lassen, die in vielen Segmenten unterteilten Aufnahmen per Klick anwählen. Dazu kann man Aufnahmen löschen, reparieren und als Datei auf den PC speichern die z.B. mit VLC abgespielt werden können. Die Reparaturfunktion ist auch nötig, denn aus unerfindlichen Gründen wimmelt die Speicherkarte immer von beschädigten Aufnahmen. Hatte bisher 4 verschiedene, neue SD-Karten drin, es waren immer beschädigte Aufnahmen dabei. Warum weiß ich nicht, das Gerät läuft immer mit externer Spannungsquelle, der eingebaute Akku ist deshalb immer gut geladen. Im reinen Akkubetrieb ist die Laufzeit nicht so dolle.
    Ich weiß nicht welches Format andere Dashcams verwenden, aber das Mio nimmt MJPG, ein eher exotisches Format das nicht überall läuft. Mal schnell das Video im TV abzuspielen dürfte deshalb in den meisten Fällen unmöglich sein. Mit Handbrake kann man die Aufnahmen in MKV konvertieren was von recht vielen Abspielgeräten wie TVs und BD-Player akzeptiert wird. Auf große Statistiken muß man dann aber verzichten, da stehen nur Datum und Uhrzeit zur Verfügung.

    Fazit Dashcam: Vor allem die Halterung, das exotische Format mit ungeheurem Platzbedarf und die oft beschädigten Dateien lassen keine Empfehlung zu.

    Gesamtfazit: Zu viele Mängel führen dazu das ich das Gerät weder ernsthaft als Navi noch als Dashcam empfehlen würde. Leider ist es derzeit noch konkurrenzlos, wenn man beides in einem Gerät will gibt es keine Alternativen. Der Support war bemüht aber sehr zeitaufwändig.

    1. Hallo Johnny,

      Du schreibst es gibt aktuell kein anderes Gerät das Dashcam und Navigation bietet, testest aber grad die nüviCam?

      Gruß,
      Benni

      1. Hallo Benni,

        zum Zeitpunkt dieser Rezension gab es das nüvicam noch nicht, ich war zu faul das zu aktualisieren 😉

  12. Das nüvicam teste ich aktuell, erste Erfahrungen:

    Dashcam-Aufnahmen sind zu sehr gesplittet, größere Dateien wären manchmal mehr als sinnvoll
    Die Sicherheitsfeatures taugen wenig: Der Spurhalteassi nervt oft, der Kollisionswarner schlägt so spät an das man eigentlich kaum eine Chance hat.
    Manchmal startet das Gerät im laufenden Betrieb ohne erkennbaren Grund neu. Passiert nicht oft, ist aber auch nicht schön.
    Das Gerät ist mir etwas zu riesig, das könnte doch kompakter gehen.
    Wirkt aber wertig, wackelt nicht und sitzt sehr fest, Halterung finde ich sehr gelungen.
    Echtzeit-Verkehrsdienste fehlen, sollte bei dieser Preisklasse nicht sein.

    Ich kann nur hoffen das Tomtom etwas mit HDT und Dashcam bringt.

    1. Hallo Johnny,

      Echtzeit-Verkehrsmeldungen sind auch bei der nüviCam enthalten und werden über die Smartphone Link App, die für iOS und Android verfügbar ist, abgerufen. Die über DAB+ verfügbaren Meldungen sind allerdings ebenso gut wie die Live Meldungen bei Garmin.

      Gruß,
      Benni

      1. Kam mir bisher nicht so vor als wären es Live-Meldungen. Auf kritischen Strecken in kritischen Zeiten lasse ich mein Go 1015 mitlaufen, die Unterschiede sind schon erheblich.

        Sehr nervig beim Garmin finde ich auch diese Einblendung der Baustelle wenn es keine Verzögerung gibt, das interessiert mich in diesem Fall nicht

      2. Hallo Johnny,

        es werden aber die gleichen Daten ausgesendet. Man kann bei Garmin einstellen, welche Meldungen angezeigt werden sollen.

        Gruß,
        Benni

  13. Guter Test – Danke!
    der arme Audifahrer – hat der noch was von der Straße gesehen?

    „72min Akkulaufzit bei voller Helligkeit“
    beim Becker 6 – das wäre zu schön – ihr müßt ein anderes Gerät getestet haben …

    1. Hallo,

      auf welche Werte kommst Du denn? Mit einem neuen Gerät oder eines das schon eine Weile in Gebrauch ist?

      Viele Grüße,
      Benni

  14. Tja – mir geht’s so wie einigen anderen Nutzern des Garmindashcam-Navis: Egal in welcher Position – ob mittig, seitlich, oben, unten – das Teil läßt sich einfach nicht wirklich optimal befestigen, sprich: die Halterung mit Kugelkopf ist zu kurz, sodass das Gerät/der Bildschirm nicht aufrecht platziert werden kann, sondern in j e d e r möglichen Variante i m m e r nach unten zeigt – und das auch noch in Richtung Beifahrer, da durch die linksseitige Kamerawulst nur eine schräge Positionierung möglich ist, was zu einem nach rechts geneigten schiefen Betrachtungswinkelführt. Das ganze hängt von der Schräge der eigenen Auto-Vorderscheibe ab. Ich fahre einen Toyota und das Ding weigert sich leider, normal angebracht zu werden wie alle anderen bisherigen Navis. Eindeutig ein Konstruktionsfehler! Wäre die Kugelkopfhalterung nur 3 cm länger, gäbe es Null Problemo. Kennt irgend jemand eine Befestigung, die das Problem lösen könnte (nein, ich bin nicht zu blöd, dass Teil richtig zusammenzubauen – nein, 180 Grad Drehung bringt gar nichts – nein, Garmin hat nicht versehentlich eine LKW Halterung mitgeliefert…solche TPIS habe ich schon überall gelesen)?
    Sowas müsste doch eigentlich auch in einem Test auffallen – bin schließlich nicht der einzige Fahrer eiens Autos mit schräg geneigter Frontscheibe und ähnliche Erfahrungen werden von anderen ja auch berichtet. Mein alter Halter vom Garmin 3598 ist leider stromtechnisch zu klein – also kein Austausch der Halterung möglich. Irgendeine Idee, was man tun könnte – außer das Teil wieder zu verkaufen mit dem warnhinweis „nur für Autos mit absolut geraden Autoscheiben geeignet bis maximal 27,259 Grad“…LÄCHEL

    1. Im Test ist uns das Problem mit der Halterung nicht aufgefallen. Wir haben sie ebenfalls in Fahrzeugen mit schräger Frontscheibe getestet. hast Du mal überlegt das Navi auf dem Armaturenbrett zu befestigen?

      Viele Grüße,
      Benni

      1. Ja, danke – werde mir diese Variante nun bestellen und hoffe, dass es dann geht. Es gibt einige Bewertungen z.B. bei amazon für das getestete Dashcamnavi von Garmin…mit ähnlichen Problemen. Hätte ich natürlich vor dem Kauf nicht gedacht, dass es wirklich so deutlich die Nutzung einschränkt.
        Ansonsten ist es ein sehr gutes Gerät – also Eure Testergebnisse sind nachvollziehbar; einzig die 20 Meter „nachziehende Navigation“ auf dem Bildschirm/bei der Ansage von Abbiegungen (= leicht zu spät) stört – aber das ist ja ein altbekanntes Garminproblem; Navigon hat das früher schon besser gelöst. Besonders gut finde ich noch die klare, laute Ansage, Foursquare, DAB+ und die vielfältigen, differenzierten Einstellmöglichkeiten.
        Danke für den ausführlichen „7-Geräte-Navivergleichstest“!

  15. Also, bei meinem kompakten Ford kann ich das Nüvicam noch optimal ausrichten. Aber Spielraum gibts fast keinen, dass es bei manchen Autos schwere Probleme geben kann halte ich für sehr wahrscheinlich.

    Das Problem sollte man mit dem Mio 5107 nicht haben, aber die Halterung ist eine Katastrophe, das habe ich schon beschrieben.

    Zu Garmins Echtzeitinfos: Auf meinen derzeitigen typischen Nachhauseweg ist derzeit eine Totalsperrung. Das TT Go 5000 findet die beste Alternativroute und schickt mich dort entlang.

    Das Garmin, falls es die Sperrung überhaupt meldet, will mich gänzlich woanders hinschicken da es die Straße als komplett gesperrt sieht, obwohl sich die Sperrung erst in 6km Entfernung befindet. Nach ca. 4,5km würde ich abbiegen um eben die vom TT erkannte Alternativroute zu nehmen.

    Was ich noch nicht probiert habe, auf dieser Straße kommt man direkt an 2 Ortschaften vorbei. Wie würde mich das Garmin da hinlotsenn wenn es die komplette Straße als gesperrt sieht?

  16. Hat jemand außer mir auch das Problem das die Nüvicam ab und zu seltsame Ankunftszeiten anzeigt? Taucht bei mir regelmäßig auf, bei Fahrten unter einer Stunde zeigt er manchmal die normale Ankunftszeit + 6 Stunden an, vielleicht sogar mehr.

    Minuten später stimmt es manchmal wieder

  17. Schön wäre ein Test mit Rückfahrcameras. In meinem Xc60 ist das toll gelöst, würde nun andere Kfz gerne „nachrüsten“!
    Z.B. das BECKER 6″ mit einer Nummernschildcamera über Funk (damit nicht so viel im Auto rumhängt) Es fehlt ein Vergleich der versch. Anbieter, gekauft ist so was ja gleich. (Dnt, luis, ?) Oder gibt es das schon? Danke f. Info

    1. Hallo Alex,

      getestet haben wir sowas noch nicht. Ist aber mal eine Überlegung wert sich damit zu beschäftigen. Danke für die Anregung!

      Viele Grüße,
      Benni

  18. Sehr guter Testbericht, und hervorragend ergänzt durch die Kommentatoren.
    ‚Aufregende neue Welt‘ mit den vielen Features möchte ich als betagter Vielfahrer sagen.
    Manchmal denke, ich ob nicht weniger mehr sein könnte, und es nicht das Gerät mit dem Attribut „Superastralatomdiabolo“ sein muß. Super finde ich beim TomTom 6100 LiveTraffic mittels SIM-Karte. Suboptimal ist hier aber die inakzeptable Routenplanung. Eine Route mit individuell angeordneten Zielen gerät zum Fiasko, spätestens, wenn man die von TT angeordneten Ziele individuell per Fingerschieberei anordnen will. Danach das ganze als ‚Meine Route‘ abzuspeichern -funktioniert oft nicht. Anders zB beim Becker, wo man sich die Route herrlich logisch zusammenstellen kann(Liste). Doch warum muss ich beim Becker eigentlich auch noch ein Smartphone vorhalten, um Live-Verkehrsnachrichten zu empfangen, die zeitnaher als TMC sind? Würde ich mein Navi konfigurieren, dann hätte es kein Bluetooth, kein WLAN, aber einen klassischen Routenplaner, Routenplanung im Gerät, aber mittels Liste,Routenplanung vom Schreibtisch aus,um diese mittels PC einzulesen und nicht über seltsame Umwege wie Cloud und Co., nein, direkt aufs Gerät, dann LiveTraffic á la TomTom, ohne dass ich zusätzlich ein Smartphone benötige, Blitzerwarner. Abgespeckt, aber mit sehr guten und sinnvollen Features. Wer bringt so eins?

    1. Kein BT, kein WLAN, keine Cloud. Dann kann eine PC-Routenplanung aber nur noch über Kabel-Anschluss erfolgen. Irgendwie unpraktisch…
      Dazu dann noch sowas unpraktisches wie das MyTomTom-Programm (für Vorgängerversion), das den Webbrowser am PC mit dem Navi am PC verbinden, um eigene Inhalte draufzuladen. Wen nes keine Lust hatte, oder zwangsweise Updates durchprügeln will, kann man nix verwalten.
      Oder nach schlimmer: Ne lokal installierte Routensoftware?

      Der aktuelle TomTom Cloud-Ansatz ist da schon besser. Das Navi kann im Auto oder sonstwo liegen bleiben.
      Nur fehlt es bei den aktuellen Geräten noch immer an sinnvoller POI-Nutzung. Draufladen geht ja endlich, aber wenn man die nicht angezeigt bekommt ist der größte Nutzen der Zusatz-POIs auch dahin.

      Das mit den POIs war auch der Grund, warum ich jetzt auch fürs Auto Garmin hab.
      Traffic geht hier per DAB+ oder Smartphone wahlweise (nur wechselt es nicht freiwillig auf DAB+, wenn das Smartphone verloren geht). Und DAB+ geht nur im Auto und der Empfang braucht etwas. Für TomTom mit SIM gehts direkt, z.B. schon auf dme Weg zum Auto wenn man den TomTom anmacht.

      Die Möglichkeit, am Garmin Ziele vom Smartphone zu übertragen ist theoretisch ganz nett, funktioniert praktisch aber so selten, das man es besser gleich eintippt. Koordinaten aus Geocaching-Apps gehen generell nicht, statt dessen wird der eigene Standort gesendet. Und überhaupt sind dafür zu viele Bedienschritte nötig.
      Bei TomTom kann man per Browser online Ziele suchen und senden. Das funktioniert, und zwar sofort ohne das man am PC oder Navi noch irgendwas auswählen oder bestätigen muss.

      Immerhin haben die meisten Hersteller wohl eingesehen, das man die Zeit nicht in die Entwicklung von MP3/Bilder/eBook und ähnlichen Funktionen stecken muss.

  19. Bin mittlerweile etwas genervt vom Nüvicam. Funktion nach wie vor OK, allerdings fällt das Teil immer öfters von der Scheibe ab, vergeht kien Woche.

    Da das Teil dann jedesmal wieder ausgerichtet werden muß, schon allein weil man den Verriegelungshebel nicht komplett öffnen kann wenn das Navi dranhängt, ist das viel nerviger als bei Standard-Navis.

    Ist nicht mein erstes Garmin, bin besseres gewohnt. Das Teil ist wohl einfach zu schwer für den Standard-Halter

  20. Top Test, vom ganzen Aufbau her gesehen und inhaltlich super aufgestellter Artikel =)
    Bin selber im Besitz eines Garmin NüviCam und bin sehr zufrieden, bisher das beste Navi was ich selber im Betrieb hatte.

  21. Leider müssten die Navis viel ausführlicher getestet werden. Ein längerer Zeitraum und verschiedene Routen. Wenn man sich durch verschiedene Foren und Bewertungen kämpft, dann sieht man, dass diese Navis ähnliche Probleme wie dutzende Vorgänger haben. Das fällt leider erst nach einer intensiven Nutzung von mindestens einem halben Jahr auf. Dann merkt man erst, dass die meisten Navis eine viel zu schwache Hardware haben und bei intensiver Nutzung durch die Menüs ruckeln. TomTom findet im keine Möglichkeit das Kreuz Stuttgart zu umfahren, Becker und Google Maps können das ohne Probleme. Dafür lenkt einem das Becker öfters von der Autobahn und sofort wieder drauf. Auf der B10 kurz vor Esslingen meldet das Becker an einer Ausfahrt, bitte links auf die B10 fahren (da bin ich doch schon lange). Schnellste Route ausgewählt und unter Alternativen findet man einen die schneller und kürzer ist, warum wird diese nicht direkt gewählt. Manchmal habe ich nach 1 Minute guten GPS Empfang und manchmal braucht es 5 Minuten.

    Für mich ist wichtig, dass unter Last (volle CPU Nutzung), wenn z. B. eine sehr lange Route berechnet wird, dass die restliche Bedienung nicht ruckelt. Ich habe jetzt ein paar Navis in Stuttgart, München und Köln getestet. Immer wieder kam es bei den Navis in der Stadt zu viel zu langen Routenberechnungen und bekommt man die Meldung: „Bitte wenden“. Das geht im Berufsverkehr in einer Großstadt nicht immer und wenn ich dann sehe, dass auf der Gegenfahrbahn, auf die ich wechseln soll, Stau ist, dann habe ich ein Problem. Wie finde ich jetzt als Ortsfremder schnell zu meinem Ziel und eigentlich genau da sollte mir das Navi helfen.

    Auf den ersten Blick und von Stadt A einfach Stadt B zu finden, sind die Navis nicht schlecht. Aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Ich werde jetzt wohl bei meinem alten (schlechten) Becker Navi bleiben, da die neuen Navis nur Features hinzugefügt haben, die nicht essentiell für die Navigation ist. Die wichtigen Kernfunktionien sind immer noch auf dem selben Niveau, wie die Navis vor 3-4 Jahren.

    1. Hallo Tigershark,

      wir testen die Geräte insgesamt schon länger als häufig bei vielen anderen Tests üblich. Allerdings nicht in allen Regionen und hier gibt es von Hersteller zu Hersteller immer mal wieder Unterschiede und kleine Fehler. Im Test sind uns solche kleinen Fehler häufiger bei der nüvicam aufgefallen, was wir im Abschnitt Routing auch beschreiben. Richtig grobe Patzer kamen während unserer Testzeit allerdings nicht vor.

      Gruß,
      Benni

      1. Das sollte auch kein Kritikpunkt gegen den Test sein. Der Test ist bei Weitem ausfühlicher als jeder andere Test den ich gelesen habe. Leider hat jeder Hersteller fast ein NoGo:

        – Becker hat Performance- und Akkuprobleme. (laut Bewertungen und Foreneinträge, die gleichen Probleme hat meine aktuelles Becker Navi)
        – TomTom kann keine vernünftigen Alternativrouten berechnen.
        – Garmin hat eine schlechte Routenbeschreibung, im Kreisverkehr links abbiegen etc.

        Was mir noch aufgefallen ist: Ich habe heute ein Update meines alten Becker Navis gemacht und siehe da, er kann genauso wie TomTom das Kreuz Stuttgart nicht mehr umfahren. Es findet keine Alternativroute mehr.

        Gibt es da einen Zusammenhang?

  22. „im Kreisverkehr links abbiegen“ mag zwar sachlich nicht korrekt sein, ist aber deutlicher so.
    Es ist beim fahren einfacher Umzusetzen als nur die Ausfahrten mitzuzählen, zumal sich deren Anzahl durch Bauvorhaben auch mal ändern kann.

    „rechts halten“ ist dafür etwas unsinnig, „rechts fahren“ wäre besser.
    So machte das Medion Gopal 3.

    TomTom nervt mit der „Sie-Anrede“

    1. Ich kenne auch Kreisverkehre da wären auf der „linken Seite“ 2 Ausfahrten dicht aneinander, da würde es dann einmal rechts, gerade aus, und 2 mal links abgehen. Was würde das Garmin bei so einer Ausfahrt angeben?

  23. Hi Tigershark,

    ich verwende zwar zur Zeit keine PNA mehr und auch in den Mietwagen war jetzt keines mehr beigelegt, da meist ein Navi verbaut war. Aber da die verschiedenen Navis doch recht unterschiedliche Ergebnisse liefern, benutze ich parallel immer die TomTom Android App. Diese liefert nur bei sehr dicken Staus am Stuttgarter Kreuz Umfahrungen an. Vergleicht man auf der App die möglichen Alternativrouten, sieht man sehr schnell, dass diese nur ein paar Minuten auseinander liegen. Die meisten Navis schlagen Alternativrouten aber erst ab 5 – 10 min. Zeitersparnis an. Insbesondere da die Alternativrouten auch schnell verstopfst sind und sich deutlich schlechter planen lassen. In eingien fällen habe ich einen vor mir im Stau befindlichen markanten Wagen (LKW) nach Nutzung der Alternativroute anschließend überholt – hat also länger gedauert.

    Zusammengefasst kann man sagen, dass auf Alternativrouten nur ausgewichen werden sollte, wenn es entweder vergleichbar ausgebaute Routen sind oder die Zeitersparnis deutlich über 15 min. liegt. Die Navis liefern durch die immer besser werden Algorithmen und Daten auch auf Nebenstraßen zuverlässigere vorhersagen, weswegen sie Alternativrouten seltener vorschlagen. Dazu kommt noch, dass wenn alle mit dem gleichen Navi die gleiche Alternativroute benutzen – diese auch verstopft.

    1. Es muss nicht immer nur eine Zeiterspanis sein. Wenn es zwei ähnlich gute Routen gibt, dann möchte ich die auch angezeigt bekommen und selber entscheiden, welche für mich die bessere ist. Die Route einfach weglassen, ist die schlechteste aller Möglichkeiten Aber warum mich ein Navi Freitags Mittags über das Kreuz Stuttgart lotst und mir dann als Alternative anbietet Stuttgart oder Ludwigsburg von der Autobahn überland (parallel zur A81) bis Heilbronn zu fahren ist mir ein Rätsel, dann kann man durchaus Stunden verbringen. Wenn ich mich da nicht auskennen würde (fahre täglich 2 mal über das Kreuz Stuttgart), dann…
      Für diese Route ist das TomTom gänzlich ungeeignet und wenn so was mehrmals auf eine Route von Süd- nach Norddeutschland passiert, dann verliert man durch so unsinnige Routen mehrere Stunden.

      1. Also sowohl mit dem Herz Navi (ist ein TomTom) als auch mit meiner App werden gleichschnelle Alternativen angezeigt. Dazu muss man bei der Routenplanung „Wenn eine schnellere Route verfügbar ist“ den Punkt „Mich fragen, …“ anwählen. Bei den unterschiedlichen Geräten heißt es manchmal geringfügig anders.

        PNA Info von Hertz
        https://www.hertz.de/rentacar/productservice/index.jsp?targetPage=NeverLost_Navigation.jsp&leftNavUserSelection=globNav_3_5_1&selectedRegion=Europa,%20Naher%20Osten%20und%20Afrika
        und die Info hier im Newsraum:
        http://www.pocketnavigation.de/2013/07/neverlost5-autovermieter-hertz-tomtom/

  24. Vielen Dank Tobias für diese vielen super Vergleiche.

    Ich beabsichtige, mir wieder einmal ein neues Navi anzuschaffen.
    Dank diesen tollen Infos konnte ich mich viel leichter entscheiden, welches Navi ich demnächst kaufen werde.

      1. Sali Benni

        Also: Meine Entscheidung fällt auf Garmin nüvi 2599LMT-D 5″ oder eventuell nüvi 2699LMT-D 6″
        Ich denke da bin ich auf der guten Seite.
        Viele Grüsse
        Hannes

  25. Tja Leute, nachdem wir zahlreiche neuere Navis von allen relevanten Firmen hatten, sind wie wieder zurückgekehrt zu Navigon: ich habe ein 92er Premium, meine Frau ein 72er Premium. Bevor jetzt der Aufschrei losgeht „veraltet, geringe Prozessorleistung, technische Probleme“ etc…
    Die Navigationsleistung ist in den Basics und auch bei Stauumfahrung besser als bei modernen Garmins, TomToms, Beckers. Ist wirklich unsere Erfahrung! Die ansagen kommen rechtzeitig und sind i.d.R. sinnvoll, die Kartendarstellung mit Routenführung klasse, die Bedienung ist leicht und der „TMCPRO“ bzw. LIVE Staudienst ausreichend schnell; einzig in Italien gab es teilweise diesbezüglich Probleme bzw. wurden nicht alle Addressen wirklich gut gefunden (was aber bei den anderen Anbietern durchaus ähnlich war).
    Fazit: Bis auf die leider geringere Bildschirmgröße (5 Zoll) fahren wie immer noch am liebsten mit Navigon, weil das Gesamtpaket „am rundesten“ ist und neuere Navis vielleicht in Einzelbereichen bessere Navigation bieten aber nicht insgesamt.
    Früher war alles besser – nö…aber wir fahren mit Navigon besser/entspannter!

    1. Hallo wickie,

      wahrscheinlich auch weil man es über mehrere Jahre einfach gewöhnt ist 😉 Aber warum wechseln, wenn man damit zufrieden ist.

      Viele Grüße,
      Benni

      1. Hallo Benni, ja klar der Gewöhnungseffekt ist nicht zu unterschätzen. Wir haben uns nach dem Ende der echten Navizeit von Navigon durchaus offen mit anderen Firmen beschäftigt. Es ist müßig, die Vor – und Nachteile hier aufzuzählen…Eure wirklich ganz hervorragenden Testberichte plus die Nutzermeinungen geben die Realität ja prima wieder.
        am Ende ist es so wie mit Oldtimern: manche Autos waren/sind einfach Kult wie z.B. der Käfer (und da kommen die neuen Versionen einfach nicht ran, auch wenn sie technisch besser sind); oder mit HiFi-Anlagen: Heute wird gestreamtn – aber nichts kommt an den Klang eines Luxman-Verstärkers aus den 70/80ern ran. Für manche ist das naive Verklärung – anderen gefällt eben gerade dieses Kultfeeling.
        Kannst du dich noch an dein erstes Navi erinnern? Vermutlich ein TomTom…meins hatte einen kleinen Bildschirm und es dauerte ewig, bis die Satelliten gefunden waren. Danach kam dann Navigon – und es hat Zoom gemacht. da waren mir auch die gelegentlichen Komplettabstürze egal – mit einem Reset gings weiter…GRINS
        Wenn ich dann z.B. ein heutiges TomTom 6100 habe, gefällt mir sehr gut, dass ich i.d.R. sehr gute Stauwarnungen habe; aber dem Teil verzeihe ich einfach seine elend-komplizierte Zielsuche und die verwurstelte Alternativroutenwahl nicht. Und bei Becker gibt’s wirklich tolle Assistenzsysteme – wenn das Teil den überhaupt funktioniert. Da habe ich bei Garmin eine tolle Sprachbefehlfunktion und kann aufgrund diverser Features meinen Spieltrieb befriedigen – nur sagt mir das Gerät bei Landstraßen sehr gerne zum Abbiegen die Straßennamen oder Ampeln/Tankstellen an – nur leider nicht die grobe Richtung, mit denem man sich nach den Hinweistafeln viel besser/schneller richten kann.

        So – jetzt isses gut…wollte nur mal sagen, dass diese Oldtimergeräte von Navigon immer noch einen ziemlich guten Job machen – wie wärs mal mit einer Rubrik „Golden Age – KULTNAVIS von gestern“ aus, da könnten die Nutzer des Forums vielleicht einige interessante Sächelchen erzählen…SMILE

      2. Hallo Wickie,

        ich selbst erinnere mich auch gerne noch an die Zeiten der reinen NAVIGON Geräte zurück. Ich bin da Deiner Meinung und fand die Geräte damals ebenfalls wirklich klasse. Hast Du schonmal die NAVIGON App auf dem Smartphone ausprobiert, die hat noch immer viel von den alten Geräten und ich nutze sie gerne ab und an mal zur Navigation. Das perfekte Gerät gab es damals und gibt es auch heute nicht, es gibt immer Kleinigkeiten die einen stören oder woanders besser gefallen.

        Viele Grüße,
        Benni

        P.S.: Mein erstes mobiles Navi war wirklich ein TomTom 😉 Davor hatte ich allerdings schon den MobileNavigator von NAVIGON auf einem Fujitsu-Siemens PDA genutzt 😀

      3. Hallo Benni, stimme dir in allem voll zu…
        und die Navigon-App habe ich natürlich auch auf dem Smartphone. Ist allerdings mehr so was wie ein Notfallhelfer (aber sehr gut gemachte App). Ich bin da hoffnungslos altmodisch: ein echtes Navi ist für mich was Richtiges – ähnlich wie ich immer noch Musik von CD und Schallplatte höre.
        Für unsere Kinder sind wir natürlich mit physischen Navigationsgeräten eh von gestern „heute hat man Navigationsapps auf dem Smartphone…“
        Jedem das Seine. Und weißt du was – jedesmal, wenn ich dann wieder ein neu gekauftes Navi nach einiger Zeit verkaufe, fällt mir das echt schwer. Selbst wenn ich mich drüber ärgern mußte, weil…
        Nur eins habe ich mit Freude weiterverkauft: ein Blaupunktnavi. Das war das mit Abstand sch………, das ich jemals genutzt habe. War in der Familie ein Running-Gag: Papa braucht ein größeres Navi…bittää wende Sie…Zeitverzögerung bis zum Ziel 28 Sunden, 23 Minuten…
        Das Teil war so sch….., dass es neben dem hohen Ägerfaktor schon wieder so witzig war, dass wirs bis heute nicht vergessen haben. Nur eins war noch lustiger: das Teil von Tante Ulla aus Erfurt: so klein und sparsam mit Anzeigen/Ansagen, dass es ein echtes PEARL = Perle war.

        Lieber Benni, ich freu mich schon auf den nächsten ausführlichen Navitest; eure Testberichte haben wirklich ehrlich eine ganz besonders hohe Qualität! Gut auch, dass Ihr Euch Zeit lasst, auch länger zu testen: manche Dinge fallen dann noch auf. Positiv auch, dass Kommentare von Nutzern weitere Aspekte beleuchten. So ist es z.B. Nutzern zu verdanken, dass ein gravierender Konstruktionsfehler des Garmin Dahcamnavis öffentlich wurde: das Teil passt bauartbedingt nicht an jede Windschutzscheibe…GRINS.

        Gruß, Christoph

      4. Hallo Christoph,

        das Smartphone ist halt eine gute Ergänzung finde ich. Im eigenen Fahrzeug nutze ich aber auch lieber ein mobiles Navi und hab das Smartphone „frei“.

        Vielen Dank für Dein Feedback zu unsere Testberichten. Zusammen mit Euren Kommentaren können sich vor allem Neueinsteiger ein gutes Bild zu den einzelnen Geräten verschaffen.

        Viele Grüße,
        Benni

  26. Ich habe ein GO5100 neu.Leider giebt es Ärger mit TomTom Traffic.Es geht nicht überall. Am 20.08.2016 B102 Zwischen Bad Belzug und Brandenburg eine Ortsdurchfahrt wegen Baustelle gesperrt .Wurde nicht Angezeigt .L96 eine Ort gesperrt,Wurde nicht angezeigt.Ein Ort auf einer Entlasstungsstraße der A9 wegen Bau gesperrt wurde auch nicht angezeigt.TomTom versucht bisher vergebens den Fehler im Server zu beheben

  27. Ein sehr ausführlicher und fundierter Testbericht. Selten sowas gutes gesehen.
    Schade, dass die Neue neue Generation „DriveAssist“ von Garmin nicht enthalten ist.

  28. Erstmal top Bericht. Habt ihr echt Spitze gemacht. Weiter so!!

    Kleines Manko: Beim Tomtom hätte man die Blitzer Warnung positiv in die Bewertung einfließen lassen können. Wurde allerdings noch nicht mal erwähnt.

  29. Hallo,  haben einen LKW übernommen dem ein Garmin Dezl 560 beiliegt. Das Kartenmaterial ist von 2012.

    Das NAVI macht meines Erachtens eine Guten Eindruck da es die LKW Einstellungen hat. Meine Frage, lohnt sich ein neues Kartenupdate für das Dezl 560 für ca 80€.

    mit Freundlichen Grüßen, Friedhelm

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