Garmin Drive 52 & Drive Smart 55 + 65 Test

Was hat Garmin’s aktuelle Drive-Serie wirklich drauf? Und welche Verbesserungen wurden im Vergleich zu den Vorgängermodellen umgesetzt? Wir haben uns diesen Fragen gewidmet und mit dem Drive 52, DriveSmart 55 und DriveSmart 65 Garmin’s neueste mobilen Navis auf dem Markt getestet …

Einleitung, Hardware, Display, Performance & Karten

Inhaltsverzeichnis

Garmin hat auch in diesem Jahr sein Repertoire an Modellen der Drive-Serie aktualisiert und hält somit weiterhin an der Vermarktung mobiler Navigationsgeräte fest. Wir haben uns die Geräte Drive 52, DriveSmart 55 und DriveSmart 65 für unseren Test genauestens angesehen, haben viele hunderte Kilometer mit ihnen zurückgelegt und ihr Können auf Herz und Nieren überprüft. Was die Modelle jeweils drauf haben, könnt ihr im folgenden Testbericht nachlesen. Die Bewertung der einzelnen Modelle der Drive-Serie haben wir an die Kriterien aus unserem Navi-Vergleichstest angelehnt und diese teilweise modifiziert. Die Vergabe der Noten haben wir an die Messlatte für Anforderungen des Jahres 2019 angepasst.

Garmin Drive 52 (links), Garmin DriveSmart 55 (Mitte), Garmin DriveSmart 65 (rechts)

Hardware

Die Hardware der neuen Garmin-Drive-Navis ist im Vergleich zu ihren Vorgängern beinahe gleich geblieben (siehe dazu auch: unseren Test zum Garmin DriveSmart 61). Lediglich das Garmin DriveSmart 55 wurde in puncto Display-Design an das große Garmin DriveSmart 65 angepasst, wodurch sich der Schriftzug “Garmin” nun ebenfalls an der linken Seite befindet. Hierdurch konnte das DriveSmart 55 ganze 0,5 Zoll an Bildschirmdiagonale hinzugewinnen.

Die beiden DriveSmart-Modelle wirken durch ihr beinahe bündig eingelassenes Multitouch-Glasdisplay sehr edel. Der minimal höher abgesetzte Rand an den Außenkanten vermeidet dabei zu schnelles Zerkratzen des Glases, wenn es doch einmal auf dieser Seite abgelegt wird. Die Haptik der Front des Garmin Drive 52 wird hingegen vom breiten Plastikrand dominiert. Der resistive TFT-Touchscreen kann von diesem Eindruck nicht ablenken, sondern trägt eher noch zum Look einer Retro-Handheld-Konsole bei. Die Rückseite der gesamten Drive-Geräte ist baugleich zu den Vorgängermodellen und weiterhin aus stabil anmutendem Plastik gefertigt.

Die Halterung ist ebenfalls bei allen Geräten gleich und zudem identisch mit der vorigen Generation. Entfernt man sein Garmin Drive aus Diebstahlschutz-Gründen jedes Mal aus dem Auto, muss bei dieser Lösung das USB-Kabel also jedes Mal aufs Neue in das Navigationsgerät eingesteckt werden. Hierbei vermissen wir Garmin’s Innovationsfreude sehr und wünschen uns für wirklich attraktive und alltagstaugliche Navigationsgeräte (in unserer Zeit) eine aktive Magnethalterung, wie wir sie in unserem Test zum Garmin DriveLuxe 51 beschrieben und gelobt haben. Mit beiden DriveSmart-Modellen erhalten Nutzer die Möglichkeit, Updates von Karten, Software und Blitzern via Wi-Fi durchzuführen. Darüber hinaus können mit allen drei Modellen zusätzliche Funktionen per Bluetooth-Verbindung zum Smartphone genutzt werden. Während das Garmin Drive 52 hierfür weiterhin auf die bekannte App Garmin Smartphone Link setzt, wurde diese App durch die Garmin Drive-App bei den zwei DriveSmart-Modellen ersetzt. Näheres dazu folgt am Ende unseres Testberichts (siehe auch: Weitere Features).

Garmin DriveSmart 65 (links), Garmin DriveSmart 55 (Mitte), Garmin Drive 52 (rechts)

Auswertung Hardware

 Garmin
DRIVE 52'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 55'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 65'' (TMC)
TomTom
GO BASIC 5'' (TMC)
TomTom
GO ESSENTIAL 5'' (TMC)
Summe
3,05

2,77

2,83

2,8

2,5
Gehäuse
140 x 84 x 19
170 g

118 x 76 x 17
150 g

173 x 99 x 17
240 g

135 x 91 x 19
178 g

142 x 91 x 19
213 g
Speicher
Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD
Verbindungen
MiniUSB
Bluetooth (Live-Verkehrsmeldungen, Smart Notifications, Foursquare)

MiniUSB
Bluetooth (Freisprechen, Live-Verkehrsmeldungen, Smart Notifications, Foursquare)
Wifi (Karten- & Software-Updates)

MiniUSB
Bluetooth (Freisprechen, Live-Verkehrsmeldungen, Smart Notifications, Foursquare)
Wifi (Karten- & Software-Updates)

MircoUSB
Bluetooth (Freisprechen, TomTom MyDrive, Online-Dienste, Nachrichten)
Wifi (Updates,Traffic)

MircoUSB
Bluetooth (Freisprechen, TomTom MyDrive, Online-Dienste, Nachrichten, Sprachassistent)
Wifi (Updates,Traffic)
GPS
GPS

GPS

GPS

GPS
Quick-GPS

GPS
Quick-GPS
Verkehr
(nur Hardware)

TMC Pro
(Antenne im Ladekabel)
Here Traffic
(Smartphone-Link)

DAB
(Antenne im Ladekabel)
RDS-TMC
(wenn kein DAB verfügbar)
Here Traffic
(Garmin-Drive App)

DAB
(Antenne im Ladekabel)
RDS-TMC
(wenn kein DAB verfügbar)
Here Traffic
(Garmin-Drive App)

TomTom Traffic
TMC (Antenne im Ladek.)

TomTom Traffic
TMC (Antenne im Ladek.)
Audio/Video
(z.B. Rückfahrkamera, Audio Out etc.)

Lautsprecher

Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro
Kamera
Halterung
passiv ohne Magnet
keine Vibration

passiv ohne Magnet
keine Vibration

passiv ohne Magnet
keine Vibration
Halter im Verhältnis zum Gehäuse klein

passiv
keine Vibration
Halter unflexibel

aktiv m. Magnet
keine Vibration
Lieferumfang
Kfz-Ladek. inkl. TMC Pro
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek. inkl. DAB
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek. inkl. DAB
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek. inkl. TMC
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek. inkl. TMC
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

 

Display

Die Auflösung des Garmin DriveSmart 65 ist mit 1024 x 600 Pixeln im Vergleich zu anderen portablen Navigationsgeräten wie denen von TomTom weiterhin sehr hoch angesiedelt. Eine Steigerung zum Vorgänger gab es jedoch nicht. Eine wirklich herausragende Weiterentwicklung zeigt sich beim DriveSmart 55. Hier wurde die Auflösung im Vergleich zum Vorgänger von 480 x 272 Pixel auf aktuelle 1200 x 720 Pixel angehoben. Damit kann es beinahe mit der Pixelanzahl eines iPhone 7 (1334 x 750 Pixel) mithalten. Die Ablesbarkeit von Straßennamen und anderen kleineren Details auf der Karte ist bei beiden DriveSmart-Modellen sehr gut, wobei besonders die Darstellung des DriveSmart 55 gestochen scharf wirkt. Auch die Helligkeit und die Brillanz der Farben ist bei beiden Modellen sehr überzeugend, wobei die Farben des 65ers warm-gelblich und die des 55ers deutlich kühler und bläulicher wirken. Beiden Modellen ist auch die Bedienung über Multitouch-Gesten vergönnt.

Garmin DriveSmart 65 (links), Garmin DriveSmart 55 (Mitte), Garmin Drive 52 (rechts)

Das WQVGA-TFT-Farbdisplay des Garmin Drive 52 lässt das Navi neben den beiden anderen Modellen wie ein “Retro-Schlusslicht” dastehen. Nichtsdestotrotz kann man Straßennamen innerhalb der Kartenansicht trotz der vergleichsweise geringen Auflösung von 480 x 272 Pixeln gut ablesen. Die Helligkeit ist angemessen und die Farbigkeit und der Look insgesamt erinnern an alte Navigon-Modelle.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Benutzung von Navis ist die Frage, ob man überhaupt etwas erkennen kann, wenn die Sonne direkt oder gar senkrecht auf den Display scheint. Das Garmin DriveSmart 55 hat am wenigsten Probleme damit. Die Pixeldichte und die Hintergrundbeleuchtung sind bei dem Modell so stark, dass die Sonne ruhig auch mal senkrecht drauf scheinen kann. Beinahe so gut ist das Garmin DriveSmart 65. Hier zeigt sich der Unterschied vor allem durch die geringere Pixeldichte. Außerdem wird die Struktur der Displayhardware in bestimmten Beleuchtungswinkeln sichtbar, was von der eigentlichen Karte ablenkt. Das Garmin Drive 52 kommt hier weniger gut weg, da die matte Oberfläche und schwächere Hintergrundbeleuchtung das Ablesen bei Tageslicht erschweren. Mit senkrechter Sonneneinstrahlung kann man zwar fast nichts mehr auf dem Display des Drive 52 erkennen, dafür zeigt es aber weniger störende Lichtreflexionen, wenn die Sonne von seitlichen Winkeln her darauf scheint.

Garmin Drive 52

Auswertung Display

 Garmin
DRIVE 52'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 55'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 65'' (TMC)
TomTom
GO BASIC 5''
TomTom
GO ESSENTIAL 5''
Summe
2,66

1,33

1,5

2,67

2,16
Abmessung
5,0 Zoll (480 x 272)
110 ppi

5,5 Zoll (1200 x 720)
254 ppi

6,95 Zoll (1024 x 600)
171 ppi

5,0 Zoll (480 x 272)
110 ppi

5,0 Zoll (480 x 272)
110 ppi
Art u. Funktion
resistiver Touchscreen
matt

kapazitiver Touchscreen, Echtglas, Multitouch

kapazitiver Touchscreen, Echtglas, Multitouch

resistiver Touchscreen
matt

kapazitiver Touchscreen, Echtglas, Multitouch
Ablesbarkeit
bei Tag



 

Werbung

Performance

Alle drei Garmin Drive-Modelle sind für portable Navigationsgeräte bemerkenswert schnell beim Hochfahren. Während das 55er und das 65er DriveSmart bereits nach 20 bzw. 19 Sekunden einsatzbereit ist, schafft es das Garmin Drive 52 in rekordverdächtigen 12 Sekunden. Lässt man die Navis im Standby, sind sie nach Betätigung der Einschalttaste in unter einer Sekunde wieder völlig funktionsfähig.

  

In der Kategorie Performance interessiert uns auch sehr, wie schnell die Testgeräte eine Berechnung von langen Routen mit Zwischenzielen oder komplexen Routen mit Vermeidungen abschließen können. Denn für alle Berufsfahrer ist der flexible, leichte und schnelle Einsatz von Routen essentiell. Um die Performance bei der Routenberechnung reproduzierbar und aussagekräftig zu testen, lassen wir unsere Testgeräte seit längerem immer eine Tour über die Hauptbahnhöfe festgelegter Metropolen in Deutschland berechnen und messen dabei die Zeit. Zusätzlich lassen wir die Navis Routen mit Vermeidungen (Maut und Autobahnen) berechnen. Bisher hatten Navis von Garmin immer große Schwierigkeiten bei diesen Berechnungen. Sollten diese auch noch länger ausfallen, haben die Navis relativ bald verständlich gemacht, dass sie mit der Aufgabe arg überfordert sind. Berechnungszeiten von über 25 Minuten waren daher keine Seltenheit. Die neuen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Strecke
ProfilGarmin
DRIVE 52'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 55'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 65'' (TMC)
Garmin
DriveLuxe 51 LMT-D
TomTom
GO BASIC 5'' (TMC)
TomTom
GO ESSENTIAL 5'' (TMC)
München Dresden*Schnell71 Sek.37 Sek.40 Sek.71 Sek.16 Sek.13 Sek.
Berlin LissabonSchnell1 Min. 15 Sek.29 Sek.49 Sek.N/A32 Sek.31 Sek.
Berlin LissabonSchnell, Maut vermeiden5 Min. 29 Sek.1 Min. 41 Sek.3 Min. 37 Sek.> 25 Min. - Abbruch1 Min. 38 Sek.1 Min. 27 Sek.
Köln DortmundSchnell19 Sek.6 Sek.6 Sek.11 Sek.6 Sek.6 Sek.
Hamburg  MünchenAutobahn vermeiden1 Min. 44 Sek.17 Sek.45 Sek.> 37 Min, - Abbruch27 Sek.24 Sek.

* über: Stuttgart  Düsseldorf  Hannover  Hamburg  Berlin

Dieses Mal sind wir sehr positiv überrascht von den Testergebnissen. Garmin hatte im Pressebericht zu den Navis ja schon einen neuen Dual-Core-Prozessor im DriveSmart 55 und 65 angekündigt. Jetzt haben die Navis tatsächlich bewiesen, dass Vermeidungen keine unüberwindbaren Hürden mehr darstellen. Das Garmin DriveSmart 55 hat sich sogar neben Navis anderer Hersteller mit bei den Performance-Profis eingereiht.

Die Bedienung der beiden DriveSmart-Modelle ist insgesamt sehr flüssig. Das Menü lässt sich mit zügiger Leichtigkeit durcharbeiten. Auch die Bedienung innerhalb der Kartenansicht und die Navigation über Multitouch-Gesten lässt ein Flow-Gefühl aufkommen. Einziger Kritikpunkt hierbei sind kleinere Verzögerungen beim Rendern und Laden neuer Kartenausschnitte. Doch diese sind so kurz, dass sie der übrigen Freude beim Navigieren keinen Abbruch tun. Weniger flüssig schleppt man sich mit dem Garmin Drive 52 durch das Menü. Ab und an wird man ein Gefühl eingefrorener Bildschirme nicht los, weil nach dem Druck einer Taste erst einmal nichts funktioniert. Das Gerät ist aber im Test nie abgestürzt, es braucht manchmal einfach eine Sekunde länger. Doch die schwächere Performance des Drive 52 wird auch bei der Kartenarbeit spürbar. Gerade beim “Überfliegen” großer Landstriche, um einen Überblick von unbekannten Gegenden zu gewinnen, hakt und ruckelt es sehr. Beim Heraus- und Hineinzoomen bleibt der Bildaufbau der Karte häufig kurzzeitig aus. Der eigene Standortpfeil wirkt dann wie verloren in einem “Meer aus Grau”.

In Sachen Akkulaufzeit gehören alle drei Geräte eher zum Mittelfeld im Vergleich zu Geräten anderer Hersteller. Allerdings ist der Umgang der Geräte mit dem Ladestand sehr nachteilig, wenn man sie auch ohne Stromanschluss nutzen möchte: Nachdem wir die Akkus vollständig geladen hatten, zeigte das DriveSmart 65 bereits nach 15 Minuten an, dass der Akku auf 40 % runter ist. Der Display wurde dann auf 40 % Helligkeit gedrosselt und kann von da an nur mit eingestecktem Ladekabel wieder auf 100 % Helligkeit gesteigert werden. Auch das DriveSmart 55 verfährt so, wenngleich der Akku erst später auf 40 % gefallen war. Selbst das Drive 52 mit seinem geringeren Energiebedarf meldete bereits nach 16 Minuten, dass der Akku schwach ist. Auch wenn die Geräte für gewöhnlich die meiste Zeit über den Zigarettenanzünder geladen werden, sollte die mobile Nutzung ohne Kabel und damit etwas größere Akkus bei dem Preis der Geräte möglich sein.

Garmin DriveSmart 55

Auswertung Performance

 Garmin
DRIVE 52'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 55'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 65'' (TMC)
TomTom
GO BASIC 5'' (TMC)
TomTom
GO ESSENTIAL 5'' (TMC)
Summe
2,6

1,9

2,0

1,9

1,9
Akkulaufzeit
volle Helligkeit

90 min

90 min

105 min

113 min

127 min
Startzeit
12 Sek.

20 Sek.

19 Sek.

41 Sek.

37 Sek.
Routenberechnung
Kartenaufbau
deutlich spürbare Nachladezeiten
deutlich verzögerte Reaktionen auf Eingaben

minimale Nachlade- und Renderzeiten
schnelle Reaktionen

leichte Nachlade- und Renderzeiten
gute Reaktionen
Menüwechsel & Zieleingabe

 

Karten + Updates

In puncto Karten hat sich nicht viel geändert bei den drei Garmin-Navigationsgeräten im Vergleich zum Garmin DriveSmart 61. Käufer erhalten mit den vorinstallierten 46 Ländern der EU weiterhin von Haus aus eine große navigierbare Abdeckung. Reisende, die außerhalb von Europa unterwegs sind, können für die gesamte Welt zusätzliche Karten des Herstellers erwerben. Für mehr Details zu Karten und Updates lohnt es sich, in unseren Testbericht zum Vorgänger Modell Garmin DriveSmart 61 zu schauen.

Sowohl das DriveSmart 55 als auch das 65er können bei einem vorhandenem WLAN-Anschluss regelmäßig die Verfügbarkeit von neuem Kartenmaterial über das integrierte WiFi prüfen. Die Kontrolle, der Download und die anschließende Installation haben in unserem Test immer problemlos funktioniert. Gerade auf Reisen benötigt man dadurch nicht einmal einen Laptop, um im nächsten Café das WLAN zum Updaten des Navis zu nutzen. Das Garmin Drive 52 verfügt dagegen über keine WiFi-Option.

Auswertung Karten + Updates

 Garmin
DRIVE 52'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 55'' (TMC)
Garmin
DRIVESMART 65'' (TMC)
TomTom
GO BASIC 5'' (TMC)
TomTom
GO ESSENTIAL 5'' (TMC)
Summe
1,8

1,5

1,5

1,7

1,7
Abdeckung
im Lieferumfang

46 Länder Europa

46 Länder Europa

46 Länder Europa

45 Länder Europa

45 Länder Europa
optionale Straßenkarten
ca. 116 weltweit

ca. 116 weltweit

ca. 116 weltweit

ca. 152 weltweit

ca. 152 weltweit
Kartenupdate
im Lieferumfang

Lifetime
(max. 30 Jahre)

Lifetime
(max. 30 Jahre)

Lifetime
(max. 30 Jahre)

Lifetime (mind. 4 / Jahr)

Lifetime (mind. 4 / Jahr)
Kartenarten
z.B. Straßen, Topos, Luftbilder, ...

Straßenkarte
Garmin Topos
Openstreetmaps
Höhenmodell

Straßenkarte
Garmin Topos
Openstreetmaps
Höhenmodell

Straßenkarte
Garmin Topos
Openstreetmaps
Höhenmodell

Straßenkarte

Straßenkarte
Anbieter & Stand
(Herstellerangaben)
HERE
2018
HERE
2018
HERE
2018
TomTom
07 2018
TomTom
07 2018
Updateverfahren
Karten & Software über PC

Karten & Software über PC oder WiFi

Karten & Software über PC oder WiFi

Karten & Software über PC oder WiFi

Karten & Software über PC oder WiFi
Seiten: 1 2 3

16 Kommentare zu “Garmin Drive 52 & Drive Smart 55 + 65 Test

  1. Im direkten Vergleich zum Vorgänger hat das 65 einen entschedenden Nachteil:
    Die zusletzt gewählre rechte Seitenleiste (Reisedaten) muss man jedes mal neu auswählen.
    Und anstelle eines kleinen X oben an der Seitenleiste ist das X jetzt unten, sobald eine Seitenleiste auf ist.
    Wenn nun die Stauleiste automatisch reinkommt, sind es 2 statt 1 Klicks, um die Reisedaten wieder zu bekommen.

    Weiterhin git es keinen Massenspeicher USB-Modus mehr. Das Gerät wird an der Fritz!Box als USB-Gerät nicht mehr erkannt (ist eigentlich eine gute Lösung, um jederzeit neue Geocaches draufzuladen und das Gerät gleichzeitig ‘aufgeräumt’ zu haben).

    Da das Gerät nur Nachteile aber keinerlei Vorteil bietet, ging es direkt wieder zurück.

  2. toller Artikel und wie immer eine ausgezeichnete Produktvorstellung!

    Ich denke, mit der Einbildung POIBase, bevorzugt für mich persönlich, die Blitzer, steht fest für mich mein nächstes Navi fest.

    Danke! ich bin froh, als “alter” PNA Fan diese news gelesen zu haben.

  3. Mir fehlt eine sehr wichtige Angabe zum DRIVE SMART 65 Digital MT-D-EU:

    Wie viele Favoriten-Adressen kann ich abspeichern ?

  4. Hallo,
    guter Test, aber die Akku-Bewertung verstehe ich nicht: Mal soll bei den Garmin 55 und 65 nach ca. 15 Minuten die Helligkeit auf 40 % gedimmt werden – was ihr zu Recht kritisiert – und in der Tabelle gibt es dann ein “gut” für 90 bzw. 105 Minuten Akkulaufzeit, was ja nicht schlecht wäre (aber wahrscheinlich falsch ist, oder?).

    1. Hallo Dominik,

      Danke für den Hinweis. Die Minutenzahl in der Tabelle ist aber korrekt angegeben. Die Geräte haben tatsächlich so lange durchgehalten. Die Meldung und die aufgezwungene Helligkeitsdrosselung traten trotzdem extrem früh auf und waren daher eher störend als praktisch (Nichts erkennen können vs. Energie sparen).

      Liebe Grüße
      Adrian

  5. guter Test und damit habe ich das Gerät nicht gekauft,da
    keine Aktivhalterung,
    die im Vergleich zum TomTom-Traffic schlechtere Auflösung,
    selten Umleitungsempfehlungen bei Staus vor einem,
    deutlich schlechtere Anweisungen im Vergleich zum TTGo 6200
    ( in diesem roten Markt das Gerät simulieren lassen mir bekannte Routen )

    Für das Gerät spricht die Displayauflösung, die ist echt Spitze und
    die Vermeidung zw. Vignette und Maut.

  6. @Adrian
    Dein Textbericht ist einfache Spitze.
    Er hat mir geholfen, eine Entscheidung zum Kauf zu treffen.
    Habe heute das Drive Smart 65 gekauft.

      1. Hallo Adrian,
        Ja, der Spass kommt in mir nicht so ganz hoch, da ich das Gerät jetzt mal getestet habe. Ich mußte feststellen, dass die Bedienung des Geräts nicht
        logisch aufgebaut ist. Viele Sachen, die ich bei BECKER und TOMTOM hatte,
        gibt es bei GARMIN nicht. Mich nervt dieses umständliche bedienen des Gerätes.

        Wieso kann ich zum Beispiel keine Route ändern, in dem ich ein neues Zwischen-
        ziel manuel eingebe? Jedesmal muß ich auf eine Stelle der Karte tippen. Das ist sehr ungenau.
        Dann kann man keine gespeicherten Routen einzeln löschen. Oder hast Du einen Tip ?

  7. Lieber Johnen,

    Ich habe gerade kein Garmin Navi zur Hand. Aber es muss doch die Funktion “Zwischenziel hinzufügen” geben, bei der du auch eine Adresse eingeben kannst. Alternativ solltest du ein Ziel einfach über die Zieleingabe hinzufügen können. Mach es so, als würdest du ein neues Ziel eingeben. Bevor die Route startet fragt dich das Navi ob du es der aktuellen Route hinzufügen willst.

    Allerdings kann ich deinen Unmut was die Routenplanung angeht auch verstehen. In Zeiten von Smartphones scheint der umgesetzte Weg von Garmin immer noch sehr umständlich zu sein. Gerade das die Route bei jeder vorgenommenen Änderung neu berechnet wird ist sehr umständlich. Diese Dinge haben wir in dem Test hier und beim DriveLuxe 51 auch angekreidet. Doch selbst die Routenplanung bei TomToms neuen Navis ist alles andere als perfekt. Auch da muss man auf die MyDrive Online-Plattform zurückgreifen, wenn man Routen praktisch und schnell erstellen oder editieren will.

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    Liebe Grüße
    Adrian

  8. Natürlich kann ein neues Zwischenziel über die Suche(Adresse, POI, …) hinzugefügt werden. Das geht sogar besser als beim Vorgänger, da gefragt wird ob wirklich Zwischenziel, als nächstes, als letztes angefahren werden soll und nicht umständlich einsortiert werden muss.

    Auch die Tagesaktuellen Blitzer werden schon direkt von Garmin inklusive angeboten. Das kostet schon lange nichts mehr extra. Über die App auch minütlich aktualisiert, denn vor allem die sind “wichtig”.

    Eigene POIs kann man auch nach wie vor über den POI Loader installieren.

    Warum die Sprachansage von TT besser sein soll, verstehe ich nicht. Hat sich da was getan? Ich kenne immer noch “links halten”, wenn man die Autobahnabfahrt nehmen soll.

  9. Schade das den Testern nicht aufgefallen ist das die Halterung gegenüber den Vormodellen etwas anders gefertigt wurde und deshalb nicht mehr einrastet, sondern nur klemmt.
    Ich habe an zwei Standorten und drei Händlern die 55 und 65 untersucht, die Halterung wurde an insgesammt 8 Geräten geprüft und sie greift nicht in die Nut.
    Ach ja ein Gerät wurde beim Start so heiss, das um den Akku gefürchtet werden muss!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.