Mignon NiMH AA-Akkus im Vergleichstest

Was leisten AA-Akkus? Wir haben Kapazität, Leistung, Selbstentladung und Lebenserwartung von Mignon-Akkus getestet und mit Einwegbatterien verglichen. Ein großer Vergleichstest der ständig erweitert wird …

NiMH Akkus im Test

Gibt es den perfekten Akku?

Nein, denn viele gewünschte Eigenschaften eines NiMH-Akkus sind technisch miteinander unvereinbar. Aus diesem Grund haben wir bewusst keine Gesamtbenotung der Akkus vorgenommen und nur bestimmte Eigenschaften bewertet. Es bleibt daher dem Nutzer überlassen, welche Eigenschaften eines NiMH-Akkus für seine Anwendung entscheidend sind.

Viele Geräte und auch Outdoor-Navigationssysteme können mit sog. AA-Akkus (weitere Bezeichnungen: Mignon, R6) bzw. AA-Batterien betrieben werden. Der Markt für Standard-Akkus ist groß und unübersichtlich, neben Markenherstellern locken No-Name-Billigprodukte den Nutzer mit sagenhaften Kapazitätsangaben. Dieser langfristig angelegte Test untersucht die Leistungsfähigkeit von NiMH-AA-Akkus bzw. AA-Batterien unter verschiedenen Bedingungen. Die erste Seite fasst alle Ergebnisse zusammen und bewertet die unterschiedlichen Eigenschaften. Details zu den Messergebnissen und Erklärungen zum Testverfahren sind auf den folgenden Seiten zu finden.

NiMH AA-Akkus Test

Statistik

Lade-Entladevorgänge bisher: 11231 (Stand 04.08.2016)

Hilfreicher Test?

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Zusammenfassung der Testergebnisse

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Akkus in einer zusammenfassenden Wertung. Wir haben in der Regel 4 – 8 Akkus pro Typ getestet und den Mittelwert gebildet. Die Wertung ist als unser Testergebnis zu verstehen. Es wurde mit größter Sorgfalt und hohem technischen Aufwand getestet. Die Qualität der Akkus ist jedoch Schwankungen unterworfen und es kann sogar vorkommen, dass ein Hersteller seine Akkus technisch verändert, ohne die Bezeichnung zu ändern. Möglich also, dass wir mal einen guten und mal einen eher schwachen Akku „erwischt“ haben, aber so ist es beim Testen nun mal, es ist und bleibt eine Stichprobe!

Kurzerklärung der Bewertungskriterien (ausführliche Erklärung auf den nachfolgenden Seiten):

  • Kapazität: Kapazität in Wattstunden 1. Zyklus einer 500-mA-Entladung bei 20 °C und einer Ladung von 16 Stunden 1/10 C
  • Leistung: mittlere Entladespannung einer 2,5-Ampere-Entladung und Innenwiderstand voll/leer
  • Selbstentladung: Kapazität nach 14 Tagen,  3 Monaten,  1 Jahr
  • Zyklen: Anzahl Zyklen bis 50 % Kapazität
  • Kälte: Kapazität einer 500-mA-Entladung bei -20 °C
  • Streuung: Abweichung der Kapazität zwischen jeweils 4 getesteten Akkus
 Hersteller
Typ
Messwert
Hersteller
mAh

Kapazität
Wh
Leistung
Volt / mΩ
Kapazität
1 Jahr
Zyklen
bis 50%
Kälte
Wh
Streuung
%
Maße
mm
Preis
EUR
Ansmann
TYP. 2850
2724
2650
3.349
3,349
3.07
1,138 / 30,5
0
0 %
160
160
3.5
0,934
0.93
0,93 %
3.78
14,37 x 50,38
EUR 13,49
Ansmann
TYP. 2700*
2633
2500
3.245
3,245
4.19
1,131 / 35,9
0
0 %
140
140
3.9
0,676
1.82
1,82 %
3.47
14,35 x 50,34
EUR 12,40
Sony
NH-AA-B4FN
2588
2500
3.230
3,230
3.03
1,161 / 35,2
75.2
75,2%
149
149
4.3
0,426
0.58
0,58 %
3.51
14,38 x 50,23
EUR 182,50
Panasonic XX
HR-3UWXB
2528
2450
3.175
3,175
1.60
1,163 / 27,2
77.9
77,9%
245
245
5.0
0,0
0.88
0,88 %
3.46
14,38 x 50,22
EUR 17,95
Energizer
2400
2455
2400
3.084
3,084
1.04
1,176 / 26,6
76.1
76,1%
180
180
1.0
2,509
0.64
0,64 %
2.74
14,31 x 50,13
EUR 13,50
Duracell
2400
2372
2400
2.950
2,950
2.64
1,151 / 30,7
65.4
65,4 %
210
210
1.6
2,188
1.33
1,33 %
1.92
14,19 x 50,19
EUR 14,39
TKA
2700
2155
2700
2.656
2,656
3.03
1,140 / 30,8
68.2
68,2 %
213
213
1.8
2,027
1.77
1,77 %
2.50
14,28 x 50,15
EUR 19,90
Ansmann
maxE
2086
2100
2.561
2,561
2.75
1,141 / 29,2
47,5
47,5 %
307
307
2.7
1,445
1.03
1,03 %
3.47
14,35 x 50,34
EUR 13,99
Amazon
Basics
2034
2000
2.529
2,529
1.76
1,157 / 26,8
53,4
53,4 %
425
425
1.9
1,935
2.57
2,57 %
2.12
14,19 x 50,29
EUR 8,29
IKEA
Ladda 2000
2027
2000
2.511
2,511
1.96
1,155 / 27,5
51,7
51,7 %
608
608
2.0
1,896
1.53
1,53 %
2.58
14,25 x 50,28
EUR 8,29
Duracell
StayCharged
1951
2000
2.437
2,437
1.79
1,167 / 29,1
80,2
80,2 %
519
519
2.3
1,715
0.90
0,90 %
1.84
14,2 x 50,11
EUR 9,95
Panasonic
 eneloop HR-3UTGB 
1931
2000
2.419
2,419
1.24
1,171 / 26,7
79,4
79,4 %
805
805
2.2
1,775
0.36
0,36 %
2.02
14,22 x 50,15
EUR 7,99
TKA
2100
1898
2100
2.338
2,338
3.66
1,136 / 31,7
77.9
77,9 %
260
260
2.4
1,650 Wh
1.16
1,16 %
2.72
14,27 x 50,28
EUR 16,90
Sony
NH-AA-B4KN
1899
2000
2.321
2,321
5.05
1,112 / 37,0
58,4
58,4 %
645
645
4.2
0,497 Wh
1.76
1,76 %
1.54
14,16 x 50,15
EUR 8,85
Ansmann
NiZn 2500
1364
1560
2.249
2,249
1.00
1,547 / 36,0
ToDo215
215
2.0
0,962 Wh**
0.76
0,76 %
2.07
14,2 x 50,24
EUR 12,95
McPower
3500
1838
3500
2.244
2,244
2.83
1,126 / 26,0
73.1
73,1 %
435
435
2.7
1,451 Wh
2.89
2,89 %
2.70
14,3 x 50,18
EUR 10,99

Nickel-Zink-Akku

Wir haben mit dem Ansmann NiZn 2500 auch einen Akku mit Nickel-Zink Technologie in den Vergleich aufgenommen. Nickel-Zink Akkus haben mit 1,6 Volt gegenüber den 1,2 Volt bei NiMH-Akkus eine deutlich höhere Spannung und benötigen eine andere Ladetechnik. Der NiZn-Akku unterscheidet sich in vielen Bereichen deutlich vom klassischen NiMH-Akku. Alle Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile sind in diesem Artikel zusammengefasst: Nickel-Zink (NiZn) Akku im Test

* Getestet wurde eine gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbesserte Version. Der Akku ist nur durch sein Gewicht zu unterscheiden! Die getestete Version wiegt ca. 30,5 Gramm, die noch weit im Handel verbreitete wiegt nur ca. 29,8 Gramm.
** Aufwertung durch besonders hohe mittlere Spannung (1,517 Volt)

NiMH AA-Akkus Test: Alternative Einwegbatterien?

Die Unterschiede zwischen NiMH-Akkus und Alkaline- bzw. Lithium-Einwegbatterien sind erheblich. Aus diesem Grund ist es nicht für alle Anwendungen möglich, Einwegbatterien und NiMH-Akkus nach Belieben auszutauschen.

Um die Leistung der Akkus auch im Verhältnis zu Einwegbatterien zu beurteilen, haben wir einige Einwegbatterien nach den gleichen Kriterien bewertet. Eine schlechte Bewertung bei Kapazität und Leistung ist nur im Verhältnis zu NiMH-Akkus zu verstehen!

 Hersteller
Technologie
Kapazität
bei
50mA
Kapazität
bei
500 mA
Kapazität
bei
2500 mA
Kapazität
1. Ent- ladung
Kapazität
70 Ent- ladungen
Leistung
Volt /
Kälte
bei 500 mA
Maße
in
mm
Preis
in
EUR
Amazon
Basics
(Lithium)
3196 mAh
(4,71 wh)
3217 mAh*
(4,73 wh)*
3082 mAh
(4,12 wh)
3143 mAh*
(4,18 wh)*
1919 mAh
(2,25 wh)
2838* mAh
(3,25 wh)*
4.12
4,12 Wh
4.18
4,18 Wh
2.0
~ 1,175 /
155
1
2561 mA
3,14 wh
1.11
14,1 x 50,2
14,7 g
-
Duracell
Ultra Power
(Alkaline)
2720 mAh
(3,46 wh)
2930 mAh*
(3,67 wh)*
1249 mAh
(1,46 wh)
2085 mAh*
(2,33 wh)*
92 mAh
(0,1 wh)
377 mAh*
(0,39 wh)*
1.46
1,46 Wh
2.33
2,33 Wh
1.089
~ 1,089 /
235
5
112 mA
0,13 wh
1.44
14,1 x 50,3
25,4 g
EUR 2,24
IKEA
ALKALISK
(Alkaline)
2328 mAh
(2,96 wh)
2487 mAh*
(3,12 wh)*
1139 mAh
(1,34 wh)
1824 mAh*
(2,06 wh)*
125 mAh
(0,14 wh)
584 mAh*
(0,63 wh)*
1.34
1,34 Wh
2.06
2,06 Wh
1.154
~ 1,152 /
110
5
128 mA
0,15 wh
1.44
14,1 x 50,3
25,4 g
ca. EUR 1,00
Tedi
(Zink-Kohle)
800 mAh
(1,02 wh)
924 mAh*
(1,08 wh)*
177 mAh
(0,19 wh)
358 mAh*
(0,37 wh)*
0 mAh
(0,0 wh)
0 mAh*
(0,0 wh)*
0.19
0,19 Wh
0.37
0,37 Wh
1
~ 0,2 /
380
5
0 mA
0,0 wh
1.0
13,5 x 49,7
14,2 g
ca. EUR 0,10

* 10 Entladungen pro Tag an 7 aufeinanderfolgenden Tagen

Erholen sich Batterien?

Die Kapazität einer Einwegbatterie hängt im Gegensatz zu einem NiMH-Akku stark vom Zeitraum der Entladung ab.

Einwegbatterien erholen sich innerhalb von Stunden bzw. Tagen und können anschließend erneut Energie abgeben. Die Erholungsrate hängt dabei wesentlich von der Leistung ab, mit welcher die Batterie entladen wird. Bei kleinen Leistungen von 50 mA und weniger ist die Erholungsrate sehr gering und nicht wesentlich höher als bei NiMH-Akkus. Bei der Kapazitätsermittlung spielt es somit keine wesentliche Rolle, ob die Kapazität an einem Stück oder über Stunden und Tage verteilt entnommen wurde.

Wird einer Alkaline- oder Lithium-Batterie die Energie jedoch mit höheren Strömen entnommen, z.B. bei einer hellen Taschenlampe, so kann der Kapazitätsgewinn einer zeitlich verteilten Entladung mit Erholungspausen durchaus 30 Prozent und mehr betragen! Das bedeutet, wenn man die Lampe öfters nur kurz benutzt, ist der Gewinn höher, als wenn man diese lange eingeschaltet ließe.

In unserem Test haben wir folglich die Kapazität der Alkaline- und Lithium-Batterien sowohl bei der ersten Entladung als auch in der Summe von 70 Entladungen (10 pro Tag an 7 aufeinanderfolgenden Tagen) gemessen.

Alle NiMH-Akkus haben wir nur 1 x bis zur Entladeschlussspannung von 1 Volt entladen. Mehrfaches Entladen bringt kaum mehr Kapazität und schadet dem Akku!

Tipp: Die Kapazitätsunterschiede zwischen preiswerten Alkaline-Batterien vom Discounter und hochpreisigen Markenherstellern sind gering und stehen in keinem Verhältnis zum Mehrpreis!
Tipp: Finger weg von Zink-Kohle-Batterien, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis immer wieder verlockend wirkt …

Lithium-Batterien

Sieht man vom extrem hohen Preis ab, sind Lithium-Batterien, mit Ausnahme von extrem hohen Leistungen (z.B. im Modellbau), das Non-Plus-Ultra. Neben der höchsten Kapazität sind Lithium-Batterien deutlich leichter als Alkaline- und NiMH-Akkus und haben geringe Abmessungen. Lithium-Batterien haben eine hohe Spannungslage, welche die Kapazitätsausnutzung maximiert.

  • höchste Kapazität bei geringen, mittleren und hohen Leistungen
  • höchste Kapazität bei extrem kalten Temperaturen
  • keine Selbstentladung
  • nicht geeignet für extreme Leistungen
  • hoher Preis

Alkaline-Batterien

Alkaline-Batterien kosten wenig und sind leicht zu beschaffen. Die Kapazität im Vergleich zu NiMH-Akkus ist nur dann akzeptabel, wenn geringe bis mittlere Leistungen gefordert werden. Alkaline-Batterien machen überall dort Sinn, wo geringe Leistungen über einen sehr langen Zeitraum gefordert werden z.B. in Feuermeldern, Fernbedienungen, kleinen Datenloggern usw.

  • hohe Kapazität bei kleinen Leistungen
  • keine Selbstentladung
  • leicht zu beschaffen
  • geringen Kosten
  • geringe Kapazität bei hohen Leistungen
  • mittlere Kapazität bei mittleren Leistungen
  • nicht geeignet für extreme Leistungen
  • nicht geeignet bei extrem kalten Temperaturen

Zink-Kohle Batterien

Zink-Kohle-Batterien findet man fast nur noch in 1-Euro-Shops, doch genau dort können die Batteriepackungen mit bis zu 16 Batterien für nur einen Euro eine verlockende Versuchung darstellen! Zink-Kohle-Batterien sind unschlagbar billig, doch dafür gibt es Gründe: Der Mantel der Akkus besteht aus Zink und verbraucht sich beim Entladen, was die Zelle weniger stabil macht und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Akku ausläuft. Die Batterie hat eine höhere Selbstentladung und einen hohen Innenwiderstand und ist damit nicht mit mittleren und hohen Strömen belastbar. Zuletzt ist auch die Kapazität sehr gering.

zink_kohle_batterie_hd

  •  sehr geringer Preis
  •  sehr leichte und geringe Abmessungen
  • geringe Kapazität
  • für Batterien hohe Selbstentladung
  • nicht auslaufsicher
  • unbrauchbar bei kalten Temperature
  • unbrauchbar für mittlere und hohe Leistungen

 

Kapazitätsvergleich zwischen Zink-Kohle-, Nickel-Zink-, Alkaline-, Lithium- und NiMH-Technologie

akku-technik-vergleichDiese beiden Diagramme zeigen die deutlichen Unterschiede zwischen den Batterie- bzw. Akkutypen. Stellvertretend für High-Capacity-Akkus wurden die Messwerte der Ansmann-2850-Akkus und für die Low-Self-Discharge-Akkus (LSD) die Werte eines Panasonic-eneloop-Akkus verwendet.

Die unterschiedlichen Spannungsverläufe sind bei einer Strombelastung von 500 mA bereits deutlich ausgeprägt und steigen mit zunehmender Strombelastung weiter. Somit ist auch die nutzbare Kapazität der unterschiedlichen Batterie- bzw. Akkutechnologien stark davon abhängig, welches Gerät mit welcher Stromaufnahme betrieben werden soll.

Die Stromaufnahme von Outdoor-GPS-Geräten liegt in der Regel zwischen 100 und 200 mA. Taschenlampen können leicht 1500 mA und mehr aufnehmen.

Kapazität im Vergleich:

akkutechnik-vergleich-kapazität

Erklärung der Legende: Multi-Entladung bedeutet in diesem Zusammenhang die Summe von 10 Entladungen bis 1 Volt pro Tag an 7 zusammenhängenden Tagen.

Abmessungen AkkusAA-Akkus Test: Abmessungen und Gewicht

Laut IEC-Norm sind AA-(Mignon)-Akkus bzw. -Batterien 13,5 bis 14,5 mm im Durchmesser und 49,2 bis 50,5 mm hoch! Leider geizen die Hersteller der Geräte, die Batterien und Akkus aufnehmen sollen, oft mit den letzten Millimetern, und lange bzw. Akkus mit hohem Durchmesser können deshalb extrem stramm sitzen oder gar nicht passen. Daher ist eine geringe Abmessung zunächst ein Vorteil.

Im Gegenzug versuchen die Akkuhersteller, die Kapazität auch dadurch zu erhöhen, dass die Abmessungen der Akkus ausgereizt werden. Alle Akkus im Test wiegen zwischen 25 und 31 Gramm.

Grobe Faustregel

Je höher das Gewicht eines NiMH-Akkus um so höher ist auch seine Kapazität!

Die Angaben der Abmessungen beziehen sich auf neue Akkus! NiMH-Akkus neigen dazu, sich mit steigendem Innenwiderstand und der damit verbundenen stärkeren Erwärmung beim Laden und Entladen mit höheren Strömen auszudehnen und damit an Abmessung zuzulegen. Im extremen Fall kann bei alten Akkus und hohen Strömen sogar der Kunststoffmantel leicht aufplatzen.

 Hersteller
Typ
Messwert
Hersteller
LängeDurchmesserGewicht
Ansmann
TYP. 2850
2724 mAh
2650 mAh
50,38mm14,37 mm30,40 g
Ansmann
TYP. 2700*
2633 mAh
2500 mAh
50,34 mm14,35 mm30,40 g
Sony
NH-AA-B4FN
2588 mAh
2500 mAh
50,23 mm14,38 mm30,12 g
Panasonic XX
HR-3UWXB
2528 mAh
2450 mAh
50,22 mm14,38 mm30,06 g
Energizer
2400
2455 mAh
2400
50,13 mm14,31 mm29,88 g
Duracell
2400
2372 mAh
2400 mAh
50,19 mm14,19 mm28,52 g
Amazon
Basics
2034 mAh
2000 mAh
50,29 mm14,19 mm28,37 g
IKEA
Ladda 2000
2027 mAh
2000 mAh
50,28 mm14,25 mm28,13 g
Ansmann
maxE
2086 mAh
2100 mAh
50,26 mm14,33 mm27,85 g
TKA
2700
2155 mAh
2700 mAh
50,15 mm14,28 mm27,36 g
Sony
NH-AA-B4KN
1899 mAh
2000 mAh
50,15 mm14,16 mm26,63 g
TKA
2100
1898 mAh
2100 mAh
50,28 mm14,27 mm26,07 g
Duracell
StayCharged
1951 mAh
2000 mAh
50,11 mm12,20 mm25,95 g
Panasonic
 eneloop HR-3UTGB 
1931 mAh
2000 mAh
50,15 mm14,22 mm25,88 g
McPower
3500
1838 mAh
3500
50,18 mm14,3 mm25,15 g
Ansmann
NiZn 2500
1364 mAh
1560
50,24 mm14,2 mm24,36 g
* Getestet wurde eine gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbesserte Version. Der Akku ist nur durch sein Gewicht zu unterscheiden! Die getestete Version wiegt ca. 30,5 Gramm, die noch weit im Handel verbreitete wiegt nur ca. 29,8 Gramm.

Akkus laden

Eine Kapazitätsermittlung macht nur Sinn, wenn der Akku auch vollständig geladen wurde. Es gibt unterschiedliche Methoden, den Zustand der Vollladung zu erkennen. Oft wird eine sog. DELTA-MINUS-Methode verwendet. Diese Methode erkennt den leichten Spannungsabfall der normalerweise beim Erreichen der Vollladung eintritt. Diese Methode ist jedoch nur bei ausreichend hohem Ladestrom (C/3 und höher) zuverlässig.

Wir haben bei allen Tests (mit Ausnahme des Zyklentests) das Standard-Ladeverfahren 16 h mit C/10 durchgeführt. Ein Akku mit der Herstellerangabe von 2000 mAh wurde somit 16 Stunden mit 200 mA geladen. Diese Methode führt in der Regel zu einer leichten Überladung. Der Akku nimmt jedoch keinen Schaden, da überschüssige Energie in Wärme umgewandelt wird (gilt nur für kleine Ströme bis C/10). Der Akku erreicht mit dieser Lademethode sicher und schonend die höchste Kapazität

Lade- und Messgeräte

Wir haben für diesen Test sehr lange nach einer geeigneten Messtechnik gesucht. Das Problem bei der Messung von Spannung und Strom sind die hohen Übergangswiderstände, die an den Kontaktstellen des Akkus entstehen. Diese Übergangswiderstände verändern sich durch Anpressdruck, Luftfeuchtigkeit und Korrosion und führen zu falschen Ergebnissen.

Viele von uns getestete Ladegeräte messen die Spannung unter Last.  Der Spannungsabfall durch Übergangs- und Kabelwiderstände führt jedoch dazu, dass das Ladegerät eine Entladung zu früh beendet. Andere Ladegeräte versuchen, die Spannung durch kurze Lade- bzw. Entladepausen im Leerlauf zu messen und so die Widerstände zu eliminieren.

Für genaue und reproduzierbare Messergebnisse ist die Vier-Leiter-Messtechnik absolut unerlässlich. Bei dieser Technik wird die Spannung über eine zusätzliche Messleitung direkt am Akku gemessen. Der Laststrom fließt nicht über die Messleitung, die Übergangs- und Kabelwiderstände sind somit nahezu irrelevant. Nach intensiver Suche haben wir uns für das Neware BTS5V3A entschieden, es bietet alle Möglichkeiten und wird von Akku- und Batterieherstellern zur Qualitätssicherung verwendet!

Streuung zwischen Akkus

Nicht jeder Akku eines Typs ist absolut identisch. Es gibt kleine fertigungsbedingte Unterschiede in der Kapazität bzw. dem Innenwiderstand.

Das Problem: Nutzt man in einem Gerät z.B. vier AA-Akkus, so entladen sich alle gleichmäßig. Ist nun ein Akku wesentlich schwächer, so erreicht dieser schneller die Entladeschluss-spannung von 1,0 Volt. Das Gerät überwacht aber die Spannung der Akkus nur in der Summe. Somit kann es entweder zu einer Tiefentladung des schlechtesten Akkus kommen, oder aber die Kapazität der restlichen Akkus kann nicht voll ausgenutzt werden. Wir haben die mittlere prozentuale Abweichung (auf Basis der Standardabweichung) zwischen den jeweils 4 getesteten Akkus ermittelt. Dieser Wert sagt aus, um wie viel Prozent die Akkus im Schnitt vom Mittelwert aller Messungen abweichen. Wir haben die Messungen 50 mA, 500 mA und 2,5 A als Berechnungsgrundlage genutzt. Da wir nur 4 Akkus pro Typ getestet haben, ist die Stichprobe sehr klein und das Ergebnis daher unsicher!

Das Problem sollte bei NiMH-Akkus nicht überbewertet werden (Li-Ion-Akkus sind diesbezüglich wesentlich empfindlicher und erfordern i.d.R. eine Einzelzellenüberwachung)! Dennoch ist eine geringe Streuung wünschenswert und erhöht die Lebenserwartung der Akkus.

Freaks messen alle ihre Akkus durch und sortieren auch Akkus gleichen Typs nach Leistungsgruppen!


BTSNeware BTS 5V3A im Einsatz

Hilfreicher Test?

Dieser Test ist extrem zeit- und kostenintensiv! Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihre Akkus über unsere Links kaufen:
Akkus bei Amazon bestellen – vielen Dank!

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35 Kommentare zu “Mignon NiMH AA-Akkus im Vergleichstest

  1. Respekt, man ahnt, wieviel Zeit und Aufwand neben den Ansch.-kosten für die Akkus speziell in diesen sehr informativen Test investiert wurden.

    Und er bestätigt auch meine bisherigen Erfahrungen, die Sanyo eneloop machten insgesamt trotz der geringen Kap. vom 2000mAh „den besten Job“, egal wo (Thermometer, OD-PNA, Taschenlampe, FBs).
    Von daher freue ich mich schon auf den Nachtest dieser Akku’s mit höherer Kap. 🙂

  2. sehr ausführlicher Test, habt ihr die Hardware extra dafür entwickelt und gebaut ? Das sieht ja nach professioneller Umsetzung aus.
    Wie schaut es nun noch mit Ladegeräten aus, auch interne Ladeschaltungen in den Handgeräten ? Wenn der Akku nicht ordentlich geladen ist, hat es auch Einfluss auf Lebensdauer, Kapazität,…
    Habt ihr schon Rückmeldung von den Akku-/Batterieherstellern ? Nicht das der Test hier nach ein paar Tagen verschwindet (verschwunden wird)…

    Weiter so !

    Viele Grüße,
    Frank

  3. Hallo Frank,

    wir haben an alle Tests auf pocketnavigation.de einen hohen Anspruch, bei diesem Test jedoch haben wir mit Sicherheit einen besonders hohen Aufwand betrieben, um mögliche Fehler und Toleranzen bei der Messung auszuschließen. Die eigentliche Testhardware ist auf der ersten Seite des Tests unten beschrieben, diese ist nicht selber gebaut, sondern es ist eine Hardware, die auch Batterie- und Akkuhersteller selber für Ihre Qualitätstests verwenden. Doch es musste viel drumherum entwickelt werden, um die Rahmenbedingungen für genaue Tests zu schaffen. Beispiel: es ist nicht trivial, eine Temperatur von konstant -20 °C für den Kältetest zu halten. Nimmt man eine Kompressorkühlbox und stellt diese auf -20 °C dann schwankt die Temperatur durch die Thermostatregelung zwischen -15 °C und -25 °C und damit bekommt man in der Entladekurve des Akkus eine Welle nach der anderen und die Messung ist völlig für die Katz und absolut nicht reproduzierbar und genau. Wir mussten also eine sehr sensible Temperaturregelung schaffen, um wirklich konstant eine Temperatur zu halten. Man sieht selbst Schwankungen von +/- 0.5 Grad schon in Entladekurven, da die Temperatur eben einen so hohen Einfluss auf die Spannung hat.
    Wir wollten den Test mittel- und langfristig auch auf Ladegerät ausweiten. Es gibt da riesige Unterschiede und es hat einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer der Akkus, mit welcher Ladetechnik bzw. welchem Ladegerät ein Akku geladen wird. Auch die Frage: wie voll wird der Akku überhaupt mit dem jeweiligen Ladegerät ist interessant, denn auch dort gibt es erhebliche Unterschiede.
    Wir haben Rückmeldung von Akkuherstellern, die diesen Test als sehr professionell loben und die Daten mit hohem Interesse auswerten. Man kann sicher auch in diesem Test, in unserer Präsentation der Daten usw. noch einiges verbessern, wir wollen dauerhaft an dem Thema dran bleiben. (wenn sich die Leser für das Thema auch interessieren).
    Gruß
    Tobias

  4. Danke für diesen ausführlichen Test. Die Bezeichnung „Sanyo Eneloop“ finde ich allerdings etwas irreführend – Sanyo wurde Anfang 2011 zu 100% von Panasonic übernommen.

  5. Auch wenn ich nichts mit pocketnav zu tun habe.. das Thema NiMH-Akkus ist auch für viele andere sehr interessant. Daher vielen vielen Dank für Deine Mühe fürdiesen ausführlichen Test. Ich bin schon sehr auf die IKEA Akkus gespannt… in anderen englischsprachigen Foren werden diese z.T. über den Klee hinaus gelobt. Ich hoffe diese Vorschußlorbeeren werden nicht von Läusen befallen ;-). Wie lange benötigst du im Schnitt für einen vollständigen Akku-Test? (und natürlich die unverschämte Gretchenfrage: wann gibts ein Update)

    Grüße, Jan

    1. Hi Jan,
      vielen Dank für Dein positives Feedback! Es dauert in der Regel einige Monate bis wir mit einem Akku durch sind, die Zyklentests können sehr lange dauern. Die Ikea-Akkus sind nahezu fertig getestet und ich denke mal das wir diese oder spätestens nächste Woche den Test entsprechend erweitern.

  6. wir werden die NiZn-Akkus in den Test mit aufnehmen, wird aber noch mal ein Stück Arbeit und daher sicher etwas dauern. Aber gute Idee!

  7. vielen Dank für den sehr guten und ausführlichen Test. Ich würde den Test auch gerne durch einen Kauf unterstützen, aber ungern über Amazon, vielleicht könntet ihr auch einen anderen Anbeiter für Akkus per Affiliate mit aufnehmen, vermutlich schwierig einen zu finden, der alle im Sortiment hat, aber ich würde es begrüßen. NiZn Akkus fände ich auch mal interessant wobei man mit dem 1,5V Märchen mal aufräumen müsste. Vielleicht wäre das auch noch eine Ergänzung für den Artikel.

     

  8. Hallo Tobias und die anderen Beteiligten am Test!
    Erstmal vielen Dank für diesen sehr professionell durchgeführten Test von Akkus.
    Dadurch habe ich über Eigenschaften von Akkus erfahren, die durch die klassischen Angaben auf den Packungen niemals zu erfahren gewesen wären.
    Zwar habe ich schon öfter über mögliche Anzahl von Ladezyklen nachgedacht, Erwärmen von Akkus in einem Ladegerät und im anderen nicht, schwächelnde Akkus bei kalten Temperaturen usw. aber wie soll man das als Mensch ohne Elektroniklabor einfach so messen 🙂 ?
    Nachdem ich jetzt etwa eine Vorstellung habe, welche Akkus für meine Zwecke am geeignetsten sind, stellt sich noch die Frage nach einem passenden Ladegerät.
    Ihr verwendet in eurem Test 2 Lademethoden:
    1. Die C/10 * 16 Methode
    2. Die 1000mA Ladung für die Zyklentests, wobei eine gute „- delta U Abschaltung“ mit niedriger Schwelle (<5mV) für eine lange Lebensdauer Voraussetzung ist.

    Hersteller erwähnen zwar manchmal in deren Produktbeschreibung die "- delta U Abschaltung", genannt wird die Höhe der Abschaltespannung aber nicht. Wahrscheinlich ist sie also etwas höher als es sein soll.
    Nun komme ich zu folgendem Schluss:
    Besser ein preiswertes(!) Ladegerät, das mit geringem Ladestrom meine Batterien über Nacht lädt, als ein billiges(!) Ladegerät, das zwar schnell lädt, aber dafür mit hoher Abschaltespannung die mögl. Anzahl der Zyklen stark reduziert.
    Kann man das so sagen?

    Noch ein Anreiz, für die Testkriterien für den angekündigten Ladegerättest:
    Mein Traumladegerät soll, nach Prioritäten geordnet…
    1) sehr klein und leicht sein, weil ich viel reise. Also kein Schnickschnack wie LCDs etc.
    2) einen USB Stromeingang haben, um beim Reisen Gewicht zu sparen, da so ein Netzstecker Handy, Kamera und Akkus lädt.
    3) AA und AAA laden können, auch einzeln, nicht nur paarweise.
    3) wählbar schnell und langsam laden können, mindestens aber langsam wegen Akkuschonung
    4) wenn schnellladefähig, eine -Δ U Schwelle von <5V haben

    Gibt es da evtl. schon einen Favoriten oder Tips von anderen Lesern?
    Viele Grüße
    Gregor

  9. Hallo Gregor,

    schön, dass Dir der Test gefällt. Es billiges Ladegerät hat unter Umständen gar keine Abschaltung, was dann auch bei einem geringen Ladestrom nicht das beste für den Akku ist, vor allem wenn er nicht leer war oder man den Akku im Ladegerät vergisst. Wenn nach Delta Minus abgeschaltet wird, ist ein geringer Ladestrom sogar ein Nachteil, denn dann bildet sich der Delta Peak nicht deutlich heraus und im schlimmsten Fall wird die Abschaltung verpasst und der Akku deutlich überladen. Der Ladestrom sollten mind. 1/3 C sein um die Abschaltung mit dem Delta Peak überhaupt sicher zu gewährleisten. Es gibt aber auch von Akku zu Akku unterschiede, wie deutlich sich der Peak abbildet. Es hängt auch vom alter des Akkus ab usw.

    Wir wirklich Zeit, dass wir dazu mal einen Test machen :-

  10. Ein wirklich aussagekräftiger Test – Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

    Zwei Fragen:
    1.)
    Ich hätte nach eurem Test für mein Oregon 650 die Duracell 2400 auserkoren (da sie auch bei Kälte gute Leistung bringt)
    Leider führt der Link zu Sony-Akkus und bei Amazon finde ich diese Akkus nicht mehr.
    Nur mer solche mit 2450 mAh. Das sind offenbar aber nicht die gleichen.

    https://www.amazon.de/Duracell-Rechargeable-Mignon-2400mAh-Supreme/dp/B001A6VN22/ref=sr_1_9?s=ce-accessories&ie=UTF8&qid=1468410594&sr=1-9&keywords=AA+Akkus

    Gibt es euren Wissens nach diese nicht mehr – oder ist die 2450er ein würdiger Nachfolger?

    2.) Ich lade derzeit die (Original-Garmin) Akkus mit 2000 mAh für mein Navi gewöhnlich im Gerät auf – ein Garmin Oregon 650.
    Denkst du, ich kann auch die Akkus Duracell-Akkus darin laden, oder ist ein spezielles Ladegerät um vieles besser?

    1. Vielen Dank!
      1) ja in der Tat scheint es diesen Akku nicht mehr zu geben, zumindest habe ich diesen auch spontan nicht mehr gefunden. Die Ergebnisse des von uns getesteten auf den neuen 2450 mhA zu übertragen halte ich für gewagt, es können andere Eigenschaften vorhanden sein.
      Ich werde das zum Anlass nehmen und den Nachfolger mit in den Test aufnehmen, aber darauf kann man nicht warten, die Tests dauern ja eine halbe Ewigkeit…
      2) Ich müsste mir ansehen, wie das Oregon 650 die Abschaltung realisiert um dazu eine Aussage treffen zu können. Ich habe so ein Gerät hier und werde das vielleicht mal untersuchen. Weiss aber noch nicht wann ich dazu komme. Ich denke aber, dass Garmin sich schon etwas überlegt hat, was die Akkus nicht gleich bruzzelt…

      1. Hallo Tobias !

        Danke, dass du dich gleich des Themas angenommen hast :-)))

        Ich hätte im Internet noch einen Anbieter gefunden, der die Duracell 2400 führt – habe aber Angst, dass es alte abgelagerte Ware ist oder es ist noch ein altes Foto drinnen, und ich bekomme doch das Nachfolgemodell.
        Da ich aus Österreich bin, und der Versand aus Deutschland, ist das mit dem Zurückschicken nicht so leicht, da ich 13 € Rückporto zu zahlen habe……

        Welche der von dir getesteten – noch aktuellen Akkus – würdest du mir empfehlen? – welche verwendest du selbst?

        Jene, die in deinem Test bei der Kapazität gut abschneiden, sind bei vor allem bei Kälte extrem schwach.
        Und schwache Akkus habe ich ja schon – nämlich die Originalakkus von Garmin und ein Ersatzprodukt https://www.amazon.de/gp/product/B00QKN480O/ref=oh_aui_detailpage_o02_s00?ie=UTF8&psc=1
        Beide halten nicht einmal einen ganzen Tag, wenn ich das GPS auf standby laufen habe und einen Track aufzeichne.

        Bist du schon dazu gekommen, dir das Oregon bez. Abschaltung beim Laden anzusehen?

        Schöne Grüße
        Walter

  11. Nachtrag:
    Kommt das Argument mit der Kälte bei einem GPS überhaupt zum Tragen?
    Die Spalte „Kälte“ betrifft ja eigentlich eine Entladung mit 500 mA bei – 20°C.
    Ich weiß nun nicht, wie stark ein Akku durch das GPS entladen wird, und wie sich das bei sagen wir mal 0°C für Otto Normalverbraucher auswirken würde.

    Hast du da ein paar klärende Worte für mich?

  12. Hallo Walter,
    also -20 bei 500 mA ist schon eine ganz harte Nummer, die in der Praxis mit einem Garmin GPS sicher kaum zu erreichen ist. Wenn man eine durchschnittliche Laufzeit von 10 Stunden annimmt und einen Akku mit 2000 mAh dann sind es im Schnitt nur 200 mA und keine 500 mh die gezogen werden, was die Problematik schon deutlich abschwächt und auch -20° am Akku sind nur schwer zu erreichen. Ich denke also, man kann diesen Extremtest schon dafür hernehmen, wie sich der Akku bei extremer Kälte verhält, aber ich würde diesem Werte keine riesen Bedeutung beimessen wenn es nur um die Nutzung in einem GPS Gerät geht. Möchte man hingegen einen AA Akku in einer starken Taschenlampe verwenden, dann sind die 500 mA sogar sehr gering angesetzt und das Kälteproblem stellt sich deutlich dramatischer, bereits bei 0 Grad sind dann entsprechende Probleme bei vielen Akkus zu befürchten. Je höher der Entladestrom desdo größer aber auch die Selbsterwärmung beim Entladen. Wenn man also bei extremer Kälte und hohen Strömen die Akkus vorwärmt, wird es auch dann weniger Probleme geben.
    Empfehlung: ich denke der Test zeigt, wie schwer es ist eine klare Empfehlung abzugeben, da jeder andere Schwerpunkte setzt. Ich persönlich nutzen aktuell gerne NiZn-Akkus, einfach weil ich damit praktische Erfahrung sammeln möchte, ansonsten sind natürlich eneloops sicher sehr gute Akkus mit sehr weitem Einsatzgebiet, leider etwas wenig Kapaztität.

  13. Der Preis für die Amazon Basics Akkus ist auf Seite 6 falsch, denn dieser ist für 16 Akkus und nicht für 4.

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