Mignon NiMH AA-Akkus im Vergleichstest

NiMH-Akkus häufig gestellte Fragen

Weite Teile des NiMH-Akku-Vergleichstests sind sehr theoretisch und vor allem für technisch interessierte Nutzer spannend. Nun kommen wir zu der Beantwortung von Fragen im alltäglichen Umgang mit NiMH-Akkus.

 

Was schadet NiMH-Akkus?

  • Lagerung im vollgeladenen oder leeren Zustand: Optimal ist eine Lagerung bei 60 % Ladezustand und einem Nachladen, wenn 40 % durch Selbstentladung erreicht sind.
  • Dauerhafte Tiefentladung unter 1 Volt: Sinkt die Spannung nur kurz unter 1 Volt und der Akku kann sich danach ohne Last wieder über die 1 Volt retten, ist das nicht weiter schlimm.
  • Überladung: Jede Form der Überladung verkürzt die Zahl der Zyklen und erhöht den Innenwiderstand. Auch eine Dauerladung mit 1/20 C wirkt sich auf Dauer negativ aus (z.B. bei Notbeleuchtung, wo Akkus dauerhaft einem kleinen Ladestrom ausgesetzt sind). Überladung tritt auch bei der Delta-Minus-Lademethode auf. Man sollte bei der Auswahl des Ladegerätes darauf achten, dass die Delta-Minus-Erkennung bereits ab 10 mV oder weniger greift.
  • Temperaturen über 50 °C  und weit unter – 20 °C schaden dem Akku auf Dauer, vor allem, wenn unter diesen Temperaturen geladen bzw. mit hohen Strömen entladen wird.
  • Zyklen: Jeder Lade- und Entladevorgang reduziert die Kapazität und erhöht den Innenwiderstand (mit Ausnahme der ersten 5 – 10 Zyklen).

Akkus im Kühlschrank lagern?

Immer wieder liest man davon, dass Akkus im Kühlschrank gelagert werden sollen. Der technische Hintergrund liegt in der Tatsache, dass die Selbstentladung von NiMH-Akkus mit der Temperatur steigt. Im Kühlschrank bei 5-10 Grad halbiert sich die Selbstentladung und die Akkus sind so länger lagerfähig. Auf keinen Fall sollten die Akkus jedoch dauerhaft tiefgekühlt werden.

 

Welche Akkus sind für Outdoor-GPS am besten?

Ein Outdoor-GPS-Gerät, das mit NiMH-Akkus betrieben wird, stellt zunächst keine besonders hohen Anforderungen an einen Akku. Die Leistungsaufnahme liegt in der Regel nur zwischen 0,2 und 0,4 Watt und der Innenwiderstand des Akkus spielt, mit Ausnahme von sehr kalten Temperaturen, keine Rolle. Lädt man die Akkus vor jeder Tour sowieso auf, macht es Sinn einen Akku mit maximaler Kapazität zu nutzen. Gibt es im Outdoor-GPS in den Energieoptionen eine Einstellung “NiMH-Akku”, spielt auch die mittlere Spannung keine Rolle und einzig die Kapazität ist für die Laufzeit entscheidend. Hat das GPS-Gerät keine spezielle Einstellung, kann es sinnvoll sein bei der Akkuwahl auf die mittlere Entladespannung zu achten, damit die Akkuwarnung nicht deutlich zu früh angezeigt wird.

Unser Tipp: Ein Akkupaar mit maximaler Kapazität vor jeder Tour laden und ein Akkupaar Low-Self-Discharge als Reserve, welche nicht vor der Tour geladen werden müssen.

AA-Akkus im Outdoor GPS

 

In Kürze mehr Tipps zu NiMH-Akkus und Ladegeräten …

Hilfreicher Test?

Dieser Test ist extrem zeit- und kostenintensiv! Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihre Akkus über unsere Links kaufen:
Akkus bei Amazon bestellen – vielen Dank!

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.