Garmin’s winziges inReach Mini sendet SOS-, SMS- und eMail-Nachrichten

Garmin präsentiert den kleinen Bruder vom inReach Explorer+ und SE+. Das kleine und leichte Notruf-Gerät verfügt über eine Vielzahl an Kommunikationsfunktionen und kann darüber hinaus nun auch mit Fenix 5 und Forerunner 935 Uhren gekoppelt werden…

Anfang 2017 hat Garmin sein erstes Zwei-Wege-Satelliten-Kommunikationsgerät namens Garmin inReach Explorer vorgestellt. Eine vorhergehende Übernahme der Firma DeLorme hatte dieses Produkt erst möglich gemacht. Jetzt hat Garmin nachgelegt und eine deutlich kleinere und leichtere Einheit mit dem Namen Garmin inReach Mini präsentiert.

Leichtgewicht sorgt für stetigen Kontakt zur Außenwelt

Mit den inReach Geräten von Garmin verfügen Nutzer dank der 66 Satelliten des Iridium Satellitenkommunikationssystems an jedem Fleckchen dieser Erde über ausreichend Empfang. Neben SOS-Nachrichten können auch SMS- und eMail-Nachrichten abgeschickt und empfangen werden. Ein Knopfdruck genügt um das 24/7-besetzte GEOS-Notrufzentrum über einen Ernstfall zu informieren. Dabei werden auch die GPS-Daten des aktuellen Standortes übermittelt. GEOS koordiniert den Rettungseinsatz, kann bei Rückfragen auch zu Themen wie Wundversorgung unterstützen und gibt Auskunft über die Ankunftszeit des Rettungsdienstes.

Das neue inReach Mini ist im Verhältnis zu seinen zwei großen Brüdern, dem Explorer SE+ und dem Explorer+ deutlich kleiner und leichter ausgefallen: 5,2 x 9,9 x 2,6 Zentimeter & 100 Gramm (vs. 6,8 x 16,4 x 3,8 Zentimeter & 213 Gramm). Durch dieses geringe Packmaß passt es nun in fast jede Tasche. Ob alleine oder bei Gruppentouren in tiefster Wildnis und Abgelegenheit, wer das inReach Mini besitzt kann mit wenig zusätzlichem Ballast ein Höchstmaß an Absicherung gewinnen.

Kopplung mit Smartphone und Fenix 5 / Forerunner 935

Sind Familienangehörige oder Freunde neugierig wo man sich gerade herumtreibt, kann man diesen vorformulierte Nachrichten schicken oder über MapShare einen Link teilen. Über letzteren kann die zurückgelegte Strecke innerhalb einer Karte nachvollzogen werden. Auch das inReach Mini kann über die kostenlose Earthmate-App mit dem eigenen Smartphone gekoppelt werden. Hierüber kann man leichter Nachrichten verfassen, schnell auf gespeicherte Kontakte zugreifen und Nachrichten an diese abschicken. Mit Hilfe der App kann man außerdem die nächsten Touren Planen und auf verschiedene Kartendaten zugreifen.

Eine besondere Neuerung ist die Möglichkeit das inReach Mini mit den Uhren der Fenix 5 Serie sowie der Garmin Forerunner 935 koppeln zu können. Sowohl die zurückgelegte Distanz und die dabei vergangene Zeit können auf der gekoppelten Uhr abgerufen sowie Nachrichten verfasst und abgeschickt werden. Außerdem können drei spezielle Wetterdatenpakete per Textnachricht (kostenpflichtig) abgefragt werden.

Robust, wasserdicht und der Akku hält lange

Mit dem online verfügbaren Explore-Portal lassen sich Touren anhand von Wegpunkten vorab planen und dann auf das inReach Mini übertragen. Zusätzlich können im Portal Nachrichtenvorlagen und Sofortnachrichten erstellt sowie Social Media Seiten mit dem inReach Mini verbunden werden. Dabei ist dem „Mini“ egal, welches Wetter gerade vorherrscht, denn es ist nach IPX7-Standard wasserfest und durch die Konzipierung des Gehäuses nach MIL-STD-810-G Standard besonders robust und schlagfest.

Mit dem wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku kommt das inReach Mini beim voreingestellten Tracking-Modus auf eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden. Durch den Stromsparmodus lässt sich dieser auf bis zu 20 Tage hinauszögern. Auch beim inReach Mini ist ein Vertrag mit einem Iridium-Satellitenabonnement Anbieter notwendig, bevor die Zwei-Wege-Satellitenkommunikation genutzt werden kann.

Preis und Verfügbarkeit

Das Garmin inReach Mini soll noch im 2. Quartal 2018 in den Handel kommen und wird dann 349,99 Euro kosten.

 

3 Kommentare zu “Garmin’s winziges inReach Mini sendet SOS-, SMS- und eMail-Nachrichten

    1. Hallo Marc,

      Danke für den Hinweis!
      In unserem Test zum Garmin inReach Explorer+ haben wir ebenfalls die Tarife von protegear.de vorgestellt. Auch in diesen Artikel habe ich nun einen Link zu den Protegear-Tarifen hinzugefügt.

      Liebe Grüße
      Adrian

  1. Nun ja,

    so ein Teil benötigen wohl nur Extremtourengeher etc. oder Sicherheits(wahn)fanatiker. Also im Grund ein Nischenprodukt, welches nicht zur Nutzung durch die breite Masse der Nutzer von Navigationsgeräten vorgesehen ist.

    Bei extremen Touren sicherlich ein nützliches Hilfsmittel, da kann man dann auch die Zusatzkosten verkraften. Für den „Ottonormalverbraucher“ aber sicherlich absolut nicht notwendig.

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