Test Powerbank Xtorm Air 6000 u. Free 15000

Seit einiger Zeit testen wir regelmäßig externe Zusatzakkus und vergleichen diese in unserem ausführlichen Akku-Vergleichstest. Nun haben wir zwei neue hochwertigen Powerbanks von Xtorm auf Ihre Kapazität, Leistung und Praxistauglichkeit untersucht…

Xtorm Air 6000 und Free 15000: Hardware und Kapazität

Inhaltsverzeichnis

Unsere mobilen Gerät werden zwar immer leistungsfähiger, ein Durchbruch beim Thema Energieversorgung und Akkulaufzeit ist aber noch immer nicht erreicht. Noch immer verwenden die allermeisten mobilen Geräte herkömmliche Akkus auf Lithium-Ionen-Basis mit einer Energiedichte, welche sich kaum noch mit der herkömmlichen Technik steigern lässt. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass die Akkulaufzeiten unserer mobilen Geräte schon seit Jahren kaum noch steigen und insgesamt oft unbefriedigend sind.

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Wir haben auf pocketnavigation.de schon viele hochinteressante Wege vorgestellt, seine Geräte unterwegs mit Energie zu versorgen:

Dennoch sind externe Akkus unterwegs in der Regel die beste und effizienteste Lösung! Aus diesem Grund gibt es einen riesigen Markt für externe Akkus, oft auch als Powerbank bezeichnet. In diesem Test stellen wir zwei von Pro-Idee vertriebene Powerbanks vor und prüfen diese auf Qualität, Ergonomie, Kapazität und Leistung.


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Um die Ergebnisse dieses Tests besser einschätzen und mit anderen externen Akkus vergleichen zu können, haben wir unseren Vergleichstest erweitert: zum Vergleichstest externe Akkus.

Xtorm 6.000 und Xtorm 15.000

Der Akku Xtorm 6.000 ist mit 97 x 46 mm klein und handlich und wiegt mit 132 Gramm nur unwesentlich mehr als ein iPhone 6. Dank seiner abgerundeten Ecken und einer Höhe von 21,8 mm passt er noch gut in eine Hosentasche. Die Xtorm 6.000 Powerbank verfügt über zwei 5-Volt-USB-Ausgänge.

Der größere Xtorm 15.000 ist mit 22,4 mm nur unwesentlich höher, aber mit 316 Gramm und einer Abmessung von 128 x 75 mm für eine Hosentasche schon grenzwertig. Auch der Xtorm 15.000 hat abgerundete Ecken und sieht seinem kleinen Bruder optisch sehr ähnlich, verfügt aber über drei USB-Ausgänge mit 5 Volt und einen zusätzlichen Micro-USB-Eingang.

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Geladen werden die beiden Akkus über ein eingebautes Ladekabel mit USB-Stecker. Das Ladekabel ist praktisch und zuverlässig am Akku befestigt und stört somit nicht. Es gibt einige Powerbanks auf dem Markt, welche ein Ladekabel integriert haben, doch in der Regel handelt es sich dabei um die Ausgänge, mit denen angeschlossene Geräte wie Smartphones z.B. über einen Micro-USB-Stecker geladen werden. Xtorm hingegen verwendet das eingebaute Kabel, um die Powerbank wieder aufzuladen.
Das Kabelkonzept von Xtorm weicht damit von der Norm ab und macht vor allem für Nutzer Sinn, die ihre Powerbank auch unterwegs z.B. an einem Laptop aufladen wollen und somit ein Kabel einsparen. Für die meisten Anwender, die den externen Akku allerdings Zuhause oder im Büro an einem Netzteil laden, würde ein eingebautes Entladekabel (also eine Verbindung zwischen der Powerbank und einem angeschlossenen Verbraucher) deutlich mehr Sinn machen. Als Verbindung zu angeschlossenen Verbrauchern legt Xtorm ein kurzes USB- zu Micro-USB-Kabel bei.

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Ebenfalls gehört eine praktische und schöne Stofftasche mit Klettverschluss zum Lieferumfang dazu. Sie bietet neben dem Akku noch ausreichend Platz für 1-2 Ladekabel.

Die Gehäuse beider Powerbanks  sind zwar aus Kunststoff, aber die Oberfläche ist matt, robust und wirkt hochwertig, gleiches gilt auch für die Verarbeitung. Über einen Taster wird der Ladevorgang gestartet bzw. der Ladezustand an den vier seitlich eingeordneten blauen LEDs abgelesen.

Insgesamt hinterlassen beide Geräte einen sehr guten äußerlichen Eindruck und unterscheiden sich von der Verarbeitung her wesentlich von Low-Cost-Produkten. Kommen wir nun zu den inneren Werten …

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Kapazität

Um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, testen wir alle Powerbanks mit einer elektronischen Last bei + 20 °C und mit unterschiedlichen Belastungen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Ladeleistung, desto geringer die nutzbare Kapazität.

Das Diagramm zeigt die Kapazität bei unterschiedlichen Belastungen, sowie die benötigten Energie für die vollständige Ladung einiger Beispielgeräte.

Die Xtorm 15.000 hat ausreichend Kapazität, um das Macbook 12” (2015) genau einmal vollständig zu laden.

Testergebnisse in Zahlen:

Xtorm 15.000

  • 2 Watt Belastung: 52,37 Wh
  • 5 Watt Belastung: 51,90 Wh
  • 10 Watt Belastung: 48,66  Wh

Xtorm 6.000

  • 2 Watt Belastung: 21,00 Wh
  • 5 Watt Belastung: 20,75 Wh
  • 10 Watt Belastung: 18,66 Wh

Beide Geräte haben mit 16,6 Wh pro 100 Gramm (Xtorm 15.000) bzw. 15,9 Wh pro 100 Gramm (Xtorm 6.000) ein sagenhaftes Gewichts-Kapazitäts-Verhältnis. Der Xtorm 15.000 hat damit die höchste Energiedichte aller von uns bisher getesteten Powerbanks: siehe Akku-Vergleichstest.

Bemerkenswert ist, dass dieses gute Gewichts-Kapazitäts-Verhältnis erreicht wird, obwohl Kabel und Stecker verbaut wurden!

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4 Kommentare zu “Test Powerbank Xtorm Air 6000 u. Free 15000

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