Fitness-Smartwatch Fitbit Versa 3 mit integriertem GPS

Die Fitbit Versa-Familie bekommt Zuwachs mit der Versa 3. Die interessantesten Neuerungen sind das integrierte GPS-Modul zur genaueren Aktivitätenaufzeichnung sowie die Erfassung von Aktivminuten.

Zur IFA 2020 hat Fitbit insgesamt zwei neue Smartwatches und einen Fitnesstracker vorgestellt, darunter die Fitbit Versa 3, die Fitbit Sense mit der erst kürzlich zugelassenen EKG-Funktion und die Fitbit Inspire 2. Die Neuerungen der Fitbit Versa 3 stellen wir in dieser News kurz vor.

Fitbit Versa 3 (Bilder: Fitbit)

 

GPS und Aktivminuten spendiert

Der erstmals in der neuen Versa-Modellreihe verbaute GPS-Sensor erlaubt Sportlern, ihre Aktivitäten ganz ohne Smartphone aufzuzeichnen. Bislang musste das Smartphone immer mit, wollte man ein genaues Tracking von Tempo, Geschwindigkeit sowie der zurückgelegte Strecke erreichen.

Mit der aktuellen Software der Versa-Smartwatch kommen außerdem die Aktivzonenminuten als Tagesziel hinzu. Dieses Tagesziel erreicht die Versa 3 nicht mehr wie bisher allein über die Schrittanzahl, sondern durch zusätzliche 22 Minuten aktiver Bewegung pro Tag bzw. 150 Minuten in der Woche. Die von der WHO empfohlenen und auf der Versa 3 vordefinierten Minuten können jedoch an das eigene Bewegungsverhalten angepasst werden. Um das Tagesziel zu bewältigen, können Nutzer zudem aus über 20 vorinstallierten Trainingsmodi wählen.

  

Fitbit Versa 3 mit Herzfrequenzmessung (Bilder: Fitbit)

 

Zur Erfassung der sportlichen Leistungen verfügt die Versa 3 wie gewohnt über einen optischen Herzfrequenzsensor, einen Höhenmesser und Beschleunigungssensor sowie über ein Gyroskop und einen Temperatursensor, der die Hautoberflächentemperatur misst. Der HF-Sensor erfasst die Herzfrequenz im Training sekündlich und außerhalb der Aktivität alle fünf Sekunden. Dem Frischling fehlt laut Fitbit-Webseite das NFC-Modul, was bedeuten würde, dass man mit der Versa 3 nicht mehr kontaktlos bezahlen könnte. Doch das scheint nur ein Fehler auf der Webseite zu sein. Auch die Versa 3 erhält die NFC-Funktion.

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Schlaftracking und Kommunikation mit der Versa 3

Sowohl das Vorgängermodell als auch der Newcomer, Versa 3, können ab sofort nicht nur den Schlafindex anzeigen, sondern ebenso die REM-, Leicht- und Tiefschlafphasen aufzeichnen. Weiterhin sind beide GPS-Smartwatches mit WLAN und Bluetooth für Smart Notifications, einem internen Speicher für Musik über Streaming-Dienste wie Spotify oder Deezer sowie einem Mikrofon ausgestattet.

Die Versa 3 hat zusätzlich einen Lautsprecher spendiert bekommen. Ist die Versa 3 daher mit einem Smartphone gekoppelt, kann der Nutzer telefonieren oder Amazon Alexa per Sprachbefehl steuern, um beispielsweise das Wetter abzufragen, Erinnerungen festzulegen oder nach dem nächsten Fahrradshop zu fragen. Die Fitbit Versa 3 soll sogar per Google Assistant kommunizieren können. Da die Versa 2 keinen Lautsprecher besitzt, erhalten Nutzer die Antworten von Alexa per Textnachricht auf die Uhr.

Die Fitbit Versa 3 wird es in den zwei Größen S und L (für 140-180 mm & 180-220 mm Handgelenkumfang) sowie in den zwei Farben Schwarz und Gold geben, im Gegensatz zur Versa 2, die in 3 Gehäusefarben und 2 besonderen Editionen verfügbar ist. Mit Armbändern in verschiedenen Farben und Materialien wie Leder, Textil oder Silikon kann man die Sportuhr aber nach eigenen Wünschen aufpeppen. Ist der Akku einmal leer kann die Versa 3 neuerdings per Schnellladefunktion und verbessertem Ladegerät genauso wie die neue Fitbit Sense innerhalb von 40 Minuten aufgeladen werden. Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit 6 Tagen angegeben.

Fitbit Versa 3 (Bilder: Fitbit)

 

Preise und Verfügbarkeit

Die Versa 3 kann auf der Fitbit-Webseite oder bei Amazon vorbestellt werden. Die Auslieferung soll Anfang Oktober starten, Momentan kann man Fitbits Versa 3 für EUR 229,95 € bei Amazon buchen.

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