TomTom GO Essential: Aus Alt mach Neu

Für die TomTom GO Modelle 520 und 620 hat TomTom einen neuen Namen gefunden. Unter der Bezeichnung TomTom GO Essential hat der niederländische Hersteller die Navis als zweites Produkt des “neuen, vereinfachten Produktportfolio” vorgestellt…

TomTom setzt die Umbenennung seiner Navi-Serie weiter fort. Nach dem TomTom GO Basic reiht sich nun die TomTom GO Essentials ins Produktsortiment ein. Die beiden neuen Geräte ersetzen die bisherigen Modelle TomTom GO 520 und TomTom GO 620. Abseits der neuen Namensgebung, welche laut TomTom das neue, vereinfachte Produktportfolio unterstreichen soll, sucht man jedoch vergebens nach Neuerungen.

Altes Gewand neuer Name

Die “neuen” TomTom GO Essential Modelle sind in zwei Ausführungen erhältlich, die sich in der Größe der Displays unterschieden. So hat der Käufer die Wahl zwischen einem 5- oder 6-Zoll kapazitiven Display. Beide Versionen werden von einer aktiven Magnethalterung an der Windschutzscheibe bzw. auf dem Armaturenbrett gehalten. Das Gerätedesign unterscheidet sich nicht von den Vorgängermodellen und auch der interne Speicher fasst weiterhin auf 16 GB.

Bekannte Funktionen reduzierter Kartenumfang

Auch funktionell hat TomTom keine offensichtlichen Änderungen vorgenommen. Über eventuelle Änderungen der Software macht TomTom keine Angaben, meist sind diese dann aber auch per Update für ältere Modelle verfügbar. Die Aktualisierung von Karten und Software erfolgt auch bei den Modellen der TomTom Essential Serie über Wifi. Eine Verbindung mit dem Computer ist somit nicht mehr notwendig. Kartenmaterial kann während der kompletten Lebensdauer der Geräte regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden. Allerdings – und hier liegt der größte Unterschied zu den Vorgängern 520/620 – stattet TomTom die neuen Geräte nicht mehr mit weltweiten Karten aus, sondern nur noch mit europäischen Straßenkarten. Für den Urlaub im nichteuropäischen Ausland fallen somit zusätzliche Kosten an.

Auch der Echtzeit-Verkehrsdienst TomTom Traffic steht ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Für den Empfang ist allerdings eine Verbindung zu einem Smartphone notwendig, das über eine Internetverbindung verfügt. Zudem können die Navis Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen, als Freisprecheinrichtung verwendet werden und die Sprachassistenten Google Now und Siri aktivieren.

Um Reisen am Computer vorplanen oder interessante Routen entdecken zu können, sind die TomTom GO Essentials mit der TomTom Road Trips sowie der TomTom MyDrive Plattform kompatibel. Letztere ermöglicht auch das Hinzufügen von eigenen Routen oder Sonderzielen, etwa aus der umfangreichen Datenbank von POIbase.

Die neuen TomTom Navis sind ab sofort verfügbar. Das TomTom GO Essential mit 5 Zoll Display kostet EUR 213,96 bei Amazon, das TomTom GO Essential mit 6 Zoll Display gibt es für EUR 256,71 bei Amazon. Beide Versionen kosten ohne TMC etwas weniger.

Eine Änderung gegenüber dem TomTom GO 520 und GO 620 ist uns dann doch noch aufgefallen: Die TomTom Radarkameras sind nicht mehr für eine unbegrenzte Nutzungsdauer im Kaufpreis enthalten, sondern nur noch für lediglich 6 Monate.

3 Kommentare zu “TomTom GO Essential: Aus Alt mach Neu

  1. Interessant wäre zu erfahren, ob nun auch bald ein Modellupdate zum zwei Jahre alten 6200er folgt?

    Dass man für die Essentials seitens TT hingeht und die Radarwarner quasi nicht mehr kostenlos beigibt, ist vielleicht aus Firmensicht nachvollziehbar – den Nutzer freuen die 6 Monate kostenlos nicht. Ob man so vom Wechsel zum kostenlosen GoogleMaps und Konsorten abhält, darf bezweifelt werden. Egal: wer TT kauft, tut dies i.d.R. hauptsächlich wegen des Livestaudienstes. Ob substanzielle Hardware/Software-Verbesserungen für die kommende Generation von Neugeräten noch kommen werden…die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Zuletzt hat das Updating meines 6200er mit neuen Karten/Radarkameras mal wieder rumgezickt…eine Neverendingstory…ein bißchen mehr sinnvoll nutzbarer Funktionsumfang (e n d l i c h mal eine modernere, detaillirte Kartengrafik) plus 100% funktionierende Updates wünsche ich mir schon – aber egal: Hauptsache der Livestaudienst ist up to date!

  2. Die Zweite Neuerung die mir ins Auge gestochen ist. Bei der Karte gibt es nur noch Europa, keine World Maps mehr. Dieser Leistungsabbau finde ich noch viel gravierender als die fehlenden Blitzer.

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