Falk präsentiert den Tiger Geo

Auf der Eurobike wurde er als Plastikdummy schon einmal hinter vorgehaltener Hand gezeigt, aber jetzt ist er fertig – der neue Falk Tiger Geo. Ab Januar 2016 soll das neue Outdoor- und Fahrrad-Navi in den Handel kommen, wir haben schon einmal alles Wichtige zusammengefasst …

TIGER_no-ScreenNach dem Ibex (lateinisch für Steinbock) folgt jetzt ein Tiger. Zu dem neuen Falk Outdoor-Navi, das bereits erstmals auf der Eurobike vorgestellt wurde, hat United Navigation nun ausführliche Informationen bekanntgegeben. Anders als zunächst angekündigt, arbeitet der Tiger aber nicht mit Android, sondern wie gewohnt mit einem Windows CE- Betriebssystem. Als Zielgruppe werden Radfahrer und Wanderer anvisiert.

Mit dem neuen Design präsentiert sich der Tiger absolut schick und stylisch – glatte, abgerundete Kanten sowie rot-schwarzes Outfit versprühen eine sportliche Note. Das 3,5″- Display ist nicht mehr versenkt, und ohne die (zum Schutz gedachte) Randwulst wie beim Falk Ibex 32 kann der Touchscreen noch einfacher bedient werden. Der Tiger-Touchscreen besitzt jetzt übrigens kapazitive Technik – also wie bei einem Smartphone – und soll damit deutlich besser reagieren. Wie gut die Ablesbarkeit im Sonnenlicht und wie hoch der Stromverbrauch ist, muss sich natürlich noch im Praxistest herausstellen. Drei Tasten befinden sich auf der linken Gehäuseseite, auch dies verspricht eine etwas bessere Haptik als beim Ibex 32 (wo sie beidseitig angebracht und relativ schwergängig waren).

Falk Tiger Geo navigiert durch 25 Länder Europas

Der Falk Tiger Geo enthält routingfähiges Kartenmaterial für 25 europäische Länder. In der ersten Version erscheint der Tiger nur mit der auf OpenStreetMap-basierenden „Basiskarte plus“, also ohne die Falk Premium-Karten. Die Premium-Deutschland-Karte ist optional für 149,95 Euro erhältlich.

Die Falk-typischen Navigationsfunktionen wurden beibehalten. So können unterwegs Strecken für Radfahrer, Fußgänger und Wanderer berechnet werden, oder auch Rundkurse, mit der Anzeige von Höhenprofilen. Auch die von Google Maps bekannte Funktion „Route ziehen“ wurde übernommen, damit lässt sich eine berechnete Strecke mit dem Finger auf dem Bildschirm im Nachhinein verändern. Neu ist die Anlage von bis zu drei Profilen, bei der die Einstellungen für verschiedene Nutzungen gespeichert werden können. Grundsätzlich soll auch der Falk Tiger Geo das Prinzip der einfachen, intuitiven Bedienung der Falk-Geräte vortführen. So wechselt man grundsätzlich zwischen den drei Hauptanwendungen Navigation, Höhenprofil und Tripcomputer. Der Tiger enthält nun auch eine Bewegungserkennung, womit die Datenaufzeichnung auf Wunsch automatisch gestartet werden kann – das war beim Ibex nur manuell möglich.

Auf Paperless Geocaching ist der Tiger vorbereitet. Zwar sind keine Geocaches vorinstalliert, aber es gibt eine 30 tägige Premium-Mitgliedschaft bei Geocaching.com.

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Falk Tiger Geo: Robust und ausdauernd

Der Tiger muss keinen Regen scheuen – sein Gehäuse ist nach IPX5 wasserdicht. Auf einen Wechselakku wird jetzt verzichtet, damit das Gehäuse noch einigermaßen kompakte Formen aufweisen kann. Ein Einschub für MicroSD-Karten mit bis zu 64 GB Kapazität ist vorhanden, um zum Beispiel weitere Karten nachrüsten zu können.

Klasse: in der Tiger-Rückwand befinden sich die Öffnungen für die weit verbreitete 4QuickFix-Klauenhalterung. Damit kann sich der Tiger eng an seinen Lenker schmiegen – Vibrationen werden reduziert. Zum Lieferumfang gehört eine Fahrradhalterung, USB-Kabel, Netzteil und Schutzhülle.

Falk-Tiger-CollageÜberraschend auch der Preis: der neue Tiger soll gerade einmal 199 EUR kosten. Ab Januar 2016 soll er im Fahrrad-Fachhandel verfügbar sein. Geplant ist später eine Premium-Version, der Falk Tiger Pro, mit erweitertem Arbeitsspeicher und Premiuminhalten wie HERE-Maps, KOMPASS-Karten und ADFC-Strecken – so ist zumindest die derzeitige Planung.

4 Kommentare zu “Falk präsentiert den Tiger Geo

  1. Ich finde es sehr bedauerlich, dass dieses Gerät nun doch wieder- trotz vorhergehender nebulöser Ankündigungen- mit dem uralten Windows CE versehen wird. Android-OS wäre die bessere weil offenere Alternative gewesen, da dieses wesentlich breiter und flexibler aufgestellt ist. Zugleich aber deshalb für den Hersteller die „Gefahr“ birgt, dass auch andere Navi-Programme und Karten auf dieser Hardware hätten verwendet werden können. Darf natürlich nicht sein.
    So bewegt man sich leider wieder und ausschließlich in einer properietären Kartensoftware und Karten.
    Ich benutze dieses Navi-Programm zuweilen auf einem Sony Xperia Z3 compact. Es ist einfach gestrickt und bietet bei weitem nicht das, was andere auf Android basierende Programme bieten.
    Warum sollte ich mir dieses Gerät kaufen??

    trailer 2010

  2. Ich weiß nicht so recht was der Artikel mir sagen soll? Ist es ein Test oder ein Abschreiben von Gerätedaten?

    Ist zum Beispile der Akku fest oder kann man ihn auch wechseln? Geräte, wo man den Akku nicht selbst wechseln kann sind schlimmer Umweltmüll. Dass so etwas eine Neuentwicklung sein soll, ist einfach eine Frechheit und Umweltschweinerei!

    Zweitens. Was ist mit einer vollständigen und gedruckten Bedienungsanleitung?

    SOlche Geräte nur noch gebraucht kaufen!

    1. Hallo Tricolor,

      wenn Dir diese Produktankündigung etwas sagen soll, dann solltest Du sie auch lesen 😉 Dann hätte sich nämlich zumindest eine Frage von Dir beantwortet: Das Tiger Geo hat einen fest verbauten Akku, der nicht wechselbar ist. Eine vollständig gedruckte Bedienungsanleitung gibt es nicht, die ist online abrufbar. Da wurde zumindest hier an die Umwelt gedacht und Papier eingespart 😉 Etwas mehr zum Gerät kannst Du auch noch in unserem Hands-On nachlesen: http://www.pocketnavigation.de/2016/01/falk-tiger-geo-hands-on/

      Viele Grüße,
      Benni

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