Preiswerte GPS-Uhren im Test

PC-Software und Trainingsauswertung

gpsuhren_regen

Die Endnoten zwischen 2,4 und 3,2 zeigen, dass sich alle getesteten GPS-Uhren im Einsteigerbereich befinden. Der Test zeigt aber auch, dass man bereits im unteren Preissegment gute GPS-Uhren für das Training und rudimentäre Navigationsfunktionen erwarten kann. Die perfekte Einsteiger GPS-Uhr war nicht dabei …

 
NavGear
GW-145

Garmin
Forerunner 10

KENDAU
SG-110
Hardware und Ergonomie2,1
2,8
2,5
GPS-Empfang und Akkulaufzeit2,5
2,6
3,1

Navigation, Routen und Wegpunkte2,9
5,0
2,9
Training und Funktionen2,4
3,5
2,2
PC-Auswertung und Routenplanung2,0
2,2
4,0
Summe

2,4

3,2

2,9

 

NavGear GW-145

navgear_gw145Die NavGear GW-145 gewinnt als günstigste GPS-Uhr diesen Vergleich mit weitem Abstand. Es hat den Konkurrenten dieser Preisklasse einen Pulsmesser im Lieferumfang, einen magn. Kompass und AGPS voraus. Eine lange Akkulaufzeit, eine einfache aber gute PC-Auswertungssoftware und eine nutzbare Navigationsfunktion sind ebenfalls Stärken der NavGear GW-145.

Probleme hat die preiswerte GPS-Uhr bei der GPS-Empfangsqualität. Die Abweichungen der Tracks können erheblich sein und während Pausen kann die Entfernung durch Ausreißer stark summiert werden. An dieser Stelle fehlt die Funktion der „AutoPause„, um das Problem zu mildern.

Nicht zuletzt durch ihre weiteren Funktionen wie Alarm, Timer, zweite Zeit und ihr unaufdringliches Design kann die GPS-Uhr problemlos im Alltag genutzt werden. Letztendlich ist das Preis-/Leistungsverhältnis der NavGear GW-145 hervorragen.

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KANDAU-SG110

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KENDAU SD-110

Den zweiten Platz in unserem Vergleich nimmt die KENDAU SD-110 ein. Stärken und Schwächen liegen bei diesem Produkt weit auseinander. Das hochauflösende Display zeigt besonders viele Trainingswerte an und vor allem bei der Höhendarstellung ist die KENDAU SD-110 den anderen Uhren überlegen.
Doch insgesamt bleibt die Software der Uhr hinter den Erwartungen zurück. Das Display würde viele Navigationsfunktionen inkl. Paperless Geocaching ermöglichen, jedoch wird selbst die Route nicht auf der Karte angezeigt und eine automatische Routenführung ist nicht möglich. Der GPS-Empfang ist zwar sehr empfindlich, aber die Glättung und Filterung von Ausreißern lässt zu wünschen übrig.
Viele gut angedachte Funktionen bleiben rudimentär, so lässt sich die Trackdarstellung zoomen aber nicht verschieben. Leider setzt sich dieser Eindruck auch bei der PC-Software fort.
Die KENDAU SD-110 ist die größte Uhr im Vergleich und daher etwas weniger bequem zu tragen. Dank der langen Akkulaufzeit ist die Uhr aber durchaus auch im Alltag nutzbar. Die Hardware hat Einiges an Potenzial und es bleibt zu hoffen, dass die Uhr durch Firmwareupdates noch weiter verbessert wird.

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Garmin Forerunner 10

Der Marktführer Garmin landet in unserem Vergleichstest auf dem letzten Platz. Die Ursache liegt nicht in der Qualität der Hardware oder der implementierten Funktionen, sondern an der bewussten Reduzierung auf wenige Funktionen. Mit anderen Worten: das was die Uhr kann, kann sie sehr gut, aber sie kann wenig.

Garmin behält sich viele wichtige Funktionen für teurere Modelle vor und so muss die Forerunner auf Vieles verzichten, das kostet Punkte. Die vorhandenen Funktionen und vor allem der GPS-Empfang sind über jeden Zweifel erhaben und zeigen die ganze Erfahrung des Marktführers. Trotz der geringen Trackpunktdichte liegt der Track selbst bei schlechten Empfangsbedingungen perfekt. Die Auswertung über Garmin Connect ist umfangreich und nicht schlechter als bei teuren Garmin GPS-Uhren. Die größte Enttäuschung ist die Akkulaufzeit, die nicht einmal eine Tagestour ermöglicht. Wer mit der kurzen Akkulaufzeit und den stark reduzierten Funktionen auskommt, für den kann die Forerunner 10 durchaus eine Empfehlung wert sein.

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