Falk Vision 700

Hardware und Display

Das Navigationsgerät besteht aus gut verarbeitetem Kunststoff, es wackelt nichts alles wirkt solide. Das Vision700 ist für den Einsatz im Kfz konzipiert, bei Outdoor-Einsätzen, per Fuß, Fahrrad, oder Motorrad, muss es vor Wasser geschützt werden. Als Schnittstelle zu einem PC dient ein Mini-USB Anschluss, der den USB 2.0 Standard unterstützt.

Auf der oberen rechten Seite des Gerätes befindet sich der An- Aus-Taster für den Stand-by Betrieb. Die Unterseite des Navis ist geprägt durch den kombinierten Eingang für eine externe TMC Antenne bzw. Kopfhörer, einen Mini-USB Anschluss zum Laden oder für die Verbindung mit dem PC, einen microSD-Kartenslot und einen Schiebeschalter, der das Navi stromlos schaltet bzw. einen Hard-Reset auslöst. Außer dem Stand-By und Hauptstromschalter gibt es keine weiteren Hardware-Tasten. In der linken unteren Ecke des Rahmens ist eine kleine LED, die als Akku-Ladeanzeige dient und während des Ladens rot leuchtet und sobald der Akku voll ist weiß erstrahlt.

Auf der Rückseite befinden sich der Magnet zur Fixierung des Gerätes in der KFZ-Haltschale und ein Produktaufkleber mit der Seriennummer des Gerätes. Der Lautsprecher sitzt kaum sichtbar in der rechten unteren Ecke. Das Design des Halters ist Geschmackssache, zudem ist er leider nicht aktiv.

Das Vision 700 beherrscht Sprachsteuerung und besitzt daher ein internes Mikrofon. Der Verbaute interne Lautsprecher leistet völlig ausreichende 2 Watt. Es besteht die Möglichkeit gängige Mobiltelefone per Bluetooth Schnittstelle mit dem Navi zu verbinden und das Gerät als Freisprecheinrichtung zu benutzen.

Das Vision 700 verfügt über einen Leistungsfähigen Arm-Prozessor mit einer Taktung von 533 Mhz und besitzt 128 MB Arbeitspeicher. Der interne Flash-Speicher ist mit 4GB gerade ausreichend groß genug, um das im Lieferumfang enthaltene Kartenmaterial komplett installiert zu halten, wenn z.B. weitere Luftbilder dazu kommen, könnte es eng werden.

Allerdings lässt sich der zur Verfügung stehende Speicherplatz durch passende SD-Karten erweitern. Der Micro-SD Karteneinschub unterstützt endlich auch größere SDHC-Karten bis 16 GB. Die Vorgänger-Geräte des Vision mussten sich da mit weitaus weniger zufrieden geben. Unter der Haube werkelt ein GPS-Empfänger von GloNav und sorgt für den Satelittenempfang.

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Das transmissive Display des Vision 700 wird mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung betrieben, besitzt eine gute Größe von 10.9 cm Bildschirmdiagonale, was 4,3 Zoll entspricht. Das Display hat eine Auflösung von 480 x 272 Pixeln und verfügt in Räumen oder im Auto über eine exzellente Darstellungsqualität. Die Helligkeit lässt sich für Tag- oder Nachtmodus gesondert in seiner Helligkeit regeln. Das Display spricht auf leichtesten Fingerdruck an und ist so wirklich sehr gut und angenehm zu bedienen.

Die Display-Oberfäche ist hochglänzend, so dass je nach Sonneneinstrahlung störende Spiegelungen entstehen können. Im Kfz bleibt das Display unter solchen Bedingungen, jedoch zumeist ablesbar, da die Spiegelungen verschwinden wenn man das Navi in einen günstigen Blickwinkel bringt. Besser wäre es jedoch wenn das Display erst gar nicht so stark spiegeln würde.

Im Freien und bei starken Sonnenlicht geht das ganze schon bis zur Nicht-Ablesbarkeit, aber das machen auch andere Navis nicht unbedingt besser. Je nach Sonneneinstrahlung können auch Reflektionen auf dem sonst wirklich toll aussehenden silbernen Rahmen des Vision 700 entstehen.


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