Navio

Einstellungen, Kalibrieren

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GPS-Verbindung

Sofern alle Einstellungen bei HW korrekt sind und der angeschlossene Empfänger Satelliten empfängt, kann mit Start der COM-Port geöffnet werden, und in den einzelnen Fenstern sind die entsprechenden Informationen zu sehen.

Zunächst fällt sehr positiv auf, dass die verschiedenen möglichen Anzeigeformate mit einen einfachen Antippen umgestellt werden können. Beispielsweise lässt sich die Koordinatenanzeige so von Grad/Min/Sek (9 Grad 20 Min 30 Sek) auf Dezimal-Grad umstellen (9,34176 Grad) oder auf Grad/Dezimal-Minuten (9 Grad 20,5 Min).

Damit entfällt jeglicher Umrechnungsaufwand beim Kalibrieren von Karten oder beim Geocachen. Ebenso lassen sich Geschwindigkeit (km/h, miles, knoten) und Höhe (meter, feet) blitzschnell umstellen, ohne dass man in ein Konfigurationsmenü muss.


Karten

Die wohl mit wichtigste Möglichkeit ist sicher das Einbinden eigener Karten im Map-Fenster. Hierzu geht man wie folgt vor:

Navio aktzeptiert die Formate *.bmp, *. gif und *.jpg. Damit bieten sich interessante Möglichkeiten, wenn kein PC zur Verfügung steht. So kann beispielsweise eine Papierkarte mit einer Digitalkamera abfotografiert werden und das entsprechende jpg als Karte benutzt werden.

Allerdings dürfen diese Bilder eine bestimmte Größe nicht überschreiten, eine Grafik von 3000×3000 Pixel ließ sich nicht laden.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Möglichkeit, GIF’s zu verwenden. Hier kann richtig Speicherplatz gespart werden, ein 256-Farben-GIF ist sogar noch kleiner als eine vergleichbare OziExplorer-Karte! Jeder, der seine Karten im RAM unterbringen muss, wird dies zu schätzen wissen.

Mit “Load Map” kann zunächst die gewünschte Datei ausgewählt werden und wird dann angezeigt. Jetzt muss diese Datei kalibriert werden. Das ist bei Navio so einfach wie nur irgendwie möglich:


Kalibrieren

Navio - Kalibrieren - 1

Wenn eine Karte mit Gitterkoordinaten vorliegt, ist es besonders leicht. Den Stift auf die entsprechende Stelle tippen, und im aufpoppenden Menü “Reference Points/add Reference Point” wählen. Im nächsten Fenster wird die Koordinate eingegeben, wahlweise dezimal oder in G/M/S.

Dieselbe Prozedur muss mit einem zweiten Punkt wiederholt werden. Beide Punkte sollten zugunsten der Kalibriergenauigkeit möglichst weit auseinander liegen, sowohl horizontal als auch vertikal. Nach Abschluß der Kalibrierung wird eine *.ini-Datei mit dem gleichen Namen wie die zugehörige Karte im gleichen Verzeichnis abgespeichert. Pfad und Name vergibt Navio automatisch, dies gilt auch für andere Dateien wie Poi´s/Waypoints. Auch das finde ich einsteigerfreundlich.

Sehr gut hat mir die Möglichkeit gefallen, daß auch die aktuelle GPS-Position zum Kalibrieren verwendet werden kann. In diesem Fall muss natürlich bekannt sein, wo man sich auf der Karte befindet. So lässt sich eine ungenaue Kalibrierung vor Ort sehr einfach verbessern:

Reference-Point löschen und an aktueller Stelle neu erstellen.

Was ich vermisse, ist die Möglichkeit, mit UTM-Koordinaten zu kalibrieren. Dieses Format ist auf topografischen Karten inzwischen doch sehr verbreitet.



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