HTC Velocity 4G: Vodafone legt den Turbo ein

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Mit dem Smartphone HTC Velocity 4G hält “Turbo-Internet” in Deutschland erstmals auch im mobilen Bereich Einzug, befeuert vom LTE-Netzwerk Vodafones. Unser Testbericht klärt Vor- und Nachteile der neuen Technik …

Einführung

Mobile Breitbandnetze für Deutschland

Mobiles Internet – gestern noch ein Luxus, heute unverzichtbar. Die Zahl der Tablet PCs, Smartphones und (Sub-)Notebooks mit Betriebssystemen, die ständig online sein müssen, ist groß und wächst beständig. Waren in den Anfängen die Übertragungsraten noch erbärmlich, so haben die Netzwerke der dritten Generation für mehr Tempo gesorgt. 3G/UMTS und HSPA (High Speed Packet Access) bzw. HSPA+ sind aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Drahtlose Netzwerke der vierten Generation (4G) – in Nordamerika und Teilen Asiens längst verbreitet – schicken sich nun nach längerer Testphase an, Deutschland zu erobern, wenn auch mit immer weiter auszubauenden Insellösungen.

Vodafone LTE-Abdeckung

Long Term Evolution (LTE) war zunächst ländlich unterversorgten DSL-Gebieten vorbehalten und dringt nun in Ballungsgebiete vor. Die LTE-Pioniere Vodafone, Deutsche Telekom und demnächst auch Telefónica/O2 nutzen für das “mobile Breitband” vor allem die Frequenzen des abgeschalteten Analog-TV um die 800 MHz; E-Plus möchte einen anderen Weg gehen, hat aber erst ein Testnetz. Die theoretischen Downloadraten bis 50 Mbit/s – später auch bis 100 Mbit/s – lassen so manche (V- oder A-)DSL-Verbindung blass aussehen, und die Provider verlangen für ihre neuen Dienste erst einmal ordentliche Preise, auch wenn von einer flächendeckenden Versorgung noch keine Rede sein kann.

HTC Velocity 4G – erstes LTE-Smartphone in Deutschland

Das HTC Velocity 4G alias HTC Vivid (USA) alias HTC Raider alias HTC Holiday – zurzeit ausschließlich Vodafone-gebrandet in Deutschland erhältlich – ist das erste Smartphone auf unserem Markt, das “deutsche” LTE-Frequenzen in den Bändern 7 (2600 MHz) und 20 (800 MHz) beherrscht. Die neue Technologie fordert hardwareseitig ihren Tribut, und so ist bei aktuellen 4G-LTE-Geräten ein deutliches Bäuchlein zur Aufnahme der zusätzlichen Empfangstechnik zu sehen. Beim HTC Velocity 4G sind das ein auf 1,5 Ghz getakteter Dual-Core APQ8060 Applikations-Prozessor (Snapdragon S3), grafisch unterstützt von einer Adreno 220 GPU, und ein separates LTE-Modem MDM9200, alles von Qualcomm. Die 8 Megapixel Fotokamera mit 28 mm Brennweite, Blende F2,2 und LED-Doppelblitz nimmt auch Videos in Full-HD 1080p auf. Als Anzeige hat HTC einen 4,5 Zoll (11,4 cm) großen Touschscreen in qHD-Auflösung (960 x 540 Pixel) – typischerweise in Super-LCD-Technologie – gewählt.

Ob das unter Android Gingerbread laufende HTC Velocity 4G hält, was es verspricht, wollen wir im folgenden Testbericht klären.


Kommentare zu “HTC Velocity 4G: Vodafone legt den Turbo ein”

  1. [...] Vodafone erweitert sein Sortiment jetzt um ein weiteres Gerät, neben dem kürzlich getesteten HTC Velocity 4G hat der Mobilfunkanbieter jetzt auch eine LTE-Variante des beliebten Samsung Galaxy S2 im [...]

  2. [...] ist mit 28 mm Weitwinkel, Blende F/2,0 und umfangreichen Funktionen sogar noch besser als beim HTC Velocity 4G geraten. Der Camcorder dreht Videos in Full HD 1080p – wahlweise mit erhöhter Framerate auch in [...]

  3. [...] ebenfalls der neuen Technologie verschrieben. Beide Unternehmen hatten bereits im Frühjahr das HTC Velocity 4G auf den Markt gebracht, anhand dessen wir technisches Prinzip und Wirkungsweise von LTE [...]

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