Komoot mit Live-Tracking und Konzepten zur Besucherlenkung

Nutzer der komoot-Premiumversion dürfen sich über eine neue Funktion freuen: Jetzt wurde das Live-Tracking-Modul freigeschaltet. Seine Geschäftspartner informiert komoot über spezielle Webinare, aktuell zum Thema Besucherlenkung.
Bild: Komoot, Live-Tracking in der Premiumversion der Fahrradtouren-App

Live-Tracking spontan

Wer unterwegs seinen Liebsten mitteilen möchte, wo man sich gerade bewegt, kann dies nun auch mit komoot tun. Vorausgesetzt, man hat die Premiumversion gebucht. Sobald man auf den Aufnahmeknopf drückt, erscheint eine Meldung in der komoot App, wodurch man einen Link an ausgewählte Benutzer senden kann. Die erhalten nun eine Nachricht und können die Tour des Senders am heimischen Bildschirm live mitverfolgen. Dabei wird nicht nur dessen aktuelle Position mitgeteilt, sondern auch der Akkustand seines Smartphones und – bei einer geplanten Tour – auch die Reststrecke bis zum Ende der Tour. Die beliebte Frage „Wann bist du denn wieder zu Hause?“ wird durch den neuen komoot-Service beantwortet. Live-Tracking ist in der Szene nichts Neues, aber komoot kann es nun auch – allerdings eben nur, wenn man die Premiumversion für 60 Euro / Jahr besitzt.

 

komoot Livetracking neue Funktion

Vorkonfiguration möglich

Zur Vereinfachung kann man sich „Sicherheitskontakte“ einrichten, allerdings müssen sie aus den hinterlegten komoot-Kontakten (enge Freunde / Leute, denen du folgst / deine Follower) stammen. Sobald dann die Aufzeichnung begonnen und das Live-Tracking gestartet wurde, werden diese Sicherheitskontakte automatisch informiert.

 

Mit „komootinaren“ wie hier zum Thema „Besucherlenkung“ informiert komoot seine Geschäftspartner (Bild: komoot).

Komootinare für Touristiker

Komoot wendet sich auch in Spezial-Webinaren an Touristiker („komootinare“ genannt), vermittelt dabei neben komoot-spezifischen Anwendungen (komoot auf GPS-Geräten und Smartwatches) unter anderem auch OpenStreetMap-Grundkenntnisse und beschäftigt sich mit aktuellen Tourismus-Trends. Das jüngste komootinar stand unter dem Thema Besucherlenkung. Für komoot kein unwichtiges Thema, denn die bei komoot automatisch erzeugten Tourenvorschläge („smart tours“) orientieren sich an den bestbewerteten Highlights, also Sehenswürdigkeiten, die von Nutzern angelegt und bewertet wurden.

In der Corona-Pandemie sollen aus diesen Highlights natürlich keine Hotspots werden, und so ruft komoot die Touristiker auf, ihre Tourenvorschläge an „1B-Zielen“ zu orientieren – also nun verstärkt die Ziele aus der zweiten Reihe zu bewerben statt der bekannten Top-Sehenswürdigkeiten. Aus komoot-Sicht optimal: Die neuen Tourenvorschläge könnten in speziellen „Collections“ über die komoot-App und das komoot-Portal den Nutzern präsentiert werden. Aber auch die Nutzer können aktiv werden und Tourenvorschläge planerisch mit wenigen Mausklicks im komoot-Portal Corona-gerecht verändern. So sollte man den ursprünglichen Startpunkt verlegen, beispielsweise nicht am empfohlenen (und somit eher stark frequentierten) Wanderparkplatz beginnen, sondern an anderen Orten, zum Beispiel bei benachbarten Hotels, Pensionen oder am Bahnhof.

Die nächsten komootinare beschäftigen sich mit „Privatwegen und Naturparks“ und „Bikepacking„. Informationen dazu gibt es hier.

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