Fitbit’s Versa 2 Smartwatch mit Amazon Alexa

Fitbit hat die neue Fitbit Versa 2 vorgestellt. Mit Mikrophon kann die neue Smartwatch ihren Nutzern erstmals Amazon’s Alexa direkt am Handgelenk bieten. Gleichzeitig bringt die Uhr neue Schlaf-Features mit sich, wodurch das Verständnis für das eigene Schlafverhalten noch mehr wachsen soll…

Die IFA 2019 in Berlin rückt immer näher. Erst vor kurzem haben wir von potentiellen Produktvorstellungen und anderen Überraschungen auf der IFA 2019 berichtet. Auch ein neues Produkt von Fitbit haben wir bei der Internationalen Funkausstellung sehnlichst erwartet. Doch das US-amerikanische Unternehmen hat die neue Fitbit Versa 2 jetzt schon vorab offiziell vorgestellt.

Ähnlich und doch anders: Die neue Versa 2 mit nur einer Taste.

Die Fitbit Versa 2 stellt, wie der Name schon vermuten lässt, den Nachfolger der Fitbit Versa dar. Auch die Ästhetik beider Uhren spricht für ihre Verwandtschaft, wobei Fitbit die Versa 2 an den Gehäusekanten deutlich runder gestaltet hat und die Uhr dadurch weichere Züge zeigen kann. Zudem fällt die Reduzierung der physischen Tasten auf. Während die Fitbit Versa noch über 3 Tasten verfügte ist es bei der Versa 2 nur noch eine. Dadurch lässt sie rein äußerlich auch Erinnerungen an die Versa Lite aufkommen. Nichtsdestotrotz verfügt sie über das gleiche Funktionsspektrum wie die Versa und setzt mit dem erstmalig in eine Fitbit-Uhr integrierten Alexa Dienst und weiteren Features noch einen oben drauf. Die einzelne Taste dient jetzt dem Portemonnaie, Amazon Alexa oder der Menü-Übersicht.

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Amazon Alexa mit der Versa 2 am Handgelenk

Ist Amazon’s Alexa einmal autorisiert und aktiviert muss man seine Fragen oder Anweisungen einfach an das Mikrofon der Uhr richten. Alexa antwortet daraufhin diskret über Textnachrichten auf dem Display. Einen Lautsprecher gibt es schließlich nicht. Wer sich von euch noch mehr Einsatzszenarios wünscht, kann sie wie beim Amazon Echo durch Alexa Skills erweitern. Fragen zum Wetter, zu anstehenden Kalenderterminen oder auch Smart-Home Anweisungen, können dadurch nun zügig über das Handgelenk abgewickelt werden. Damit die Bedienung trotz neuer Funktionen flüssig bleibt und das Bedienen im Menü leichter von der Hand geht, hat Fitbit der Versa 2 auch einen neuen Prozessor spendiert. Dadurch soll im Vergleich zum Vorgängermodell alles etwas zügiger ablaufen.

Nur Connected verfügbar: Spotify und GPS

Auf der neuen Versa 2 ist neben Deezer jetzt auch der Musikstreaming-Dienst Spotify verfügbar. Diesen könnt ihr nun auch bequem über eure Uhr steuern. Damit war es das damit aber auch schon, denn offline Support für Spotify bietet die Versa 2 nicht! De facto könnt ihr auf diesem Weg lediglich Titel starten, hört sie dann aber über euer gekoppeltes Smartphone oder über Lautsprecher welche mit dem Smartphone verbunden sind. Das ist eine eher un-zeitgemäße Lösung. Dafür bietet die Uhr immerhin internen Speicher für bis zu 300 Titel. Dadurch verfügt ihr auch offline wirklich über genügend musikalische Abwechslung bei euren Trainings oder anderweitigen Situationen. Zum Anhören fehlen dann nur noch die passenden Bluetooth-Kopfhörer und DANN kann das Smartphone zu Hause bleiben.

Wollt ihr allerdings eure Aktivitäten via GPS tracken, müsst ihr euer Handy weiterhin mit euch führen. Denn Fitbit hat selbst der neuen Versa Uhr schlichtweg kein GPS-Modul spendiert. Das ist nicht nur als attestierte “Sportuhr” ein Downer sondern auch bei dem angesetzten Kaufpreis von 199,00 Euro nicht wirklich nachvollziehbar.

Eine weitere Neuerung ist der Always-On Display. Bisher musste der Display über eine Handgelenk-nach-oben-Geste aktiviert werden. Das gehört durch diesen Modus nun der Vergangenheit an. Möglich macht dieses Feature der neu verbaute AMOLED-Display welchem Fitbit knackigere Farben, schärfere Kontraste und weniger Energieverbrauch nachsagt. Zudem verfügt die Versa 2 nun auch in der günstigsten Version die Fitbit Pay Version. Ist die passende Kreditkarte einer verfügbaren Bank verknüpft, können Zahlungen nun wortwörtlich im Handumdrehen getätigt werden.

Den eigenen Schlaf besser verstehen: Sleep Score

Ebenfalls neu ist das Feature Sleep Score. Derzeit ist es noch nicht verfügbar, soll aber im nächsten Monat über das gesamte Fitbit Wearable-Spektrum hinweg ausgerollt werden. Der Sleep Score setzt sich zusammen aus der Schlafdauer (zw. 7 und 8 Stunden wären optimal), den Schlafphasen (REM-, Tief-, Leichtschlafphase oder auch Wach) und dem Ruhepuls (Mischung aus Schlafen und Ruhephasen) basierend auf Messungen des optischen Herzfrequenzsensors.

Gleichzeitig könnt ihr mit der neuen Fitbit Versa 2 auch eine Smart Wake Funktion nutzen. Stellt eine Weckzeit eurer Wahl ein und die Versa 2 macht euch in einem 30-minütigem Intervall vor dieser Zeit (im Idealfall in einer Leichtschlafphase) munter. Dadurch startet ihr relaxter und leichter in den Tag und könnt eure ausklingende Tiefschlafphase genießen.

Mehr Insights durch Fitbit Pro

Basierend auf all den gesammelten Gesundheitsdaten inkl. dem neuen Sleep Score bietet Fitbit bald auch eine kostenpflichtige Pro Version der Fitbit App an. Diese kann auf monatlicher Basis oder mit einem etwas günstigerem jährlichen Preis bezahlt werden. Wer die Pro Version nutzt, soll dadurch weitere Insights erhalten und auch spezielle Coachings darüber absolvieren können. Alle Daten sollen dadurch letztlich persönlicher ausgewertet werden und nicht nur im Vergleich zu all den anderen Fitbit-Nutzern dargestellt werden. Die Fitbit Pro App soll aber erst nach dem Verkaufsstart der Uhr erhältlich sein.

Preis und Verfügbarkeit

Die neue Fitbit Versa 2 ist ab dem 15. September für 199,00 Euro erhältlich. Zudem wird es eine Special Edition für 229,95 Euro geben. Diese ist dann in Navy oder Pink mit einem kupfernen Rosé Aluminium Gehäuse oder in Smoke mit einem nebelgrauem Gehäuse verfügbar.

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