Parrot AR.Drone 2.0 + Flight Recorder im Test

Kunstflug, Autopilot etc., Fazit, Bezugsquelle, weiterführende Links

Inhaltsverzeichnis

Kunstflug, Autopilot etc.

Bei Starts und Landungen in zu hohem Gras kann "Gemüse" schnell die Mechanik blockieren. Foto: spotography/Sebastian Abel
Bei Starts und Landungen in zu hohem Gras kann „Gemüse“ schnell die Mechanik blockieren.
Foto: spotography/Sebastian Abel

Dank des Flight Recorders können mit zusätzlichen Apps bzw. Software auch sehr viel anspruchsvollere Flugmanöver ausgeführt werden. Mit kostenpflichtigen Apps von Parrot sowie Apps und Software von Drittanbietern können unter anderem 3D-Kunstflugfiguren und ausgedehnte Flugrouten mit mehreren Zwischenzielen erstellt werden. Außerdem gibt es Apps um die Drohne in einen Autopilot-Modus zu versetzen oder die Drohne von zwei „Bodenstationen“ aus steuern zu können – beispielsweise wenn die Strecke größer ist als die WLAN-Reichweite der AR.Drone.

Teils erfordern Zusatz-Apps und Profi-Software nicht nur fortgeschrittene Programmierkenntnisse, sondern darüber hinaus auch höhere Flugkenntnisse. Bevor man sich an diese Projekte wagt, sollte man die Basics sicher beherrschen. Dies ist auch der Grund, weshalb wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen. Wer mehr darüber erfahren will, findet zusätzliche Informatioenn auf der offiziellen Website von Parrot bzw. in Foren und auf den Seiten der Anbieter entsprechender Apps und Software.

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Fazit

testurteil_banner_AR.DroneMit der AR.Drone 2.0 von Parrot finden Einsteiger und Profis gleichermaßen einen soliden Quadrocopter. „Out of the Box“ ist alles dabei, was man braucht, um sofort loszulegen. Das hat zwar seinen Preis, dafür bekommt man aber auch ein qualitativ hochwertiges Produkt. Und auch wer mehr will als nur die Basics, bekommt einiges geboten.

Der Flight Recorder macht aus einem Spaßgerät ein echtes Multitalent – Erfahrung, etwas höheres Flugwissen und Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Bilder und Fotos der Drohne sind qualitativ in Ordnung. Für professionelle Filmer ist die AR-Drone aber trotz des „Director Mode“ mit vielen guten Funktionen nur bedingt geeignet. Eine Zuladung von mehr als ein paar Gramm oder gar das Steuern einer DSLR ist nicht möglich. Hier greift man besser zu entsprechend ausgewiesenen Hexacoptern mit sechs Rotoren.

Alles in allem ist und bleibt die AR.Drone 2.0 sehr empfehlenswert. Dank des runden Pakets aus Einfachheit, Funktionsvielfalt und „Massentauglichkeit“ ist sie aktuell der Quadrocopter, an dem sich andere Modelle messen lassen müssen. Beide Daumen hoch für diese Spaßmaschine!

Foto: spotography/Sebastian Abel
Foto: spotography/Sebastian Abel

Bezugsquelle

Die AR.Drone 2.0 ist zum Preis von 346 EUR bei amazon.de erhältlich. Das Flight Recorder GPS-Modul ist separat für 78,69 EUR ebenfalls bei amazon.de verfügbar.

Weiterführende Links

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