Falk Tiger Blu im Test

Das Premium Outdoor-Navi von Falk überzeugte mit gutem Radfernweg-Routing, zeigte aber noch Mängel unter anderem bei den Bluetooth-Diensten. Wir haben uns den blauen Tiger genauer angesehen …

Der Tiger Blu ist das Premium-Outdoor-Navi von Falk, einer Marke von United Navigation. Er richtet sich vor allem an komfortorientierte Fahrradfahrer, aber auch an Wanderer. Im Vergleich zum Tiger Geo/Pro besitzt er zusätzlich eine Bluetooth-Schnittstelle, kann folglich mit dem Smartphone kommunizieren und auch Sensoren sowie Headset und Brustgurt anbinden. Nun ermöglicht er auch eine Streckenberechnung unter Einbeziehung der umliegenden Radfernwege und beinhaltet eine neue Premium-Karte. Auf diese neuen Merkmale haben wir unseren Test ausgerichtet. So stand dieses Mal das Geocaching nicht im Fokus (wird aber nach unseren Erfahrungen von den typischen Falk-Nutzern auch nicht bevorzugt nachgefragt) und die Tests wurden in Städten und im regionalen Umland durchgeführt, nicht im Gebirge.

Bedienung: einfach ist Trumpf

“Einfach” ist das Credo der Falk-Macher – und in der Tat ermöglicht kein anderes GPS-Outdoor-Gerät die Adresseingabe so intuitiv wie die Tiger-, Ibex-, Lux- und Pantera-Navis. Ruck, zuck ist die Strecke berechnet, wenn man seine persönlichen Einstellungen für die Auswahl der Streckenkriterien getroffen hat.

Mit Handschuhen ist der Tiger nur eingeschränkt zu bedienen. Die seitlichen Bedientasten sind nach wie vor ein stetiges Ärgernis, da zu klein geraten und viel zu dicht beieinander. Selbst bei gespürtem Druckpunkt erfolgt nicht immer eine Reaktion auf dem Display. Positiv wiederum: Man kann das Display mit angefeuchtetem Handschuh bedienen.

Überraschung: auch mit dickeren Handschuhen ist der Touchscreen des Tigers einigermaßen bedienbar, wenn die Fingerkuppe etwas angefeuchtet wird.

Das Display zeigt leider bei Sonnenlicht deutliche Schwächen und reagiert zuweilen etwas unwillig, besonders beim Rechts/Links-Wischen durch die Menüs. Insgesamt erfordert die Fingerbedienung ein einfühlsames Umgehen – sanfter Druck und nicht zu schnell. Im Vergleich zu einem Smartphone oder einem aktuellen Garmin-Display hinkt der Tiger hier deutlich hinterher.

Bei direkt auftreffendem Sonnenlicht ist der Tiger BLU relativ schlecht ablesbar, hier ein Vergleich mit einem Garmin etrex Touch (rechts). Bei hellen Tagen reicht es aber meist, die Hintergrundbeleuchtung stark zu erhöhen.

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Falk TigerBlu befinden sich ein gedrucktes Handbuch, Ladegerät, USB-Kabel, Fahrradhalterung, Tasche und Handschlaufe.

Bluetooth: toller Touren-Transfer, aber auch noch Baustelle

Das Hardware-Highlight des neuen Tiger Blu ist sein Bluetooth-Modul. So kann der Tiger nun über Bluetooth mit einem Android-Smartphone gekoppelt werden. Mittels der App “Falk Outdoor Navigator” (die gibt es nur für Android)  können Touren direkt vom Smartphone auf den Tiger Blu übertragen werden. Dies funktionierte problemlos – und ist besonders auf der Reise praktisch, wenn man keinen PC plus Verbindungskabel zur Verfügung hat, um die Touren auf das Android-Gerät zu kopieren. Zudem finden sich im Internet zahlreiche Touren, die häufig eine bessere Qualität haben als die vom Tiger Blu berechneten Streckenvorschläge. Doch dazu später.

Ist das Smartphone mit dem Tiger Blu gekoppelt, können einzelne Tracks über den Bluetooth-Button (hier am oberen Rand) aus der Falk-App auf den Tiger Blu übertragen werden

Die weiteren Bluetooth-Funktionen haben wir eher als Baustelle und nicht als verlässlichen Service erlebt. Zunächst einmal war die Vorfreude groß, denn der Tiger Blu ermöglicht nach den “sprachlosen” Modellen Tiger Geo und Pro eine Sprachausgabe. Zwar nicht über Lautsprecher wie beim Ibex oder Lux, jedoch über ein separates Bluetooth-Headset. Das muss der Kunde zusätzlich kaufen, und die für den Outdoor-Gebrauch geeigneten BT-Headsets kosten deutlich mehr als ein billiges BT-Headset zum Hinters-Ohr-klemmen. Trotz verschiedener, hochwertiger Headsets und mehrerer Tiger- Blu-Modelle konnten wir aber kein befriedigendes Ergebnis feststellen: Die Headsets ließen sich häufig einfach nicht mehr mit dem Tiger Blu verbinden .

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Zwar funktionierte das Pairing (also die Ersteinrichtung der Verbindung zwischen Headset und Tiger Blu) meist gut, aber nach Ausschalten der einzelnen Komponenten und Wiedereinschalten weigerte sich der Tiger, mit den Headsets zu kommunizieren. Als Headset kamen zum Einsatz ein Plantronics BackBeat Fit und ein JBL Reflect Mini BT – beide in der 100-Euro-Klasse. Was meistens (aber auch nicht immer) half: Das Headset aus den Tiger-Blu-Einstellungen zu löschen und  komplett neu zu pairen.

Ein Bluetooth-Brustgurt wurde schnell und problemlos verbunden und zeigte auch korrekte Werte an. Beim Ausschalten des Gerätes verschwand aber zuweilen auch die Einstellung des Bluetooth-Sensors, während das Headset erhalten blieb. Der neue Aktivitäts-Alarm (als Ober-/Untergrenze sind individuelle Herzfrequenz-Werte einstellbar) funktionierte bei unseren Tests leider nicht, auch nicht der Distanz-Alarm.

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Leider informiert der Tiger Blu über den aktuellen Stand der Sensor-Verbindung (grüner Pfeil) nur in seinen Untermenüs. Das BT-Symbol am oberen Display-Rand bedeutet derzeit nur, dass beim Tiger Bluetooth aktiviert ist. Diese Info ist aber fast überflüssig, denn beim Tiger Blu wird Bluetooth jedes Mal automatisch beim Start eingeschaltet.

Auch beim Umschalten von der Premium- auf die Basiskarte wurde die Verbindung zum Headset getrennt und konnte stellenweise nicht wiederhergestellt werden. Auf Nachfrage bei United Navigation teilte man uns mit, dass für Januar ein umfassendes Update zur Verbesserung der BT-Funktionalität geplant sei.

Die Falk-Geräte werden gerne auch von älteren Radlern genutzt – und für diese ist der Einsatz eines Bluetooth-Headsets eher unwahrscheinlich. Diese würden vielleicht eher einem Bluetooth-Lautsprecher für den Fahrradlenker den Vorzug geben oder der direkten Lautsprecherausgabe, wie sie der Falk Ibex oder Falk Lux noch bieten.

Sprachanweisungen: nützlich, aber nicht immer präzise

Die Sprachqualität der Navigationsansagen waren gut zu verstehen, aber hörbar verrauscht – eigentlich seltsam, denn die im Gerät vorhandenen WAV-Dateien klingen klar und deutlich, wenn sie separat abgespielt werden. Die Sprachführung selbst funktionierte leidlich gut, aber ebenso wenig fehlerfrei wie bei anderen Herstellern. Typischer Sprachnavigationsfehler: Das Kommando „rechts abbiegen“ kommt zu früh und übersieht eine Straße – richtig wäre erst der Abbiegevorgang in der übernächsten Straße.

Noch häufiger: überflüssige Ansagen für einen vermeintlichen Richtungswechsel. Wenn man einem kurvigen Weg folgte, ertönten bei Kreuzungsbereichen beispielsweise irreführende Kommandos wie „leicht links abbiegen“, gefolgt von „leicht rechts abbiegen“ – eigentlich musste man dem Weg nur folgen. Spontane Reaktion: Halt die Klappe, Tiger! Diese Fehlansagen sind aber auch bei anderen Geräten mit Sprachnavigation zu beobachten. Es zeigt aber auch beim Falk Tiger Blu: Nur blind der Sprachnavigation zu folgen, funktioniert leider nicht.

Routing: sehr komfortabel

Hervorragend: die Eingabe von Adressen als Navigationsziel. Ergebnisse werden schnell angezeigt, Namen erscheinen sofort mithilfe der Autovervollständigungs-Funktion, letzte Ziele werden intelligent bevorzugt, auch Eingaben ohne Straßennennung sind möglich (“zur Ortsmitte”). Die Berechnung erfolgt schnell und auch über relativ große Distanzen. Im Auslandseinsatz lotste uns der Tiger mit seiner Basiskarte durch Wien, ignorierte zwar zuweilen Einbahnstraßen, bot aber auch hervorragende und präzise Routenführung auf dem Wiener Radroutennetz im Großstadtdschungel.

Kein Problem: Nacht-Navigation, hier vor dem Schloss Schönbrunn in Wien

Der Tiger Blu ist mit der neuen Deutschland-Premiumkarte 2016 ausgestattet (die inzwischen auch für andere Falk-Navis nachrüstbar ist). Auch diese verbringt leider keine Wunder, insbesondere wenn man sich nur auf asphaltierten Strecken bewegen möchte. Selbst mit den Einstellungen „unbefestigte Wege vermeiden“, „Pfade vermeiden“ und “Wanderwege ausschließen” wählte der Tiger mitunter lange Strecken über Waldwege aus.

Während der Fahrt richtet sich die Karte wunschgemäß in Fahrtrichtung oder nach Norden aus. Bei kurzen Stopps kann sie aber auch gelegentlich verschwenken. Hier hat sich das Display mit der blauen Richtungsempfehlung um 180 ° nach links gedreht – die vorgesehene Strecke liegt rechts vom Lenker.

Rundkurse: besser am PC planen

Der Tiger Blu kann auch Rundkurse planen – je nach gewünschter Zeit oder Distanz. Die Ergebnisse sind akzeptabel, aber auch nicht fehlerfrei. Zum ersten Mal haben wir dabei bei einem Falk-Gerät einen schwerwiegenden Routingfehler festgestellt: Es schickte uns auf eine Kraftfahrtstraße, die explizit für Fahrräder verboten war, ohne begleitenden Radweg. Dies kam aber glücklicherweise nur ein einziges Mal vor.

Bei Mountainbike-Rundkursen ergaben sich eher langweilige und häufig auch asphaltierte Strecken. Trekking- und Rennrad-Routen nutzten überwiegend nichtasphaltierte Wege, obwohl wir versuchten, genau dies durch die Routingeinstellungen zu vermeiden.

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Das Routing auf der Basiskarte geht übrigens ziemlich schnell vonstatten, und erstaunlicherweise waren hier einige Ergebnisse deutlich besser als bei der Premiumkarte, wenn es um die Vermeidung von nicht asphaltierten Strecken geht.

Fazit: Rundkurse sollte man am PC planen und dann auf den Tiger übertragen – hier kann man seine Tour individuell und präzise planen. Übrigens auch bei Streckenberechnungen von A nach B.  Die fertige GPX-Datei muss dann nur noch in das Verzeichnis “GPX-Import” des Tiger Blu kopiert werden und kann dann unter “Übertragene Tracks” aufgerufen werden.

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Radfernweg-Routing: prima Sache

Kommen wir zum zweiten Highlight des Tiger Blu – dem Radfernweg-Routing. Bei einer Streckenberechnung kann man sich auf Wunsch an einem Radfernweg entlang führen lassen. Der Tiger zeigt dazu eine Auswahl der nahe liegenden Routen, wobei je nach Gebiet so viele angezeigt werden, dass die Qual der Wahl schon wieder schwer fällt. Am besten sollte man sich also schon vorher entscheiden, welchem Radfernweg man folgen möchte. Ist diese Strecke ausgewählt, lotst der Tiger Blu zuverlässig zur gewählten Strecke (bitte nicht “zum Anfang” auswählen, sonst könnte die Tour ungeahnte Dimensionen annehmen) und folgt ihr dann auch. Verlässt man die Route aus irgendwelchen Gründen, leitet der Tiger wieder zum geplanten Radfernweg zurück. Als Ziel kann man dabei übrigens auch beliebige Punkte auswählen, die nicht unbedingt auf dem Radfernweg liegen müssen. Insgesamt ist das Radfernweg-Routing ein tolles Feature, das den Nutzer auf die Existenz der umliegenden Radrouten aufmerksam macht – das sollte man jetzt auch auf die Wanderwege ausdehnen. Die Radfernwege entstammen übrigens den ADFC-Datenquellen.

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Das Radfernweg-Routing setzt allerdings die Nutzung der Premiumkarte voraus. Schaltet man auf die Basiskarte um, wird die Suche nach Radfernwegen weiterhin angezeigt, aber es erfolgt die etwas irreführende Fehlermeldung, dass keine Radfernwege vorhanden seien. Hier sollte man vielleicht automatisch beim Wechsel auf die Basiskarte die Suche nach Radfernwegen ausschließen. Bei einigen Radfernwegen sind Start und Ziel vertauscht, aber das tut dem Routing keinen Abbruch.

Aufzeichnungsqualität

Falk Tiger Blu Karte GPS Abweichung
Die Abweichung des Tiger Blu (blaue Linie) vom befahrenen Weg zeigt sich hier zum Beispiel im Bereich “Wasserburgen-Route”.

Das GPS-Signal ist schnell ermittelt, die Präzision ist gut, aber nicht hervorragend. Auf jeden Fall sollte man bei Einstellungen/Karte die Einstellung „Position auf Straße aus“ wählen, dann zeigt das Kartenbild auch umgehend, wo sich der Tiger messtechnisch befindet. Nur bei wenigen Waldpassagen war die Abweichung grenzwertig, und die Wege und Abzweigungen konnten in der Regel problemlos gefunden werden.

Höhenmessung: warten oder kalibrieren

Die Höhenmessung des Tiger Blu erfolgt eigentlich sehr präzise – vorausgesetzt, sie beginnt mit der richtigen Ausgangshöhe.  Offensichtlich wird bei jedem Start die Höhe neu aus den GPS-Daten entnommen, dann barometrisch weitergeführt und durch GPS-Messungen nachkalibriert. Sobald eine Trackaufzeichnung gestartet wird, erfolgt keine Nachkalibrierung mehr. Die Folge: Hat der Tiger anfangs zu wenig Zeit, um über die Satelliten ausreichend präzise Höhenwerte zu erhalten, schleppt er den Messfehler über die gesamte Dauer der Aufzeichnung mit. Das zeigt unser Beispiel. Unterwegs auf einer Tour (wobei die Anfangshöhe korrekt berechnet wurde) wurde der Tiger neu gestartet – ohne große Pause, sondern einfach nur ausgeschaltet, dann wieder eingeschaltet. Schon berechnete er die Höhe neu, aber diesmal leider komplett falsch – und führte diese Abweichung dann bis zum Schluss der Tour mit. Fazit: Wer Wert auf die Höhenberechnung legt, sollte diese unmittelbar nach dem Start kontrollieren und manuell kalibrieren – das ist kein Problem beim Tiger Blu.

Schöne Karte

Das Kartenbild ist gut bis sehr gut ablesbar, der zu navigierende Track hebt sich mit seinem sehr intensiven Blau deutlich vom Kartenhintergrund ab. Straßennamen sind gut zu lesen, POIs sind zahlreich vorhanden, auch im Ausland, aber sehr klein beschriftet.

Das Fahrradsymbol am oberen Bildschirmrand zeigt nicht deutlich genug an, welches Profil gewählt wurde. Hier wäre es sicherlich besser, ein deutliches Trekkingbike-, Rennrad- und Mountainbike-Symbol zu wählen. Immer wieder sehr hilfreich ist auch die Übersicht über die gesamte Strecke, die mit einem Knopfdruck hergestellt werden kann.

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GPX-Dateien: gut importiert

Der Tiger Blu enthält wie die anderen Falk-Modelle einzelne, ausgewählte Tourenvorschläge. Deren Daten stammen teilweise noch aus 2010 und könnten inzwischen merkbar veraltet sein. Der Import von externen GPX-Dateien gestaltet sich hervorragend, hier werden neben den Tracks auch Wegpunkte importiert und mit ihren Bezeichnungen auf der Karte dargestellt. Das klingt banal, wird aber von längst nicht allen GPS-Geräten geleistet und erst recht nicht von vielen Smartphone-Apps (inklusive der eigenen App Falk Outdoor Navigator – die zwar Tracks, aber keine Wegpunkte importieren kann).

Auch bei leichten Minusgraden war der Tiger gut bedienbar
Auch bei leichten Minusgraden war der Tiger gut bedienbar und hielt lange durch

 

Energiebedarf: sparsam bei geringer Hintergrundbeleuchtung

Ein erstes Testmuster entlud sich über Nacht spürbar, dieses Verhalten war bei einem zweiten Muster nicht mehr festzustellen. Bei einer mehrstündigen Wanderung bei ca. 5° C und 15 % permanenter Displayhelligkeit schlug sich der Tiger gut – hochgerechnet kamen wir auf 11 Stunden Betriebszeit. Auch bei Radtouren um die Null-Grad-Grenze erfolgten ähnliche Ergebnisse. Bei anderen Beanspruchungen (stärkere Hintergrundbeleuchtung) zeigten sich aber auch andere Ergebnisse, danach würde der Tiger schon nach sechs bis acht Stunden neue Nahrung benötigen. Für längere Touren empfiehlt es sich daher eine externe Powerbank mit Micro-SD-Anschluss im Gepäck zu haben.

Abstürze: Büroklammer ist Pflicht

Abstürze der Software waren beim Tiger Blu nur selten zu beobachten. Dennoch sollte der Tiger-Nutzer immer eine Büroklammer bei sich tragen, um den Reset durchführen zu können. Mit langem Tastendruck auf die Einschalttaste (wie bei früheren Falk-Geräten) funktioniert der Reset nämlich nicht.

Falk Tiger Blu Fazit:

falk-tiger-blu-testurteil_kompaktDer Tiger Blu eignet sich sehr gut für eine intuitive, komfortable Navigation. Das Übertragen von Touren über das Smartphone auf den Tiger eröffnet neue Freiheiten – auch auf Reisen ist ein spontanes Planen von Strecken über das Internet möglich. Die Kommunikation mit Bluetooth-Endgeräten gestaltet sich hingegen sehr wechselhaft, da sind wir einmal auf das angekündigte Update gespannt. Dank der deutlichen optischen Navigation durch ein gut lesbares Kartenbild ist die Sprachführung aber auch durchaus verzichtbar. Die neue Premium-Karte konnte uns noch nicht überzeugen, doch das Routing auf Radfernwegen funktioniert sehr gut und macht entdeckerische Laune.

Trotz der angesprochenen Mängel ist der Tiger Blu ein empfehlenswertes Outdoor-Navigationsgerät, welches sich vor allem für Freizeitradler und Wanderer eignet, die an spontaner Navigation Freude haben. Die 399,95 EUR sind kein Pappenstiel, aber das Gerät bietet auch einiges dafür.

nebelfahrt

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