CAT S30 Outdoor-Smartphone im Test

Seit mehreren Jahren ist die Marke CAT auch ein Begriff für besonders robustes Smartphones. Mit dem CAT S30 ist seit einiger Zeit ein weiteres Modell erhältlich, welches insbesondere den Einsteiger-Bereich adressieren soll. Wir waren mit dem Outdoor-Smartphone unterwegs und haben ausprobiert, ob es Stürze und Tauchgänge problemlos übersteht und auch unter winterlichen Bedingungen einsetzbar ist …

Einleitung & Hardware

Wer häufig outdoor unterwegs ist und beim Wandern, Radfahren oder Geocachen sein Smartphone immer dabei hat, wird in so mancher Situation eine ordentliche Schutzhülle zu schätzen gelernt haben. Aber auch im beruflichen Alltag, auf dem Bau oder in der Werkstatt sind Smartphones ohne entsprechenden Schutz gefährlichen Situationen ausgesetzt. Unter der Lizenz des US-Baumaschinenherstellers CAT baut die Bullitt Group Smartphones für genau solche Ansprüche. Die Smartphones sind bereits von Hause aus gegen starke Stöße und das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

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Zur IFA im vergangenen Jahr wurde mit dem CAT S30 ein weiteres robustes Smartphone vorgestellt, mit welchem die CAT-Produktpalette nach unten hin abgerundet wurde. Wir haben uns das Einsteiger-Smartphone geschnappt und geschaut, ob es auf unseren Outdoor-Touren zu einem zuverlässigen Begleiter werden könnte.

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Hardware

Das S30 macht, wie von CAT-Smartphones gewohnt, einen besonders robusten Eindruck. Das Gehäuse ist 141,9 x 72,74 x 13,25 Millimeter groß, die gummierten Umrandungen, die das Gerät vor Stößen schützen sollen, inbegriffen. Dieser Schutzmantel hat den weiteren Vorteil, dass das Smartphone sehr griffig und sicher in der Hand liegt. Die hohe Widerstandsfähigkeit bedeutet allerdings auch einiges an zusätzlichem Gewicht, das beim CAT S30 mit relativ hohen 181 Gramm zu Buche schlägt.

Der Hersteller gibt an, das Smartphone nach IP68 und MIL Spec 810G zertifiziert zu haben. Demnach kann das Gerät nicht nur für unbestimmte Zeit im Wasser in einer Tiefe von bis zu einem Meter verweilen, sondern es ist auch gegen Schläge und Stöße der Kategorie 4 geschützt. Stürze aus einer Fallhöhe von bis zu 1,8 Metern sollen dem CAT S30 ebenfalls nichts anhaben können und der Betrieb des Gerätes soll bei Temperaturen von -25° bis +55°C problemlos möglich sein.

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Die Verarbeitung des CAT S30 ist überaus gut gelungen. Selbst wenn stärkerer Druck auf das Gehäuse ausgeübt wird, gibt es keine knarrenden Laute von sich. Dazu trägt wohl auch der Verzicht auf einen wechselbaren Akku bei, wodurch alle Bauteile des Smartphones sicher verschlossen sind. Trotz der Wasserdichtigkeit sind alle gängigen Anschlussmöglichkeiten für USB-Kabel, Kopfhörer sowie die Einschübe für Micro-SD-Speicherkarte und SIM-Karten vorhanden. Diese sind sicher unter Gummi-Abdeckungen verborgen, dessen korrekter Sitz nach Verwendung unbedingt genau geprüft werden sollte, damit auch wirklich keine Feuchtigkeit in das Gerät eindringen kann. Bei unserem Testgerät ließen sich die Abdeckungen der Micro-SD- sowie der SIM-Karte nur mit viel Kraft öffnen. Hier hat der Hersteller wohl vom CAT S50, bei dem diese Kappen noch zu locker saßen, gelernt.

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Optisch passend in die Rückseite integriert, wurde über dem CAT-Logo die 5-Megapixel-Kamera sowie ein LED-Blitzlicht, dessen Abdeckungen minimal vertieft verbaut wurden und dadurch unanfälliger gegen störende Kratzer sind. Die Frontkamera löst mit 2 Megapixel auf und ist damit bestenfalls für die Videotelefonie geeignet. Auch die Qualität der Hauptkamera ist nur sehr dürftig. Die Details der Aufnahmen verschwimmen ineinander und die Farben entsprechen häufig nicht der Realität.

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Aufnahme mit dem CAT S30
iPhone6-Testbild
Aufnahme mit dem iPhone 6

Display

cat_s30_cleanDas 4,5-Zoll-Display des CAT S30 bietet leider nur eine Auflösung von 854 x 480 Pixel, was Anwendern, die zuvor ein Smartphone mit deutlich höherer Auflösung nutzten bzw. privat immer noch nutzen, besonders stark auffallen wird. Da das Display beim Smartphone für gewöhnlich bei einem Sturz am schnellsten zu Bruch geht, wurde auch hier vorgesorgt. Statt einer normalen Displayabdeckung wird widerstandsfähiges Corning Gorilla Glass 3 verwendet. Für noch besseren Schutz liegt dem Lieferumfang eine Displayschutzfolie bei.

Die Ablesbarkeit des LCD-Displays ist bei frontaler Betrachtung gut, wird jedoch schräg oder seitlich auf den Bildschirm geschaut, verschlechtert sich die Ansicht deutlich. Leider bleibt auch die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht weit hinter den Erwartungen an ein Outdoor-Smartphone zurück. Fällt hier zu viel Licht auf das Display, fängt es sehr stark an zu spiegeln.

Akku

Bereits seit einigen Modell-Generationen ist CAT dazu übergegangen, einen festen Akku zu verbauen, was bei einem Outdoor-Smartphone durchaus Sinn macht. Zu groß ist die Gefahr, dass der Akku-Deckel auch bei sorgfältigem Umgang nicht korrekt verschlossen wird oder die Dichtungsgummis mit der Zeit abnutzen.

Mit 3000 mAh ist der Akku des CAT S30 ausreichend groß dimensioniert, um eine Gesprächszeit von 12 Stunden und eine Standby-Zeit von 19 Tagen zu ermöglichen. Soll das Smartphone allerdings auf einer längeren Wanderung oder Fahrrad-Tour aktiv sein und womöglich noch einen GPS-Track aufzeichnen, reduziert sich die Laufzeit schnell auf wenige Stunden.

Mit einer Displayhelligkeit von 100 % sowie ausgeschaltetem WLAN und BT konnten wir eine Akkulaufzeit von 8:10 Stunden messen, bei gleichzeitiger Aufzeichnung eines GPS-Tracks waren es nur noch etwa 5 Stunden. Es empfiehlt sich daher an Tagen mit besonders hohem Stromverbrauch, einen zusätzlichen externen Akku mitzuführen, . Damit muss man sich über einen leeren Smartphone-Akku so schnell keine Sorgen mehr machen.

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6 Kommentare zu “CAT S30 Outdoor-Smartphone im Test

  1. habe unter http://www.inside-handy.de/handy-vergleich/caterpillar-cat-s40/caterpillar-cat-s30
    gelesen, dass es möglich ist, das Cat S 30 induktiv zuladen, finde aber in der Bedienungsanleitung keinen Hinweis und im Lieferumfang auch keine Ladestation.
    Kann mir jemand dazu was sagen?
    Da ich mit den Abdeckung meine Zweifel bei Dauergebrauch habe, ware ich an einer solchen Induktiven Akkuaufladung sehr interessiert, oder habe ich da WAS KOMPLETT falsch verstanden?

    1. Hallo Bernhard,

      es würde tatsächlich Sinn machen. Allerdings muss es sich da bei inside-handy.de um einen Fehler handeln. Das CAT S30 kann nicht induktiv geladen werden. Die Dichtungen sitzt bei CAT S30 sehr stramm, ich denke nicht, dass da etwas passieren wird. Ich hatte das Gerät auch eine Weile im Test und es gab keine Abnutzungserscheinungen.

      Viele Grüße,
      Benni

  2. Warum testet niemand das, wofür ein Telefon eigentlich gedacht ist: telefonieren? Das einzige was mich wirklich interessiert ist, ob ich bei lauter Umgebung noch ein Gespräch führen kann und wie die Sprachqualität ist. Leider sind diese informationen nur in Ausnahmefällen zu finden.

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