Garmin Instinct eSports für Gamer und E-Sportler

Mit Garmins Sportuhr Instinct eSports können Computerspieler ihre getrackten Live-Vitalwerte während einer Live-Session an die Community oder die Wettkampfteilnehmer streamen und so noch mehr Spannung ins Spiel bringen.

Die neue Sportuhr Esports aus der Instinct-Serie von Garmin ist einmal etwas ganz anderes. Eine Instinct Watch für E-Sportler und Gamer. Die Fitness-Smartwatch für Computerspieler gesellt sich nun zu den anderen Instinct-Ausführungen, welche es bereits für verschiedene Sportarten gibt, beispielsweise Wassersport (Surfen mit der Instinct Surf), Extremsport (Bergsteigen, Fallschirmspringen, Bergsteigen mit der Instinct Tactical) und Outdoor-Multisport (Laufen und Radfahren).

Live-Streaming der Stresswerte für noch mehr Spannung im Spiel

Im Gröbsten sind die Smartwatch-Funktionen wie Smart Notifications aber auch die Sport- und Outdoor-Funktionen der Esports gleich denen aller anderen Instinct-Modelle, mit dem Unterschied, dass es die Computerspieler-Uhr nicht mit Solarfunktion gibt (Schmunzeln an dieser Stelle erlaubt), dafür aber mit einer Live Streaming-Funktion der Vitaldaten des Spielers während eines Spiele-Wettkampfs.

Mit anderen Worten: Die Instinct Esports kann die über den integrierten Herzfrequenzmesser und SpO2-Sensor aufgenommenen Daten wie Stresslevel, Body Battery und Herzfrequenz an die Community oder auch andere Turnierteilnehmer in den Live-Streams übertragen. Hierzu bedient sich Garmin seiner neu entwickelten PC-Streaming-Software Str3amup!, welche sich die Daten über Bluetooth von der Smartwatch holt und diese in den laufenden Stream oder das aufgenommene Video einblendet.

Außerdem bietet die Streamup-Software zusätzliche Overlays, Icons und GIF-Bilder, um die Videostreams aufzupäppeln. Kurz vor Start des Matches werden Uhrzeit und Spieltimer auf der Garmin Esports aktiviert und ebenfalls im Live-Stream eingebettet. Nicht in die virtuelle Welt übertragen werden die Positionsdaten der GPS-Smartwatch, sie dienen nur zum Tracken der realen sportlichen Aktivitäten.

Am Ende eines Spiels oder Wettkampfs, können die Spieler ihre Werte mittels Diagrammen analysieren und sich vielleicht so noch besser für den nächsten Wettkampf vorbereiten oder gezielter trainieren, etwa um in bestimmten Situationen eines Spielverlaufs emotional ruhiger zu reagieren. Des weiteren können Gamer möglicherweise besser einschätzen, ob und für wie viele Spiele ihre Energiereserven noch ausreichen.

Ob sich professionelle Computerspieler so von anderen Spielern in die Karten schauen lassen, bleibt eine offene Frage. Andererseits wären Let’s-Play-Fans dadurch besser in der Lage noch realistischer mit dem Spielerlebnis des Spielenden mitzufiebern.

Ob das schwarz-weiße MIP-Display mit einer Auflösung von 128 x 128 Pixeln nicht ganz gamingtauglich ist, da sich Computerspieler meist im Dunkeln aufhalten, oder gerade eben deswegen gut geeignet ist, weil die transflektive Hintergrundbeleuchtung während der Sessions nicht blendet wie ein Always-On-AMOLED zum Beispiel, das muss die Gaming-Community entscheiden. Der Akku jedenfalls hält durch das energiesparsame Display bis zu 3 Tage im E-Sport-Modus aus.

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Preis und Verfügbarkeit

Die schwarz-rote Garmin Instinct eSports, deren rote Schriftelemente auf der Lünette und im Innenring des Displays kräftige Akzente setzen, ist ab sofort für 300 Euro erhältlich.

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