Polar Ignite GPS-Fitnessuhr mit FitSpark

Mit der neuen Polar Ignite GPS-Fitnessuhr kann der eigene Schlaf wesentlich präziser getrackt werden als es bisher mit solchen Uhren möglich war. Der smarte “FitSpark” Coach nutzt diese Ergebnisse um jeden Tag unter Berücksichtigung der Schlafqualität passende Trainingseinheiten direkt auf der Uhr vorzuschlagen…

Polar hat mit der Ignite eine neue GPS-Multisportuhr auf den Markt gebracht, die nicht nur (für ihr Segment) ein Preiskracher ist, sondern auch Funktionen mitbringt, die Polar so bisher noch keiner Uhr verpasst hat.

Polar Ignite: Schick, schlank, bezahlbar

Im Herbst 2018 hat Polar seine High-End GPS-Multisport Uhren der Vantage Serie veröffentlicht. Nun ist es dem Unternehmen mit der Ignite gelungen, eine Adaption der bestehenden Uhren zu präsentieren, welche ebenfalls vollgepackt ist mit Trainingsfunktionen und trotzdem lange nicht so schwer zur Kasse fällt wie die Vantage Modelle (V & M). Billig sieht sie trotzdem nicht aus. Dank des glasfaserverstärkten Polymergehäuses mit Edelstahleinfassung hat sie einen schicken Look und fügt sich sowohl bei sportlichen Aktivitäten als auch bei beruflichen Settings bestens ein. Mit Farb-Touch-Display (IPS TFT mit 240 x 204 Pixeln) unter einer Dragontrail-Glaslinse kommt sie mit nur einer Taste aus und wirkt dadurch insgesamt unaufdringlich minimalistisch.

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Fitnessuhr-Features im Schnelldurchlauf

Die Polar Ignite ist ganz offiziell eine “Fitnessuhr” mit optischen Herzfrequenzmessung am Handgelenk und integriertem GPS. Dadurch bietet sie für solcherlei Uhren bekannte Features, die teilweise ausgebaut wurden. Dazu gehören der smarte Kalorienzähler, welcher neben Personendaten auch die max. Herzfrequenz und die Trainingsintensität in die Berechnung miteinbezieht. Ein Schrittzähler (mit Distanz), die Pulsmessung mit Precision Prime Sensor Fusionstechnologie wie man sie von den Vantage Modellen kennt, ein lückenloser 24/7 Aktivitätstracker, welcher alle Bewegungen nach 5 verschiedenen Intensitätsstufen aufschlüsselt (Ruhen bis Hoch) und ein Schlaftracker gehören ebenfalls dazu.

Schlaf zählt! Die neuen Funktionen.

Den Schlaftracker hat Polar aber durch das Feature “Sleep Plus Stages” im Vergleich zu herkömmlichen Schlaftrackern gehörig ausgebaut. Hierdurch soll die Ignite den eigenen Schlaf so differenziert tracken können, dass REM, Leicht- und Tiefschlafphasen erkannt werden. Deren Vorhandensein und die Dauer in den jeweiligen Phasen sollen als sogenannte Schlafmetriken Auskunft über die Schlafqualität geben. Aus den Sleep Plus Stages wird zusammen mit der Dauer des Schlafs wiederum der Schlafindex gebildet. Anhand dieses Wertes kann die Ignite Rückmeldung darüber geben, wie erholsam die einzelnen Nächte, gemessen an wissenschaftlichen Indikatoren, waren.

Doch damit ist es noch nicht genug, denn Polar hat die Ignite auch noch mit einem „Nightly Recharge“ Feature ausgestattet. Hierbei erfasst die Fitnessuhr die Atemfrequenz des Nutzers am Anfang seines nächtlichen Schlafs. Durch die Zeit, die es braucht, bis die Atemfrequenz sinkt, soll die Uhr (ähnlich Wissenschaftlern) Rückschlüsse auf die Erholung des autonomen Nervensystems (ANS) ziehen können. Je eher das ANS zur Ruhe kommt, desto mehr Erholung soll der Schlaf auch von Stress und Trainings bieten. Aus den Sleep Plus Stages und der Erholung des ANS ermittelt die Uhr schließlich den “Nightly Recharge Status”. Basierend auf diesem soll sie praktische Tipps für besseren Schlaf bereithalten und Hinweise anbieten, wie man das eigene Energielevel am besten reguliert.

Wie dein Schlaf, so baue auf dein Training

Dabei belässt es Polar aber immer noch nicht und verknüpft die gewonnenen Schlafdaten mit einem weiteren Feature, dem „FitSpark“. Basierend auf der zurückliegenden Nacht bietet die Uhr seinem Nutzer jeden Morgen zwei bis vier individuelle Trainingseinheiten an, welche jeweils Teil sind von drei unterschiedlichen Trainingsarten: Cardio-Einheiten, Krafttraining oder Stabilitäts- und Mobilitätsübungen. Die Uhr schafft das autark, Synchronisationen mit dem Smartphone oder Computer werden also für dieses Feature nicht benötigt. Hat der Nutzer eins dieser Trainings absolviert, soll die Ignite dem Nutzer sogar weitere Workouts passend zu neu gemessenen bzw. errechneten Fitnesswerten in Echtzeit anbieten. Ist es gewünscht, kann dadurch das initiale Training optimal ergänzt werden.

Die Verknüpfungen einzelner Messwerte, die Polar somit bei der Ignite-Uhr geschaffen hat, klingen erstaunlich. Die Ignite mit ihrer FitSpark-Funktion wäre damit die erste Fitnessuhr, bei welcher ein solches „Coach-Feature“ tatsächlich beachtet, wie die Nacht des Nutzers war. War der Schlaf besonders kurz und wenig erholsam, kann es somit sogar sein, dass gar kein Training von der Uhr vorgeschlagen wird. FitSpark soll aber immer unabhängig von bestehenden Trainingsplänen arbeiten und das auf einer täglichen Basis. Das heißt es ist eher ein smartes Feature, durch welches Nutzer lernen dürfen. Sollten einem die Vorschläge egal sein, kann man also einfach seinen festgelegten Plänen nachgehen.

Weitere Trainings-Features

Die Polar Ignite bietet zusätzlich auch noch angeleitete Atemübungen namens “Serene”.  Diese sollen über eine Animation auf dem Display und einem spürbaren Vibrationssignal dabei helfen, einen gleichmäßigen langsamen Atemrhythmus zu finden und beizubehalten. Die Reaktionen des eigenen Körpers auf diese Übung soll die Ignite ebenfalls in Echtzeit auf dem Display darstellen. Neben den vorgestellten neuen Features, welche im übrigen durch Updates auch alle ihren Platz auf den Vantage-Modellen finden sollen, bietet die Ignite noch viele weitere der für Polar bekannten Trainingsfunktionen an:

  • Lauf-Trainingsprogramm
  • Running Power vom Handgelenk
  • Herzfrequenzzonen
  • Geschwindigkeits-/Tempozonen
  • ZonePointer
  • Polar Fitness Test mit Pulsmessung am Handgelenk
  • Running Index
  • Trainingsnutzen auf der Flow-Webplattform
  • Intervall-Timer
  • Schwimm-Metriken

Technische Fakten

Die Ignite soll laut Polar etwa 17 Stunden an Trainingszeit ermöglichen, bevor ihr Akku schlapp macht. Das Ganze bei einem Gewicht von gerade einmal 35 Gramm. Die Uhr ist nach WR30 wasserdicht und ermöglicht über Bluetooth auch Smart Notifications. Darüber hinaus ermöglicht Polar einen unproblematischen manuellen Export von Daten der eigenen Trainingseinheiten zu Drittanbieter-Apps und -Services als TCX-, GPX- oder CSV-Dateien.

Ausblick, Preis und Verfügbarkeit

Wir sind jedenfalls gespannt auf die neue Uhr aus dem Hause Polar und werden sie bei Gelegenheit natürlich testen und darüber berichten.

Wenn ihr die Polar Ignite bestellen wollt, könnt ihr sie ab sofort für EUR 199,90 bei Amazon bekommen. Die Auslieferung scheint aber noch ein paar Wochen zu dauern.

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