Garmin vivosmart 3 vorgestellt

Mit dem vivosmart 3 hat Garmin ein neues Wearable mit schickem Design vorgestellt, das nicht nur die Bewegungen des Nutzer im Alltag verfolgt, sondern auch Auskunft über sein Stress-Level sowie das Fitness-Alter gibt…

Vor gut einem Monat waren bereits erste Bilder von Garmins neuem Fitness-Tracker vivosmart 3 im Internet aufgetaucht, jetzt wurde das Produkt offiziell angekündigt. Neben dem üblichen Fitness-Werten kann das neue Armband auch das Stress-Level seines Trägers, VO2 max sowie Sets, Wiederholungen und Ruhepausen beim Krafttraining messen.

Fast unsichtbarer Bildschirm

Das Display des vivosmart 3 wurde deutlich eleganter ins Armband integriert als bei den bisherigen Modellen der Serie. Der OLED-Tochscreen wird erst bei Anwendung sichtbar und besitzt auch im aktivierten Zustand die Farbe des Armbandes. Ein integrierter Beschleunigungssensor misst die klassischen Werte eines Garmin Fitness-Trackers wie Schritte, Stockwerke, Kalorien, aktive Minuten sowie die Schlafphasen.

vivosmart 3 hilft Stress zu erkennen

Ein optischer Herzfrequenzsensor, der nun flacher ins Gehäuse integriert wurde, ist ebenfalls vorhanden. Er misst permanent den Puls des Trägers und kann damit die verbrannten Kalorien genauer berechnen und Aktivitäten präziser erkennen. Zudem kann das neue vivosmart 3 anhand der Herzfrequenzvariabilität das persönliche Stress-Level ermitteln. In der Garmin Connect App wird das Stress- und Erholungslevel dann im Tagesverlauf angezeigt werden, was dabei hilft Stress auslösende Faktoren leichter zu identifizieren.

Kennt das Fitness-Alter seines Trägers

Erstmals bietet Garmin mit einem reinen Fitness-Tracker auch die Möglichkeit die VO2 max und damit die Ausdauerleistungsfähigkeit zu messen. Bislang konnte dieser Wert nur von den Garmin GPS-Sport-Uhren der fenix- und Forerunner-Serie ermittelt werden. In Verbindung mit der Garmin Connect App kann der Tracker daraus das aktuelle Fitness-Alter des Trägers ermitteln.

Automatische Erkennung von Aktivitäten

Verbessert wurde die Aktivitätenerkennung Move IQ. In der Version 2.0 soll damit nicht nur die Art der Aktivität, sondern auch die Startzeit und das Ende genauer erkannt werden. Die Dauer, nach der eine Aktivität bei besonders intensiven Bewegungen erfasst wird, lässt sich nun einstellen. Eine Erkennung soll wahlweise nach 2, 5 oder 10 Minuten möglich sein. Das Erfassen von kurzzeitigen Anstrengungen im Alltag als Aktivität, etwa ein Sprint zur U-Bahn, kann somit vermieden werden. Beim Krafttraining kann die vivosmart 3 auch Wiederholungen, Sets und sogar Ruhezeiten automatisch tracken. Später können diese Daten zusammen mit den anderen Fitness-Werten über Garmin Connect analysiert werden.

Das Smartphone kann in der Tasche bleiben

In Verbindung mit einem Smartphone informiert die vivosmart 3 per Anzeige und Vibrationsalarm über Anrufe, E-Mail, Termine und andere Benachrichtigungen. Auf dem Smartphone gespeicherte Musik kann über das Armband gesteuert und eine “Find my Phone” Funktion ausgelöst werden. Auch andere Garmin Geräte wie die VIRB Ultra 30 Action-Kamera sind kompatibel und lassen sich mit dem Armband verbinden und steuern.

Das Garmin vivosmart 3 soll noch im Laufe des 2. Quartals auf den Markt kommen und dann 149,99 EUR kosten. Der Tracker wird in den Farben Schwarz, Blau und Lila erhältlich sein. Das Armband wird mit einer klassischen Dornschließe gesichert und ist nicht wechselbar.

1 Kommentar zu “Garmin vivosmart 3 vorgestellt

  1. Optisch auf jeden Fall sehr gelungen. Werde mir die Verarbeitung mal genauer im Laden angucken bevor ich eine Kaufentscheidung treffe.

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