Kensington EVAP Rescue Pouch im Test

Mit dem EVAP stellt Kensington ein Zubehör bereit, das Smartphone, Tablets, Handy, Kameras oder Navis mit Wasserschaden unkompliziert innerhalb von 24 Stunden retten soll. Wir habens getestet …

Das Konzept EVAP

evapEs passiert schnell, Party, Pool, Regenschauer oder sonstige Unachtsamkeit und das geliebte Smartphone oder Navis hat einen unfreiwilligen und meist fatalen Tauchgang hinter sich. Die wenigsten Geräte sind entsprechend wasserdicht und verzeihen solche Aktionen ungerne. Es gibt div. Tricks und Empfehlungen, wie man geflutete Geräte wieder zum Leben erwecken kann: Backofen, Föhn, Sonne, Säckchen mit Reise usw. können helfen, aber wichtig ist wie beim Menschen auch: die erste Hilfe muss schnell erfolgen. Ist man also unterwegs, benötigt man eine sichere erste Hilfe: hier kommt das Kensington EVAP Rescue Pouch ins Spiel.

Das Kensington EVAP Rescue Pouch ist eine luftdicht verschließbare Tüte mit zwei hygroskopischen (wasserziehend) Beuteln und einem Feuchtigkeitssensor. Das nasse Gerät wird zunächst oberflächlich getrocknet und wenn möglich der Akku entnommen. Anschließend legt man das feuchte Gerät zwischen die beiden hygroskopischen Beutel und verschließt das EVAP luftdicht. Die chemische Reaktion startet und entzieht dem Gerät die Feuchtigkeit und bindet diese sicher in den hygroskopischen Beuteln. Die Feuchtigkeitsanzeige im EVAP soll den Prozess transparent machen und sicherstellen, dass man den Beutel nicht zu früh öffnet. Laut Hersteller soll das Trocknungsmittel 700% effektiver sein als Reis.

EVAP_Kenington_ausgepackt

Auf diese Weise sollen sich 90% aller gefluteten Geräte wieder retten lassen (Herstellerangabe). Das wäre mit Sicherheit eine höhere Wahrscheinlichkeit als mit normalen Hausmitteln zu erreichen ist.

EVAP im Test

Wir haben das EVAP mit einem iPhone 3G getestet:

Testergebnis

Das EVAP hat in unserem Test das iPhone 3G vollständig getrocknet und die Funktion wieder hergestellt. Die Bedienung des EVAP ist einfach und zuverlässig. Leider hat die Trocknungsanzeige in unserem Test versagt. Die Anleitung beschreibt, das die Anzeige nach einlegen des nassen Gerätes von braun auf blau wechseln soll und nach Abschluss des Trocknungsvorgangens wieder zurück auf braun. In unserem Fall ist die Anzeige jedoch während des gesamten Vorganges braun geblieben. Gibt man etwas Flüssigkeit auf die Anzeige, sieht man jedoch das diese sich blau verfärbt. Wir haben das Gerät im Test 24 Stunden im EVAP gelassen und konnten anschließend keine Feuchtigkeit am Gerät mehr feststellen.

Natürlich ist das EVAP kein Hexenwerk und kann mit einfachen Mitteln nachgebaut werden. Man benötigt dazu nur einen guten ZIP-Beutel und das entsprechende Trocknungsmittel. Aber diese Zutaten hat man normalerweise nicht griffbereit und daher ist das EVAP eine gute und bequeme Lösung.

Fazit

Kensington_EVAP_TesturteilAuch wenn nicht bewiesen werden kann, dass das iPhone auch ohne EVAP getrocknet und schadlos geblieben wäre, das EVAP hat gehalten was versprochen wurde. Der Preis für ein EVAP erscheint zwar hoch, die schnelle und sichere Trocknung geben jedoch die höchste Wahrscheinlichkeit für das Überleben von gefluteten Smartphones, Tablets oder Navis. Unser Testurteil für das EVAP lautet daher: empfehlenswert

Preis und Bezugsquelle

Das Kensington EVAP kostet ca. 15 EUR und kann bei Amazon bestellt werden.

Weitere Informationen:

Gewinnspiel und pocketnavigation.de Cache

in Kürze werden wir zusammen mit Kensington einige EVAPs verlosen! Das EVAP wird auch in einem neuen pocketnavigation.de Cache zu finden sein. Mehr dazu in Kürze…

2 Kommentare zu “Kensington EVAP Rescue Pouch im Test

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