Starker Sonnensturm trifft die Erde heute Nachmittag

Gefahren, die von den starken Sonneneruptionen ausgehen, betreffen womöglich auch Satelliten. Dadurch könnte es zu GPS-Empfangsstörungen kommen…
Sonneneruptionen: GPS-Störungen erwartet (Bild: NASA)

Erst vergangene Woche wurden starke Eruptionen auch sogenannte koronale Massenauswürfe auf der Sonne beobachtet.

Jetzt kam es am Montagmorgen erneut zu einem starken Ausbruch auf der Sonne. Der Massenauswurf dauerte ca. eine Stunde lang und soll laut dem Space Weather Prediction Center (SWPC) heute Nachmittag gegen 15 Uhr (MEZ) bereits die Erde treffen.

Warnungen betreffen Satellitennavigationssysteme, das Stromnetz und die Funkkommunikation, was auch den Flugverkehr beeinträchtigen könnte.

Spiegel Online berichtet, dass der Sturm durch die US-Ozean- und Wetterbehörde NOAA als stark eingestuft wurde und seit 2005 der heftigste Sturm sei. Es gäbe aber noch zwei stärkere Kategorien darüber wie sehr stark und extrem, die es auf der Sonnesturm-Skala geben könne.

Die Sonneneruption erfolge in drei Schritten, so berichtet der Nasa-Physiker Antti Pulkkinen gegenüber Spiegel Online. Der Ausbruch erfolge zuerst mit einem Ausstoß an elektromagnetischer Strahlung, dann Strahlung in Form von Protonen und schließlich folge eine große Plasma-Explosion, wobei geladenes Plasma ins All geschleudert werde. Die Strahlung bewege sich deutlich schneller als das Plasma, welches heute Nachmittag oder am Abend die Erde erreichen soll.

Genau das Plasma sei auch verantwortlich für die Störungen, die erfolgen können. Die Auswirkungen des Plasmas kennt man beispielsweise vom Phänomen der Polarlichter, die an den Polen entstehen.

Einer Zeit der Ruhezeit folgt aber bekanntermaßen eine Zeit der erhöhten Aktivität. Somit sind diese Entwicklungen nicht verwunderlich. In dem Sinne: Hoffentlich finden wir heute alle nach Hause.


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