Bosch mit Update-Serie zum E-Bike-Bereich | Nyon 2022

Die Updates von Bosch bringen neue Funktionen für Nyon und eine Smartphone-Halterung für das „Smarte System“

Bosch präsentierte kurz hintereinander mehrere Neuheiten für seine E-Bike-Produkte. Für den Bordcomputer Nyon, die e-Bike-Connect-App und das Portal gibt es neue Karten, dazu einige Verbesserungen bei den POIs-, Helligkeits- und Fitnessfunktionen.

Fitness lokal oder aufs Portal

Mit den neuen, kostenlosen Updates kann der Bordcomputer Nyon mit persönlichen Fitnesszielen gefüttert werden. Die Ergebnisse – wie Fahrtdauer, Geschwindigkeit, Distanz oder verbrannte Kalorien – können entweder lokal gespeichert oder über die eBike-Connect-App in ein Portal wie Apple Health oder Google Fit übertragen werden.

Neu beim Bosch Nyon2: CO2-Vergleich mit KFZ (links) und Fitness-Trainer (rechts, beide Bilder: Bosch)

POIS, Zwischenziele und CO2-Ersparnis

Die Nyon-Karte zeigt nun POIS wie Restaurants oder Ladestationen, die vorher nur als Liste aufrufbar waren. Ein Fingertipp darauf reicht, um den POI als Ziel auszuwählen und die Navigation zu starten. Soll die Route mehrere Zwischenziele enthalten, so können diese nun über das e-Bike-Connect-Onlineportal geplant werden. Bis zu acht Stationen sind möglich, die dann auch auf dem Nyon-Display erscheinen.

Die neue Autozoom-Funktion reagiert auf die Fahrgeschwindigkeit und zoomt sich beispielsweise bei langsamer Annäherung an eine Kreuzung in den Straßenbereich hinein. Eine zumindest emotionale Belohnung nach jeder Fahrt kann man sich durch die Anzeige der CO2-Einsparung im Vergleich zu einer Autofahrt abholen.

Die eBike Flow App zeigt Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Ladestand des Akkus oder Restreichweite auf dem Smartphone an. Über die LED-Fernbedienung am Lenker erfolgt dann die eigentliche Steuerung. (Bild: Bosch)

 

„Smartes System“ weiterentwickelt

Bosch hatte vor einiger Zeit schon sein neues Smartes System vorgestellt, eine komplett neue Kombination aus Hardware und App, die mit den bisherigen Komponenten (noch) nicht kompatibel ist. So gehört auch der Nyon 2 noch zur „alten“ Generation, ebenso wie das Kiox-Display.

Kiox gibt es inzwischen aber schon als neue Hardware, heißt jetzt im Unterschied zur ersten Generation Kiox 300 und ist nur noch ein Aufsteck-Display ohne Hardwaretasten wie beim ersten Kiox. Das Kiox 300 hat nun auch einen anderen Sockel, und für diese neue Befestigung stellte Bosch jetzt eine Universal-Smartphone-Halterung vor. Dieser SmartphoneGrip kann statt des Kiox 300 aufgesteckt werden, dann wird das Smartphone zur Steuerzentrale des E-Bikes. Naheliegend funktioniert dies über die Bosch-eigene eBike Flow App, die auch gleich ein paar Updates spendiert bekam.

Bosch SmartphoneGrip (Bild: Bosch)

 

Der „SmartphoneGrip“ kann Smartphones von einer Länge zwischen 123 und 175 mm sowie einer Breite zwischen 67 und 88 mm aufnehmen, deren Höhe darf zwischen 6,8 und 13 mm liegen. Das Maximalgewicht des Smartphones wird mit 276 Gramm angegeben. Die neue Smartphone-Halterung verfügt über eine QI-Schnellladefunktion.

Das neue Routing verfügt über drei Profile zu täglichen Fahrten, Freizeittouren oder eMTB-Trails.

Navigation, komoot und Diebstahlschutz

Die aktualisierte e-Bike Flow App bietet neben Steuerungs- und Anpassungsfunktionen nun auch eine Navigation mit drei verschiedenen Routingprofilen. Bei der Stadtnavigation werden jetzt Gebäude in 3D-Ansicht dargestellt. Aufgezeichnete Fahrten können nun auch auf Portale wie komoot und Strava hochgeladen und geteilt werden.

Schließlich bekam auch das Kiox 300 ein Update und verfügt nun über eine individuell konfigurierbare Statusleiste, beispielsweise für die Anzeige von Ladestand, Uhrzeit und Geschwindigkeit sowie der Diebstahlschutz-Aktivierung.

Optional kann das Smartphone über die persönliche „Bosch Flow ID“ zum Diebstahlschutz eingerichtet werden: erst wenn das e-Bike das Smartphone erkennt, wird die Motorunterstützung freigegeben.

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Ein Kommentar zu “Bosch mit Update-Serie zum E-Bike-Bereich | Nyon 2022

  1. Wieder mal nur eine Produktvorstellung ohne jede Beziehung zur Realität in der Praxis. In vielen Prospekten ist das besser beschrieben.
    Die Rezensionen der tatsächlichen User dieses Produktes auf der Bosch-Website fallen jämmerlich aus.
    Der Autor dieses Artikels sollte sich besser mal selbst testend damit aufs Fahrrad setzen und nicht nur Produkteigenschaften von irgendwo abschreiben.
    Ein solcher Artikel ist damit für mich wertlos.
    Robert

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