Angetestet: Earebels mit JBL-Ausstattung

Herausnehmbare Bluetooth-Kopfhörer in Mütze oder Stirnband – das sind Earebels. Zunächst mit AKG-Technik ausgestattet, sind sie jetzt mit hochwertigem JBL-Sound erschienen. Wir haben sie auf ihre Outdoortauglichkeit getestet.
Das Earebel-Stirnband: breit, warm , schick (Bild: Earebel)

 

Die Idee, schicke, sportbetonte Kopfbedeckungen mit wechselbaren Bluetooth-Kopfhörern auszustatten, die angenehm zu tragen sind und hochwertigen Sound bringen, ist mit den neuen JBL-Earebels absolut gelungen. Wir konnten zwar den Sound nicht mit dem der Vorgänger-Modelle vergleichen, aber die JBL-Speaker bieten einfach einen fantastischen Klang.

Das Earebel-Stirnband passt auch unter einen Fahrradhelm

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Stirnband unter dem Helm

Ob einem die handgestrickte Mütze, die Beanie oder das Stirnband besser gefallen, obliegt sicher dem persönlichen Geschmack. Zum Radfahren ist nur das Stirnband geeignet, und dies erweist sich als hervorragendes Accessoire für Fahrten in kühlerem Ambiente. Vermutlich passt es nicht unter jeden Fahrradhelm, denn es erfordert durch seine Dicke Reserveplatz unter dem eigenen Helm sowie eine deutliche Aufweitung der Helmgurte. Mit unseren Helmen gelang dies aber problemlos, und auch nach mehrstündigen Fahrten bewährte sich der Tragekomfort. Beim Auf- und Absetzen des Stirnbandes muss man etwas aufpassen, dass man die Kopfhörer nicht aus den Aussparungen herausdrückt, und auch das dünne Kabel, welches die beiden Kopfhörer verbindet, erfordert etwas Vorsicht.

Herausnehmbare Lautsprecher-Einheiten mit JBL-Sound, durch einen Draht verbunden (Bild: Earebel)

Sprachführung unterwegs

Vor allem der Sound unterwegs ist hervorragend – nicht nur für Musikstücke. Navigationshinweise von komoot, Google und Co erreichen unsere Ohren in vorher nicht gekannter Audioqualität. Wichtig: Umgebungsgeräusche werden nicht abgeschirmt, sondern können durchaus noch deutlich wahrgenommen werden.

 

Headset – wenig Windgeräusche

Die Earebels dienen auch als Headset zum Telefonieren. Unsere bisherigen Erfahrungen mit smarten Fahrradhelmen waren da eher bescheiden – Windgeräusche insbesondere über das Mikrofon machten eine Kommunikation teilweise schon im Stand unmöglich. Auch hier haben uns die Earebels sehr positiv überrascht. Das breite Stirnband und die spezielle Konstruktion der Lautsprecher lassen relativ wenig Windgeräusche durch. Earebels ermöglichten uns auch Gespräche bei langsamen Fahrten, natürlich immer abhängig von Windstärke und -richtung zum Headset.

Auch mit weniger dicken Handschuhen sind die Schaltflächen kaum zu ertasten

Bedienung: üben!

Die Bedienung (sie erfolgt komplett über Druckkontaktflächen am linken Ohrhörer) unterwegs zeigt sich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, selbst ohne Handschuhe. Die Schaltflächen liegen konstruktionsbedingt sehr dicht beieinander und sind kaum ertastbar. Hier ist Üben angesagt und auch ein wenig Geduld, denn das Verändern der Lautstärke erfolgt relativ langsam, dafür aber sanft und stufenlos.

Earebel gibt es auch für Mützen, aber die derzeitigen Ausführungen sind leider nicht besonders helmtauglich (Bild: Earebel)

Was gegen Wasser?

Gegen den eigenen Saft – nämlich Schweiß – hilft sanfte Wäsche (sowohl Innen- als auch Außenmaterial sind Kunstfasern), dazu werden die Lautsprecher einfach herausgestöpselt. Gegen Regen sind die Lautsprecher spritzwassergeschützt, und unsere Regenfahrten konnten ihnen bislang nichts anhaben.

Gegen Regen gefeit: spritzwassergeschützte Lautsprecher

 

Unser Fazit:

Super Sound und komfortabler Wärmeschutz für Radtouren in der kalten Jahreszeit. Mit 59,50 EUR (Stirnband mit Kopfhörern) mit Bezug auf den hochwertigen Sound absolut preiswert.

Der Vorgänger kann auch für EUR 39,90 bei Amazon gekauft werden. Das neue Modell ist aktuell noch nicht auf Amazon verfügbar.

Technische Daten: https://www.earebel.com/

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