Sigma: Vorhang auf für ROX 12.0 Sport

In der letzten Woche angekündigt, hat Sigma heute den Startschuss für sein neues Radsport- Navi Sigma Rox 12.0 Sport gegeben.

In der letzten Woche angekündigt, hat Sigma heute den Startschuss für sein neues Radsport-Navi Sigma Rox 12.0 Sport gegeben. Erste Informationen über das Gerät mit 3 Zoll-Farbdisplay, Kartennavigation und WiFi-Konnektivität hatten wir bereits hier zusammengestellt.

Die Bedienung des Rox 12.0 erfolgt entweder über den Touchscreen oder über sechs zusätzliche Tasten. Sigma betont dabei die einfache Menüführung:  Jeder Druck auf die Hometaste führt zurück ins Hauptmenü. Durch die WiFi-Konnektivität soll ein einfacher Datenaustausch zwischen der Sigma-Cloud und dem Rox ermöglicht werden. Zusätzlich können Touren direkt von Komoot, Strava, TrainingPeaks sowie von GPSies.com auf den Rox 12.0 übertragen werden werden. Zur Planung und zur Analyse dienen- wie auch bei den anderen Rox-Modellen – die Sigma Link-App und das Sigma Data Center.

Sigmas Rox 12.0 Sport kommuniziert mit zahlreichen ANT+Sensoren und arbeitet mit elektronischen Schaltungen wie Shimano DI2, SRAM eTap sowie Campangnolo EPS zusammen. Durch die Anbindung von Powermetern können Leistungswerte wie TSS®, NP® und IF® sowie die OCA/OCP-Daten eines Rotor 2INpower-Systems angezeigt werden.

Beim Sigma Rox 12.0 sind 20 europäische Länder als Kartenmaterial vorinstalliert – viele weitere Länder können kostenlos heruntergeladen werden. Als Navigationsziele können Adressen, Points of Interest, Punkte auf der Karte oder Koordinaten eingegeben werden. Neu ist die „Draw my route“-Funktion: Unterwegs kann man mit dem Finger eine Strecke auf dem Touchscreen entwerfen – der Rox berechnet daraus eine navigationsfähige Route.

Und da Radsportler bekanntlich Wert auf Design legen, gibt es zum Rox 12.0 optional Außenschalen in drei verschiedenen Farben, als Alternative zur grauen oder weißen Basisausführung.

Im Basispaket des Rox 12.0 für 395 Euro sind zwei unterschiedliche Lenkerhalterungen enthalten. Ein Set für 475 Euro beinhaltet zusätzlich die Sender R1 DUO (Herzfrequenz) und R2 DUO COMBO (Geschwindigkeit und Trittfrequenz).

Sigmas Flaggschiff zielt offensichtlich auf den Edge 1030 des Mitbewerbers Garmin. Beide richten sich an den ambitionierten Radsportler, haben ein großes Farbdisplay mit Touch-Technologie und navigieren über integrierte, vorinstallierte Karten. Dabei liegt der Listenpreis des Rox 12.0 gute 200 Euro unter dem des Edge 1030.

Ab sofort ist der Rox 12.0 bei  Online-Stores sowie im Fachhandel erhältlich.

www.sigmasport.com

2 Kommentare zu “Sigma: Vorhang auf für ROX 12.0 Sport

  1. Sehr schön zu lesen, dass jetzt endlich wieder einmal ein heimischer Hersteller im Bereich der Highend Bike-Computer mitzuspielen gedenkt.

    Eine Frage, die ich bisher leider nicht klären konnte: kann man den Rox12 auch auf herkömmliche Weise per USB-Kabel (z.B. als USB Mass Storage Device) auslesen oder geht das nur über die Cloud?
    Anders gefragt, können Thirdparty Anwendungen auf die protokollierten Aufzeichnungen (*.fit oder irgendein standardisiertes Format) einfach zugreifen oder ist das den oben erwähnten Anwendungen/Webdiensten vorbehalten?
    Das ist ja immer wieder ein Thema und bei den Rox12 Vorgängern musste man immer den Umweg über die Sigma eigene Software gehen (Export), was das Handling doch etwas erschwert (sofern man andere Auswertungssoftware einsetzen will).

  2. Nachtrag: Mittlerweile bin ich etwas schlauer, nachdem mir DC Rainmaker auf Twitter geantwortet hat. Ich weiß nicht, ob das die Leser hier interessiert, aber der Vollständigkeit halber poste ich mal seine Antwort:
    ‚Direct access to .FIT files. Simply press the center button while plugged in and it’ll switch to USB-storage mode. Files are right there.‘
    Damit wird der Rox12 auch für mich interessant.

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