Garmin Foretrex 601: Outdoor-Gerät fürs Handgelenk kehrt zurück

Eisige Expeditionen oder hochalpine Touren stellen für das neue Foretrex 601 keine Herausforderung dar. Das Outdoor-Gerät erfüllt militärische Anforderungen und ist somit in nahezu jeder Extremsituation einsetzbar …

Nachdem Garmin im vergangenen Jahr mit dem GPSMAP 276cx einen Klassiker wieder zum Leben erweckt hat, folgt nun die neue Version eines weiteren Uhrgesteins. Die Foretrex Serie dürfte vor allem echten Garmin Fans noch ein Begriff sein, denn nicht nur das Gerät selbst, auch der Einzatzzweck ist sehr speziell.

Mit dem Foretrex 601 bringt Garmin die schon etwas in die Jahre gekommen Serie auf einen aktuelleren technischen Stand. Nach wie vor wird das Gerät am Handgelenk oder über der Jacke getragen, ein austauschbares Armband mit Klettverschluss macht es möglich. Alternativ lässt sich ein herkömmliches Armband mit Garmins QuickFit-Verschluss verwenden.

Das Garmin Foretrex 601 wurde für die Verwendung in extremsten Situationen entwickelt und übersteht Wärmebelastungen, mechanischen Schock und Wasserkontakt dank dem Militärstandard MIL-STD-810G. Auch die Vorgänge-Modelle konnten solchen Ansprüchen standhalten und werden teilweise noch immer vom US-Militär eingesetzt. Das transreflektive 2 Zoll-Display zeigt Inhalte in vier Graustufen an und soll sich bei starkem Sonnenschein aber auch bei starkem Schneefall besonders einfach ablesen lassen. Durch die Reduzierung der Hintergrundbeleuchtung kann das Display auch mit einem Nachtsichtgerät abgelesen werden. Eine topografische Karte lässt sich auf dem Gerät nicht installieren, es ist aber eine weltweite Basemap vorinstalliert.

Für eine lückenlose Trackaufzeichnung und möglichst präzise Navigationsfunktionen stehen sowohl GPS, GLONASS als auch Galileo zur Verfügung. Bei Bedarf können auf dem Display des Foretrex 610 zwei benutzerdefinierte Koordinatensystem zeitgleich angezeigt werden. Ein Beschleunigungssensor, ein 3-Achsen-Kompass sowie ein integrierter Barometrischer Höhenmesser tragen ebenfalls zur genauen Datenaufzeichnung und besseren Orientierung des Trägers bei. Die Batterielaufzeit gibt Garmin mit bis zu 48 Stunden im GPS-Modus, bis zu einer Woche im UltraTrac-Modus und bis zu einem Monat im Uhrenmodus an. Auf längeren Touren können die zwei AAA-Batterien ganz einfach gewechselt werden.

Damit ein mitgeführtes Smartphone sicher im Rucksack verstaut bleiben kann, lässt es sich mit dem Foretrex 601 über Bluetooth koppeln. Anschließend werden E-Mails, Textnachrichten oder Anrufe direkt auf dem Display des Gerätes angezeigt. Ist auf dem Smartphone die Garmin Connect App installiert kann die zurückgelegte Strecke in einem Live Tracking mit anderen geteilt werden. Per ANT+ lassen sich weitere Sensoren wie ein Herzfrequenzbrustgurt oder ein Temperatursensor mit dem Foretrex verbinden.

Das Garmin Foretrex 601 ist ab August 2017 erhältlich und wird 249,99 EUR kosten. Das Gerät wird es auch als Foretrex 701 geben, das zusätzlich mit der “Ballistics Elite-Software” ausgestattet ist, mit der sich Korrekturen bei weiten Schussentfernungen berechnen lassen. Die für Jäger gedachte Ausführung soll 599,99 EUR kosten.

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