Google präsentiert Update auf Android Wear 2.0

Mit dem Update auf Android Wear 2.0 sollen Smartwatches künftig noch mehr aus jeder einzelnen Minute herausholen. Verschiedene Watchfaces mit passenden Apps für verschiedene Situationen, unterschiedliche Eingabemöglichkeiten beim Nachrichten verfassen, als auch der Google Assistant sollen dabei behilflich sein …

Google hat sein neues Betriebssystem Android Wear 2.0 für Smartwatches nun noch einmal ausführlich vorgestellt. Nach dem Motto „Make the most of every minute!“ (Hol‘ das Beste aus jeder Minute heraus!) wurde das neue System entwickelt. Google verspricht damit mehr informative Watchfaces, mehr Workouts, mehr Möglichkeiten die verschiedenen Apps zu nutzen, mehr Wege in Kontakt zu bleiben und oben drauf noch Hilfe vom Google Assistant.

Vielzahl individualisierter Watchfaces

Die Möglichkeit gleich mehrere Watchfaces zu personalisieren, soll im Tagesablauf schnellen Zugriff auf die jeweils wichtigsten Apps ermöglichen. Beim Lauf zum Bäcker könnten beispielsweise die App für Bargeldloses Bezahlen, die App für das Tracken der eigenen Fitness und die Kalender App auf dem Watchface angezeigt werden. Für den Weg zur Arbeit, zum Fitnessstudio oder zu Freunden, könnte jeweils ein anderes Watchface, mit anderen vorab eingestellten Apps, aktiviert werden.

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Fitness Tracking mit Google Fit

Mit Google Fit, der vorinstallierten Fitness App, können nun Tempo, Distanz, verbrannte Kalorien und die Herzfrequenz beim Laufen und Fahrradfahren gemessen werden, insofern die getragene Smartwatch über die nötigen Sensoren verfügt. Auch Kniebeugen, Push-Ups, Sit-Ups und Wiederholungen beim Gewichtheben können erfasst werden.

Neue Wege der App-Verwendung

Mit Android Wear 2.0 hat Google auch einen eigenen Google Play Store für Smartwatches vorgestellt. Aus diesem können die gewünschten Anwendungen direkt heruntergeladen werden. Nutzt man eine Smartwatch mit integrierter SIM-Karte, benötigt man für den Download nur noch das nötige Datenvolumen. Telefonate führen und die umfangreiche Verwendung von Apps können nun Smartphone und WiFi unabhängig erfolgen. Apps die für Android Wear 2.0 entwickelt wurden, können zusammen mit Android Smartphones als auch mit iPhones verwendet werden, wie beispielsweise AccuWeather, Android Pay, Bring!, Foursquare, Google Fit, Google Messenger, Google Play Music, Lifesum, Robinhood, Runkeeper, Runtastic, Strava, Telegram, Uber und andere.

Assistenz beim Texten

Mit dem neuen System soll das lesen von Nachrichten deutlich einfacher werden. Der Hinweis zu einer eingehenden Nachricht, kann auf den ganzen Bildschirm vergrößert und durch einfaches antippen beantwortet werden. Dafür gibt es die Möglichkeiten zum diktieren, eintippen, malen von Emojis und Handschrifterkennung. Dies soll mit Apps wie Facebook Messenger, Glide, Google Messenger, Hangouts, Telegram oder WhatsApp funktionieren. Muss es beim Antworten einmal richtig schnell gehen, können durch die Smart Reply-Funktion automatische Antworten generiert werden, die auf den zuvor erhaltenen Nachricht basieren.

…und Assistenz für vieles anderes

Durch Android Wear 2.0 kann man nun auch vom Google Assistant profitieren. Wie bereits beim Google Smartphone Pixel ermöglicht der Assistent umfangreiche Informationsabfragen und Smartphone-Aktionen via Sprachsteuerung. Der Google Assistenz teilt Infos über das Wetter mit, erinnert wenn man einen Regenschirm benötigt, erledigt Restaurant Reservierungen oder navigiert zur Arbeit. Um den Assistenten zu aktivieren, muss man entweder den Power Button drücken oder „OK Google“ sagen. Derzeit gibt es den Assistenten in Englisch und Deutsch, wobei andere Sprachen in den kommenden Monaten folgen sollen.

Die Liste der Smartwatches, für welche ein Update auf Android Wear 2.0 vorgesehen ist, findet ihr in diesem Artikel. Bisher gibt es für die Updates noch keinen genauen Zeitplan, der einzelnen Hersteller.

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3 Kommentare zu “Google präsentiert Update auf Android Wear 2.0

  1. Wie lange verspricht man uns nun schon dieses Update ?
    Auf Anfrage bei LG zum Beispiel bekommt man immer nur die gleiche Antwort : „Seitens unsere Mutterhauses in Korea gibt es noch keinen Termin.“ Bla bla also.
    Also stehen wir weiter im Regen…

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