Garmin nüvi 2599 LMT-D im Test

Trotz Glasdisplay, Sprachsteuerung und DAB-Verkehrsmeldungen handelt es sich beim nüvi 2599 LMT-D um ein Navigationsgerät der Mittelklasse, das wir uns in diesem Testbericht einmal genauer angeschaut haben …

Einleitung, Lieferumfang & Hardware

In seiner aktuellen Advanced-Serie bietet Garmin insgesamt vier Geräte an. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen verzichtet Garmin in der Mittelklasse ab sofort auf Displays mit einer Diagonale von 4,3 Zoll. Stattdessen gibt es nur noch Navigation im Großformat mit Bildschirmgrößen von 5 bis 7 Zoll.

Zudem spendiert Garmin der aktualisierten Serie neue Features, die bislang nur den höherpreisigen Modellen vorbehalten waren. Wir haben uns das kleinste der Serie, das nüvi 2599 LMT-D, genauer angesehen und unsere Erfahrungen mit dem Navi in diesem Testbericht zusammengefasst.

Garmin-nuvi-2599-LMT-D-Foto-01

Lieferumfang

Die Verpackung des nüvi 2599 LMT-D ist kompakt gehalten. Kein Wunder, denn neben dem Navi, der Windschutzscheibenhalterung sowie dem Ladekabel befindet sich lediglich eine Schnellstartanleitung in der Schachtel. Ein echtes Handbuch ist nur in digitaler Ausführung auf dem Gerät unter dem Menüpunkt Pfeil 9x15 grau Apps Pfeil 9x15 grau Hilfe verfügbar oder es kann im Internet auf der Garmin-Webseite aufgerufen werden.


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Hardware

Bereits beim Auspacken des Gerätes fällt die starke Ähnlichkeit zu Garmins aktuellem Top-Modell dem nüvi 3598 bzw. dem baugleichen nüvi 3597 auf. Lediglich das durchweg aus Kunststoff gefertigte Gehäuse macht deutlich, dass es sich hier um den kleinen Bruder handeln muss.

Erstmals verfügt nun auch Garmins Mittelklasse über ein kapazitives Echtglas-Display. Die Abdeckung aus Glas nimmt die komplette Front ein, eine Vertiefung an den Kanten des Bildschirms gibt es nicht mehr. Das sieht edel aus und gibt Pluspunkte bei der Bedienung. Die Ablesbarkeit – besonders bei starkem Sonnenschein – leidet unter dem Display aus Echtglas jedoch merklich. Zur Bedienung des Navis werden keine Tasten benötigt, lediglich auf der Rückseite findet sich ein Knopf zum Ein- und Ausschalten des Gerätes. Um die Sprachsteuerung des Navis nutzen zu können, ist ein Mikrofon in die Front eingelassen und auf der Unterseite kann rechts eine Micro-SD-Karte zur Erweiterung des internen Speichers eingeschoben werden.

Garmin nuvi 2599 LMT-D Front Garmin nuvi 2599 LMT-D Rückseite

Angaben zum Prozessor oder zum verbauten Arbeitsspeicher gibt es von Garmin wie gewohnt nicht. Laut der für das Gerät zuständigen Produktmanagerin soll die Hardware jedoch im Vergleich zur Vorgänger-Serie verbessert worden sein. Ob sich das auch auf die Performance auswirkt, werden wir im späteren Verlauf dieses Artikels klären.

Als Halterung legt Garmin dem nüvi 2599 LMT-D bereits die z.B. vom Garmin nüvi 65 LMT bekannte Variante bei. Diese ist passiv ausgelegt. Das Ladekabel muss also bei jeder Nutzung erneut eingesteckt werden, wenn das Navi nach der vorherigen Fahrt aus dem Auto entfernt wurde. Eine Aktivhalterung ist ausschließlich im Lieferumfang des 7-Zoll-Modells der neuen Advanced-Serie vorhanden.

Fazit Hardware

Obwohl ein Echtglas-Display neben den Vorteilen in der Bedienung und dem Design auch Nachteile hat, ist es eine klare Aufwertung der Mittelklasse. Abrunden würde das Hardware-Paket nur noch eine aktive Fahrzeughalterung für alle Modellvarianten. Ob die angekündigten Verbesserungen der inneren Leistungsmerkmale des nüvi 2599 LMT-D tatsächlich Auswirkungen auf die Performance haben, wird sich zeigen.

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9 Kommentare zu “Garmin nüvi 2599 LMT-D im Test

  1. Meine Erfahrung mit dem Nüvi-Garmin deckt sich in weiten Teilen mit dem Test. Insbesondere die Sprachsteuerung plus Real Directions sind “State of the art”.

    Trotzdem einige negative Anmerkungen:

    1. Im Italienurlaub wurde bereits ca. 4-5 Kilometer vor einem Kreisverkehr gemeldet: “In 4 Kilometern in den Kreisverkehr einfahren!” Ja…das ist ja richtig…aber wer bitte schön fährt nicht in den Kreisverkehr ein, der auf der Strecke liegt? Dann immer wieder Meldungen, das ein Kreisverkehr kommt – ist das für Amerikaner was besonders Interessantes oder ein gefährliches Hindernis, grins? Es nervt!!! Gewaltig.

    2. Die Blitzer POIs (Mobil/fest) werden halt immer wieder eingeblendet und ausgeblendet und per Tonsignal gemeldet und da sie sehr häufig vorhanden sind, werden sie im Display rot und groß per Schriftbalken eingeblendet und ausgeblendet und per Tonsignal…na, also es bimmelte sehr, sehr oft… Das nervt auf Dauer und irgendwann fährt man halt einfach,  o h n e  das zu beachten (und ja, ich weiß, das man abschalten kann).

    3. Wie bei keinem andern Hersteller, zieht die optische Navigation gefährlich hinterher: 20-30 Meter ist hier Usus. Das ist absolut nicht zu tolerieren!!!

    4. Der Geschwindigkeitswarner ist eigentlich unbrauchbar, warum? Man kann ihn nicht dynamisch einstellen (z.B. auf Warnung ab 10 KM Überschreitung) – bereits ab 1 KM schneller als erlaubt, piept das Ding los. SCHROTT!

    5. Absolutes NO GO: Die Live-Verkehrsmeldungen sind von Fall zu Fall (Italien, Österreich, Deutschland) da oder auch nicht da: So wurden wir z.B. in Bayern vor einem größeren Stau korrekt gewarnt – leider brauchte das Garmin zur Berechnung einer alternativen Route sage und schreibe 22 Minuten…sodass wir dann also schön im Stau gelandet sind…wunderbare Leistung. Danach waren dann überhaupt keine Meldungen mehr empfangbar…das Nüvi hatte seinen Verkehrsdienst wohl eingestellt oder war beleidigt. Sorry – das geht gar nicht.

    Also, das ganze Teil hat sicher einige echte Stärken – aber eben auch ne Menge Macken…ich habe es wieder verkauft; der zugegeben schöne Schein verbirgt den Teufel im Detail – und das muss dann auch mal gesagt werden dürfen angesichts der Lobhudelei und der Supertestergebnisse von diversen Garmins – das ist eben nicht die ganze Wahrheit, die da in Teilen der Fachpresse suggeriert wird. Natürlich trifft das nicht für den Test bei Pocketnavigation zu (grins) – ich glaub euch die positiven Einschätzungen. Aber wenn man dann mal länger mit dem Navi Fahrpraxis hat, stellt sich manches anders dar. Deswegen auch mein Kommentar für die, die wissen wollen, was die andere Seite der Medaille ist.

     

    1. Kann Deine Kritik bestätigen. Es ist schon eine Zumutung, was Garmin und TomTom für Geld verkauft. Ein kleiner Privatunternehmer, der solchen Mist verkaufen würde, wäre schon lange vor dem Kadi,

      Gruß Karl

  2. Einführung

    Ich nutze das Navi gelegentlich zu Ausflügen und Urlaubsfahrten bzw. zur Wegstreckenfindung in größeren Städten. Als Vergleich habe ich 10 Jahre den Festeinbau von Opel „CD 70“ genutzt. Gelegentlich hatte ich ein „TomTom 25 Start“ bzw. die Nokia-Ovi Handynavigation im Einsatz. Als Geräte von Poketnavigation.de hatte ich bereits ein „Becker aktive 6 CE LMU“ getestet.
    Allgemeine Tests möchte ich ggf. untermauern und die mir besonders aufgefallenen guten und schlechten Eigenschaften besonders herausstellen. Hier teste ich das „Garmin nüvi 2699“.

    Lieferumfang und erstes Einschalten

    Das Navi kam als 2016er Gerät in einem sehr neuwertigen Zustand an. Es war alles dabei und die installierten Karten entsprachen dem Modell und waren auf dem aktuellen Stand. Ein gedrucktes Benutzerhandbuch gab es nicht, man muss es sich auf der Webseite von Garmin herunterladen bzw. hat man nach der Installation von „Garmin Express“ zugriff auf Backups und auch auf die Handbücher. Bei Kopplung des Gerätes mit dem PC sind außer Updates und Backups keine weitere Bedienung am Gerät möglich. Planen von Zielen und Routen ist damit nicht möglich.

    Hardware

    Das Gerät macht einen modernen Eindruck und sieht durch die bis zum Rand gehende Glasscheibe des Bildschirmes recht schlank aus.
    Herauszuheben ist die Kfz-Halterung, diesmal nicht in positiver Hinsicht. Als erstes ist es keine Aktivhalterung. Man muss das USB-Kabel vor dem Aufsetzen auf die Halterung am Gerät einstecken und das Aufsetzen auf die Halterung ist etwas fummelig. Sollte man das Gerät aufsetzen und dann das USB-Kabel einstecken wollen geht das nicht. Man sieht nichts und hat zu wenig Platz.
    Beim Fahren fiel mir dann sofort das leichte Vibrieren des Gerätes auf. Dies liegt an der recht filigranen Halterung. Diese ist für die Masse des Gerätes zu schwach. Das Vibrieren stört zwar nicht die Ablesung beim Fahren macht aber immer einen unstabilen Eindruck. Beim Bedienen des Touchscreens kommt es auch vor, dass man das Gerät verdrückt. Die Halterung auf dem Kugelkopf ist nicht sehr fest, man soll das Gerät ja auch bewusst verstellen können.
    Eine Schutzhülle zur Aufbewahrung des Navis wäre auch hier ein sinnvolles Zubehör. Der Saughalter selbst war fest an der Windschutzscheibe und hielt die gesamte Testzeit zuverlässig fest.

    Geschwindigkeit

    Die Zeit, die das Gerät bis zur Betriebsbereitschaft benötigt ist spürbar aber in Ordnung. Auch die Berechnung der Route vor Fahrtbeginn ist akzeptabel. Der Fortschritt der Routenberechnung wird am oberen Rand in Prozentangabe angezeigt. Eine Neuberechnung im Stadtverkehr braucht aber schon spürbare Zeit. Das kann kurz vor der nächsten Kreuzung schon hinderlich sein.
    Die Ansage der Hinweise zum Abbiegen könnten manchmal etwas zeitiger sein. Sie sind aber sehr gut verständlich und in ihrer Detailierung ausreichend. Ergänzende Hinweise wie Straßennahmen oder „nächste große Kreuzung“ sind hilfreich. Die Lautstärke der Sprachausgabe und die Stimmqualität sind gut verständlich. Manchmal sind die Ansagen sehr sparsam, wenn z. B. die Route 100 km geradeaus führt, erfolgt während dieser Zeit u. U. keine Ansage. Ich hatte die Tempowarnung aktiviert. Dies kann aber schnell nervig werden, da bereits ab 1km/h ein Warnsignal ertönt.
    Die Verbindung zur den Satelliten funktionierte sehr gut und schnell.

    Bedienung

    Die Bedienung des Gerätes ist weitgehend intuitiv und aufgrund der Größe des Bildschirmes gut möglich. Der Touchscreen funktioniert tadellos und die Eingabe von Texten ist damit problemlos möglich. Da es viele Einstellvarianten gibt, sollte man unbedingt mal das Handbuch „überfliegen“

    Routing

    Da ich auch diesmal keine Vergleiche zu einer „optimalen Route“ hatte, kann ich nicht bewerten wie gut die Routenwahl war. Die Kartendarstellung ist sehr klar und deutlich und nicht von Nebensächlichkeiten überladen. Ich kam immer an das gewünschte Ziel! Das ist wohl die

    Gesamteinschätzung

    Das „Garmin nüvi 2699“ ist auch für mich nach meinem Test eine gute Wahl. Zu bemängeln ist nur die Halterung, sie ist für mich nicht stabil genug. Eine Aktivhalterung wäre bei dem Gerätepreis sehr wünschenswert. Alles in Allem kann ich das Gerät trotzdem weiter empfehlen.
    Nach meinen Tests liegt für mich das „Becker aktive 6 CE LMU“ leicht vor dem „Garmin nüvi 2699“.
    Ich finde die direkte Testmöglichkeit die „pocketnavigation.de“ anbietet sehr gut und kann sie jedem empfehlen, der unschlüssig für den Kauf eines Navis ist.
    Für mich ist die aktuell die Entscheidung so, dass ich mir einen 7 Zoll Tablett-PC mit Navi-App zulegen werde. Welche App das Rennen macht muss ich natürlich noch „testen“.

  3. Ein Verkäufer meinte zum Apdate muss ich mich innerhalb von 60 Tagen registrieren damit es nicht verfällt.
    Der andere meint das ist nicht nötig (Media Markt Regb.)
    Gekauft 18.07.2016
    wer hat recht

  4. Nach dem ersten Update findet das Gerät keine Satelliten mehr.Auch nach weiteren Updates hat sich keine Besserung eingestellt. Das Gerät ist damit nicht mehr nutzbar.

  5. Kann dieses Gerät überhaupt nicht empfehlen …bin grad in Spanien damit und muss ständig auf die gute, alte Landkarte zurück greifen …wo mich dieses Ding überall hinschickt …sowas gebraucht zu verkaufen, schäme ich mich. Ich werde es einfach wegwerfen, wenn ich zu Hause bin ….wollte ins Dali-Museum nach Portlligat …den Ort kennt es nicht mal …

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