Leser-Test: Falk Lux 22

Outdoor-Navis sorgen für eine bessere Orientierung auf fremdem Terrain. Je nach individuellen Bedürfnissen gibt es Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Modelle. Das Basismodell LUX 22 ist vor allem für Einsteiger ein Gerät zum günstigen Preis. In diesem Artikel berichten unsere Leser über ihre Erfahrungen mit dem Outdoor-Navi …

LUX_22Unsere pocketnavigation.de Navithek ist ein exklusiver Service an unsere Leser, die sich verschiedene Navigationsgeräte zum kostenlosen Ausprobieren für einen Zeitraum von drei Wochen ausleihen können. Als kleines Dankeschön bitten wir die Entleiher uns nach ihren Tests einen kurzen Erfahrungsbericht zukommen zu lassen.

In diesem Artikel geben wir den Testern des Falk Lux 32 Raum, ihren persönlichen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen. Wer ebenfalls gerne einmal das Falk Lux 22 oder ein anderes Navi testen möchte, kann über die Navithek ein Gerät wählen und uns kontaktieren. Unter redaktion@pocketnavigation.de nehmen wir gerne auch Leser-Tests, die ohne vorherige Nutzung der Navithek entstanden sind, entgegen.

LUX22_seite LUX_22_seite

Preis & Bezugsquelle:

Das Falk Lux 22 ist zum Preis von - bei amazon.de erhältlich.


Werbung

Leser-Test von Thomas R. zum Falk Lux 22

Dieser Bericht enthält Erfahrungen unserer Leser, die nicht mit der Meinung der Redaktion oder des Betreibers übereinstimmen müssen.

Der Falk LUX 22 wird inklusive Deutschlandkarten, einer wirklich genialen Fahrradhalterung einem USB-Kabel und einem Satz AA-Batterien geliefert. Eine zusätzliche Speicherkarte ist aufgrund 4 GB internem Speicher nicht zwingend notwendig. Die Karten enthalten neben dem kompletten Straßennetz auch geteerte und geschotterte landwirtschaftliche Wege, befestigte und unbefestigte Feldwege. Neben den von Autonavis bekannten Sonderzielen gibt es auch besonders für’s Wandern oder Radfahren wichtige, wie Gipfelkreuze, Bildstöcke, Forsthäuser, Hütten, Grillplätze, Naturdenkmäler oder auch Fahrradhändler und Fahrradschlauchautomaten, was für mich auch gleich mal hilfreich war.

Die Fahrradhalterung wird über ein gummiertes Textilband ohne zusätzliche Werkzeuge an den Vorbau bzw. Lenker geklemmt. Kabelbinder gehören der Vergangenheit an! Dazu wird zuerst die Länge des Textilbandes an den Lenker angepasst. Die Fixierung des Textilbandes erfolgt über einen Schnellspannhebel. Über einen weiteren Spannhebel am Textilband wird die Halterung am Lenker fixiert. Die Halterung kann sehr leicht zwischen mehreren Fahrrädern gewechselt werden. Zum Wechsel zwischen Vorbau und Lenker muss allerdings die Halteschale gedreht werden.

Die Displayoberfläche ist nicht matt, sondern spiegelt. Für eine gute Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist eine Antireflexfolie zu empfehlen. Die Hintergrundbeleuchtung des Displays kann in verschiedenen Beleuchtungsstufen geschaltet werden. Für eine gute Ablesbarkeit reicht jedoch die kleinste Beleuchtungsstufe aus.

Dem LUX liegen keine Akkus, sondern Batterien bei, was aber wenig Sinn macht. Ich habe Akkus von Varta mit 2100 mAh. Diese hielten mit eingeschalteter Displaybeleuchtung auf niedrigster Stufe ca. 8h. Die Anzeige des Akkustandes ist nicht exakt, es wird nach relativ kurzer Zeit (1 bis 2 h) eine Restkapazität von 60 % oder darunter angezeigt, wobei der Akku trotzdem ca. 8h durchhält. Mit noch hochwertigeren Akkus ist sicherlich eine noch längere Laufzeit möglich.

Die Kartendarstellung ist fein aufgelöst, die Straßen und Wege sind sehr gut erkennbar und können manuell gezoomt oder mit Autozoom dargestellt werden. Am oberen Rand werden in zwei frei belegbaren Info-Feldern Werte wie Geschwindigkeit, Steigung oder andere angezeigt. Links unten wird ein Navigationspfeil mit der Entfernung zum Ziel angezeigt.

Wie vom Autonavi bekannt, kann ganz klassisch ein Ziel eingegeben werden. Dazu werden Ort, Straße und Hausnummer eingegeben. Die Eingabe von Ort und Straße wird durch Buchstabenausblendung vereinfacht. Zusätzlich kann das Wegenetz über die Verwendung bzw. Vermeidung von Fahrradwegen, Wanderwegen, starkem Gefälle, Straßenverkehr, Pfade (schmale Wanderwege), Fähren und Tunnel vorgegeben werden. Auf Wunsch werden insgesamt drei Routenvorschläge (einfach, kurz, sportlich) bei gleichen Wegeoptionen berechnet. Diese Möglichkeit finde ich im Urlaub mit der Familie gelungen, da der lästige Blick in die Karte überflüssig wird.

Als Ziel kann eine Adresse, ein Track, eine Route, ein Sonderziel, eine Position auf der Karte, ein Ziel aus dem Reiseführer, Geokoordinaten oder einfach ‘nach Hause’ eingegeben werden. Beeindruckend war die schnelle Berechnung der eingegebenen Routen.

Es können Tracks im GPX Format importiert werden, welche man dann in eine Route umwandeln lassen kann. Der Track wird dann auf das Wegenetz umgerechnet. Abbiegehinweise werden akustisch angesagt oder mit einem Piepston rechtzeitig signalisiert. Die Routen können aber auch am PC geplant und erstellt und per USB-Kabel auf den LUX gezogen werden.

Klasse ist auch die Rundkurs-Funktion! Hier kann man, egal ob zu Hause oder im Urlaub, die gewünschte Streckenlänge und Streckenoptionen (flach, bergig, …) eingeben und der Falk berechnet mit den vorher genannten Optionen die Route. Auch hier ist die Berechnungsgeschwindigkeit absolut top! Gerade für’s Mountainbiken ist diese Funktion klasse.

Das Geocaching habe ich nicht ausprobiert.

Fazit

Ich finde der Falk LUX 22 ist ein rundum empfehlenswertes Outdoor GPS Gerät, das ich mir in Kürze auch zulegen werde.
Die mitgelieferte Deutschlandkarte ist zum Wandern und Radfahren (Rennrad + MTB) geeignet. Der LUX 22 überzeugt mit einem sehr empfindlichen GPS-Empfänger, einem guten Display, einem robusten Design, sehr guten Karten, einer überzeugenden und intuitiv zu bedienenden Software (auch für GPS-Neulinge), einer bombenfest sitzenden Fahrradhalterung und einer vernünftigen Akkulaufzeit.

In diesem Testbericht sind lediglich meine persönlichen Eindrücke zusammengefasst, die ich in der relativ kurzen Testzeit machen konnte.

(Stand 13.07.2014)

Das Falk Lux 22 ist zum Preis von - bei amazon.de erhältlich.

4 Kommentare zu “Leser-Test: Falk Lux 22

  1. Lux 22 Outdoor-GPS-Gerät
    alles soweit o.k. bei einem preisgünstigen GPS-Gerät außer:
    die beiden AA-Batterien sind relativ schnell leer und alternativ eingelegte Akkus können NICHT im Gerät aufgeladen werden, müssen zum aufladen immer aus dem Gerät entnommen werden. Ein ganz großer Nachteil!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.