Handy-Absatz soll 2010 wieder steigen

Der Absatz an Handys und Smartphones soll 2010 durch mehr Multimediageräte wieder steigen…

Der Absatz an Handys und Smartphones soll 2010 durch mehr Multimediageräte wieder steigen...Der Hightech-Verband BITKOM teilte mit, dass in Deutschland nach einer kurzen Wachstumspause mit einem Anstieg des Handyabsatzes zu rechnen sei.

Im Jahre 2008 gab es ein prozentuales Plus von 4,4 %. Für das Jahr 2009 wird mit einem vorraussichtlichen Ab- satzrücklauf von 5,2 % gerechnet, wobei der Verkauf auf 26,3 Millionen Stück zurückgehen werde. Im kommenden Jahr 2010 soll jedoch wieder ein Anstieg um 2,3 % auf 26,9 Millionen Geräte erfolgen.

Diese Informationen und Prognosen wurden von dem Marktforschungsinstitut EITO (European Information Technology Observatory), der Tochterfirma von der Bitkom Research GmbH, herausgegeben.

Demnach soll es schon bereits jetzt eine Trendwende auf dem Handy-Markt geben, da Multimedia-Geräte immer häufiger über den Bildschirm gesteuert werden. Dementsprechend erobern Smartphones immer mehr den Markt und so werde dieser nach Angaben der BITKOM noch im aktuellen Jahr signifikant wachsen.

Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse soll ebenfalls weiter anwachsen. BITKOM erwartet im Jahr 2009 einen Anstieg von 5 % auf rund 113 Millionen Anschlüsse, obwohl heute schon fast 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland über ein Handy verfügen. Ein wichtiger Grund dafür seien die mobilen Datendienste.

BITKOM nimmt an, das aktuell ca. zwei Drittel aller neuen Handys mit einem schnellen UMTS- Internetzugang verkauft werden. UMTS ermöglicht z.B. das schenlle Surfen im Internet, schnelle Downloads von Musik oder anderen Dateien. Dadurch, vermutet BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer, werden rund ein Viertel des Umsatzes der Mobilfunkbetreiber in diesem Jahr mit mobilen Datendiensten erzielt werden.

Vergleicht man die EU-Länder, so entwickelt sich der deutsche Handy-Markt relativ gut. EITO liefert die Zahlen für das laufende Jahr im Überblick:

  %-ualer Rückgang Mio. Stk
Großbritannien 8 30,7
Italien 7,2 19,6
Frankreich 4,9 23,1
EU 5,3 174

Für Großbritanneinen und die EU insgesamt rechnet das EITO im Jahr 2010 jedoch wieder mit einem moderaten Wachstum.

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