Robuste Amazfit T-Rex 2: abenteuerlicher Test der Outdoor-Smartwatch im Weltall

Der etwas andere Smartwatch-Test: Amazfit schickt seine neue T-Rex 2 ins Weltall. Dort überlebt die Outdoor-GPS-Uhr eisige Temperaturen, extreme Druckverhältnisse und hohe Geschwindigkeiten und die Landung aus über 34 Kilometern Höhe.

In einem etwas verrückten und besonders abenteuerlichen Härtetest musste sich die Outdoor-Smartwatch Amazfit T-Rex 2 beweisen. Die Uhr wurde vom Technikteam des Herstellers ins Weltall geschickt, um dort ihre Robustheit unter extremen Bedingungen auf die Probe zu stellen.

Alle Bilder Quelle: Amazfit; T-Rex 2 robuste Outdoorsmartwatch überlebt Weltraumfahrt

 

Die im Mai 2022 von Amazfit vorgestellte GPS-Smartwatch T-Rex 2 basiert auf dem hauseigenen Zepp OS und wurde für Outdoor-Abenteurer entwickelt. Sie ist gemäß Hersteller nach verschiedenen Militärstandards getestet worden. Davon soll sie insgesamt 15 Tests bestanden haben, unter anderem Tests zu starken Vibrationen und Stößen, Hoch- und Niederdruck und einer maximalen Hitze und Kälte (von +70 °C bis -40 °C).

T-Rex 2 kältebeständig
T-Rex 2 hitzeresistent

 

Um eine präzisere Live-Navigation zu ermöglichen, wurde die T-Rex 2 mit Dual-Band-GPS und fünffacher Satellitenortung (GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS) ausgestattet, so dass sich die Outdoor-Uhr automatisch mit bis zu zwei Satellitensystemen gleichzeitig verbinden kann. Außerdem erhielt sie im Vergleich zur Vorgängeruhr T-Rex Pro ein größeres Display mit besserer Auflösung (von 1,3 Zoll auf 1,39 Zoll und 454 x 454 px Auflösung) sowie eine höhere Akkulaufzeit bis zu 24 Tagen.

Die T-Rex 2 macht sich auch als Sportuhr gut: Für circa 150 vorinstallierte Sportprofile wie Triathlon, Jagen, Trekking und viele andere altbekannte misst sie per SpO2- und Pulssensor die Herzfrequenz sowie die Blutsauerstoffsättigung und informiert über den eigenen Stresslevel, die Atemfrequenz und andere Fitnesswerte. Auf Bergtouren verfolgt sie die Höhe und den Luftdruck per integriertem Höhenmesser und Barometer.

Bergläufe (hill running) mit T-Rex 2

 

Space-Test: Ultimativer Stresstest der T-Rex 2

Im Weltall herrschen besonders extreme Druckverhältnisse (vakuumähnlich), frostige Temperaturen und spätestens beim Fall auf die Erde zurück auch sehr hohe Geschwindigkeiten. Der Flug ins All startete von Sheffield (Großbritannien) aus per Ballon, welcher mit einer Kamera und Trackingsystemen ausgestattet worden war.

Mit dem Ballon ins Weltall

 

Die T-Rex 2 stieg auf 34,5 Kilometer Höhe und erreichte eine Geschwindigkeit von über 180 Meilen pro Stunde (290 km/h). Im All herrschten -64 Grad Celsius und ein Luftdruck von 0,9 Hektopascal (etwa 1.013 hPa auf Meereshöhe). Damit übertrumpfte die robuste Outdoor-Smartwatch so einige Praxistests. Die Landung erfolgte einigermaßen weich in einem Baumgeflecht.

Preise und Verfügbarkeit

Die Amazfit T-Rex 2 ist in den drei Farben Schwarz, Grün und Astro Black & Gold zu einem Preis von EUR 215,00 € bei Amazon verfügbar.

Video: Amazfit T-Rex 2 sent into Space

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ein Kommentar zu “Robuste Amazfit T-Rex 2: abenteuerlicher Test der Outdoor-Smartwatch im Weltall

  1. Uhrenglas aus Kunststoff, kein Saphirgas. Gorilla-Glas ist eher etwas für die Freunde der Lyrik. Kein wechselbar Akku. Gehäuse aus Kunststoff. Widersprüchliche Angaben zur Wasserdichtheit. Schlechter Support, nur italienisch. Keine Bedienungsanleitung in Deutsch oder Englisch downloadbar. Anleitung nur Italienisch. Da hilft auch kein Ballonflug um mich von diesem Drum zu überzeugen. Militärischer Standard?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.