TomTom aktualisiert Rider-Serie

Für Motorradfahrer hat TomTom ab Ende April aktualisierte Navigationsgeräte der Rider-Serie im Angebot, die gegenüber dem Vorgänger aber nur wenig Neuerungen bieten…

Viele Motorradfahrer dürften sich aktuelle auf den Beginn der neuen Saison vorbereiten. Passend dazu hat TomTom neue Navigationsgeräte seiner Rider-Serie vorgestellt, die speziell für den Einsatz auf den Zweirad konzipiert wurden.

TomTom Rider auch bei Nässe und mit Handschuhen bedienbar

Das Gerätedesign des TomTom Rider 42 und Rider 450 unterscheidet sich kaum vom Vorgänger. Die leicht hervorgehobenen Gehäuseteile links und rechts vom Bildschirm sind nun Anthrazit statt bisher Silber gehalten. Nach wie vor sind die Geräte nach IPX7 gegen das Eindringen von Wasser geschützt und können somit auch auf Fahrten durch starken Regen weiternavigieren. Die Bedienung des 4,3 Zoll Displays ist selbst bei Nässe und dank des erweiterten Handschuhmodus wahlweise mit dicken oder dünnen Handschuhen problemlos möglich. Der neue Touchscreen soll sich den jeweiligen Lichteinfall anpassen und somit auch bei starkem Sonneneinfall gut ablesbar bleiben.

Lebenslange Kartenupdates

Bis auf den TomTom Rider 42, der regionale Karten bietet, werden alle anderen Modelle mit weltweiten Karten ausgeliefert. Um mehr Karten installieren zu können, ist der Rider 450 mit 16 GB internen Speicher ausgestattet, das Einsteigergerät muss hingegen mit 8 GB auskommen. Mit microSD-Karten können alle Navis mit mehr Speicherplatz aufgerüstet werden. Kartenupdates stehen für alle Varianten für die komplette Lebensdauer kostenlos zur Verfügung.

Zahlreiche Möglichkeiten zur Routenplanung

Wer sein Motorrad nicht einfach nur als Fortbewegungsmittel nutzt, kann mit den TomTom Navis auch neue Strecken entdecken. Die Rider können neben der schnellsten Strecken von A nach B auch bergige und kurvige Routen ermitteln. Auch eine Rundreise-Funktion ist vorhanden, die automatisch einen anderen Rückweg von einem Ziel zum ursprünglichen Ausgangspunkt berechnet. Neu sind vorinstallierte Routen durch verschiedene Länder, die von Experten wie MotoPlus, Adventure Bike Rider und erfahrenen Tourenfahrern zusammengestellt wurden. Eigene Routen können auch am Computer über den TomTom MyDrive-Routenplaner erstellt und anschließend aufs Gerät gesendet werden. Unterwegs lassen sich Routen mit anderen Rider-Nutzer über Bluetooth austauschen.

Sicherheit durch aktuelle Verkehrsinfos und BT-Freisprechen

Alle neuen Rider Modelle können dank TomTom Traffic auf Verkehrsbehinderungen hinweisen und warnen, wenn zu schnell auf ein Stauende aufgefahren wird. In Verbindung mit einem Smartphone sowie einem Bluetooth-Headset oder kompatiblen Motorradhelm mit Freisprechfunktion können über den Bildschirm des Navis eingehende Anrufe angenommen werden.

In Deutschland und Österreich sollen die aktualisierten TomTom Rider Navis ab Ende April im den Handel kommen. Der TomTom Rider 42 starte mit 349 EUR und der TomTom Rider 450 wird 399 EUR kosten. Zusätzlich wird es den TomTom Rider 450 auch als Premium Pack mit Autohalterungsset, Anti-Diebstahl-Lösung und schützende Tragetasche für 499 EUR geben.

4 Kommentare zu “TomTom aktualisiert Rider-Serie

  1. “bei starkem Sonneneinfall gut ablesbar ” stimmt leider nicht. Scheint die Sonne auf das Gerät, ist nichts- aber auch gar nichts!- zu sehen! Da gibt es noch viel Verbesserungspotential.

    1. Hallo Mike,
      hast du denn das neue TomTom 450 getestet, ich denke es soll verbessert worden sein. Ich habe zZt. das TT Rider 4v und da ist es so wie du es
      beschreibst.
      Gruß Peter

  2. Starker Lichteinfall ist nicht gleich direkter Lichteinfall. In letzterem Fall versagt alles, das keine Sonnenblende hat. Zumindest kenne ich rein gar nichts, das dann noch ablesbar ist. Das beziehe ich auf alle glatten Flächen, die in irgendeiner Weise reflektieren.
    Ein Navi sollte (idealerweise) verstellbar sein, um diese Situation zu vermeiden. Blöd nur wenn Anbau- oder Verkleidungsteile dies verhindern. Ich habe mir mit einem selbstgebauten Blendschutz am TomTom V4 wesentliche Verbesserung verschafft. Da ich jetzt auf das 450er umsteige steht mir dies wieder bevor.

  3. Ich bin zum 2. mal vom TomTom enttäuscht. IIch wollte ein Navi mt Lautsprecher und habe mir ein Rider 400 zugelegt. Die Lautsprecherausgabe ist so miserabel, beim Fahren mit dem Moped ca. 50Km/h , kaum noch was zu verstehen. Im PKW : Musik normale Lautstärke = kann man vergessen.
    Tomtom will aber keine Veränderung durchführen. Sie sagen: wenn wir die Lautstärke erhöhen gehen die Lautsprecher kaputt. Also: billig Mist verbaut?! Oder alles nur eine Lüge, weil: will ich nicht und mach ich nicht?!
    Es wäre doch so einfach mit einem Softwareupdate. Aber TT stellt sich quer.

    Mein China Navi hatte alles. Sehr laute LS-Ausgabeund wirklich gut verständlich und Klinkenstecker. Das einzige was nicht gut war, die Navisoftware hatte keine Kurvenreichen Stecken oder Landschaftlich schöne Routen.bei TT garnicht daran zu denken. Wofür auch? Gibt doch Bluetooth. Und: wenns ausfällt? Genau, Funkstille.
    Fazit: TT wieder verkaufen und dann?

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