iBOLT xProDock Connect Kit: NFC-Aktivhalterung im Test

Dockmodus & Accessoires/Erweiterungen

Inhaltsverzeichnis

Dockmodus

Der Dockmodus bzw. Fahrzeugmodus („Car Mode„) ist eine fahrerfreundliche Benutzeroberfläche, die wichtige Bedienelemente hervorhebt, so dass sie auch während der Fahrt schneller zugänglich sind. Dieser Modus reduziert zugängliche Apps auf das Wesentliche und sperrt Überflüssiges, um Ablenkungen während der Fahrt zu reduzieren.

Mit der iBOLT Dock’n Drive App bringt iBolt den inzwischen manchen Geräten fehlenden Fahrzeugmodus zurück. Die Gratis-App (getestet: Version 3.0) liefert eine Art Startbildschirm im Dockmodus und beinhaltet eine Fülle von Funktionen, die vom Nutzer auf bis zu 30 Schnellzugriffe erweitert werden können. So zeigt die Anwendung einen digitalen Tacho mit Kompass, startet bedarfsweise die Lieblings-App, schaltet automatisch ohne Zutun des Fahrers WLAN und/oder Bluetooth ein/aus oder blockiert eingehende SMS, wahlweise unter Abgabe einer vordefinierten Nachricht („It can wait“ Funktion). Tippen in die Mitte des Tachos ruft einen weiteren Bildschirm auf, mit dem das Smartphone beispielsweise als Dash-Cam für Video- oder Fotoaufzeichnungen genutzt werden kann – vorausgesetzt, die App DailyRoads Voyager ist installiert.

Zudem besitzt iBOLT Dock’n Drive einen „App-Autostart„, mit dem beim Start des Dockmodus gleichzeitig eine ausgesuchte Anwendung aufgerufen wird, z.B. ein Navigationsprogramm. Das im Hintergrund mitlaufende iBOLT Dock’n Drive ist an einem Wasserzeichen zu erkennen, das ausgeschaltet, größenverändert oder an jede beliebige stelle auf dem Bildschirm verschoben werden kann, falls es „im Wege“ ist.

Dock2

Besonders bequem wird die Bedienung mit der NFC-Plakette, die man am besten irgendwo in die Nähe des Halters klebt oder hängt. Einfach den Geräterücken (oder wo auch immer der NFC-Chip bzw. die NFC-SIM sitzt) an der NFC-Marke vorbeiführen, und schon startet automatisch iBOLT Dock’n Drive bzw. die über „Auto-Start“ verknüpfte App.

Idealerweise startet der Fahrzeugmodus automatisch beim Eindocken des Gerätes über microUSB in die Halterung (aktiver Dockmodus). Für Geräte ohne automatische Aktivierung des Dockmodus/Car Mode empfiehlt iBolt, zusätzlich die kostenlose App „iBolt DockMode“ zu installieren. Sie soll lediglich den Car Mode einschalten (erkennbar am Lenkrad in der Benachrichtigungsleiste) oder beenden. Info-Update:Mit neuer Version 3.1 von iBOLT Dockn Drive und den neuen NFC Tags, die auf iBOLT Dockn Drive programmiert sind, entfällt die sekundäre App iBOLT DockMode. Es wird zukünftig nur noch eine App benötigt.“ – so eine Mitteilung des Herstellers vom Februar 2015.

Das folgende Promo-Video erklärt im Schnelldurchgang die zuvor beschriebenen Funktionen. Darüber hinaus halten iBolts Homepage und Googles Playstore App-bezogen weitere – teilweise umfangreiche – Video-Tutorials bereit.

//www.youtube.com/embed/0TN-k0ii1yY?feature=player_embedded

Seit Dezember 2014 ist iBOLT Dock’n Drive nicht nur für Android- sondern auch für iOS-Geräte erhältlich, einschließlich der Top-Funktionen Videorecording und It can wait.

Accessoires/Erweiterungen

Adapterkabel

Standardmäßig wird ein langes, eher „weiches“ Ladekabel mitgeliefert, das nach dem Ausdocken mehr oder minder herumhängt. Für Nutzer, die sich damit nicht anfreunden können und das Gerät „in Position“ anschließen möchten, bietet iBolt „starre“ Adapterkabel an. Einhändiges Dockn Charge wie bei gerätespezifischen Aktivhaltern ist damit zwar immer noch nicht möglich, bequemeres Ein- oder Ausdocken des Smartphones jedoch allemal.

Das starre – oder besser: steife – Adapterkabel wird mit dem Standard-Ladekabel verbunden, zugentlastet auf der Rückseite verlegt und von dort U-förmig zur Geräteschnittstelle hingebogen. Die Steckverbindung Ladekabel-Adapterkabel verschwindet gesichert unter einer Schutzklappe auf der Halterungsrückseite.

Starre Adapterkabel werden in mehreren Varianten angeboten, um herstellerspezifische Besonderheiten abzudecken: So sind z.B. HTC- und Samsung-Schnittstellen um 180° gegeneinander verdreht, und ein falsch erworbenes starres Adapterkabel müsste für korrekten Anschluss gewaltsam verbogen werden. Außerdem sind einige starre Adapterkabel für aktiven Dockmodus über microUSB konfiguriert, manche aber auch nicht, da ihn einige Hersteller bei Geräten neuerer Generation schlicht deaktiviert haben. Mit dem starren Adapterkabel UNS3 in Verbindung mit dem NFC-Tag löst iBolt „das Problem des von Samsung deaktivierten Hardware Dockmode“ (Herstellerzitat ).

Die Kabelei für aktiven und nicht-aktiven Dockmodus wirkt etwas verwirrend, aber damit folgt iBolt lediglich der teilweise etwas unsinnigen Konfigurations-Politik mancher Smartphone-Hersteller.

Adapt4 Adapt2 Adapt5 Adapt3

Audioausgabe

Für Sprach- oder Musikausgabe bieten sich neben dem Gerät selbst Freisprecheinrichtungen oder Car-HiFi-Anlagen mit Bluetooth an. Manche Fahrzeuge verfügen über einen AUX-Eingang, sodass Navigationsansagen oder Smartphone-Musik auf diesem Wege an die Kfz-Audioanlage durchgestellt werden können. Für Smartphones mit aktivem Dockmodus bzw. analogem Audio-Out – z.B. Samsung-Smartphones der Galaxy-Klasse bis hin zu den früheren Top-Geräten S4 und Note 3 – legt iBolt seinem xProDock ein Y-Kabel (Laden und Audio-Out über microUSB-Schnittstelle) bei.

BTL0Was tun, wenn analoges Audio-Out über microUSB deaktiviert ist, wie beispielsweise bei Samsungs letzter Smartphone-Generation Galaxy S5 und Note 4? Hier hält iBolt eine Lösung in Form eines Bluetooth-Ladeadapters (12V Bluetooth Music Call Adapter mit 2.1A USB Port) zu moderatem Preis bereit. Der Ladeadapter für den Zigarettenanzünder empfängt das Audio-Signal – Musik oder Telefonanrufe – des Smartphones per Bluetooth und leitet es über Spiralkabel und Klinkenstecker an AUX-IN des Fahrzeugs weiter. Er liefert zudem satte 2,1 A Ladestrom.

Sollte die Entfernung zwischen Zigarettenanzünder und AUX-Eingang zu groß bzw. das Spiralkabel zu kurz sein, verspricht die Kurzanleitung Abhilfe durch ein beigefügtes Verlängerungskabel. Danach haben wir allerdings vergeblich gefahndet. So hat uns das stramm sitzende Spiralkabel des öfteren den BT-Ladeadapter herausgezogen.

Auch Telefon-Anrufannahmen oder -Blockierung gestalten sich ungeschickt bis gefährlich, denn die direkt auf dem Ladeadapter sitzenden Bedienknöpfe sind ggf. genau so schwer zugänglich oder versteckt wie der Sockel des Zigarettenanzünders selbst. Hier ist die sprachgesteuerte Rufannahme oder Bedienung direkt am Smartphone vorzuziehen.

BTL2 BTL1

Es sei nochmals betont, dass sich der BT-Ladeadapter nur lohnt, wenn beim Smartphone microUSB-Audio-Out deaktiviert ist und der Nutzer Smartphone-Audio unbedingt über AUX-IN abspielen möchte. BT-Freisprecheinrichtungen, Bluetooth-fähige Kfz-Audioanlagen oder fehlender AUX-Eingang im Fahrzeug machen das gute Teil obsolet.

Seiten: 1 2 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.