HTC wechselt heimlich Hardware

HTC One S: Hersteller verbaut schlechteren Prozessor aufgrund von Lieferschwierigkeiten des Prozessoren-Herstellers Qualcomm …

HTC quitly replaced (leise ersetzt) … Nein, das ist kein Scherz, was sich HTC hier geleistet hat scheint wirklich harte Kost zu sein, doch wurden die Gerüchte durch den Blog „TheVerge“ bestätigt. HTC hat im aktuellen Mittelklasse-Modell, dem „HTC One S“, einen schwächeren Prozessor verbaut. Nach den offiziellen technischen Angaben sollte das „One S“ einen Snapdragon S4-Prozessor mit 1,5 GHz pro Kern verbaut haben, nun wurden aber Geräte nach Asien und Europa versandt die den schwächeren S3-Prozessor mit 1,7 GHz pro Kern verbaut haben. 1,7 GHz je Kern hört sich für den Käufer erst einmal mehr an. Allerdings bietet der S3-Chipsatz eine schlechtere Leistung und einen höheren Verbrauch als der S4.

Laut HTC sei der Hersteller Qualcomm aufgrund der hohen Nachfrage des S4Prozessors, mit der Produktion in Verzug gekommen. Potentielle Käufer können den Unterschied schon auf der Verpackung erkennen. Ist die Taktrate dort mit 1,7 GHz angegeben, handelt es sich um ein Modell, mit höherem Verbrauch und schlechterer Leistungsverteilung. 

Wer spielt noch mit dem Kunden?

Auch Samsung leistete sich den ein oder anderen Fauxpas. Beim Jahreswechsel 2011/2012 begann Samsung sein Spitzenmodell, das Samsung Galaxy S2, mit einem schwächeren Prozessor auszustatten, ohne die Kunden darüber zu informieren. Die Preise blieben anfangs gleich, erst als einige Kunden von dem so genannten „i9100G“ Modell Wind bekommen hatten fielen die Preise enorm. Ohne ein geschultes Auge oder genauerem hinschauen auf die Produktbezeichnung, konnte der Kunde nicht zwischen dem normalen i9100 und dem i9100G Modell unterscheiden. Samsung redete sich mit schlechter Performance des i9100 Modell heraus, es sei lediglich eine Verbesserung und würde dem Kunden zu gute kommen.

Was der Kunde vom stillen-Wechsel hält, wird sich jeder selbst ausmalen können. 

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