ContiGuard integriert jetzt auch Telematikdaten

Contivernetzt vernetzt Brems- und Fahrerassistenzsysteme

Contivernetzt vernetzt Brems- und Fahrerassistenzsysteme

28. Februar 2008. Der internationale Automobilzulieferer Continental hat die Leistungsfähigkeit von ContiGuard®, eines umfassenden Sicherheitssystems für Fahrzeuge, erweitert. ContiGuard® vernetzt Brems- und Fahrerassistenz-systeme, das heißt alle Komponenten der aktiven und passiven Sicherheit miteinander und integriert Umfeldsensoren und Telematikfunktionen. In einer Vielzahl von Fahrzeugen, zunehmend auch der Mittel- und Kompaktklasse, sind einzelne Komponenten bereits im Einsatz. Neue Optionen für ContiGuard® entstehen jetzt durch die Einbindung von Navigationsdaten, den elektronischen Horizont (eHorizon), und eine noch bessere Schnittstelle zum Fahrer, die so genannte HMI (Human-Machine-Interface). 

Das System wächst zu einer neuen Sicherheitsdimension

Viele Vorteile von ContiGuard® sind bereits in Autos nutzbar. Die Technik ist jedoch darauf ausgelegt, kontinuierlich weiter ausgebaut zu werden. So lässt sich das Know-how auf dem Gebiet der Fahrzeugnavigation und GPS-Ortsbestimmung nicht allein zu Komfortzwecken nutzen. Die Daten im Navigationssystem über den weiteren Straßenverlauf, über gefährliche Einmündungen, enge Kurven oder eine potenziell unfallträchtige Topographie mit Streckenabschnitten im Wald können ausgewertet werden, um die Sicherheitssysteme zu ergänzen. eHorizon, also elektronischer Horizont nennt sich dieses Modul.

Human-Machine-Interface: Den Fahrer immer optimal informieren

Optische Anzeigen im Kombiinstrument des Armaturenbretts oder in Displays in der Mittelkonsole stoßen angesichts der Vielzahl an Informationen an ihre Grenzen, zudem lenken sie den Blick von der Straße. Im entwickelten HMI-Konzept entscheidet ein intelligentes Funktionsmanagement, welche Informationen an welcher Stelle angezeigt werden; Nachrichten mit höchster Wichtigkeit werden im Head-up-Display angezeigt, also im unmittelbaren Sichtbereich des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert. Damit sind die Informationskanäle aber noch lange nicht erschöpft: Akustische Warnsignale gehören ebenso zum Konzept der Multimodalität. Auch eine direkte Ansprache des Fahrers ist möglich, bis hin etwa zum vom Navigationssystem ausgesprochenen Vorschlag, die nächste Raststätte anzusteuern, wenn das System anhand der Fahrerreaktionen feststellt, dass der Fahrer einzuschlafen droht. Haptische Informationen signalisieren dem Fahrer unmittelbar, dass er sofort reagieren muss: Hat das System hinter einer Kurve eine Gefahrenstelle entdeckt, fordert höherer Gegendruck im Gaspedal den Fahrer dazu auf, vom Gas zu gehen. Droht das Auto von der Fahrbahn abzukommen, vibriert das Lenkrad und zeigt durch leichten Druck an, in welche Richtung gelenkt werden soll.

Weitere Informationen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.