TomTom GO Premium mit IFTTT vorgestellt

Das neue Navigationsgerät GO Premium von TomTom nutzt IFTTT zur Kommunikation mit dem Smarthome und öffnet die Garagentür, wenn der Fahrer nach Hause kommt …

TomTom hat sich in jüngster Vergangenheit auf den Ausbau der fahrerlosen Navigation konzentriert und von anderen Sparten wie Wearables und Flottenmanagement (WEBFLEET) zurückgezogen. Doch auch mobile Navigationsgeräte stehen bei dem niederländischen Navi-Hersteller noch hoch im Ranking.

Nach dem neuen, vereinfachten Produktportfolio Basic und Essential kommt jetzt TomToms Premium-Modell auf den Markt. Und um mit der mobilen Welt der Smartphones und Smarthomes mithalten zu können, integrierte TomTom die IFTTT-Funktion in sein neuestes Modell TomTom GO Premium.

Ganz schön clever – Was kann IFTTT?

IFTTT (If This Then That) beschreibt eine Wenn-Dann-Aktion. Dabei geht es um Ursache und Wirkung beziehungsweise um Bedingungen und Folgen, zum Beispiel: Was soll passieren, wenn ich nach Hause komme oder von der Arbeit losfahre.

Die IFTT-Funktion vernetzt das mobile Navi sowohl mit dem Smarthome als auch mit digitalen Assistenten wie Alexa und Siri. Damit kann das kleine mobile Navi nicht nur Benachrichtigungen empfangen oder Termine auf dem Smartphone synchronisieren, sondern auch smarte Thermostate regulieren und diese auf Wohlfühltemperatur bringen, sobald man von der Arbeit losfährt oder den smarten Staubsauger einschalten, wenn man das Zuhause verlässt.

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Ganz schön geschickt – weitere Features

Natürlich kommt es bei einem Navigationssystem auf sein Navigationsgeschick an. Dazu dient die im TomTom GO Premium eingebaute WiFi-Funktion, über welche das Gerät vor jedem Einsteigen seine Karten und Software automatisch aktualisiert und vorab geplante Routen vom Smartphone über die App TomTom MyDrive empfängt. Auf den neusten Stand gebracht, kann der Fahrer sich dann auf den Weg machen.

Über die integrierte SIM-Karte erhält das GO Premium auch ohne Verbindung zum Smartphone Echtzeit-Verkehrsdaten. Darüber hinaus kann der Nutzer während der Fahrt seine Ankunftszeit und den Ort auf Wunsch auch mit seinen Kontakten teilen.

Sollte vom Ankunftsort zum Zielort noch ein Stück des Weges bleiben, übernimmt die App TomTom MyDrive vom Premium-Navi die Navigation zu Fuß. Außerdem sendet das GO Premium den Parkplatz-Standort an die App, so dass diese den Fahrer notfalls daran erinnern kann und er den Weg wieder zurückfindet.

Wann und Wo? – Verfügbarkeit

Das TomTom GO Premium wird es standardmäßig in Silber und zwei Displayvarianten in der Größe von 5 Zoll und 6 Zoll geben. Das 5-Zoll-GO-Premium ist für EUR 292,90 bei Amazon und die 6-Zoll-Premium-Ausführung für EUR 347,95 bei Amazon oder im Handel erhältlich.

Zusätzlich feiert TomTom sein persönliches Jubiläum von 100 Millionen verkauften Navigationsprodukten und bietet ein kleines Highlight an: Das Premium-Navi wird es in der Sonderedition TomTom GO Premium X geben. Das Premium X hat einen goldenen Rahmen in gebürsteter Optik und kann nur auf der TomTom-Webseite für 429 EUR erworben werden.

15 Kommentare zu “TomTom GO Premium mit IFTTT vorgestellt

  1. Herzlichen Dank für den ersten,schon recht detailierten Beitrag über das neue Premium Gerät von Tom Tom. Ich nehme an,ein detailierter Test wird folgen.
    Nun zu meiner Frage:( Ich weiss,dass Sie keine Kristallkugel haben):
    Wissen Sie,welches Mobilnetz die SIM Karte unterstützt 2G,oder schon 4G.Wie Sie ja sicher wissen,wird in der Schweiz das 2G Netz Ende 2020 abgestellt.
    Herzlichen Dank im vorraus.

    1. Das mit der Sim-Karte würde mich auch sehr interessieren und natürlich sonstige Hardware-Änderungen (im Vergleich zum Go6200)

      Vielen Dank

    2. Hallo Berliet,

      das TomTom GO Premium hat eine integrierte 2G SIM-Karte. Kleiner Trost: Wenn es kein 2G-Netz gibt, könnte man das GO Premium via Bluetooth mit seinem Handy verbinden, um die Live Services wie TomTom Traffic oder die IFTTT-Integration nutzen zu können.
      Viele Grüße
      Monika

  2. Können Sie denn nicht endlich mal diesen idiotischen Echtzeit Blödsinn weglassen?
    Was ist denn Ihrer Meinung nach eine unechte Zeit?

    1. Wenn mann keine Ahnung hat sollte man auch keine Blödsinnigen Kommentare verfassen. ECHTZEIT heisst, dass die Informationen so schnell wie möglich zum Gerät gelangen. Z.B. Stauinfo bevor der Verkehrsfunk diese mitteilt.

      1. Also, blödsinnig ist der Kommentar nicht, höchtens nicht besonders höflich formuliert. Ich finde auch, daß man das Wort “echtzeit” weglassen kann. Verkehrsinformationen, die nicht in echtzeit übermittelt werden, sind sinnlos und eines Navis nicht würdig. Selbst auf das Wort “aktuell” kann man in dieser Hinsicht verzichten. Wirbt man damit, daß das Navi Verkehrsinformationen anziegt, gehe ich schwer von “aktuell” und “echtzeit” aus.

    2. ich hatte ein Tom Tom Go Live 750 mehrere Jahre in meinem Geschäftswagen. Ich bin 5 Jahre lang mit einer Kilometerleistung von 100 000 bis 140 000 km pro Jahr gefahren und habe durch die Echtzeit Übertragung über die eingebaute SIM-Karte große Vorteile. In 80% der Fälle bekam ich rechtzeitig die Information über einen vorhanden Stau und konnte diesen somit Umfahren. Der Radarwarner für mobile und feste Radarstationen über die eingebaute SIM-Karte hat mich sehr oft vor größerem Ärger bewahrt!! Die zusätzliche jährlich kosten von 70€ haben sich für mich mehr als amortisiert.
      Leider wird das Tom Tom Go Live 750 nicht mehr aktualisiert.

      1. Nachdem TomTom im Jan. 2018 die Lebensdauer meines Navi “GO-750-LIVE” per email für beendet erklärt hatte (indem mir 7,5 Jahre nach Kauf neue Karten verweigert wurden), und ich trotzdem die Frechheit besaß, das Gerät weiter zu benutzen (ich hatte Aufforderungen zum Neukauf ignoriert!), hat es im April 2019 offenbar den “Todesbefehl” von Tomtom bekommen. Nach dem Einschalten erschien eine rote Fehlermeldung “Sie können diese Karte nicht auf diesem Gerät nutzen: Europe-101059” (ohne dass vorher irgendeine Änderung vorgenommen wurde). Danach waren alle Navi-Funktionen gesperrt (keine normale Bedienung möglich). Ein Reset blieb erfolglos. Am PC wird es nicht mehr von der Update-Software erkannt. Akku, Display und Lautsprecher sind noch ok. Eine www-Recherche ergab, dass ich damit nicht der Einzige bin. Meine Erklärungsversuche: Entweder ist dieser “Tod” in der Software vorprogrammiert, oder der Befehl dazu kam über Funk via SIM-Karte (“LIVE-Funktion”). Das ist geplante Obsoleszenz in Reinform!
        Ein neues Gerät kommt für mich nicht mehr in Frage (schon gar nicht von TomTom); ich werde wohl mal eine Handy-App testen.

      2. @Chr. Homann:
        Da gab es doch diese Umschalten im GPS alle xx Jahre vielleicht liegt es daran!

  3. Welche Veränderungen/Verbesserungen gibt es denn noch im Vergleich zum bisherigen Spitzenmodell 6300? Ich meine: “lohnt” sich der Umstieg/das Update, wenn man solche Gimmicks wie Thermostatregulierung, Garagagentüröffnung und Kühlschrankeinkaufslistenaktualisierung nicht unbedingt braucht?

    1. Hallo Hermelin,
      die IFTTT-Funktion ist schon das Highlight des neuen Premium GO. Und auf der anderen Seite ist das 6200 auch schon ein Premium-Gerät. Wenn man also auf IFTTT verzichten möchte und auch keine Last Mile Navigation / Fahrzeugsuche oder seine Ankunftszeit nicht mit Kontakten teilen möchte, dann hat man mit dem GO 6200 ein super Navi.
      Viele Grüße
      Monika

  4. Hat sich die Hartware verbessert? Beim Rider 550 wird auf der TT Seite auf einen neuen 4-Kernprozessor hingewiesen was auf beim Go Premium nicht erwähnt wird.
    Wird denn auch schon das europäische Galileo unterstützt?
    Komme vom Go5000 und will langsam mal updaten

    1. Wenn man im Netz ein paar Minuten sucht, dann kommt man zum Schluß, daß sich das Premium technisch nicht vom GO 6200 unterscheidet. Da ich bisher für’s Auto noch kein TT habe und für 7 Tage eine 20% Aktion läuft, stellt sich für mich keine Frage nach Ausstattung. Der Preis für die X-Variante ist einfach genial. Freue mich schon auf das neue Gerät.

  5. Die Aktualität des Premium Go X ist sehr bescheiden! Selbst seit Jahren bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen, auch auf Auto- und Bundesstraßen, sind nicht eingearbeitet. In Heilbronn schickte mich das Navi in eine Anliegerstraße. Da hatte ich von einem neuen Gerät mehr erwartet. Schade!

  6. Jetzt sollte man das Prinzip eines Navis kennen. Straßendaten können (so die Auskunft vor vielen Jahren) 204 Attribute besitzen (z.B. Straßenart, Geschwindigkeit, Fahrrichtung, …). Das sind Inhalte der sogenannten Rohdaten. Die Erstellung dieser Daten oblag damals bei 3 Herstellern. Navi-Hersteller beziehen diese Daten und entwickelen ihre eigene Software zur Versrbeitung und Darstellung dieser. Nicht jede Software verwendet jedes Attribut.
    Wenn also ein TomTom “falsche” Daten liefert, dann weil sie so angeboten wurden. Man wird sich wundern, welche Navis die gleichen Fehler anziegen. Da, wo TomTom einen Vorteil bietet, ist, wenn Nutzer Änderungen liefern, die diese Daten überschreiben.
    Daher, nicht meckern, sondern Korrekturen eintragen und der Coomunity zu Verfügung stellen.

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