Garmin Dash Cam 45 und 55 vorgestellt

Mit der Dashcam 45 und 55 hat Garmin zwei neue Kameras zur Verkehrsbeobachtung vor dem Fahrzeug im Angebot, die mit WLAN und verschiedenen Sicherheitsassistenten ausgestattet sind …

Garmin hat seine Dash Cam Serie um zwei kleine Kameras erweitert, die von der Windschutzscheibe aus, das Geschehen vor der Motorhaube aufnehmen können. Dank integriertem WLAN lassen sich die aufgezeichneten Fahrten mit der Dash Cam 55 und Dash Cam 45 über die Garmin VIRB App betrachten.

Zusätzlich zu den aufgezeichneten Videos erfassen die beiden Kameras auch die Geschwindigkeit, Position, Datum, Uhrzeit und den Ort über GPS. Im Falle eines Unfalls kann der Hergang damit eventuell genauer rekonstruiert werden. Wenn die Kameras aus den Fahrzeug entnommen werden, können auch Schnappschüsse, etwa zur Bestandsaufnahme am Fahrzeug, gemacht werden. Aber auch auf Reisen, durch landschaftlich interessante Regionen, können die Kameras eingesetzt werden. Mit der Travelapse-Funktion lassen sich lange Fahrten im Zeitraffer auf wenige Minuten komprimieren.

Die beiden neuen Dash Cam Modelle unterschieden sich zum einen bei der Qualität der Aufnahmen. Während die Dash Cam 45 Videos mit 2,1 Megapixel und bist zu 30 fps in 1080p oder 720p aufnehmen kann, zeichnet die Dash Cam 55 mit 3,7 Megapixeln Bildmaterial zusätzlich auch in 1440p auf. Über das Kommando „GO Garmin“ lassen sich bestimmte Funktionen der DC 55 auch mit Sprachbefehlen aktivieren. So können etwa Aufnahme von Videos, Fotos und Ton oder auch die Travelapse-Funktion gestartet werden, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Garmin Dash Cam 55
Garmin Dash Cam 45

Die Aufnahmen werden auf der mitgelieferten microSD-Karte gespeichert. Bei der DC 45 liefert Garmin eine 4 GB Karte mit bei der DC 55 sind es 8 GB. Größer Speicherkarten mit bis zu 64 GB können nachgerüstet werden. Betrachtet werden können die aufgenommenen Bilder und Videos direkt auf dem zwei Zoll LCD-Display der Kameras oder über eine WLAN Verbindung mit der Garmin VIRB App auf dem Smartphone. Auch auf dem PC oder Mac können die Aufzeichnungen mit der kostenlosen Dash Cam Play Software ausgewertet werden.

Um Unfälle zu vermeiden können die Kameras den Fahrer in Gefahrensituationen auch warnen. Dazu sind die Dashcams mit einem Kollisionswarner und Spurhalteassistent ausgestattet. Der Go!-Alarm gibt einen Hinweis, wenn sich der Verkehr im Stau oder an einer Ampel wieder in Bewegung setzt. Werden die Kameras mit einem Festeinbaukabel betrieben, können sie auch während des Parkens die Ereignisse vor dem Fahrzeug beobachten. Bei einem Parkrempler wird dann automatisch ein kurzes Video gespeichert. Die kleinen 5,62 cm x 4,05 cm x 3,53 cm messenden Kameras können auch über einen integrierten Akku betrieben werden, der eine Laufzeit von 30 Minuten ermöglichen soll.

Die Kameras sollen noch im März 2017 verfügbar sein. Die Dash Cam 45 wird dann 169 EUR kosten, die Dash Cam 55 soll es für 199 EUR geben.

7 Kommentare zu “Garmin Dash Cam 45 und 55 vorgestellt

  1. Das alles können andere, wesentlich preiswertere Kameras schon lange. Zusätzlich ist eine Kollisionsaufzeichnung durch die Richtung der Kameras beschränkt, damit werden Parkrempler wahrscheinlich nicht erfasst werden. Spurhalte und Kollisionswarner sind nur Spielzeug und keine echten Assistenzsysteme.

  2. Ich hatte die Dascam 55 bei Amazon zum umworbenen Preis von 173,-€ vorbestellt. DIe Bestellung wurde stillschweigend storniert. Auf Nachfrage wurde erklärt. NIcht lieferbar.
    Wäre interessant zu wissen warum und ob rechtliche oder technische Gründe vorliegen.
    Soviel zum Erscheinungstermin 26.3.

  3. Auch ich habe die 55 bei Amazon UK vorbestellt und Pustekuchen, keine Lieferung habe Sie jetzt storniert. Sie sollte angeblich nach erscheine gleich geliefert werden

  4. Die Idee ist gut, aber es gibt viel Konkurrenz. Leider werden bis heute die Beweisvideos nicht immer vor dem Gericht als Beweismittel akzeptiert. Deswegen bleibt es eine nette Idee und ein schönes Männerspielzeug 🙂

  5. Ich habe diese Kamera gekauft und kann leider nur sagen: Schrott.
    Nach 10 Tagen ausprobieren geht diese Postwendend zurück.
    Zum einen ist die Qualität sehr schlecht – erhebliche Kompressionsverluste auch bei bester Einstellungen – Nummernschilder meist unlesbar. Ebenfalls schaltet sich die Kamera bei 28 Grad Aussentemperatur ständig mit dem Hinweis „Hitzewarnung“ ständig ab. – Für dieses Geld absolut aus meiner Sicht eine Fehlkonstruktion und für KFZ-Nutzung ungeeignet, ausser man ist nur in Sibirien unterwegs.. – Export der Videos – naja – und auch die Assistenzfunktionen gehen nur ab und zu. – Einzig der Warner vor Blitzern funktioniert problemlos.. Totaler Fehlkauf.

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