Microsoft Band: Neuer Fitness-Tracker mit 11 Sensoren

Mit gleich 11 Sensoren geht Microsofts Fitness-Tracker in die zweite Runde. Das neue Microsoft Band kann sogar UV-Strahlen und das Stresslevel seines Trägers messen …

Im vergangenen Jahr brachte Microsoft mit dem Band seinen ersten Fitness-Tracker in den Handel, der zunächst nur in den USA erhältlich war. Nach dem europäischen Marktstart im April diesen Jahres, folgt nun bereits die zweite Version, die noch immer auf den Namen Microsoft Band hört. Das Armband dient zum Aufzeichnen von täglichen Aktivitäten und sportlichen Betätigungen, bietet für diese Zwecke aber weitaus mehr Sensoren als bei Fitness-Trackern vieler anderer Hersteller üblich.

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11 Sensoren bestimmen sogar Stresslevel und UV-Strahlung

Bereits das erste Band verfügte über zahlreiche Sensoren zur Messung der Beschleunigung, Temperatur, Herzfrequenz, UV-Strahlung, Hautwiderstand und Feuchtigkeit. Auch ein GPS-Empfänger für die genaue Ermittlung der zurückgelegten Strecke war verbaut. In der neuen Version ist nun ein barometrischer Höhenmesser hinzugekommen, mit dem sich Steigungen genauer ermitteln lassen als mit GPS. Die Herzfrequenz misst das Microsoft Band dauerhaft und nutzt dazu LEDs und einen optoelektronischen Sensor. Dennoch soll die Akkulaufzeit bei normaler Nutzung bei rund 48 Stunden liegen.

Auch die galvanische Hautreaktion konnte bereits vom ersten Microsoft Band überwacht werden. Mit diesem Verfahren, das unter anderem auch Bestandteil eines Lügendetektors ist, lässt sich das Stresslevel des Trägers analysieren. Alle ermittelten Daten werden an die Microsoft Health App gesendet, die nicht nur für Windows Phones, sondern auch für Android und iOS erhältlich ist. Nutzer können hier detailliert ihre Aktivitäten sowie das eigene Schlafverhalten auswerten.

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Gebogenes Display

Das Microsoft Band soll für fast alle Sportarten einsetzbar sein und dient beispielsweise auch als virtueller Caddie auf dem Golfplatz. Den Alltag erleichtert das Armband mit Smartwatch-Funktionen, die auf Anrufe, Nachrichten und Benachrichtigungen von gekoppelten Smartphones hinweisen. Auf Nachrichten kann mit einer Spracheingabe geantwortet werden, denn ein Mikrofon ist ebenfalls integriert. Als Anzeige dient ein 32mm x 12,8mm Curved AMOLED-Display, welches eine gegenüber dem Vorgänger leicht verbesserte Auflösung von 320 x 128 Pixeln bietet und von Gorilla Glass 3 geschützt ist. Beim Duschen und Schwimmen kann das Band nicht getragen werden, denn es ist lediglich spritzwassergeschützt.

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Der erweiterte Funktionsumfang des neuen Microsoft Band spiegelt sich allerdings im Preis wieder. Mit 240 USD ist das Band rund 50 USD teurer als sein Vorgänger. In den USA kann der Fitness-Tracker bereits vorbestellt werden, wann es hierzulande soweit sein wird und welchen Preis Microsoft dann veranschlagen wird, ist noch nicht bekannt. Ab dem 30. Oktober startet die Auslieferung in den USA.

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