Interaktive Head-Up-Display-Schnittstelle von Garmin

Die von Garmin entworfene HUD-Schnittstelle bietet einfachere Bedienbarkeit über das Lenkrad …

Garmin präsentierte auf der CES 2014 eine Reihe von weiterentwickelten Infotainment-Technologien, um Autohersteller für sich zu gewinnen, unter anderem die KFZ Infotainment-Plattform K2, über welche wir bereits berichteten.

Garmin HUD_plus
Bildquelle: Garmin

Jetzt soll eine interaktive Head-Up-Display-Schnittstelle entscheidend dazu beitragen, dass die Hände des Fahrers am Steuer und die Aufmerksamkeit auf die Straße gerichtet bleiben.

Unter Verwendung eines hauseigenen Fahrsimulators, der mit Kameras ausgestattet die Augenbewegungen des Fahrers verfolgte, während jener Aufgaben auf der Fahrt zu lösen hatte, wurde die Zeit und kognitive Belastung errechnet, mit dem Ziel, das Ablenkungspotential zu senken.

Das HUD-Konzept beinhaltet einen Ruhe- sowie einen interaktiven Modus. Im Ruhemodus werden Navi-Informationen, Audio- oder Kommunikationsinhalte wie gewohnt direkt auf die Windschutzscheibe projiziert. Alle Inhalte sind individuell anpassbar. So kann die Navigationsanzeige wahlweise aus Kreuzungsansicht, Spurassistent, Tempolimits und Sicherheitshinweisen bestehen.

Der interaktive Modus wird mittels eines Annäherungssensors am Lenkrad aktiviert. Auf diese Weise kann der Fahrer zwischen einzelnen Seitenansichten wechseln und mit den Lenkradtasten die Menüoptionen interaktiv steuern, z.B. Routen starten, Verkehrsinformationen aufrufen, die Radiosender wechseln oder Anrufe initiieren.

Für weitere Sicherheit und mehr Konzentration auf den Weg kann durch Voreinstellungen für jedes Menü ein persönlicher Schnellzugriff erstellt werden, beispielsweise eine Playlist oder beliebte Radiosender im Audio-Menü.

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