Neue iPads und Karten für OSX vorgestellt

Neben dem kleinen iPad mini und dem Leichtgewicht iPad Air hat Apple auch eine Kartenanwendung für sein kostenloses Desktop-Betriebssystem-Update OS X Mavericks vorgestellt …

Apple hat auf seinem Event am Dienstag Abend in San Francisco nicht nur neue iPads vorgestellt, sondern auch die Verfügbarkeit seine neuen Desktop Betriebssystems OS X Mavericks inklusive der Karten App bekanntgegeben.

iPad Air: Dünner und leichter

Mit seinen neuen iPads betreibt Apple vor allem Hardware-Pflege, denn als Betriebssystem kommt das erst kürzlich aktualisierte iOS zum Einsatz. Neue Funktionen dürfen Nutzer also zunächst nicht erwarten. Highlight der iPad-Serie wird das neue iPad Air das mit 469 Gramm leichter und mit 7,5 Milimeter dünner ist als die Vorgänger-Modelle. Der Abstand des 9,7 Zoll Retina Display zum Gehäuserand ist ebenfalls kleiner geworden, was den Bildschirm größer erscheinen lässt.

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Vom iPhone 5S hat Apple für das iPad Air den A7 Prozessor mit 64-bit-Architektur übernommen, dem der M7-Motion-Korprozessor zur Seite steht. Die verbaute Kamera löst mit 4 Megapixeln allerdings schlechter auf als beim aktuellen Apple Smartphone und auch der Touch-ID Fingerabdrucksensor fehlt dem neuen iPad Top-Modell. Beim Speicher werden Kunden die Auswahl zwischen 16, 32, 64 und 128 Gb haben, der sich, wie bei Apple üblich, nicht erweitern lässt. Wi-Fi und Wi-Fi + Mobilfunk Varianten des Tablets wird es ebenfalls geben.

Der Preis des iPad Air beginnt bei 479 EUR für das 16 Gb Modell, wer die volle Ausstattung (128 GB + Wi-Fi + Mobilfunk) möchte muss mit 869 EUR noch tiefer in die Tasche greifen. Alle Preise und Modelle hat Apple hier gegenüber gestellt. Verfügbar ist das iPad Air ab 1. November. Das iPad 2 wird parallel weiterhin angeboten.

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iPad mini mit schärferem Display

Auch mit geschrumpften Abmessungen des großen Bruders wird das iPad mini der kleinste Vertreter der iPad-Serie bleiben. Der aktuellen Version verpasst Apple nun auch das scharfe Retina Display das bei einer Größe von 7,9 Zoll eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln bietet. Von der weiteren Ausstattung her ist das iPad mini quasi ein iPad Air nur noch kleiner. So werkeln in dem Gerät der gleiche Prozessor und dieselben Funkchips. Das neue iPad mini wird es mit Speicherkapazitäten von 16 bis 128 Gb geben.

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Auch das iPad mini soll ab 1. November erhältlich sein und dann in der 16 GB Wi-Fi-Variante 389 EUR kosten. Für 779 EUR gibt es das kleine Tablet mit 128 GB Speicher und Wi-Fi- sowie Mobilfunk-Unterstützung.

Karten App jetzt auch für Apples Desktop Betriebssystem

Neben den neuen iPads hat Apple auf seinem Event auch neuen Macs sowie das OS X Betriebssystem in der neusten Version Mavericks vorgestellt. Das kostenlos erhältlich Update umfasst erstmals eine Kartenanwendung, mit der sich Orte auch in 3D erkunden und Routen planen lassen. Letztere können zum Beispiel per Facebook, Twitter oder E-Mail geteilt und über Air Drop an ein iOS Gerät gesendet werden. Was eigentlich eine gute Möglichkeit wäre, um längere Routen zunächst bequem Mac auszuarbeiten und dann an das Smartphone oder Tablet zu senden, enttäuscht durch das Fehlen einer Funktion zum Hinzufügen von Zwischenzielen.

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Ortsabhängige Informationen hat Apple zudem der neuen Kalender App für OS X hinzugefügt. Anfahrtszeiten zwischen Terminen kann der intelligente Kalender selbstständig berechnen und stellt auch Wettervorhersagen bereit.

OS X Mavericks können Mac-Nutzer die zuvor die Versionen Snow Leopard, Lion oder Mountain Lion genutzt haben, kostenlosen im Mac App Store herunterladen.

Weitere Informationen:  

Ein Kommentar zu “Neue iPads und Karten für OSX vorgestellt

  1. „Anfahrtszeiten zwischen Terminen kann der intelligente Kalender selbstständig berechnen und stellt auch Wettervorhersagen bereit.“

    Wieder mal eines von den „neuen“ Apple Features, die man schon vorher woanders sehen und nutzen konnte. „Google Now“ läßt grüßen. 🙂

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