TomTom leidet weiter unter sinkendem Umsatz

Wegen sinkender Nachfrage muss TomTom auch im ersten Quartal 2013 mit Verlust leben …

TomTom_logoWie erwartet macht der Navi-Hersteller TomTom auch im ersten Quartal 2013 weiter Verlust, der jedoch weniger gering ausgefallen ist als von Analysten vorhergesagt.

Mit einem Umsatz von 202 Millionen Euro verdiente TomTom im ersten Quartal 2013 13 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Konzernchef Harold Goddijn sagte am Dienstag bei Bekanntgabe der der Zahlen: “Die Umsätze im ersten Quartal gingen erneut zurück. Und das nach einem furchtbar schlechten Jahr 2012, das Leiden geht also weiter“.

Der erneute Verlust liegt demnach bei einer Summe von zwei Millionen Euro, was deutlich besser als das von Analysten erwartete Minus von 5,85 Millionen Euro ist. Dennoch finden die Niederländer bislang offenbar nicht den passenden Weg aus der Krise. Ein neuer Hoffnungsschimmer sind die ersten eigenen GPS-Sportuhren sowie die komplett überarbeitete GO-Serie, die TomTom vergangene Woche auf einem Launch Event in Amsterdam präsentierte. Auch neue und erweiterte Partnerschaften mit Herstellern aus der Automobilbranche wie Daimler, Toyota oder Fiat sollen für Aufwind sorgen.

Im Endkunden Bereich, wozu TomTom auch seine mobilen Navis und Apps zählt, lag der Umsatz im 1. Quartal 2013 bei 101 Millionen Euro, ein Minus von 24 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Auch im Automotive Segment sank der Umsatz um 7,7 Millionen Euro auf 51 Millionen Euro. Mit dem lizenzieren eigener Produkte verdiente TomTom mit 30 Millionen ebenfalls weniger als im ersten Quartal 2012. Einzig der Business Bereich, den TomTom mit einer ausgereiften Flottenmanagement Lösung bedient, konnte um 21 Prozent von 3,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 19 Millionen Euro wachsen.

TomTom_Q1_2013_revenue

Für das Gesamtjahr 2013 erwartet TomTom einen Umsatz von 900 bis 950 Millionen Euro, nachdem er 2012 noch bei 1,06 Milliarden Euro lag.

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3 Kommentare zu “TomTom leidet weiter unter sinkendem Umsatz

  1. Kein Wunder…
    Da laufen stillschweigend meine Live-Dienste ab, ohne das ich es merke.
    Weder per eMail, noch per Gerät kam eine passende Erinnerung zur Verlängerung.
    Immerhin kann man dann auch unterwegs direkt am Gerät die Dienste für ne Woche wieder anmachen und erst später innerhalb dieser Woche bezahlen.

    Damit hat TomTom aber schonmal 1 Monat verloren, umgerechnet auf die Masse der Kunden sicher ne ganze Menge…

    Evtl wirds ja zum Vorteil, wenn der neue Go rauskommt, das ich die Live-Dienste jetzt unnötig bezahlt hab.

  2. Das kann ich nicht bestätigen.
    Sowohl am Gerät als auch per Mail habe ich schon mehrmals Erinnerungen bekommen.

    Von daher ist es kaum sinnvoll aus Einzelerfahrungen, auf die Masse zu schließen.

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