Vergleichstest Car Dashcams

NavGear MDV-2880 GPS

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Die NavGear MDV-2880 GPS wird ebenfalls von Pearl vertrieben. Auch wenn die MDV-2880 GPS die kleinste Bauform besitzt, hat sie, im Fahrzeug verbaut, den größten Raumbedarf. Halterung und Cam bilden eine sehr lange Einheit und sind folglich unmöglich außerhalb des direkten Sichtfeldes zu platzieren. Die NavGear MDV-2880 hat ein sehr kleines und schlecht aufgelöstes Display und besitzt nur drei Tasten. Die Bedienung ist undurchsichtig und kompliziert. Es ist uns nicht gelungen, die automatische Aufzeichnung zu verhindern. Um überhaupt in das Menü zu gelangen, bleiben dem Nutzer nur 1-2 Sekunden nach der manuellen Beendigung der Aufzeichnung. Drückt man in dieser kurzen Zeit nicht den Menü-Button, startet bereits eine neue automatische Aufzeichnung. Immerhin verfügt selbst das preiswerteste Modell über einen GPS-Empfänger, welcher im Test aber seine Probleme hatte und öfters einen ungenauen Track aufzeichnete. Im Zusammenhang mit der Intervallspeicherung der Videosegmente kam es im Test zu lückenhaften Aufzeichnungen von GPS und Video.

Als einzige Kamera im Test lag der NavGear noch eine Halterung für den Fahrradlenker bei. So lassen sich ebenso Radtouren aufnehmen. Nur auf schönes Wetter sollte man achten, denn die Kamera bietet keinen Schutz vor Wasser. Für eine zusätzliche Stromquelle sollte ebenso gesorgt werden, denn der verbaute Akku schaffte es in unserem Test nur auf eine Laufzeit von 38 Minuten.

Im Gegensatz zu allen anderen getesteten Dashcams zeichnet die NavGear nur ein HD- (1280 x 720 px) und kein Full-HD-Video (1920 x 1080 px) auf. Der Aufzeichnungswinkel ist nicht angegeben, liegt aber weit unter den anderen Cams. So wird der seitliche Bereich neben dem Fahrzeug nahezu nicht erfasst und erschwert bei der Auswertung die Rekonstruktion der Unfallursache. Die Bildqualität ist selbst dem geringen Preis nicht angemessen. Das Video ist sehr unscharf und farblich verfremdet. Dank des kleineren Videoformates fallen Kompressionsartefakte allerdings weniger ins Gewicht. Die Audioqualität ist ebenfalls nicht ausreichend und nimmt den Ton sehr dumpf und vor allem viel zu leise auf.

 

navgearAuswertungssoftware

Die beigelegte Auswertungssoftware ist einfach aber zuverlässig in der Anwendung. Der Tourenverlauf wird neben dem Video auf einer Google Maps angezeigt, genauso wie die Höhe und Geschwindigkeit.

Weitere Funktionen, z.B. einen Export der GPS-Daten, gibt es nicht. Die Anzeige der G-Sensordaten ist nicht möglich, da die NavGear MDV-2880 als einzige Cam im Test keinen G-Sensor besitzt.

 

 

 

Testbilder

NavGear_2280_B NavGear_2280_A NavGear_2280_C

Die Bildqualität ist mit maximal 1600 x 1200 Pixeln nicht ausreichend. Die Bilder zeigen wenig Details, sind unscharf und farblich unnatürlich verzeichnet.

Testbilder in voller Auflösung: Download

NavGear_MenueNavGear_CamGesamturteil

In der Vergangenheit haben uns die preiswerten Produkte von NavGear immer wieder positiv überrascht. So konnte z.B. das NavGear RSX-50 3D unseren Vergleichstest der Navis bis 100 EUR gewinnen.

Die NavGear MDV-2280 GPS Dashcam ist im Verhältnis dazu eine echte Enttäuschung. Schwer zu bedienen, unprakticher Formfaktor und vor allem die schlechte Video- und Audioqualität sind selbst bei einem sehr günstigen Preis nicht akzeptabel.

Noch schwerer wiegt die Tatsache, dass die Aufzeichnung im Test nicht immer zuverlässig gearbeitet hat und zwischen den Videosegmenten teilweise zeitliche Lücken entstanden sind.

Preis

Die NavGear MDV-2280 GPS kann für 69,90 EUR bei Amazon.de gekauft werden.

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