Hands-on zur Garmin venu mit AMOLED-Display

Garmin Venu ist die erste Smartwatch von Garmin mit einem AMOLED-Display und überzeugt in unserem kurzen Hands-on mit guten Kontrasten und Ablesbarkeit im Sonnenlicht …

Ab heute zeigt Garmins neue Venu mit AMOLED-Display allen Besuchern der IFA 2019 seine farbenfrohe Seite. Nachdem Garmin bereits vor dem Start der IFA seine neue Serie Garmin fenix 6 vorgestellt hat und Tage zuvor mehrere Leaks auf Garmins neue Smartwatches wie Garmin Venu, Vivoactive und Vivomove hinwiesen, wurde gestern auf der Garmin-Pressekonferenz aller Verdacht bestätigt.

Heute ist dennoch ein großer Tag für Besucher in Berlin, um die Venu hautnah zu erleben. Wir konnten schon gestern einen kurzen Blick auf den Farbreichtum und die animierten Trainingseinheiten werfen und teilen hier unsere ersten Erfahrungen. Doch vorerst ein paar Fakten.

Satte Farben vom AMOLED-Display und animierte Trainings

Die Akkulaufzeit der 46,3 Gramm leichten venu GPS-Smartwatch soll im Smartwatch-Modus fünf Tage und bis zu 6 Stunden im GPS-Modus mit Musik betragen. Zwei Tage lang soll der Akku halten, wenn der Always-on-Modus bei voller Display-Helligkeit aktiviert ist. Unter den zahlreichen und bekannten Fitness- und Gesundheitsfunktionen befinden sich Wasserkonsum, Atemfrequenz, Menstruationszyklus-Tracking, Relax Alarm, Fitnesslevel mit VO2max und Fitnessalter sowie 24/7 Stresslevel, HR-Messung, VO2max, Schlafanalyse mit Pulse Ox sowie Body Battery, mit welcher man sein tägliches Energielevel im Überblick behalten kann. Für vielfältige Sportfunktionen sind 20 vorinstallierte Sport-Apps und der Garmin Coach als persönlicher Trainer vorhanden. Außerdem soll die Venu wasserdicht bis 50 m Tiefe sein.

Motivation in den Alltag bringen die neuen Workout-Animationen. Die insgesamt 40 animierten Trainingseinheiten mit Zeitintervallen, die ebenfalls animiert und balkenkreisförmig runtergezählt werden, sind auf dem AMOLED-Display ein echter Spaß. Die Animationen sind für Pilates, Yoga, Cardio und Krafttraining verfügbar. Wie das Ganze aussieht? … Das zeigen hier die Bilder und unser kurzes Video weiter unten.

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Video: Garmin venu Yoga Training

Der animierte Trainingsmodus der Garmin Venu ist auch bald für die Garmin vivoactive 4 und die Garmin fenix 6-Serie verfügbar. Wir zeigen, worauf sich Nutzer beim nächsten Update freuen können.

Die Venu unterstützt wie die neue Vivoactive 4 und 4s auch die Musikstreamingdienste Deezer, Spotify sowie ganz neu auch den Streaming-Dienst Amazon Music. Der Musikspeicher hat Platz für ca. 500 Lieder. Weitere Funktionen, welche den Alltag erleichtern sollen, sind Garmin Pay, Smart Notifications wie Benachrichtigungen, Anrufanzeige, Telefonsuche und automatische Notfallbenachrichtigung und Notfallhilfe per bluetoothgekoppeltem Smartphone. Erstere Funktion unterstützt die Partner VIMpay, Mastercard und Boon.

Unser erster Eindruck – Hands-on zur Garmin Venu

Die Garmin Venu ist bis auf das farbige AMOLED-Display mit der ebenso im Garmin-Sortiment neuen Vivoactive 4 und 4S komplett identisch. Wir haben uns das 1,2 Zoll große AMOLED-Display mit 390 x 390 Pixel und Corning Gorilla Glass 3 deshalb genauer angeschaut, sowohl im Freien als auch im Raum unter dunklen Lichtverhältnissen.

Video: Garmin venu AMOLED Display vs Garmin fenix 6 MIP

Unser Video zeigt die Unterschiede der bisher bei Garmin-Uhren eingesetzten, transreflektiven MIB-Displaytechnologie im Vergleich zur neu verbauten AMOLED-Displaytechnologie der Garmin Venu. Die Garmin Venu macht einen positiven ersten Eindruck, bei dem man sich auch einen Outdooreinsatz der Garmin Venu vorstellen kann.

Preis und Verfügbarkeit

Die GPS-Smartwatches gibt es in den vier unterschiedlichen Farben Schwarz/Schieferfarben, Granitblau/Silber, Schwarz/Gold, und Sandfarben/Roségold. Sie sind ab dem 4. Quartal im September zu einem Preis ab 349,99 EUR für die granitblaue Version und für 379,99 EUR für die anderen drei Editionen verfügbar.

Bildquelle: Garmin

5 Kommentare zu “Hands-on zur Garmin venu mit AMOLED-Display

  1. Wirklich nur das “einfache” Corning Gorilla Glass 3 und nicht das neuere bruchsichere Corning Gorilla DX+ welches auf Saphir Glas Level sein soll?
    Wäre enttäuschend…

      1. Meine Antwort war nicht ganz richtig: auch Fenix 6,6s,6xpro haben lt Corning Homepage Gorilla Glass DX bekommen. Wobei das nicht kratzfester als Gorilla Glass 3 ist, sonder nur viel lichtdurchlässiger.

  2. Danke, dann gibt es ja doch noch Neuigkeiten auf der IFA zu sehen.
    Nachdem ich gestern einen Kurzbericht in der Tagesschau gesehen hatte, war vor allem die Rede davon, dass die Messe kleiner wurde.

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