TomTom GO 6200 und GO 5200 im Test

Mit dem TomTom GO 6200 und TomTom GO 5200 hat der niederländische Navigationsspezialist zwei neue Geräte im Angebot, bei denen vor allem die Hardware überarbeitet und neue Konnektivitätsfunktionen hinzugefügt wurden. Was die beiden Top-Navis alles können, zeigt unser aktueller Testbericht …

Einleitung, Hardware, Performance & Karten


Zur diesjährigen IFA
in Berlin präsentierte TomTom gleich eine ganze Armada an neuen Produkten. Einen recht unspektakulären ersten Eindruck hinterließen dabei die vorgestellten Modelle der TomTom GO Serie. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn im Detail sind die neuen Top-Navis der Niederländer weitaus attraktiver, als es zunächst den Anschein machte. Was sich an den neuen TomTom GO Modellen im Gegensatz zu ihren Vorgängern verbessert hat, soll dieser Testbericht zeigen, für den ein TomTom GO 6200 als virtueller Beifahrer an unserer Windschutzscheibe Platz nehmen durfte. Da das Navi bis auf das Display baugleich mit dem TomTom GO 5200 ist, gelten alle Aussagen in diesem Testbericht auch für dieses Gerät.

Bei der Bewertung des TomTom GO 5200 und GO 6200 haben wir uns an die Kriterien aus unserem Navi-Vergleichstest gehalten und diese teilweise erweitert. Daher kann es bei den vergebenen Bewertungen zu leichten Abweichungen kommen.

TomTom GO 6200 Skype Nachricht

TomTom GO 6200 und GO 5200 Test: Hardware

Um die Unterschiede zu den älteren Modellen herauszustellen, haben wir unser Testgerät mit dem direkten Vorgänger, TomTom GO 6100, verglichen. Beim Design der neuen GO-Serie ist sich TomTom der bisherigen Linie treu geblieben. Die nur im direkten Vergleich ersichtlichen Änderungen können als leichtes Facelift bezeichnet werden. Beispielsweise ist die Taste zum ein- und ausschalten des Gerätes von der Oberseite auf die Rückseite gewandert und lässt sich nun leichter ertasten. Die Aufnahme für die aktive KFZ-Halterung ist ebenfalls auf der Rückseite untergebracht, was das Gerät etwas schmaler als den Vorgänger wirken lässt. Tatsächlich sind die Abmessungen im Vergleich zum Vorgänger jedoch nahezu unverändert geblieben. Für ein Auto-Navi nicht von Bedeutung ist das geringere Gewicht von nur noch 263 Gramm. Die Verarbeitung des Gerätes ist tadellos, es dominieren Glas und Kunststoff in den Farben Schwarz und Grau, was einen modernen Eindruck hinterlässt. Die rückseitige Alu-Abdeckung, welche den Vorgängern einen hochwertigen Touch verlieh, gibt es nicht mehr. Bei genauem Betrachten der Vorderseite des TomTom GO 6200 fällt am unteren Rand des Displays eine kleine Vertiefung auf, hinter der sich das Mikrofon verbirgt, welches für die Freisprecheinrichtung sowie die Sprachsteuerung verwendet wird.

TomTom GO 6200 Einschalttaste

Die wirklichen Neuerungen sind für den Nutzer nicht ersichtlich und verstecken sich unter der Haube. So sorgt TomTom mit einem neuen Prozessor für mehr Leistung, was die gesamte Performance des Gerätes verbessern soll. Leider macht der niederländische Navigationsspezialist auch auf Anfrage keine Angaben zum tatsächlich verbauten Chipsatz. Eine Geheimniskrämerei, die wir auch vom Konkurrenten Garmin gewohnt sind. Beim internen Speicher hat das TomTom Go 6200 ebenfalls zugelegt. Statt bisher 8 GB stehen nun 16 GB Speicherplatz zur Verfügung, womit noch mehr Länder des weltweiten Kartenmaterials auf dem Navi Platz finden. Reicht auch der interne Speicher nicht aus, kann eine microSD-Karte mit einer Größe von bis zu 32 GB eingesteckt werden.

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Das TomTom GO 6200 wird über ein microUSB-Kabel mit Strom versorgt und kann darüber auch Daten mit einem Computer austauschen. Per Bluetooth kann ein Smartphone verbunden werden, um auch Freisprechfunktionen oder die Sprachassistenten Google Now und Siri nutzen zu können. Live-Dienste wie die TomTom Traffic Echtzeit-Verkehrsmeldungen werden über eine bereits verbaute SIM-Karte abgerufen, die auch im Ausland funktioniert und ohne zusätzliche Kosten für die gesamte Nutzungsdauer des Navis aktiviert bleibt. Außerdem kann eine Verbindung zu einem WLAN hergestellt werden, um Updates von Software und Karten direkt auf dem Gerät durchführen zu können.

TomTom GO 6200 WLAN Einstellungen

Im Fahrzeug wird das TomTom GO 6200 mit einer Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe befestigt. Der Halter ist aktiv ausgelegt, das Ladekabel kann also dauerhaft eingesteckt bleiben, auch wenn das Navi aus diesem entnommen wird. Für den Anschluss an die Stromversorgung im Fahrzeug liegt dem Lieferumfang ein 12V-KFZ-Adapter bei, mit dem auch andere USB-Geräte geladen werden können – jedoch nicht parallel zum Navi.

KFZ Halterung des TomTom GO 6200 KFZ-Lader des TomTom GO 6200

 

Auswertung Hardware

 TomTom
VIA 62
TomTom
GO 6100
TomTom
GO 5200
TomTom
GO 6200
Summe
2,9

2,7

2,4

2,4
Gehäuse
16,2 x 10,5 x 2,4
280 g

16,9 x 10,5 x 2,2
300 g

14,2 x 9,1 x 1,9
200 g

16,3 x 10,6 x 1,9
263 g
Speicher
Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 8 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD

Intern: 16 GB
Slot: MicroSD
Verbindungen
MicroUSB
Bluetooth (Freisprechen, TomTom MyDrive, Online-Dienste)

MircoUSB
GSM (Online-Dienste, TomTom MyDrive)

MircoUSB
GSM (Online-Dienste, TomTom MyDrive)
Bluetooth (Freisprechen, Nachrichten, Sprachassistent)
Wifi (Updates)

MircoUSB
GSM (Online-Dienste, TomTom MyDrive)
Bluetooth (Freisprechen, Nachrichten, Sprachassistent)
Wifi (Updates)
GPS
GPS
Quick-GPS

GPS
Quick-GPS

GPS
Quick-GPS

GPS
Quick-GPS
Verkehr
(nur Hardware)

TomTom Traffic
TMC (Antenne im Ladek.)

TomTom Traffic

TomTom Traffic

TomTom Traffic
Audio/Video(z.B. Rückfahrkamera, Audio Out etc.)
Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro

Lautsprecher
Micro
Kamera
Halterung
passiv
keine Vibration
Halter unflexibel

aktiv m. Magnet
keine Vibration

aktiv m. Magnet
keine Vibration

aktiv m. Magnet
keine Vibration
Lieferumfang
Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Kfz-Ladek.
Kfz-Halter
USB-Kabel
Anleitung (kurz)

Display

Mit einem 6 Zoll großen Bildschirm ist das TomTom GO 6200 sicherlich nicht für jeden Autofahrer geeignet. Wie beim Smartphone ist dies vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. In kleinen Fahrzeugen wird das Navi wohl etwas überdimensioniert wirken, in einem Golf empfanden wir die Größe allerdings als sehr angenehm. Wer es lieber etwas kleiner mag, kann zum TomTom GO 5200 greifen, das bis auf die Größe des Displays (5 Zoll) baugleich mit dem getesteten Modell ist.

Das kapazitive Display sitzt hinter einer Abdeckung aus Echtglas, welches eine helle und brillante Darstellung bietet, allerdings bei ungünstigen Lichtverhältnissen stark spiegelt. Insbesondere bei direktem Sonneneinfall ist die Anzeige so nur noch schlecht abzulesen. Die Auflösung ist mit 800 x 480 Pixeln identisch mit der des Vorgänger-Modells und für ein Navigationsgerät vollkommen ausreichend.

TomTom GO 6200 Display

Auswertung Display

 TomTom
VIA 62
TomTom
GO 6100
TomTom
GO 5200
TomTom
GO 6200
Summe
2,5

1,7

2,0

1,7
Abmessung Auflösung
6,0 Zoll (800 x 480)
155 ppi

6,0 Zoll (800 x 480)
155 ppi

5,0 Zoll (480 x 272)
110 ppi

6,0 Zoll (800 x 480)
155 ppi
Art u. Funktion
Resistiver Touchscreen
matt

Kapazitiver Touchscreen aus Echtglas, Multitouch

Kapazitiver Touchscreen aus Echtglas, Multitouch

Kapazitiver Touchscreen aus Echtglas, Multitouch
Ablesbarkeit
bei Tag

dunkel

Performance

Wartepausen bei der Zieleingabe, dem Menüwechsel und dem Kartenaufbau waren bei den bisherigen Modellen der TomTom GO-Serie und auch bei den erst kürzlich von uns getesteten TomTom VIA 62/52 ein Kritikpunkt. Mit dem neuen Prozessor des GO 6200 hat TomTom dem nun entgegengewirkt. Sowohl die Eingabe einer Adresse, das Klicken durch die Menüs als auch das Verschieben der Karte gehen nun schnell und nur noch mit gelegentlich auftretenden “Denkpausen” vonstatten.

Besonders wichtig ist die Performance eines Gerätes auch bei der Berechnung von Routen. Kein Nutzer möchte im Fahrzeug lange warten, bis er seine Fahrt beginnen kann, weil das Navi minutenlang nach einer geeigneten Route sucht. In der Vergangenheit konnte TomTom auf unserer standardisierten Testroute sehr gute Zeiten von 12 Sekunden erzielen. Das TomTom GO 6200 braucht hier mit rund 22 Sekunden etwas länger um eine Strecke zu den Hauptbahnhöfen von München > Stuttgart > Düsseldorf > Hannover > Hamburg > Berlin > Dresden zu berechnen. Zusätzlich haben wir in diesem Test erstmals weitere Routen aufgenommen, um die Berechnungsgeschwindigkeit besser bewerten zu können:

 Strecke  Profil Zeit in Sekunden
 Berlin > Lissabon  Schnell, Maut vermeiden  754
 Köln > Dortmund  Schnell  6
 Hamburg > München  Autobahn vermeiden  41

 

Vor eine besondere Herausforderung stellt das TomTom GO 6200 die Berechnung von längeren Routen in und durch Länder mit mautpflichtigen Straßen. Sollen diese vermieden werden, benötigt das aktuelle Top-Navi von TomTom für die Strecke nach Lissabon 12:56 Minuten um eine Route zu finden. Allerdings ist diese Disziplin auch für Geräte anderer Hersteller keine leichte Aufgabe, so brachen wir beim Garmin DriveSmart die Berechnung nach gut zwei Stunden ab.

Wird das TomTom GO 6200 komplett ausgeschaltet, dauert es 32 Sekunden bis es erneut gestartet ist. Wurde vor dem Ausschalten eine Route geplant, kann sich der erneute Start des Gerätes stark verzögern. Aus dem Standby ist das Navi sofort wieder einsatzbereit. Die Akkulaufzeit gibt TomTom mit bis zu einer Stunde an. Wir konnten bei voller Displayhelligkeit 67 Minuten messen, allerdings ist die Laufzeit auch abhängig davon, ob Bluetooth eingeschaltet ist. Ein Gerät in dieser Größe wird jedoch niemand ernsthaft für die Navigation außerhalb des Fahrzeugs in Betracht ziehen wollen.

Auswertung Performance

 TomTom
VIA 62
TomTom
GO 6100
TomTom
GO 5200
TomTom
GO 6200
Summe
2,8

3,0

2,3

2,3
Akkulaufzeit
volle Helligkeit

85 min

112 min

80 min

80 min
Startzeit
55 Sek.

46 Sek.

32 Sek.

32 Sek.
Routenberechnung
3,7

5,4

2,3

2,3
Kartenaufbau
minimale Nachlade- und Renderzeiten

kurze Nachlade- und Renderzeiten
Menüwechsel & Zieleingabe

TomTom GO 6200 und GO 5200 Test: Karten & Updates

Ohne weitere Kosten und weltweit verfügbares Kartenmaterial gehörte bis vor einiger Zeit zu einem der wichtigsten Vorzüge von Navi-Apps. Mittlerweile stellt aber auch TomTom für einige mobile Navis Karten von allen Regionen der Welt zur Verfügung, so auch für das TomTom GO 6200. Die bereits vorinstallierte Abdeckung von ganz Europa, lässt sich um beliebige andere Länder erweitern. Ist der 16 GB interne Speicher voll, können weitere Karten auf einer microSD-Karte installiert werden.

TomTom GO 5200 Test Karten

Den bisherigen Installationsprozess von Karten über die MyDrive-Plattform hat TomTom mit den neuen GO-Modellen stark vereinfacht. Neue Karten lassen sich nun direkt über das Menü des Gerätes auswählen und herunterladen. Dazu muss das Gerät allerdings mit einem WLAN-Netzwerk oder über USB-Kabel mit einem Computer verbunden sein. Die mobile Datenverbindung der integrierten SIM-Karte steht für Updates auf dem Gerät nicht zur Verfügung.

Nicht nur Karten können ohne Verbindung zu einem Computer aktualisiert werden, auch Software-Updates lassen sich so wesentlich unkomplizierter durchführen. Gleiches gilt für die Aktualisierung aus der Map Share-Community sowie für Radarkamera-Updates. Diese Daten sind nur wenige Kilobyte groß und könnten daher auch über einen Smartphone WLAN-Hotspot heruntergeladen werden. Für Kartenupdates, die mehrere GB groß sind, sollte jedoch das heimische WLAN bevorzugt werden. Wer lieber die MyDrive Connect Anwendung am Computer verwenden möchte, kann das TomTom GO 6200 aber auch weiterhin darüber verwalten.

TomTom GO 6200 Updates über WLAN

Auswertung Karten & Updates

 TomTom
VIA 62
TomTom
GO 6100
TomTom
GO 5200
TomTom
GO 6200
Summe
2,0

1,7

1,3

1,3
Abdeckung
im Lieferumfang

45 Länder Europa

152 weltweit

152 weltweit

152 weltweit
optionale Straßenkarten
ca. 152 weltweit

ca. 152 weltweit

ca. 152 weltweit

ca. 152 weltweit
Kartenupdate
im Lieferumfang

Lifetime (mind. 4 / Jahr)

Lifetime (mind. 4 / Jahr)

Lifetime (mind. 4 / Jahr)

Lifetime (mind. 4 / Jahr)
Kartenarten
z.B. Straßen, Topos, Luftbilder, ...

Straßenkarte

Straßenkarte
3D Gebäude

Straßenkarte
3D Gebäude

Straßenkarte
3D Gebäude
Anbieter & Stand
(Herstellerangaben)
TomTom
07 2016
TomTom
07 2016
TomTom
07 2016
TomTom
07 2016
Updateverfahren
Karten & Software über PC

Karten & Software über PC

Karten & Software über PC oder WiFi

Karten & Software über PC oder WiFi
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30 Kommentare zu “TomTom GO 6200 und GO 5200 im Test

  1. Sehr schöner, informativer und ehrlicher Test (Stärken + Schwächen), den ich persönlich überwiegend bestätigen kann! Einige sinnvolle Verbesserungen (Konnektivität, schneller Prozessor, Sprachbefehle etc.) korrespondieren mit unnötigen Verschlechterungen (mitunter holprige Sprachansagen, etwas “blechernerer” Lautsprecherklang). Hauptkaufargument auch für die neuen TomToms ist m.E. weiterhin der altbewährte Livestaudienst – aber das ist meine subjektive Meinung. Wer schon ein Go 6100 hat, muss nicht unbedingt umsteigen.
    Ich fände es richtig gut, wenn TomTom noch etwas mehr in puncto akustisch/optische Zielführung insbesondere bei schnell aufeinanderfolgenden Spurwechseln in der Stadt machen würde.
    Ansonsten sind Fortschritte durch permanente Updates immerhin in der Vergangenheit überwiegend positiv erfolgt. Und auch hardwaremäßig ist TomTom stärker als Mitbewerber – normalerweise funktionieren die niederländischen Geräte (wobei ich insbesondere Beckernavis als technisch anfälliger erlebt habe)recht zuverlässig.
    Danke für den hilfreichen und ausführlichen Test!

    1. Hallo Tom,

      vielen Dank für Dein Feedback. Die Sprachausgabe soll demnächst verbessert werden und hört sich dann hoffentlich wieder genauso an wie beim Vorgänger. Den Klang empfand ich nicht als blechern, mit welcher Lautstärkeeinstellung nutzt Du das Navi?

      Ein Umstieg auf das neue Gerät lohnt aus meiner Sicht für alle, die von der neuen Performance, der verbesserten Sprachsteuerung und der neuen Unterstützung von Google Now und Siri profitieren wollen. Letzteres funktionierte aktuell bei uns leider nicht besonders zuverlässig, hat aber viel Potential und wird hoffentlich auch noch durch zukünftige Updates verbessert.

      Viele Grüße,
      Benni

  2. Hallo, ja ich nutze das 6200 mit fast maximaler Lautstärke und der Klangeindruck ist etwas weniger voluminös/angenehm im Vergleich zum 6100, was aber auch an der flacheren Bauweise und damit verbunden weniger Resonanzraum liegen kann.
    Isgesamt ist das 6200 ein wirklich sehr gutes Spitzennavi (schneller, konnektiver, bessere Sprachbefehleinbindung…etc).

    Fazit: TomTom wird immer besser – da verzeiht man die “kleineren” Schwächen – und die Updatepolitik ist ja auch seit längerem überwiegend im “grünen Bereich”.

    PS: Die Tests von Pocketnavigation lassen fast keine Wünsche offen (sachlich, Stärken+Schwächen!, umfassend…) – ob es möglich wäre…ähnlich wie beim “großen Navitestvergleich…auch mal zu einzelnen getesteten Bereichen ein kurzes Video mit einzustellen? Das wäre schon noch das I-Tüpfelchen…

    1. Hallo Tom,

      ich empfand den Klang bei TomTom auf maximaler Lautstärke schon immer etwas “unangenehm”. Ich fahre meistens mit 70 % und finde das als vollkommen ausreichend.

      Ein kurzes Video kommt tatsächlich noch zum GO 6200 😉

      Viele Grüße,
      Benni

      1. Hallo, inzwischen kann man im TomTom-Forum sich die neue Stimme Anna zuweisen lassen von Julian. Übrigens eine tolle Moderation im Gegensatz zum Werksforum Garmin.
        Anna ist ein Quantensprung gegenüber Yannick. Soll demnächst an alle verteilt werden.

        Der Livetraffic ist einfach klasse gegenüber GarminTraffic. Insbesondere hier in der Nürnberger Region.

        Wenn TomTom einige Ansagen besser hinkriegen würde wäre der GO6200 ein Traumgerät.

        Auch das aktualisieren über WIFI für Mapshare und Radar sowie Programm und KArten genial einfach.
        Bis jetzt den Wechsel von Garmin zu TomTOM nicht bereut. Ich steh nun deutlich weniger im Stau als mit der Nüvicam

        Gruß

        Frank

  3. TomTom Traffic ist vielleicht etwas besser als der Garmin Dienst,aber die optische und akustische Zielführung ist von Garmin deutlich besser.Alleine der Spur Assistent von Garmin ist meiner Meinung nach deutlich besser als der TomTom oder Becker Assistent.
    Es gibt leider kein perfektes Navi.Alle Anbieter haben ihre vor und Nachteile.

    1. Hallo Markus,

      der Echtzeit-Spurassistenten und der realitätsnahe Anzeige von Ausfahrten ist bei Garmin wirklich gut gelöst.

      Gruß,
      Benni

  4. Als Linux User war es nie einfach Updates herunter zu laden. Zudem ist hier das Netz extrem langsam. So das ich ganz weg war von den Navis die am PC aktualisiert werden mussten. Ich frage mich nur, warum es so lange gedauert hat, ein Navi zu bauen das sich wie ein Handy über WLAN aktualisiert. Nach Ostern 2017 werde ich mir das GO 6200 mal genauer anschauen, dann müssten alle Verbesserungen geladen sein.

  5. Hallo,

    gibt es für das GO 5200 echt nur die 2-3 Stimmen die auf dem Gerät installiert sind ??

    Das wäre ehrlich gesagt enttäuschend, gerade im Vergleich zu meinem 10 Jahre alten Vorgängergerät für das ich hunderte von Stimmen zur Auswahl hatte.

    Peter

     

    1. Hallo Peter,

      ja, es gibt aktuell nur 3 deutsche Stimmen, von denen auch nur ein TTS kann. Es soll aber wohl noch an einer weiteren gearbeitet werden, habe ich gehört. Die 3 Stimmen sind bei TomTom aber schon länger Standard und nicht erst seit den aktuellen Modellen. Mehr konnten nur die Gerät mit der alten Software.

      Viele Grüße,
      Benni

  6. Hallo, nach dem G0 live wirkt das Go 5200 wesentlich besser, vor allem wesentlich schneller.

    Ich vermisse allerdings die POI”S Restaurant, Hotels, Sportanlagen etc.

    Muß ich die POI’s jetzt mühsam über Listen herunterladen und dann einspeichern?

    Das wäre ein deutlicher Rückschritt.

    Grüße Wolfgang

  7. Hallo zusammen

    Es ist in der Tat so: Das perfekte Navi gibt’s leider noch nicht und müsste in etwa so aussehen:

    1. LiveDienste von TomTom
    2. Hardware von Garmin
    3. Routenführung von Becker

    Mir persönlich gefällt die Haptik von TomTom nicht. Zu viel Plastik für dieses Preissegment. Auch das klobig runde Design wirkt doch altbacken. Auch der super träge Touchscreen kann in keiner Weise überzeugen. Nach einer Berührung dauert es teilweise bis zu 5 Sekunden bis der Befehl dann auch ausgeführt wird. Das ist besonders bei der Eingabe einer Adresse äusserst ärgerlich und mühsam!

    Die Spracheingabe ist ein Witz. Bis auf “hello TomTom” und “Abbrechen” versteht mein Gerät rein gar nichts! War schon kurz davor, das Gerät aus dem Fenster zu schmeissen, echt!
    Was aber selbstverständlich noch immer “best in class” ist, sind die LiveDienste mit dem wohl besten Verkehrsfunk auf dem Markt. Und wenn man wie ich das Navi hauptsächlich wegen den Staumeldungen hat, kommt man “leider” um TomTom nicht herum.

    Die Konnektivität neu auch für Siri und Google Now ist für mich lediglich eine Spielerei und in den neueren Fahrzeugen standardmässig sowieso schon verbaut – braucht’s also im Navi nicht auch noch. Updates über WLAN hingegen ist sicherlich sehr praktisch und bequem, aber für mich nicht ein absoluter USP von TomTom.

    Alles in Allem bin ich etwas zweigeteilt: Kann man kaufen, muss aber nicht…

  8. Danke für den ausfürlichen und interessanten Test der neuen TomTom Go Geräte.

    Ist es möglich bei den 520/620-Geräten (ohne eingebaute SIM-Karte) einen vom Handy zur Verfügung gestellten WLAN Hotspot für den Empfang der Verkehrsinformationen zu nutzen. Die Bluetooth-Verbindung besteht zur werksseitigen Freisprecheinrichtung, auf die ich nicht verzichten möchte. Den Aufpreis für das SIM-Karten-Modul von über 100 Euro empfinde ich als zu teuer.

    1. Hallo Ralph,

      das wird so leider nicht funktionieren. Die WiFi-Funktion der Geräte wird nur für Updates verwendet, nicht aber für den Zugriff auf die TomTom Echtzeit Dienste.

      Viele Grüße,
      Benni

  9. Was mich wirklich interessiert: Reflektiert das Glas immer noch dermaßen, dass man sich eine entspiegelnde Folie gleich dazukaufen muss?

    Dann zu den Haltesystemen, die wievielte Variante ist das jetzt, wo man seine fest montierte Brodit PKW-Halterung wegwerfen darf? Immerhin, der mitgelieferte Saugnapf ist aktiv, aber mit fest montiertem Kabel.

    Wo wir gerade beim Aufladen sind, wird auch dieses Navi am PKW Stromnetz so heiss, so dass im Sommer die Ladeelektronik nach zehn Minuten Fahrt im 30°C PKW abschaltet? Da macht die verkürzte Laufzeit im Akkubetrieb bestimmt besonders viel Freude.

    Fazit: Ich hab meinem Go Live 1015 lieber eine Verlängerung der Dienste spendiert, statt ein Neugerät anzuschaffen. Ganz im Sinn von Tomtom und der Umwelt.
    Das Geschwafel über Haptik und Design bei einigen Kommentaren kann ich nicht nachvollziehen, mein Metall-Garmin fässt sich Sommers wie Winters scheusslich an, die Benutzer-Oberfläche und Kartendarstellung dort ist absolut grausam unübersichtlich. Mal ganz abgesehen von der schlechten Verkehrsführung und den “Staumeldungen”. Aber schön bunt, da stehen die Amis wohl drauf.

    1. Also im Prinzip stimme ich durchaus einigem zu; auch ich nutze eigentlich noch ganz gern das 1015 TT, da es gut verarbeitet ist und i.d.R. problemlos funktioniert.
      Trotzdem hat das TT 6100, welches ich auch habe, schon Stärken: hauptsächlich der lebenslange k o s t e n l o s e Livestaudienst.
      Garmin…damit habe ich auch keine wirkliche Freundschaft geschlossen: Verkehrsmeldungen sind so lala und Abbiegemanöver immer ca. 20 Meter “nachziehend” bei Ansage und Darstellung; dafür hat es eine gute aktive Spurhilfe und die beste Spracheingabe.

      Fazit: man muss Kompromisse bei den neueren Geräten machen. Wirklich überzeugend ist die modische Featuritis in vielen Fällen nicht; a l l e Navianbieter habe je eigene Stärken und weiterhin ne Menge Schwächen. Optimal ist keines!
      Wünschenswert wäre, das wenigstens die Hardware an sich tadellos läuft (hallo Becker…damit meine ich vor allem Eure Navis) und die Software mit Updates s i n n v o l l verbessert wird. Der Nutzer muss sich eben klar darüber werden, welche Firma denn jeweils kleinsten “Frustfaktor” hat.

      1. Ich habe den Radardienst des 1015 nach Ende der freien Zeit (immerhin drei Jahre) im Januar noch mal verlängert, aber beim Traffic wird das nicht angeboten? Oder die Dienste von Tomtom sind mal wieder gestört. Jedenfalls spare ich schon mal auf einen Go 5200 oder 6200, das Updaten ohne PC ist der Knüller.

  10. Ich konnte bis heute keine aktive Halterung von Brodit für den GO5200 finden? Ist Euch da etwas bekannt?

    Gruß Jens

    1. Du kannst die Halterung einfach von dem Kugelkopf runtermachen und dann auf die Brodit wieder draufstecken. Funktioniert einwandfrei.

  11. Du kannst die Halterung einfach von dem Kugelkopf runtermachen und dann auf den Brodit-Kugelkopf draufmachen. Funktioniert perfekt.

  12. Ich arbeite mit einem acer Laptop Aspire V 15, 4K Ultra HD, mit 3840 x 2160 Pixel. Wenn ich mir nun die Website von TomTom, MyDrive Connect auf den Desktop hole, so erscheint das Bearbeitungsfeld mit den Titeln: Schnellzugriff, Produkte Kaufen, Der intelligente Routenplaner so klein, dass die Zeilen weder gelesen-, noch damit gearbeitet werden kann. Das ganze Feld ist gerade mal 86 mm lang und 43 mm hoch. Auch wenn ich die Pixelzahl in der Grundeinstellung verkleinere, so fällt nur das Rundumbild, die Strasse mit beidseitigem Wald/Sträucher, auseinander, das Bearbeitungsfeld aber bleibt in seiner ursprünglichen Grösse und Unleserlichkeit unverändert. Es wäre dringend angezeigt, dass TomTom seine Software der neuen Technik anpasst und ihre Kunden nicht im Regen stehen lässt. Denn so kann man mit TomTom nicht mehr arbeiten.

    1. Hallo Robert,

      sprichst Du von der MyDrive Webseite im Browser? Hast Du es mal mit der Zoom Funktion des Browsers probiert? Bei Firefox unter “Ansicht” -> “Zoom” oder “Strg” + “+” drücken. Eventuell hilft Dir das weiter.

      Viele Grüße,
      Benni

      1. Danke Benni für den Typ. Ich werde das, zusammen mit der IT-Firma, welche bei uns alle IT Installationen durchführte, ausprobieren und Dir gerne danach melden, wie es funktioniert. Wenn nicht, bin ich Dir dankbar, wenn Du mit weiteren Anregungen weiterhilfst.

        Vorerst ein Dankeschön und ein gutes und gesundes neues Jahr

  13. Können POI auf der Karte direkt angezeigt werden?(während der Fahrt)
    Allgemein finde ich keine Poi Kategorien.

  14. Hallo Benni

    Zurückkommend auf meinen Kommentar vom 29./30.12.2016 das Folgende

    Zusammen mit einer IT-Firma haben wir nun wirklich alles ausprobiert und getestet. Wenn wir mit einem Spezialprogramm, welches dann nur auf die Website TomTom my Drive Connect ausgerichtet ist, die Pixelzahl verkleinern, so wird der Wald und die Strasse grösser, beliebig grösser, nur das Bildchen zum Anmelden und danach das Bild um zu bestellen oder die Updates herunterzuladen, nur diese Bildchen bleiben standhaft klein und damit völlig unleserlich.

    Natürlich kann man die Lupe darüber legen und so das Bild und die Schrift vergrössern, aber dieses Herumdoktorieren auf einer Reise ist mühsam und schwerfällig. Diese Website ist von TomTom sehr schlecht programmiert und es ist dringend angezeigt, dass TomTom diese Fehlprogrammierung schleunigst ändert. Für jede Hilfe bin ich dankbar.

  15. Hallo Benni

    Zu meinem Beitrag von heute noch die Foto mit dem Bild, wie sich die Website TomTom my Drive Connect darstellt.

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