Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30

Mit der neuen eTrex Serie entwickelt Garmin seine beliebteste Serie an GPS-Handgeräten weiter. Das eTrex 30 kann mit allen Vorteilen der Serie und zusätzlich mit einem magnetischen Kompass sowie einem Barometer Punkten.

Technische Daten

Hardware:
Abmessungen:53 x 99 x 33 mm
Gewicht:150 g
Schutzklasse:IPX7
CPU:208 MHz STA8088EXG
GPS:TESEO II
WAAS-EGNOS:Ja
Galileo:Ja
Glonass:Ja
Display:resistiv
Displaygröße:2,2 Zoll
Displayauflösung:176 x 220
Magnetischer Kompass:Ja
Barometer:Ja
Schnittstellen:
  • USB 2.0
Stromversorgung:2 x AA
Akkulaufzeit:25 hour
RAM:unbekannt
Interner Speicher:1.8 GB
Speicherkarte:MicroSD
Hardwaretasten:Ja6
Walkie Talkie (PMR 446):Nein
Taschenlampe:Nein
Betriebssystem:Linux
Trageschlaufe mögl.:Nein
Amazon Preis:EUR 1.13
Karten:
Hersteller:
  • Garmin
3D-Ansicht:keine
Karten im Lieferumfang:Basemap, teilweise auch TopoLight Deutschland
Optionale Karten:Weltweite City Navigator Karten, Weltweiter Seekarten, Topografische Karten: Deutschland, Niederlande, Großbritanien, Frankreich, Schweiz, Irland, BENELUX, Tschechien, Dänemark, Finland, Ungarn, Tirol, Norwegen, Italien, Slowakei, Spanien, Schweden, USA, Kanada, Chile, Isreal, Marokko, Tunesien, Australien, Neuseeland, Süd Afrika, Garmin cityXplorer Karten
Kartenart:
  • Vektorkarten
SRTM-Daten:Nein
GeoCaching:
Paperless:Ja
Max. GeoCache:5.000
Field Notes:Ja
Statistik:Nein
Userlogs:Ja
Bilder:Ja
Wegpunkte, Routen & Tracks:
Wegpunkte:Ja2.000
Wegpunktprojektion:Ja
Wegpunktmittelung:Ja
Tracks:Ja200
Trackpunkte:10.000
Trackinterval:JaZeit, Distanz, Auto
Routen:Ja200
Autom. Routenber.:Nein
Sonstige Funktionen:
Kfz-Navigation:JaMit City Navigator Karten
Entfernung zwi. 2 Koord.:Nein
Schnittpunkt zweier Geraden:Nein
Koordinaten-Projektion:Nein
Sprachausgabe:Nein
Gruppennavigation:Nein
Mann über Bord:Ja
Flächenberechnung:Ja
Rechner:Ja
Kalender:Ja
Sonne & Mond:Ja
Stoppuhr:Ja
Jagen & Angeln:Ja
Kalorienzähler:Nein
Taschenlampe (Software):Nein
Timer:Nein
Trainings-Funktionen:Nein
Auswertung:Nein
Lieferumfang & Zubehör:
Fahrradhalterung:Nein
Autohalter:Nein
Kfz-Ladekabel:Nein
Netzladekabel:Nein
USB-Kabel:Ja
Handbuch:Nein
Tasche:Nein
Stift:Nein
Optionales Zubehör:
  • Autohalterung
  • KFZ-Ladekabel
  • Motorrad-Halter mit offenen Enden
  • Fahrradhalterung
  • Taschen
  • extern Antenne
  • Rucksackhalterung
  • Trageschlaufen
  • Temperatur-Sensor
  • div. Fitness Sensoren
Preis & Links:

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Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30 Rückseite

Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30 rechts

Garmin eTrex 30

Garmin eTrex 30 links

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Erfahrungsberichte 6 Erfahrungsberichte

  1. Warum ein GPS-Gerät?

    Vor einigen Wochen haben wir das Geocaching für uns entdeckt. Bisher sind wir mit dem Handy unterwegs, aber der Wunsch nach einen GPS-gerät war schnell da. Doch welchen gerät kaufen? Die Auswahl ist doch beachtlich. Was ist uns wichtig? Was muss das Gerät können. Muss es gleich das Teuerste sein? Bei unseren Recherchen im Internet sind wir immer wieder auf die marke garmin gestoßen und auf das Etrex30. Also wollten wir das Angebot nutzen und das Gerät hier unverbindlich testen.

    Erster Eindruck

    Als wir das Etrex30 ausgepackt haben, ist uns als erstes die Größe aufgefallen. Es ist mit 54x103x33mm Abmessung wahrlich kein Riese, aber es liegt gut in der Hand und ist sehr griffig. Die Verarbeitung des Gerätes wirkt sehr hochwertig.

    Bedienung

    Die Bedienung des Garmin ist problemlos mit einer Hand möglich. Das Gerät wird ausschließlich mit dem Joystick und den seitlich angebrachten asten bedient.
    Allerdings ist die Bedienung über den Joystick sehr gewöhnungsbedürftig. Das liegt sicherlich an der Gewöhnung durch Smartphone und Tablet an ein Touch-Display.
    Da das Gerät nur über Joystick und seitliche Tasten bedient wird, ist es sehr umständlich und zeitintensiv Koordinaten im Gerät zu bearbeiten oder neue Wegpunkte zu setzen.

    Geocaching

    Hauptgrund für ein GPS-Gerät ist für uns die Funktion des Geocaching. Also haben wir zuerst das Aufspielen von Pocket-Queries und einzelner Caches getestet.
    Mit Hilfe des Datenkabels kann das Gerät mit dem PC verbunden werden. So kann die GPX-Datei schnell und einfach im internen Speicher ins Verzeichnis Garmin – GPX kopiert werden. Beim einschalten des Gerätes werden dann alle Caches in der Karte dargestellt.
    Einzelne Caches können schnell und einfach direkt aus dem Cache-Listing übertragen werden. Dazu einfach den Button „send to my GPS“ nutzen.
    Jetzt muss das Gerät nur noch Outdoor getestet werden. Hier waren wir mit der Genauigkeit sehr zufrieden. Auch das Display konnte bei direkter Sonneneinstrahlung überzeugen.

    Fazit

    Alles in allem ist das Etrex30 ein gutes GPS-Gerät, bei dem auch das Preisleistungsverhältnis stimmt. Für uns kommt es dennoch nicht als Gerät in Frage, da wir uns einfach nicht mit dem Joystick anfreunden konnten. Wir haben uns so an das Touch-Display gewöhnt, dass wir auch beim GPS-Gerät nicht darauf verzichten möchten.

  2. Einführung

    Für eine Wanderung in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz hatte es sich angeboten ein Navi für Tageswanderungen unterwegs dabei zu haben.
    Schnell fand ich das Angebot auf Pocketnavigation und entschied mich für die Leihe des weit verbreiteten Garmin Etrex 30.
    Da ich mit dem Garmin Etrex 30 das erste mal ein Wandernavi benutze, kann ich kein Vergleich zu anderen ziehen.

    Lieferumfang

    Der Lieferumfang bestand lediglich aus dem Navi, sowie einer Anleitung und 2 Schlaufen, welche um das Navi gebunden werden können. Der Lieferumfang hätte vom Umfang etwas üppiger z.B. in form eines Karabinerhakens ausfallen können, da das Navi mit den beiliegenden Schlaufen unangenehm zu tragen um den Hals war. Ebenso wäre eine Schutzfolie für das Display nice to have gewesen.

    Hardware

    Das Garmin Etrex 30 macht einen soliden, wertigen Eindruck und fasst sich gut von Form und Gewicht in den Händen. Betrieben wird das Gerät mit Zwei AA Batterien, welche leicht auszutauschen sind. Der Interne Speicher ist leider für weiteres Kartenmaterial nicht ausreichend. Darüberhinaus hat man aber die Möglichkeit, diesen durch eine zusätzliche micro SD-Karte zu erweitern. Das Display ist ausreichend hell genug um auch bei viel Sonnenschein einen schnellen Überblick zu bekommen.

    Geschwindigkeit

    Das Gerät ist nach dem Einschalten schnell einsatzbereit. Die Menübedienung mit dem Trackball und den seitlichen Knöpfen lief gut. Sobald es aber zu dem wesentlichen kam, dem Navigation per Karte, zeigten sich erste Schwächen in der Bedienung. Die Darstellung verlief nicht flüssig und kam ins stocken sobald man die Karte vergrößert oder verkleinert. Hier ist ein Touchscreen sowie ein schneller Prozessor zeitgemäßer.

    Zielführung

    Die Darstellung der Karten ist aufgrund der Aufmachung und des kleinem Displays recht schwierig für Neulinge. Die Zielführung läuft gut soweit das Gerät den nötigen GPS-Empfang hat. Leider geizt das Gerät bei der Routennavigation mit Zusatzinfos wie z.B. der Zielankunftszeit, Durchschnittsgeschwindigkeit oder km/Minuten.

    Routing

    Das Routing verläuft gut wenn passendes Kartenmaterial genutzt wird. Die Topo-Light Karten sind zum Wandern nicht ausreichend, sodass Karten von Drittanbietern unabdingbar sind. Ebenso ist es möglich mit der Zusatzsoftware Basecamp eine Route vorher an dem PC zu definieren, was leider nicht so gut klappte. Das Programm welches Garmin anbietet, lief sehr langsam und stürzte zweimal ab. Somit war das Routenplanen keine schöne Sache, sodass ich es schlussendlich dabei belassen habe und das Garmin Etrex 30 nur zur Kontrolle beim Wandern benutzte. Hier wäre eine Intuitivere und stabilere Planungssoftware wünschenswert.

    Weitere Funktionen

    Das Garmin etrex 30 bietet Schnellwahlfunktionen welche einem z.B. zum nächstem Restaurant navigieren, welche ich aber während meiner Testphase nicht nutzte.

    Fazit

    Zusammenfassend hat mich das Garmin etrex 30 nicht überzeugt, da es in meinen Augen bei einem Preis von 200,00 € von der Technik nicht mehr zeitgemäß daher kommt. Touchscreen sowie ein flotter Prozessor sollten auch in dieser Klasse der Wandernavis, Pflicht sein.
    Die Topo-Light Karten sind zum Wandern nicht ausreichend gewesen.
    Ebenso bereitete die Routenplanung mit der Software Basecamp keine Freude sodass eine Wanderkarte weiterhin unabdingbar und wesentlich schneller für das Planen meiner Routen war.

  3. Erfahrungsbericht zum etrex30

    Inhaltsverzeichnis

    1 Einführung
    2 Ausstattung & Zubehör
    3 Kartendaten
    4 Hardware
    5 Geschwindigkeit
    6 Bedienung
    7 Navigation
    8 Zuverlässigkeit
    9 Gesamtbewertung

    1 Einführung

    Seit einiger Zeit hat unsere Familie das Interesse für Geocaching entdeckt und sucht bei den Familienausflügen inzwischen gerne mal nebenbei eine Cache. Bei der Suche nach einem Motto für die Geburtstagsfeier der elfjährigen Tochter entstand dann die Idee eine Geocaching Tour für die Kinder zu organisieren. Da wir nur mit einem alten ‚Bada‘ Smartphone (Samsung Wave Y Model GT-S5380) ausgestattet sind, kam schnell die Frage auf mit welchem Gerät eine solche Tour am besten durchzuführen wäre. Altes Handy? Neues Handy? Oder doch ein ‚echtes‘ GPS Gerät?

    Bei der Suche nach entsprechenden Kauf- oder Leihgeräten stolperte ich dann über das Test-Angebot der Navithek und schlug kurzentschlossen zu.

    2 Ausstattung & Zubehör

    Ein paar Tage nach Abwicklung der Formalitäten erreichte mich dann das gut verpackte Testgerät: „GARMIN Etrex 30“. Ausgestattet mit einem Satz handelsüblicher AA Batterien, einer von mir als äußerst praktisch empfundenen, dünnen, ca. 30cm langen Tragschlaufe, sowie einem USB Kabel zum Anschluß an den Rechner. Nicht mehr, aber auch nicht weniger hatte ich erwartet. Ganz unten im Karton lag dann noch die Kurzanleitung auf Papier. Wer mehr Informationen zum Gerät benötigt findet diese in einer auf dem Gerät installierten PDF Datei.

    3 Kartendaten

    Da ich auf der Suche nach einem günstigen Gerät bin ist für mich die Möglichkeit der Nutzung freier Karten auf dem Gerät wichtig. Deshalb installierte ich neben dem bereits von meinen Vortestern zurückgelassenen Kartenmaterial auch zwei auf Basis der OpenStreetMap generierte, routingfähige Karten meiner Region, die ich aus dem WWW heruntergeladen hatte. Dies war problemlos durch kopieren der entsprechenden Dateien auf das Gerät möglich. Da diese Karten für meine Zwecke ausreichend genau waren hielt ich mich nicht lange mit dem Test des restlichen Kartenmaterials auf.

    4 Hardware

    Das Gerät ist verglichen mit einem handelsüblichen Smartphone eher klein, aber dafür wegen der verwendeten Akkus relativ dick und schwer. Aufgrund der rundlich geformten Rückseite und der umlaufenden Gummiereung liegt das Gerät angenehm und sicher in der Hand. Die fünf in die umlaufende Gummierung integrieten Bedienknöpfe lassen sich gut betätigen, erfordern aber jeweils einen kräftigen Druck auf die Taste. Der Stick für die Bedienung ist rechts oben in die Gehäusevorderseite integriert, und war für mich als Rechtshänder sehr gut bedienbar. Die Fläche des relativ kleinen Displays reicht für die Orientierung zu Fuß und mit dem Fahrrad aus. Für die Navigation im Auto war mir persönlich die Anzeige aber zu klein. Die Ablesbarkeit des Bildschirms bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen war exzellent. Auch bei hellem Sonnenlicht lies sich die Anzeige sehr gut ablesen. Die intergrierte Beleuchtung tut ein übriges um auch bei Dunkelheit und im Schatten die Ablesbarkeit zu gewährleisten. Die Akkulaufzeit war für unsere Zwecke absolut ausreichend. Während unserer Ausflüge zur längsten Hängebrücke Deutschlands, der Geierlay, und zur Burg Eltz, war das Etrex30 ca. 12h durchgehend in Betrieb (davon ca. 5h Wandern, 2h Fahrzeugnavigation). Der vorher vollgeladene NiMH Akkusatz den ich inzwischen eingelegt hatte war danach erst zu ca. 25% entladen. Die Genauigkeit von gefühlt 3-5m reichte für unser Privatanwendung (Wandern+Geocaching) absolut aus. Die Übersichtlichkeit lässt auf dem kleinen Bildschirm bei der Darstellung von Kartenausschnitten > 8km stark nach, ist aber bei den kleineren Kartenausschnitten, die wir für Wandern und Geocaching nutzten, absolut ausreichend.

    5 Geschwindigkeit

    Das Gerät braucht ca. 20 sec zum booten. Die Position hat es dann meistens auch schon gefunden und zeigt beim Anzeigen der Karte unmittelbar den aktuellen Ort an. Allerdings erfordert die Darstellung von großen Kartenausschnitten (mehr als 8km) einige Geduld vom Benutzer. Die Stärken des Gerätes liegen also mehr in der Darstellung des Nahbereichs. An das Bedienkonzept mit einer Mischung aus Betätigung des Steuerungs-Stick und dem Kontextmenü muß man sich erst gewöhnen. Hat man das getan, lässt sich das Gerät ausreichend gut bedienen, ist aber nichts für den schnellen (Bediener-)Finger. Dass man keinen Hochleistungsrechner spazieren trägt merkt man auch bei der Routenberechnung, insbesondere bei längeren Routen für die Fahrzeugnavigation.

    6 Bedienung

    Das Bedienkonzept mit fünf Tasten und (Druck-)Stick ist in Zeiten von Smartphone mit Touchscreen und Spracheingabe gewöhnungsbedürftig, aber zweckmäßig. Auch die Kinder bei unserer Geburtstags-Geocaching-Tour hatten den Bogen innerhalb kurzer Zeit heraus. Die Menüführung empfand ich zum Teil als unübersichtlich. Zum Teil steuert man die anwählbaren Feldern auf dem Bildschirm per Stick an, allerdings muß man für verschiedene Funktionen auch das „Kontextmenü“ mit einer Seitentaste aufrufen. Daran musste ich mich erst gewöhnen und es dauerte eine Weile, bis ich die Übersicht über die Menüs verinnerlicht hatte. Etwas Abhilfe aus diesem Dilemma schaffen die unterschiedlichen verfügbaren Profile. In einem Profil können jeweils verschiedene Voreinstellungen für die Funktionen des Gerätes getroffen werden. Eine wie ich finde clevere Lösung um schneller und einfacher auf die für unterschiedliche Anwendungszwecke (Geocaching, Wandern, etc.) vorgesehenen Funktionen zugreifen zu können. Insbesondere die Möglichkeit Profile nach persönlichen Vorlieben einstellen zu können ist hier hilfreich. Die wesentlichen Funktionen für die Navigation erschließen sich dem Benutzer sehr schnell, und dies auch ohne die Bedienungsanleitung zu studieren. Die darüber hinaus gehenden diversen Zusatzfunktionen konnte ich mangels Zeit nicht wirklich intensiv ausprobieren. Das Herunterladen von Tracks und Wegepunkten vom Gerät, sowie das Laden von Karten, Tracks und Wegepunkten auf das Etrex30 ist per einfachem Kopiervorgang auf dem angeschlossen Rechner zu erledigen, und verlief jeweils reibungslos.

    7 Navigation

    Das automatische Routing entlang der vom Gerät berechneten Wege, aber auch die Navigation entlang eines vorbereiteten Tracks oder einfach per Luftlinie beim Geocachen funktioniert für Fußgänger und Radfahrer sehr gut. Bei unserer Wanderung zur längsten Hängebrücke Deutschlands, der Geierlay, sowie bei der Wanderung zur Burg Eltz, sowie bei der Suche nach einem Geocache in der Nähe, fanden wir unsere Ziele ohne Umwege. Für die KFZ-Navigation ist das Gerät allerdings weniger geeignet. Dafür fehlen die für KFZ Navigation sehr hilfreichen Ansagen, und das Display ist zu klein. Das Gerät meldet sich bei einem notwendigen Richtungswechsel während der Navigation lediglich mit einem Piepton, was beim Autofahren als Information zu wenig ist. Für Fußgänger und Fahrradfahrer reicht ein solcher Hinweis aber völlig aus. Die Qualität der vom Gerät errechneten Routen war grundsätzlich in Ordnung. Die Erfassung der verschiedenen Reisedaten (Geschwindikeit, Strecke, Zeit, etc.) sowie die Progonosen für die Ankunftszeit waren zutreffend und genau. Die Möglichkeit solche Informationen während der Tour auf dem Bildschrim anzeigen zu können fand ich besonders interessant.

    8 Zuverlässigkeit

    Bei unserer Testfahrt über ca. 180 km Autobahn verlor das Gerät 2 mal das Ziel und mußte neu eingestellt werden. Bei meinem Weg zur Arbeit mit dem Auto stieg die Routenführung jedes mal an der gleichen Stelle aus, und ich musste das Ziel dann neu anwählen. Solche Aussetzer konnten wir bei unseren Wanderungen allerdings nicht feststellen, und das Gerät erwies sich beim Gebrauch als Fußgänger zuverlässig. Einmal blieb das Programm bei Geocachen hängen und die Anzeige „fror ein“. Dieser Absturz war nur noch durch einen Kaltstart (entnehmen der Batterien) zu beheben. Außerdem blieb das Gerät einmal beim Anschluß an den Rechner stecken und musste neu gestartet werden. Abgesehen von diesen kleinen Aussetzern erwies sich das Gerät aber als robust, brauchbar und zuverlässig. Weder heißer Sonnenschein noch der Nieselregen während der Vorbereitungstour für unseren Geocaching Kindergeburtstag konnten das Gerät aus dem Tritt bringen. Auch ging das robuste Gerät während der Geburtstagsfeier unbeschadet durch einige Kinderhände und meisterte damit auch diese Herausforderung mit Bravour.

    9 Gesamtbewertung

    Die Rechenleistung könnte zwar stärker sein, und ein etwas größerer Bildschirm wäre sicherlich wünschenswert, aber ansonsten erledigt das Etrex30 seinen Dienst unauffällig, zuverlässig und gut. Die kleinen Aussetzer ab und an können den guten Gesamteindruck des robusten Gerätes nicht trüben und halten einen beim Weiterkommen nicht wirklich auf. Für Navigation mit dem Auto gib es sicherlich besser geeignete Geräte, beim Gebrauch als Fußgänger oder Radfahrer ist das Gerät aber sehr gut benutzbar. Bei seltener Nutzung bietet ein vergleichbar teures Smartphone vermutlich mehr Nutzen für den gleichen Preis. Bei regelmäßiger Nutzung für Wandertouren, beim Geocaching oder auf dem Fahrrad würde ich mir das Etrex30 aber aufgrund seiner Eigenschaften: Robustheit, Laufzeit, Ablesbarkeit des Bildschrims bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen, sicherlich anschaffen. Das Gerät bringt genau die versprochene Leistung, und erfüllt seinen Zweck sehr gut.
    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    In den drei Wochen Testzeit mit Wandern, Geocachen und KFZ Navigation habe ich das kleine Ding lieb gewonnen.

  4. Einführung

    Nach reiflicher Überlegung schien mir das Garmin etrex 30 geeignet als Navigationshilfe für längere Touren. Die angegebenen Funktionen und die teilweise sehr günstigen Preise (Internetrecherche ergab eine große Preisspanne) überzeugten mich. Leider konnte ich im zur Verfügung stehenden Zeitraum wegen Krankheit das Gerät nicht so testen, wie ich ursprünglich beabsichtigt hatte.

    Ausstattung und Zubehör

    Gerät, Trageschlaufe, USB-Kabel sind da, ein Karabiner zur Befestigung am Rucksack oder vielleicht ein Klipp für den Gürtel wären praktisch. Ein echtes Handbuch würde mir persönlich gefallen.

    Hardware

    Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Das Display ist auch bei Sonnenschein gut ablesbar. Regendicht ist es sicherlich, es verträgt auch leichte Stöße. Die Größe ist handlich und auch das Gewicht ist nicht zu groß. Beim Betrieb mit Batterien ist festzustellen, dass diese doch recht schnell aufgebraucht sind.

    Bedienung

    Die Bedienung des Geräts ist im Prinzip einfach, aber gewöhnungsbedürftig. Einige Praxis ist notwendig um mit dem Joystick zu arbeiten. Das Menü ist zielführend und logisch aufgebaut. Mit einiger Übung kann man sich recht schnell durch die einzelnen Funktionen leiten lassen.
    Überaus vorteilhaft ist die Tatsache, dass Bedientöne jeglicher Art abstellbar sind.

    Navigation

    Aus Zeitmangel (s.o.) habe ich versucht mit Hilfe der Schnellstartanleitung meine Position festzustellen und während einer Tour per GPS meine Strecke aufzuzeichnen. Dies funktionierte nicht, da ich von Anfang an keine korrekte Positionsangabe hatte.

    Die Orientierung mit Hilfe des Kompasses funktionierte hervorragend.

    Fazit

    Sicherlich ein gutes Gerät. Es hat meine Erwartungen in puncto Handlichkeit und vorhandene Funktionen erfüllt. Es hinterlässt den Eindruck, dass es tatsächlich für den angedachten Zweck geeignet ist. Hierfür wird jedoch ein höherer Zeitaufwand benötigt.
    Das Preis-Leistungsverhältnis ist schwer zu beurteilen, da es eine große Preisspanne bei den Anbietern gibt. Um die 160 € scheinen mir angemessen.

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