Garmin fenix 3

Garmin fenix 3

Die Garmin fenix 3 ist eine Uhr für Multisportler, die einen Begleiter fürs Laufen, Radfahren, Bergsteigen, Skifahren oder Schwimmen suchen. Die Smartwatch kann dank integriertem GPS-, GLONASS-Empfänger auch ohne Smartphone verwendet werden …

Technische Daten

Hardware:
Abmessungen:51 x 51 x 16 mm
Gewicht:82 g
Schutzklasse:10 ATM
GPS:Typ unbekannt
WAAS-EGNOS:Nein
Galileo:Nein
Glonass:Ja
Farbdisplay:Nein
Displayauflösung:218 x 218
Displaybeleuchtung:Ja
Display:kein Touchscreen
Magnetischer Kompass:Ja
Barometer:Ja
Pulsmessung:Neinoptional über externe Sensoren
Temperatur:Neinoptional über externe Sensoren
Schrittzähler:Ja
Trittfrequenz:Neinoptional über externe Sensoren
Weitere Sensoren:
  • Beschleunigungssensor
Schnittstellen:
  • USB 2.0
  • Bluetooth
  • ANT+
Akkulaufzeit GPS:20 Stunden
Akkulaufzeit Uhr:6 Wochen
Speicher:26 MB
Tasten:Ja5
Vibrationsalarm:Ja
Amazon Preis:EUR 419.00
Navigationsfunktionen:
Wegpunkte:Ja1.000
Routen:Ja50
Tracks:Ja100 Tracks mit je 10.000 Punkten
Kartendarstellung:Nein
weitere Darstellungen:
  • Wegpunkte
  • Routen
  • Tracks
  • POIs
  • Höhenverlauf
  • Temperaturverlauf
  • Luftdruckverlauf
  • Kompass
  • GPS-Genauigkeit
Navigation:
  • Wegpunke
  • Routen
  • Tracks
  • Tracks umkehren
Paperless GeoCaching:Ja
Koordinateneingabe:Ja
auto. Routenberechnung:Nein
weitere Funktionen:
  • Wegpunktmittlung
  • Wegpunktprojektion
  • Flächenberechnung
  • Mann über Bord
  • Deklination
Trainingsfunktionen:
Distanz:Nein
Geschwindigkeit:Nein
Details Distanz u. Geschw.:
  • Uhrzeit
  • Trainigszeit
  • Geschwindigkeit
  • mittlere Geschwindigkeit
  • max. Geschwindigkeit
  • Pace
  • mittlere Pace
  • max. Pace
  • Stoppuhr
  • Distanz
  • Richtung
  • Rundenlänge
  • Tageskilometer
  • Runden-Geschwindigkeit
  • Runden-Pace
  • Zeit in Bewegung
  • Zeit in Stand
  • Gleitverhältniss
  • uvm.
Kalorien:Nein
Puls u. Kalorien:
  • Kalorien
  • Puls
  • max. Puls
  • min. Puls
  • mittlerer Puls
  • % Maximalpuls
  • mittlerer % Maximalpuls
  • Pulsbereich
Höhe u. Steigung:
  • Höhe
  • Steigung
  • Summe Anstieg
  • Summe Abstieg
  • Vertikale-Geschwindigkeit
  • Luftdruck
  • Meeresspiegeldruck
  • Höhenmeter zum Ziel
  • uvm.
Sonstiges:
  • Akkustand
  • Speicherbelegung
  • Schritte
  • GPS-Satelliten
  • Temperatur
  • VO2max-Berechnung
  • Erholungs-Ratgeber
  • (Peak) Training Effect
Schwimmen:Ja
Details Schwimmen:
  • Bahnen
  • Schwimmtempo
  • Durchschn. Schwimmtempo
  • Schwimmzugzähler
  • Durchsch. SWOLF
Multisport:Ja
Benutzerprofile:Ja1
Einstellungsprofile:Nein
AutoPause:Ja
AutoLap:
  • Distanz einstellbar
Virtuel Partner:Nein
Virtuel Pacer:Ja
Virtuel Racer:Nein
Auto Scroll:Nein
Intervalltraining:Nein
Alarme:
  • Zeit
  • Distanz
  • Wegpunkt
  • Pace
  • Puls
  • Pulsbereich
  • Höhe
  • Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Akku
Trainingsauswertung:Nein
Trainingsauswertung am PC:JaGarmin Connect
Trainingsauswertung über App:JaGarmin Connect App
Sonstige Funktionen:
Uhrzeit:Ja
Zweite Zeitzone:Ja
Wecker:Ja
Timer:Ja
Stoppuhr:Ja
Taschenlampe:Ja
Jagd- u. Angelkalender:Ja
Sonnen- u. Mondkalender:Ja
Wetter:Nein
Apps:Ja
Musik:Nein
Live Tracking:Ja
Schlafanalyse:Ja
Smart Notifications:Nein
Lieferumfang & Zubehör:
Zweites Armband:JaJe nach Version
Pulsmesser:JaJe nach Version
Trittfrequenzmesser:Nein
Fahrradhalterung:Nein
Kfz-Ladekabel:Nein
Netzladekabel:Ja
USB-Kabel:Ja
Handbuch:Nein
Optionales Zubehör:
  • Armbänder
  • HF-Brustgurt
  • Fahrradhalterung
  • div. Fitness Sensoren
  • Temperatursensor
Preis & Links:

Produkt Medien

Bilder

Garmin fenix 3

Garmin-fenix-3-Navithek-01

Garmin fenix 3

Garmin-fenix-3-Navithek-03

Garmin fenix 3

Garmin-fenix-3-Navithek-02

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Erfahrungsberichte 4 Erfahrungsberichte

  1. Ich konnte die nun 3 Wochen Testen. Da ich keinen der Vorgänger hatte kann ich also keine vergleiche ziehen.

    Als ich die Uhr auspackte war ich von der Optik echt platt. In schwarz sieht sie echt nobel aus…..wenn das Gummiarmband nicht wäre. aber das ist ja eh geschmackssache. Zum sport find ich allerdings das Gummiarmband besser, als ein Metallband.
    Die Uhr ist auf den ersten Blick erschreckend groß, wenn man solche größen nicht gewöhnt ist.
    Sie lässt sich erstaunlich angenehm tragen und das Gewicht ist irgendwann auch normal.

    Der akku hält, wenn man kein Bluetooth, GPS oder sonstige Apps laufen lässt, mehrere Tage. Ansonsten geht der akku schnell in die Knie. Das laden von 25% auf 100% hat bei mir knapp 2 Std. gedauert. Das anschliessen an das Ladekabel ist relativ einfach, das es eine Vorrichtung ist die man zusammendrückt, die Uhr reinlegt und loslässt. Die Uhr ist dann sicher fixiert.

    Das Menü ist auf den ersten Blick und für Neulinge, etwas unübersichtlich. Weis man aber mal wo sich was befindet, kommt man gut zurecht. Ich hätte mir allerdings gewünscht das so manche Funktion nicht ganz so versteckt ist und man sich erst hindrücken muss. da wäre es kundenfreundlicher, wenn der Besitzer selbst einrichten könnte wo er was haben will.
    Was mir gut gefällt ist das anlegen eigener Apps zum Tracking.
    So lässt sich z.b. Für das Radfahren die Trainingsseiten selbst einrichten mit Seitenzahl und bis zu max. 4 Felder pro seite. Darin lässt sich dann z.b. Distanz, Geschwindigkeit, Anstieg, Abstieg, Herzfrequenz (wenn pulsgurt vorhanden), Trittfrequenz (wenn sensor vorhanden) usw. anlegen. Das ist sehr gut gelöst.
    Das Einrichten der eigenen Person ist relativ schnell erledigt.
    Was mir auch gut gefällt ist die Möglichkeit die Uhr seinen eigenen wünschen anzupassen. Im Connect IQ shop lassen sich viele watch Faces und andere Sachen runterladen.

    Das Tracking Ansich funktioniert recht gut, allerdings hab ich z.b. beim Wandern, im direktenb vergleich zu meinem Gamin Edge 1000, unterschiedliche Werte. Die Distanz wich zb. um einige hundert meter ab. die höhe und geschwindigkeit passte auch nicht wirklich zueinander.
    Zuhaus hab ich dann beide aktivitis hochgeladen und angeschaut und habe festgestellt dass die Uhr ziemlich lange, teilweise mehrere Minuten, braucht bis sie eine GPS signal hat. Beim betrachten der aufgezeichneten strecke auf der Karte wurde dann klar, teilweise ist das signal abgebrochen, an diesen stellen wird dann einfach eine gerade linie zu dem Punkt gezogen an dem wieder ein Signal empfangen wurde. Somit war auch klar warum die Aufzeichnungen so voneinander abwichen. Der Edge 1000 hatte keine Aussetzter und somit auch die genaueren Werte.

    Zur schlafüberwachung kann ich nichts sagen, da mir für Bett die Uhr einfach zu Groß ist. Da werde ich mein Vivosmart weiterhin nutzen.
    Das übertragen von eingehenden Nachrichten wie Whats App o.Ä. über Bluetooth funktioniert sehr gut. Auch anrufe können angenommen werden, allerdings macht dass nur sinn wenn man ein Headset nutzt und das Handy in der Tasche ist.

    Die navigationsfunktion…..naja, es ist interessant zu sehen was für eine Schlangenlinie man läuft, aber eine echte Navigation ist nur möglich wenn man einen Track vorgibt, sprich auf die Uhr hochlädt und nachläuft.
    ein navigieren anhand einer Kart ist nicht möglicxh, da keine Kartendasrtellung vorhanden ist, sondern lediglich ein weißer hintergrund.

    Das Syncronisieren zur Garmin connect app…..Nun ja, ich hatte da so meine Probleme.
    IOch musste teilweise die Uhr neu mit dem Handy koppeln um eine Syncronisation hinzubekommen. will man das Syncen automatisch machen lassen, kann man schon mal locker 20 min. warten. das war bei mir der Rekord, erst dann wurde eine Syncronisation vorgenommen. Selbst das Manuelle starten eines Sync, von der Uhr aus, dauerte dann mehrer MNinuten ehe was in der App passierte.
    Da hat Garmin echt Verbesserungsbedarf bei der Uhr. Woran das aber liegt kann ich nicht lokaliesieren.
    Mein Edge 1000 braucht nie länger als 2 min. dann ist der Sync abgeschlossen.

    Im großen und ganzen bin ich aber trozdem positiv überrascht was die Uhr alles kann, teilweise sogar sachen wo ich mich dann gefragt habe: Wer braucht sowas?
    na gut…..Nice to Have, aber nutzt man sowas dann auch? Das muss jeder für sich selbst ausprobieren.

    Ob die von mir beschrieben Probleme nun daher kommen dass es ein Leihgerät ist und schon bei mehreren Vortestern war (wobei ich nicht weiß wieviele es waren), oder ob die Probleme generell an der Uhr liegen, kann ich nicht sagen.

    Ich bin zwar von der Uhr angetan, aber ob der. mmn. hohe preis, dem gegenüber gerechtfertigt ist, was sie bei mir zum Einsatz kommen würde, ist fraglich.
    Jemand der sie mehr nutzt als wie ich, nur zum Wandern und Fahrradfahren, ist damit auf jedenfall gut bedient.

  2. Testbericht Garmin Fenix 3

    Unboxing

    Wie von Garmin gewohnt wird die Fenix 3 in einer ansprechenden und wertigen Kartonage präsentiert. So kommt schon beim Unboxing viel Freude auf. Die Fenix 3 liegt massiv, wertig und nahezu „unkaputtbar“ in der Hand. Mit dem zusätzlichenden Metallgehäuse kommt sie sogar noch eine Spur robuster als der Vorgänger daher. Dennoch hat sie ein deutlich stylisheres Aussehen als die Fenix 2, so daß man sie auch problemlos als Business-Uhr hervorragend tragen kann. Klasse, wie Garmin hier den Spagat aus Alltagstauglichkeit und Outdoor meistert!

    Erster Test

    Vor der ersten Benutzung müssen kurz ein paar persönliche Daten wie Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau eingegeben werden, damit auch der Fitnesstracker plausible Werte ausgeben kann. Das Ganze funktioniert unkompliziert und schnell. Möchte man detaillierte Informationen zur Konfiguration und Nutzung der Uhr haben, so kann man über Garmin Express das entsprechende Handbuch herunterladen. Die Erklärungen sind gut verständlich und auch für Newcomer in der Garmin-Ökologie schnell nachzuvollziehen. Hat man sich erst einmal damit vertraut gemacht, geht die Bedienung und Erkundung der verschiedenen Uhrenfunktionen sehr schnell und präzise. Hervorzuheben sind vor allem die äußerst robusten Metalldrucknöpfe, die ein versehentliches Bedienen durch einen tiefen Druckpunkt komplett ausschliessen. Obwohl man es nicht auf den ersten Blick vermutet, sitzt die Uhr überraschend gut am Handgelenk. Selbst bei dreiwöchigem Dauertragen (auch während der Nacht), kam es zu keinen Druckstellen oder Druckmalen. Durch einen Druck auf den roten Start/ Stop-Button komme ich in eine Auswahl vorkonfigurierter Trainingsmodi. Neben den üblichen Sportarten werden auch Trendsportarten wie SUP (Stand-Up Paddling) angeboten. Nach weiterem Druck auf Start wird der Herzfrequenzsensor gesucht und binnen einer Sekunden gefunden. Danach kommt der erste wirkliche Test: Der Satelliten-Fix. An meiner Standardstrecke stehe ich in Waldnähe in einer kleinen Anliegerstraße mit niedriger Bebauung. Nach exakt 16 Sekunden war der Satlliten-Connect erfolgt und es kann losgehen. Dieser rasche Fix wurde in der Folge auch an weit auseinanderliegen Orten wie z.B. Niederlande und Dänemark bestätigt. Während ich im Wald unter stark wechselndem Lichteinfall laufe und natürlich öfter als gewöhnlich auf die Fenix 3 schaue, kann sie hier noch einmal punkten. Das Farbdisplay stellt die Farben dezent und nicht aufdringlich dar. Die Displayauflösung empfinde ich sowohl mit Kontaktlinsen, Brille und ohne Brille als scharf und ausgezeichnet. Wie bei Garmin gewohnt, kann man die angebotenen Informationsfelder auf der Uhr individuell konfigurieren. So kann der Tempoläufer seinen Speed direkt ablesen, der Wellness-Walker kann achtsam in seinem bevorzugten Herzfrequenzbereich bleiben. Nach Ende der Einheit werden alle Daten sofort per Bluetooth auf das Smartphone/ Tablet/ PC übertragen. So kann man problemlos die erste Auswertung noch vor der Dusche vornehmen.

    Weitere Funktionen

    Über Garmin Connect werden eine Vielzahl an Apps angeboten, die sowohl das Uhrendesign, als auch die Funktionalität der Uhr deutlich erweitern. Von Apps für Ebbe & Flutbenachrichtigungen über GPS, instruktiven Lauf-Apps wie z.B Virtual Partner etc. und schicken Designs für das Ziffernblatt. Nicht alles scheint mir davon wirklich nötig zu sein, doch das ist sicher Geschmackssache, doch das ist völlig OK. Auf jeden Fall findet hier jeder etwas, um seine Fenix gehörig aufzumotzen.

    Activity Tracker

    Neu bei der Fenix 3 ist der Activity Tracker. Hierbei handelt es sich um die Funktionalität eines Fitness-Armbands, welches unter anderem die Schrittanzahl und die zu Fuß erstiegenen Stockwerke, sowie den Schlaf erfaßt. Bei längerer Passivität erhält man ein freundliches „Los geht’s!“ und wird zur Aktivität aufgerufen. Natürlich werden das Erreichen des Tagesziels oder neue persöliche Bestmarken mit einem kleinen Feuerwerk auf dem Display belohnt.

    Benachrichtigungen

    Natürlich kann die Fenix 3 (Koppelung über Bluetooth mit einem Smartphone vorausgesetzt) den Nutzer über eingehende Anrufe, Mails, SMS, WhatsApp, Facebook oder Wetterberichte auf dem Display informieren. Unterstützend kann dieses auch über eine Vibration mitgeteilt werden. Während der Testphase kamen diese Benachrichtigungen ohne Verzögerung direkt auf der Fenix 3 an. Auch hier wieder volle Punktzahl.

    Outdoorfunktionen

    Bei einigen Testern wurde bemängelt, daß die Outdoor und Navigationsmöglichkeiten der Fenix 3 im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich reduziert wurden. Das ist zwar einerseits korrekt, doch empfinde ich dieses persönlich als Gewinn. Weshalb werden Sie fragen? Eine echte Navigation mit einer Karte wie auf der Fenix 2 schien mir schon immer angesichts der Displaygröße und der geringen Detailgenauigkeit für die Strassennavigation als Schnickschnack. Nach dem Motto „Reduce tot he Maximum“ haben sich die Fenix 3 Entwickler entschieden die Uhr nur für die Outdoor-Enthusiasten und Trecker zu optimieren. Dies benötigen in der Regel eine Hand voll Symbole und selbstgewählte Namen für gespeicherte Orte, wie z.B Parkplatz, Schutzhütte, Höhle, etc. Insgesamt lassen sich 1000 Wegpunkte speichern. Mehr braucht es Outdoor einfach nicht. Und genau das liefert die Fenix 3 perfekt. Auch die Navigation zurück anhand eines Tracks funktioniert bei Nacht durch den Wald vorbildlich. Dazu kommen sehr realistische Werte für Höhe, Temperatur und Luftdruck, die sowohl als reiner Zahlenwert als auch als Diagramm angezeigt werden. Insgesamt kann ich mir abseits der Zivilisation keine bessere Outdoor-Uhr als die Fenix 3 wünschen.

    GPS

    Bei insgesamt 4 Messungen auf meiner Standardstrecke variierten die einzelnen Distanzmessungen nur minimal. Auch andere Strecken wurden sehr genau vermessen. Ein weiterer Pluspunkt im Vergleich zur Fenix 2 war die fehlerfreie und exakte Darstellung der Laufstrecke in der Satelittendarstellung. Die Fenix 2 hatte dort mitunter einige gravierende Abweichungen von ca. 100 Metern, was ich bei einer Firma wie Garmin, die eine Kernkompetenz im Bereich GPS hat, einfach inakzeptabel fand. Dankenswerterweise hat Garmin bei der Fenix 3 die Kritiken beherzigt und seine Hausarbeiten gemacht. Deshalb hier volle Punktzahl.

    Akku

    Während des Testzeitraums habe ich die Fenix kontinuierlich Tag und Nacht getragen. Garmin beziffert die Laufleistung auf einen Monat im Uhrenmodus und 20 Stunden im GPS Modus mit Herzfrequenzgurt. In der Realität haben wir es jedoch immer mit einer Mischkalkulation der verschiedenen Modi zu tun. In meinem Fall kam ich ca. 7 Tage mit einer vollen Akkuladung aus, bevor die Fenix 3 zum Tanken an das USB-Kabel mußte. Die Aufladezeit von ca. 10% auf 100% betrug im Schnitt ca. 02:15 Stunden. Das ist eine anständige Performance. Auch das Laden mit einer Powerbank über USB-Kabel gelang sauber, wenn auch gefühlt etwas weniger zügig.

    Software und Garmin Connect

    Die Software auf der Fenix 3 ist noch einmal optimiert worden und funktionierte in meinem Testzeitraum absolut fehlerfrei. Alles lief zügig und ohne ein Ruckeln. Garmin Connect hat noch einmal etwas an Funktionalität zugelegt. Für meinen Geschmack gibt es nichts, was es nicht gibt und genau da ist mein einziger Kritikpunkt. Das Bestreben alles abzubilden geht in meinen Augen immer noch zu Lasten einer schnellen und intuitiven Nutzung und Bedienung. Das Webfrontend wirkt immer uninspiriert und überladen. Eine klarere und strukturiertere Präsentation für die Zukunft wäre wünschenswert. Hier besteht deutlicher Optimierungsbedarf.

    Resumee

    Mit der Fenix 3 hat Garmin das Motto „Evolution statt Revolution“ beherzigt. Was an der Fenix 2 gut war, wurde bei der Fenix 3 weiter verbessert und perfektioniert. Herausgekommen ist eine stylische Outdoor- und Triathlonuhr, die wirklich sehr nahe an der Perfektion ist und die ich bedenkenlos empfehlen kann. Auf eine abschliessende Beurteilung in Form einer Note habe ich verzichtet. Vielmehr erscheint es mir sinnvoller, die einzelnen Teilbereiche zu bewerten.

    Hardware: 5 von 5 Punkten
    Software (Fenix 3): 5 Pkt.
    Garmin Connect: 3 Pkt.
    Outdoor: 5 Pkt.
    Running: 5 Pkt.
    GPS: 5 Pkt.
    Akku: 5 Pkt.

  3. Allgemeines

    Auf der Suche nach einer Multisportuhr mit Analysemöglichkeiten, Statistischen Auswertungen und Höhenmeter bin ich auf die Fenix 3 gestoßen.

    Ausstattung

    Die Ausstattung finde ich passend (Ladeschale, Kabel, Netzteil), auch wenn sich mir nicht ganz erschließt warum eine Sportuhr welche als eine der Hauptfunktionen eine Herzfrequenzmessung hat, von Seiten des Herstellers ohne Brustgurt angeboten wird.

    Hardware

    Das Display ist sehr gut. Ich würde sogar sagen einzigartig. Die Suunto Ambit 3 hat beispielsweise nur ein schwarz/weiß Display. Das Display ist auch ohne Hintergrundbeleuchtung gut abzulesen. Sollte die Beleuchtung doch benötigt werden reichen 20-30% der Helligkeit vollkommen aus.

    Die Verarbeitung der Uhr ist echt beeindruckend. Das Design der Uhr macht sie sowohl für Sport als auch für den restlichen Alltag zum passenden Begleiter.

    Sportprofile/Tracking

    Es können umfassende Einstellungen der Datenfelder zu den unterschiedlichen Sportarten gemacht werden. Man kann sich nahezu alle Datenfelder die man benötigt zu einer Aktivität zusammenstellen. Schade ist, dass nach einer gestarteten Aktivität die Smartwatchfunktionen erst wieder genutzt werden können wenn man die Aktivität unterbricht. (Beispiel: Musikplayer: Die Uhr bietet die Möglichkeit einen Musikplayer über Bluetooth fernzusteuern, was prinzipiell ein tolles Feature ist, allerdings kann man während einer gestarteten Aktivität nicht mehr auf dieses Menü zugreifen ohne die Aktivität vorher zu stoppen. Das ist schade, denn das wäre gerade einer der Vorteile einer derartigen Uhr, dass man während das Mobiltelefon im Rucksack ist und man zum Radfahren Musik hört, die Lautstärke von der Uhr aus verändert werden kann.)

    Bedienung

    Die Bedienung ist relativ einfach/intuitiv, im Anbetracht der vielen Einstellungen. Sehr nützlich ist die Smartphone und PC-APP. Damit lassen sich sehr einfach Aktivitätsprofile erstellen, Ziele festlegen und verfolgen. Auch die Einstellungen der Uhr können von dort zum Teil verwaltet werden was die Bedienung erleichtert.

    Sonstiges

    Punktabzug gibt es für die fehlende Funktion eines Jahreshöhenmeterzählers. Dieser wird weder in der Uhr angeboten noch bieten die Apps in irgendeiner Form eine Auswertemöglichkeit für geleistete Höhenmeter, was für eine Mulitsportuhr mit barometrischem Höhenmesser schwach ist.

  4. Vorbemerkung

    Als Erstes, vielen Dank an das Team von Pocketnavigation für die Möglichkeit, die Garmin Fenix 3 zu testen.

    Nun zu mir: Ich bin kein Sportler, vielmehr nutze ich die Segnungen moderner GPS Funktionalitäten für das Aufzeichnen meiner Fahrradstrecken, als Fahrradtacho und natürlich auch für die Navigation.

    Bisher nutze ich die Fenix 1 für diese Zwecke, quasi als Fahrradcomputer mit Logfunktion und Navigationsmöglichkeit. Leider hat zumindest mein Exemplar auch ein paar Schwächen: Bei einer klassischen Trackverfolgung beispielsweise, verschwindet der Track ab und zu bei hoher Zoomstufe. Ohne Backuplösung ist das sehr ärgerlich. Dieses Problem ist aber bekannt und in manchen Foren beschrieben. Lädt man sich allerdings OSM Karten auf die Fenix 1 kann man eine geringere Zoomstufe wählen (z.B. 120 m) und kann aufgrund der Karten dennoch sehr gut dem Track folgen.

    Ist man jedoch in einer unbekannten Region, vielleicht im Urlaub, und hat das nötiges Equipment nicht dabei um Karten auf die Fenix zu bekommen (aufgrund der Speicherkapazität kann man immeer nur einzelne Kacheln der OSM Karten auswählen), muss man auf die klassische Wurmnavigation zurückgreifen, wo wir wieder beim beschriebenen Problem wären.

    Früher nutze ich in solchen Fällen mein Smartphone mit der App „Oruxmaps“. Mit dem Fahrrad verbunden, praktisch als Navi und Fahrradcomputer zugleich. Diese App ist erstklassig und erfüllt wirklich jede Anforderung.

    Jedoch, Smartphones werden immer teurer und empfindlicher, die will man einfach nicht mehr am Fahrradlenker wissen, sondern gut verpackt und geschützt im Gepäck.

    Also ist meine Vorstellung, Strecken in Oruxmaps planen, als Track per USB OTG auf die Fenix 3 bringen und folgen…..

    Nun zur Fenix 3 aus meiner Sicht:

    Erster Eindruck

    Was für eine tolle Uhr. Vom Aussehen, könnte man denken, die Fenix 1 und Fenix 3 trennen Jahrzehnte. Aber es gab auch einen kleinen Wermutstropfen: So schön deutlich wie auf dem Foto, sieht man die Anzeige der Uhr selten. Nur wenn eine direkte Einstrahlung einer Lichtquelle erfolgt, sieht es so aus. Aber das macht auch Sinn, schließlich ist es eine Outdooruhr und soll im direkten Sonnenlicht ablesbar sein.

    Bedienung

    Die Bedienung ist ein wenig anders als bei der Fenix 1. Nach meinem Eindruck aber intuitiver. Durch den zentralen Startbutton ist man einfach schneller am Ziel. Auch ist die Bediengeschwindigkeit wesentlich besser. Die langen Wartezeiten mit dargestelltem Pfeilkreis entfallen hier.

    Display

    Das Display ist bei direkter Draufsicht und bei Gegenlicht hervorragend. Einen Makel gibt es dennoch. Im halbschattigen Bereich neigt es zu Reflexionen. Ich trage meine Uhr auch beim Radfahren am Handgelenk, habe also einen eher spitzen Blickwinkel auf das Display. Das klappt bei der Fenix 1 ohne Probleme bei der Fenix 3 war das leider nicht immer der Fall. Hier ist das monochrome Display wahrscheinlich im Vorteil.

    Tachofunktionen

    Aufgefallen ist mir, dass die Geschwindigkeitsanzeige der Fenix 3 „nervös“ reagierte. Sekündliche Sprünge von ein bis zwei km/h waren ständig vorhanden. Hier reagiert die Fenix 1 wesentlich träger. Ob die Geschwindigkeitsanzeige der fenix 1auch genauer ist vermag ich aber nicht zu sagen.
    Durch einen noch vorhandenen Geschwindigkeitssensor von Sigma konnte das Problem bei der Fenix 3 gelöst werden. Anschließend zeigten beide Uhren weitestgehend gleiche Geschwindigkeiten an.

    Navigation

    Das Kernthema.
    Vorweg: Das Planen von Strecken in Oruxmaps und das anschließende Übertragen per USB funktioniert ohne Probleme sowohl bei der Fenix 1 als auch der Febix 3.
    Natürlich gibt es auch hier einige Unterschiede. Zu nennen wäre die Displaygröße. Formal gleich groß, nutzt die Fenix 3 die gesamte Fläche zur Trackdarstellung, die Fenix 1 nur einen Teilbereich in Form eines „abgerundeten“ Quadrates.
    Hier mal ein Vergleich:

    Auch bei der Trackverfolgung gab es Unterschiede. Hatte man bei der Fenix 1 den Eindruck, die Position ist fix und die Karte bewegt sich (es wirkt teilweise irgendwie schwabbelig), war es bei der Fenix 3 so, dass der Track fix war und die Position sich veränderte. Im Foto am Wegpunkt Bahnübergang zu sehen:

    Fazit

    Das von mir zu prüfende Szenario; Strecke unterwegs mit Oruxmaps planen, dann per USB OTG auf die Fenix bringen und dann danach verfolgen hat prima geklappt,
    Im Testzeitraum habe ich drei Strecken geplant und eine von GPSies genutzt, alles ohne Probleme.
    Ich persönlich kann daher die Fenix 3 für die Tracknavigation absolut empfehlen. Einzig das Ablesen des Displays im Halbschatten ist negativ aufgefallen.
    Ob ein dennoch recht preisintensives Upgrade sinnvoll ist, muss wohl jeder für sich entscheiden.

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