CompeGPS TwoNav Sportiva2+

CompeGPS TwoNav Sportiva2+

Das TwoNav Sportiva2+ bietet alle Vorteile des Sportiva2 und zusätzlich eine Anbindung an den Übertragungsstandard ANT+. Mit seiner umfangreichen Software ist das Navi das passende Tool für alle Outdoor-Profis.

CompeGPS TwoNav Sportiva2+
CompeGPS TwoNav Sportiva2+

Technische Daten

Hardware:
Abmessungen:58 x 105 x 23 mm
Gewicht:124 g
Schutzklasse:IPX6
CPU:ARM 400 Mhz
GPS:MTK3339
WAAS-EGNOS:Ja
Galileo:Nein
Glonass:Ja
Display:resistiv
Displaygröße:3,0 Zoll
Displayauflösung:240 x 400
Magnetischer Kompass:Ja
Barometer:Ja
Weitere Sensoren:
  • Beschleunigungssensor
Schnittstellen:
  • USB 2.0
  • ANT+
Stromversorgung:Wechselakku Li-Ion
Akkulaufzeit:14 hour
RAM:128 MB
Interner Speicher:4 GB
Speicherkarte:MicroSD
Hardwaretasten:Ja2
Walkie Talkie (PMR 446):Nein
Taschenlampe:Nein
Betriebssystem:Windows Mobile 6
Trageschlaufe mögl.:Ja
Amazon Preis:EUR 242.86
Karten:
3D-Ansicht:keine
Karten im Lieferumfang:: Weltweite OpenStreetMaps, BKG-Kartenkachel 1:25.000, Topo Deutschland 1:100.000 und 1:500.000
Optionale Karten:TomTom V-Maps
Kartenart:
  • Rasterkarten
  • Vektorkarten
SRTM-Daten:Nein
GeoCaching:
Paperless:Ja
Field Notes:Ja
Statistik:Nein
Userlogs:Ja
Bilder:Ja
Wegpunkte, Routen & Tracks:
Wegpunkte:Ja
Wegpunktprojektion:Ja
Wegpunktmittelung:Nein
Tracks:Ja
Trackinterval:Ja
Routen:Ja
Autom. Routenber.:Nein
Sonstige Funktionen:
Kfz-Navigation:JaMit TomTom V-Maps
Entfernung zwi. 2 Koord.:Nein
Schnittpunkt zweier Geraden:Nein
Koordinaten-Projektion:Nein
Sprachausgabe:Nein
Gruppennavigation:Nein
Mann über Bord:Nein
Flächenberechnung:Nein
Rechner:Nein
Kalender:Nein
Sonne & Mond:Nein
Stoppuhr:Nein
Jagen & Angeln:Nein
Kalorienzähler:Nein
Taschenlampe (Software):Nein
Timer:Nein
Trainings-Funktionen:Nein
Auswertung:Nein
Lieferumfang & Zubehör:
Fahrradhalterung:Ja
Autohalter:Nein
Kfz-Ladekabel:Nein
Netzladekabel:Ja
USB-Kabel:Ja
Handbuch:Nein
Tasche:Nein
Stift:JaEingabehilft an Handschlaufe
Sonstiges:
  • Gutschein für eine Karten-Kachel Topo 1:25.000
Optionales Zubehör:
  • Tasche
  • Alternative Halterungen
Preis & Links:

Produkt Medien

Bilder

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Erfahrungsberichte 4 Erfahrungsberichte

  1. Das Navi habe ich für folgenden Einsatzzweck getestet: Ich möchte das Navi zum Mountainbiken. Hauptsächlich will ich Touren aus Büchern nachfahren und auch meinen gefahrenen Tracks aufzeichnen. Das Navi habe ich in den Chiemgauer Alpen auf folgenden zwei Strecken getestet. Einer MTB-Tour mit ca. 1330 HM und 33 km und einer MTB-Tour im hügeligen Gebiet mit ca. 680 Hm um 35 km Länge. Das Navi habe ich auf kleinen Wegen, Trails, Wanderwegen und eher weniger auf befestigten Fahrradwegen getestet.

    Zum Karenmaterial kann ich sagen, dass auf dem Leihgerät für meine Region keine guten Karten drauf waren. Gute Karten kann man bei Compe GPS herunterladen, allerdings ist dies kostenpflichtig. Für ein Leihgerät wollte ich jedoch kein Geld für Kartenmaterial ausgeben. Zur Routenplanung am PC
    ist die Software Compe Land (Demoversion) erforderlich. Die recht guten Karten, die bei dieser Software dabei sind, sind leider nicht aufs Navi übertragbar. Ich habe es auch nicht geschafft, die Open MTB Map zu installieren (vielleicht gibt es da einen Weg, aber ich habe es nicht
    herausgefunden). Dementsprechend schlecht war auch die Kartendarstellung bei der Navigation. Alles um den Track herum war neblig. Vermutlich ist das mit einer gekauften Karte dann nicht mehr so.

    Das Übertragen des Tracks aus einem Buch war mit der Software Land kein Problem und ging auch recht schnell.

    Das Display war bei Sonnenlicht leider sehr schlecht bis teilweise nur mit verdeckender Hand ablesbar, was beim Biken eher schwierig ist. Der Tochscreen reagiert sehr träge und nicht immer so wie man will. Da lassen sich Geräte von anderen Herstellern besser bedienen.

    Routing:

    Das Routing im Ganzen gesehen stufe ich als mangelhaft ein. Teilweise zeigt das Gerät über 120 m Abweichung vom Track obwohl man richtig ist. Man ist sich somit nicht mehr sicher (teilweise auch sehr verunsichert), ob man richtig ist oder nicht. In den Alpen könnte so etwas katastrophale Folgen
    haben. Dies wird auch durch die neblige Kartendarstellung verstärkt (vermutlich nicht mehr so schlimm, wenn die Karte gekauft wird). Dementsprechend ist wichtig das Kartenmaterial zu kaufen. Sonst ist keine vernünftige Navigation möglich v.a. in den Bergen wo es am notwendigsten wäre. Eventuell liegt auch der Grund für die enormen Kursabweichungen am GPS-Empfang, dies kann ich aber nicht sicher sagen. Faszinierend: In den Bergen traten diese Navigationsprobleme hauptsächlich auf einem breiten Forstweg auf.

    Beim Routing selbst werden keine Abbiegehinweise gegeben. Es wird nur Linie zum Nachfahren angezeigt. Aufgrund der die nebligen Karte sind deshalb auch die anderen Wege z.B. bei Kreuzungen nicht sichtbar, sodass beim Abbiegen an kniffligen Stellen teilweise gemutmaßt werden muss wo es
    entlang geht. Hier ist dann wieder eine kostenpflichtige Karte notwendig. Ich erwarte mir von einem GPS-Gerät, dass ich mir auch gratis Karten aus dem Internet darauf installieren kann Gerade an Kreuzungen und Abzweigungen ist das Gerät mangelhaft.

    Fazit:
    Wenig bis keine Zeitersparnis im Vergleich zum mit Karte fahren. Nicht immer, aber doch häufig steht man rum und rätselt, wohin man abbiegen muss. Genau aus diesem Grund will ich aber ein Navi haben. Deshalb ist dieses Gerät für mich nicht brauchbar.

    Die Ausstattung des Navis ist sehr umfangreich. Allerdings ist der Sensor für die Trittfrequenz der Selbe wie für die Geschwindigkeit. Somit muss man sich entscheiden, was einem wichtiger ist (Montage je nachdem an der Kurbel oder am Hinterrad).

    Die Fahrradhalterung des Compe GPS ist zwar wackelig und recht groß, jedoch hält sie sicher am Fahrrad. Verglichen mit der vom Garmin Edge schneidet sie deutlich schlechter ab.

    Der Akku war nach einer ca. 5,5 stündigen Tour (inkl. Pause) noch etwa halb voll. Somit sollten auch Ganztagestouren kein Problem sein. Das Display war dabei auf Stromsparmodus und hat sich nach kurzer Zeit wieder von selbst abgeschaltet. Teilweise war das etwas nervig. Der Akku ist herausnehmbar. Gegebenenfalls kann man sich einen Ersatzakku dazukaufen.

  2. Einführung

    Ich habe seit über 10 Jahren Garmin Auto- und Motorradnavis. Aktuell läuft recht zufriedenstellend ein Zümo 600. Jetzt ist auch ein Fahrradnavi dran, der Zümo braucht dafür zu viel Strom. In der Auswahl ist, wie sollte es anderes sein, ein Garmin GPSMAP 64 oder nach einigem Suchen aus ein TwoNav mit den Karten. Für ein Ibex von Falk kam ich mir zu „wissend“ vor.

    Lieferumfang

    Die Kiste kommt an, das Navi hübsch und kompakt verpackt, eine Kurzanleitung dabei. Das USB-Kabel ist von irgendwem mal in Micro anstelle Mini verwechselt, kein Problem, so eins hat man im Haus. Das Navi ist fast ein Handschmeichler. Es ist lange nicht taufrisch, irgendwer hat es mal fallen lassen, es hat richtige Kratzer – aber das macht ihm nicht – und mir auch nicht. Benutzung adelt.

    Hardware

    Zum Äußeren steht oben schon was, genial scheint mir die kleine „Zinke“ für die Bedienung. Ich hatte was von „PEN“ gelesen und hatte schon keine Lust mehr. Das kleine Ding ist klasse und mit der Schlaufe auch immer dabei. Das Display ist hell – wenn man es so stellt, dann ist es halt schneller leer. Ich hatte einen brauchbaren Kompromiss gefunden, auch in Anbetracht der Tatsache, dass das Gerät sicher nicht mehr neu ist, und der Akku damit auch nicht. Er hat immer einen Tag gehalten.

    Geschwindigkeit

    Das finden der Sats am Anfang ging immer superschnell – könnte Garmin sich eine Scheibe abschneiden. Die Genauigkeit war ok, oft ein Stück neben den Wegen (OSM). Ich hatte im Vorfeld auf der Homepage von 2nav einen Satz 25er Karten von Köln und Umgebung gekauft. Die wollte ich natürlich auch sehen. Und damit fing das Wundern und Suchen an. Es hat lange gedauert, bis ich die Karten aktiviert hatte. Das Menü ist –nur für mich?- wenig selbst erklärend. Irgendwann hat es geklappt, dann war die Darstellung für Rasterkarten auch sehr gut. Die enthaltende 100er war doch wenig brauchbar. Die OSM ist durchaus aber ein guter Ersatz, wir haben das im Hunsrück probiert. Aber OSM gibt auch Wege, die schon lange nicht mehr da sind – auch mit dem neuen Moutainbike-Tandem nicht fahrbar.

    Bedienung

    Die Bedienung – siehe oben. Vielleicht hätte es doch ein gaaaanz einfaches Falk sein sollen? Oder ich mir mehr Zeit nehmen? Bis auf einige Erleuchtungen ist es mir doch sehr fremd geblieben. Und damit kommt auch schon das Ende, dass ich wohl bei Garmin bleiben werde. Ein Routing war mit den Karten eh nicht möglich, ein Tracking und das ansehen auf dem PC ist erfreulich einfach und geht gut. Die Software Land in der freien Version hilft, Google-Maps funktioniert mit den GPX-Dateien aber auch.

    Zielführung

    Wenn es gelingt, einen Waypoint oder ein „zuhause“ zu definieren, findet man über die reine Richtungssuche auch besser hin. Im völlig fremden würde ich das ungerne probieren.

    Routing

    entfällt

    Weitere Funktionen

    Ein weiterer Grund für das nichtkaufen ist der Akku, es gibt Geräte, die mit handelsüblichen Zellen arbeiten. Dafür gibt es Ladegeräte, die sind mittlerweile auch gut in Bezug auf die Leistung, und notfalls findet sich dafür auch fast überall auf der Welt ein Satz Batterien

    Gesamtbewertung

    Vom reinen äußeren ein tolles kleines, handliche, vernünftig bedienbares Gerät – größer will man ja auch nicht und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Die Fahrradhalterung ist nichts berühmtes, aber gut und einfach und wohl auch sicher haltend, ich hatte da keine Sorgen. Ich habe relativ spät eine Gesamtanleitung im Netz gefunden, wenn ich mir die näher angesehen hätte – vielleicht wäre es besser geworden. Das Prinzip der Rasterkarten hat durchaus was, man kann die einfach besorgen, sicher auch für sehr fremde Gegenden. Obwohl Garmin da auch mit vielen Fremdkarten punktet.
    Was ich mir wünschen würde: Die gleiche Zeit als Test mit einem GPSMAP 64 von den Garmins. So werde ich das wohl kaufen und mich dann auch ärgern. Danke für das Leihen, das ist ein super Service!

  3. Erfahrungsbericht zu CombeGPS TwoNav Sportiva2+

    Erster Eindruck

    Kleines, leichtes und handliches Outdoor-GPS-Gertät. Nach dem ersten Einschalten und herumspielen in den Menüs zeigt sich eine komplexe Menüstruktur.

    Ausstattung & Zubehör

    Im Paket befinden sich ein Herzfrequenzsensor sowie Tritt- und Geschwindigkeitssensor für die Montage an einem Fahrrad.
    Neben dem GPS-Gerät mit herausnehmbaren Liion-Akku befindet sich ein USB-Steckerladegerät samt Kabel, eine Fahrradhalterung und eine Schnellstartanleitung im Paket.

    Kartegrundlage

    Die Topographische Karte war aktiv und wurde als Kartenhintergrund genutzt. In detailreichen Zoomstufen wurde die Karte oft unscharf dargestellt. Durch Heraus- und wieder hineinzoomen konnte das meistens behoben werden, so dass eine scharfe Karte sichtbar war. Den Kartenstand habe ich nicht herausgefunden. Teilweise veraltete Karten festgestellt.

    Hardware

    Das Gerät macht einen robusten Eindruck und liegt gut in der Hand.

    Das Display neigt im Freien teilweise zu starker Reflexion. Im Wald ohne direkte Sonneneinstrahlung sind die störenden Reflexionen deutlich geringer. Im Wald oder nicht direktem Sonnenleicht reicht eine Beleuchtungsstärke von ca. 20% für die Benutzung aus. Im direkten Sonnenlicht sollte die Beleuchtungsstärke aber auf ca. 75% hochgesetzt werden – Restreflexionen bleiben aber trotzdem. Auch der Betrachtungswinkel spielt eine Rolle: aus ca. 45-50 Grad war die Sicht auf das auf den Lenker montierte Gerät am besten. Direkt von oben auf das Display schauen zeigte da mehr Reflexionen.
    Regen beeinträchtigte die Funktionalität und Bedienung des Gerätes nicht.

    Den Brustgurt hatte ich bei einer Testfahrt ausprobiert. Die Kopplung per Ant+ hatte ich am Sportiva2+ nicht hinbekommen, dafür aber am Falk Panterra. Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor wurden nicht benutzt.

    Fahrradhalterung: auf den ersten Blick wirkt die Fahrradhalterung materialtechnisch leicht zerbrechlich. Etwas fumelig ist die Durchführung der Kabelbinder, da die kleine Adapterplatte einfach lose ist (um 90° drehbar). Mit Kabelbindern am Lenker befestigt, macht das eingeschobene und eingerastete und durch die Schraube zusätzlich gesicherte Gerät einen gut befestigten Eindruck. Auch auf unbefestigten Wegen blieb das Gerät sicher am Lenker befestigt.

    Bedienung

    Die beiden Tasten, je eine links und rechts, sind gut bedienbar. Im Vergleich dazu sind die seitlichen Tasten beim Falk Ibex 32 deutlich schwerer bedienbar (als Quervergleich).
    Das Touch-Display lässt sich einigermaßen gut mit dem Finger bedienen. Perfekt ist der an der Handschlaufe enthaltene Eingabe-Pin: damit ist ein zielgenaue Eingabe und das Auswählen der kleinen Funktionsflächen für die verschiedenen Menüfunktionen möglich.

    Navigation

    Gezeichnete Tracks wurden per eingelegter Mikro-SD-Karte im Gerät gefunden. Allerdings die von Garmin gewohnte einfache Aktivierung von Tracks konnte ich nicht starten. Die verschiedenen Tracks auf der eingelegten Speicherkarte (mit individuellen Dateinamen versehen) wurden im Sportiva2+ lediglich als Track1, Track2 usw. angezeigt – das ist leider wenig übersichtlich.

    Fazit

    Ein kompaktes und leichtes Outdoor-GPS-Gerät. Der austauschbare Liion-Akku reicht mit ein wenig Energiemanagement mindestens für einen Tag. Ein zweiter Akku oder ein externer USB-Akkupack sind auf längeren Touren ohne Nachlademöglichkeit eine sinnvolle Ergänzung.
    Die Menüstruktur verlängt eine sehr intensive Einarbeitung, damit man die Funktionen auch richtig nutzen kann.

    Kurz zu meiner eigenen Erfahung mit GPS als Hintergrundinformation: Meine eigene GPS-Erfahrung startete ich ca. 2007 mit einem Garmin GPSMap60csx, das nach etwa 5-6 Jahre Nutzung durch das Nachfolgemodell 62s ersetz wurde. Die Falk Geräte kenne ich durch den Leihgerätepool des ADFC (bisher 2-3 x für GPS-Workshops /-Infoabende ausgeliehen).

  4. Das Sportiva ist ein Gerät, das sowohl für den Sportradler als auch für den Tourenradler gedacht ist. Eine ähnliche Klientel wie das Garmin Edge Touring soll angesprochen werden.

    Der erste Eindruck ist positiv. Es liegt gut in der Hand gleich mit Handschlaufe bzw. wie ich es immer nenne, Rettungsring, ausgestattet.
    Nicht zu schwer und nicht zu leicht.

    Angestellt startet es relativ flott. Liegt so zwischen dem Dakota und dem sehr schnellen Garmin Edge 200. Gewogen und ausgemessen habe ich es diesmal leider nicht, aber es ist ähnlich wie das GarminEdge 750.

    Ein mattes Display

    Zum ersten Mal auch ein Gerät mit matten Display, da war ich sehr gespannt wie es sich im Sonnenlicht verhält.
    Die Schnellanleitung ist genauso dürftig wie bei den Garmingeräten, so dass es recht lange gedauert hat, bis ich das Display auf „immer an“ eingestellt hatte. Mit der Sonne war ich bei meinem Test nicht so verwöhnt, aber die kurzen Momente einer starken Sonneneinstrahlung haben mir gezeigt, auch ein mattes Display ist nicht besser abzulesen, eher schlechter. Dem Gefühl nach etwas besser als beim TEASI, aber nicht so gut wie das Dakota.

    Ein bisschen Altbacken

    Die einzelnen Seiten sehen allgemein gegenüber den Garmin Geräten und den Smartphones etwas altmodisch aus. Ich kann es gar nicht so genau beschreiben, ähnlich wie ein alter Käfer gegenüber dem New Beetle.

    Die Struktur ist aber sehr einfach. Man findet die einzelnen Unterpunkte recht gut.
    Tracks kann man genauso einfach in den Ordner stellen wie bei den Garmin Geräten. Mit Basecamp habe ich es lieber nicht ausprobiert, da Basercamp sich ja immer sofort auf den internen Speicher zugreift. Mit der auch von TwoNav gelieferten Software Land wurde das Gerät sofort angesteuert. Es kam zu keinen Problemen mit dem Datenaustausch.

    Tracks schlecht zu sehen

    Ein von mir mit Garmingeräten aufgezeichneter Track wurde problemlos erkannt. Am Gerät ist es dann aber nicht einfach, dem Track nachzufahren. Obwohl ich die Trackfarbe in den Einstellungen auf Magenta eingestellt habe (es gibt diesen Unterpunkt) blieb die Farbe bei blau und sehr dünn. Abbiegehinweise gab es auch nicht. Ein Richtungspfeil am linken Rand hat mich immer nur verwirrt.

    Geocaching
    Auch die GPX-Datei der Caches ließ sich problemlos übertragen. Papierloses Geocachen ist möglich Die Daten zum Cache werden in den „Allgemein Informationen zum Cache“ in der „Beschreibung“ angezeigt. Ein etwas gewöhnungsbedürftige Übersetzung ist „Entschlüsselung“ für den Tipp bzw. den Hinweis. Auch die Logs werden angezeigt.
    Dann wollte ich es wissen: Garmin gegen Sportiva zu einem Cache.
    Und wurde bitte enttäuscht. Das Sportiva routet nicht sondern zeigt nur die Luftlinie zum Cache an. Ich habe alles ausprobiert, die Karte umgestellt, die Einstellungen bin ich durchgegangen nichts funktioniert. Eine Anfrage per Mail an den Support gerichtet. Die Antwort:

    „Topografische Karten sind, wie der Name sagt, keine Straßenkarten, daher für Routenkalkulation nicht ausgelegt, es handelt sich hier ja auch um Rasterkarten.
    Unsere OSM Karten sind routenfähig, aber Punkt zu Punkt, für Addressennavigation werden unsere Vmap TomTom benötigt.“

    Das die Topographische Karte nicht routingfähig ist, war mir klar. Warum man dann im Shop hauptsächlich diese verkauft, kann natürlich daran liegen, das die Geräte nicht routingfähig sind. Denn eine OSM-Map war auf dem Gerät vorhanden.

    Also hat nur mein Dakota mich zum Cache geführt. Für die letzten Meter habe ich im Gerät dann auf den „Kompass“ im Profil Geocaching mit oben links Distanz zum Ziel und oben rechts Kurs eingestellt. . Diese Kombination hat mich dann zuverlässig zum Ziel geführt. Dakota und Sportiva waren sich da sehr einig und meine Caches konnten geloggt werden.

    Fazit: ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Für die Leistung ist der Preis viel zu hoch und als zweites Manko kommt hinzu, das man auf die Karten im Shop angewiesen ist.
    Einziger Pluspunkt: auch dies Gerät hat sowohl den Garmin Herzfrequenz- als auch den Trittfrequenzmesser erkannt

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