TomTom Rider 400

TomTom Rider 400

Mit dem Rider 400 hat TomTom auch sein Motorradnavi komplett überarbeitet. Der robusten Hardware können auch Stöße und Regenschauer nichts anheben. Motorradfahrer kommen mit dem neuen Rider nicht nur auf der schnellste oder kürzesten Route ans Ziel sondern auch auf der kurvenreichsten Strecke.

Technische Daten

Hardware:
Abmessungen:136,8 x 88,4 x 30,5 mm
Gewicht:280 g
Schutzklasse:IPX7
Online-Verbindung:eingebaute SIM-Karte
Sensoren:
  • Keine
Display:kapazitiv
Displaygröße:4,3 Zoll
Auflösung:480 x 272
Schnittstellen:
  • USB 2.0
  • Bluetooth
Audio & Video:
  • Bluetooth Freisprechen
  • Bluetooth A2DP
  • Lautsprecher (Wasserdicht)
Anschluss:microUSB
Akkulaufzeit:360 min
RAM:unbekannt
Interner Speicher:16 GB
Speicherkarte:MicroSD
TMC:Nein
Hardwaretasten:Nein
Handschuhbedienung:Ja
Allgemein:
Betriebssystem:Linux
Marktstart:04/2015
Amazon Preis:EUR 811.80
Karten:
Hersteller:TomTom
Kartendatum:siehe Kartenabo
Fußgängerkarten:Nein
Topo-Karten:Nein
Kartenabo:
  • Live-Time
Lieferumfang & Zubehör:
Halterungen:
  • Motorradhalterung
Kfz-Ladekabel:Nein
Netzkabel mit offenen Enden:Ja
Netzladekabel:Nein
USB-Kabel:Nein
Speicherkarte:Nein
Handbuch:Nein
Tasche:Nein
Stift:Nein
Fernbedienung:Nein
Sonstiges:
  • original RAM Motorradhalterung
Onlinedienste:
  • TomTom Traffic
  • Online Suche
Visuelle Zielführung:
2D Karte:Ja
Karte norden:Ja
3D Karte:Ja
Hochformat:Ja
Pfeilansicht:Nein
Nachtansicht:Ja
Tunnelmodus:Nein
Zoomverh. einstellbar:Nein
Höhenmodell:Nein
Spurassistent:passiv
Reality View:Ja
3D-Gebäude:Ja
Schilderanzeige:Ja
Warnschilder:Nein
Infofelder:
  • Ankunftszeit
  • Reisedauer
  • Reststrecke
  • Uhrzeit
  • Geschwindigkeit
Infofelder anpassbar:Nein
Kartenfarben:Ja
Akustische Zielführung:
Sprachausgabe:Ja
Stimmenauswahl:
  • 1 männliche
  • 2 weibliche
Spaßstimme:Keine
Text-to-Speech:
  • Straßennamen
  • Ortsnamen
  • Schilder
Natural Guidance:Nein
Geschw. abhängige Lauts.:Nein
Routing:
Routenplanung:Jaunbegrenzte Zwischenziele
Routenoptimierung:Nein
Kurvenreiche Strecken:Ja
Verschieben von Routen:Nein
Profile:
  • Kfz
  • Motorrad
Routenausschluss:
  • Autobahn
  • Fähre
  • Autoverladungen
  • Maut
  • Strecke vorraus
  • Fahrgem. Spuren
Routenarten:
  • schnell
  • kurz
  • ökonomisch
Staumeidung:
  • HD-Traffic
Histor. Verkehrsdaten:Ja
Alternative Routen:Ja
Zieleingabe:
Spracheingabe:Nein
Zieleingabe:
  • Adresse
  • Favoriten
  • Letzte Ziele
  • aus Karte
Umkreissuche:
  • Standort
  • Ziel
  • überregional
  • entlang der Route
Extras:
Sprachsteuerung:Nein
Geschw. Warnung:
  • akustisch
  • visuell
Fahrtzeitwarnung:Nein
Tempo Limit:Nein
Multimedia:
  • Keine
Reisecomputer:Nein
Benutzerprofile:Nein
Tracks:JaGPX-Import
Flottenmanagment:Nein
Reiseführer (offline):Nein
POIbase:Nein
Onlinedienste:
  • Verkehr
  • POI Suche
Diebstahlsicherung:Nein
Smart Notifications:Nein
Dashcam-Funktionen:Nein
Bezugsquelle & Links:

Produkt Medien

Bilder

TomTom Rider 400

TomTom-Rider-400-Vergleich

TomTom Rider 400

TomTom RIDER in der Kurve

TomTom Rider 400

TomTom-Rider-Hoch-Quer

TomTom Rider 400

TomTom-Rider-Kurvenreich

TomTom Rider 400

TomTom RIDER

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Erfahrungsberichte 8 Erfahrungsberichte

  1. Anlass für den Test war für mich die Frage, ob der TomTom Rider 400/410 meinen Garmin zumo 590 ablösen könnte. Deshalb werde ich die beiden Geräte einmal gegenüber stellen. Um den Vorzug zu bekommen, müßten die Funktion für die attraktive Strecke, die Rundtour und die Verkehrsinfo gegenüber dem zumo punkten.

    Auspacken

    Der Rider ist von der Grundfläche etwas kleiner, da hier ein kleineres Display verbaut ist. Von der Tiefe gibt es weniger Unterschiede, da beim Rider die hinten die Haltebügel abstehen. Der zumo hat außen viel Gummi, der Rider Plastik und die 2 Metallbügel.
    Das Montagematerial für das Motorrad ist bei beiden vergleichbar, es gibt RAM-Mount, Anschlusskabel und geräte- bzw. herstellerspezifische Geräteaufnahme. Germin legt beim zumo 590 immer das Einbaumaterial für ein Auto bei, bei TomTom ist dies nur in den Premiumpacks enthalten.

    Erstes Einschalten

    Die Menüs beider Geräte sind völlig unterschiedlich. Bei TomTom sind die Punkte im Hauptmenü in handschuhfreundlicher Größe, die einzelnen Einstellungen allerdings nicht mehr. Bei Garmin sind die Größen gleich. Bei Handschuhbedienung muss man etwas zielen, kommt aber etwas besser klar. Ohne Handschuhe sind beide Geräte tadellos zu bedienen. Die Bewegung in den Menüs kann in beiden Geräten durch Pfeiltasten oder wischen erfolgen. Auch wenn das TomTom-Menü für mich zunächst ungewohnt ist, man findet was man sucht.

    Routenplanung im Gerät

    TomTom lässt die Vorgabe von kürzere oder schnellere Strecke in Kombination mit abgestuften Werten für bergige und kurvenreiche Strecken zu. Garmin kennt nur schnellste, kürzeste und kurvenreiche Strecke zu. Ich habe den zumo 590 direkt beim Marktstart gekauft. Anfangs war die kurvenreiche Strecke wohl ehr eine Marketingfunktion, inzwischen ist sie brauchbar. Ich habe beim TomTom für die Planung einer Rundtour nur die Möglichkeit ein Ziel unter der Verwendung der Parameter kurvig und bergig auszuwählen. Garmin bietet mehr Flexibilität. Man kann ein Ziel vorgeben, aber auch eine bestimmte Fahrdauer oder eine bestimme Streckenlänge vorgeben. Bei Dauer und Länge ist die Richtung zufällig, man bekommt immer drei Vorschläge, die man ansehen und auswählen kann.

    PC-Planung

    Die Urlaubsstrecke nach Italien mit dem Motoplaner geplant und … da hängt es. Die 64GB-Karte aus der ActionCam mag der TomTom nicht, eine 32GB-Karte ebenfalls nicht. Nach etwas suchen habe ich noch eine alte 4GB-Karte gefunden, die funktioniert (da TomTom keinen Mediaplayer hat, sind allein für die GPX-Files eigentlich keine großen Karten erforderlich, blöd wenn man keine kleinere mehr hat). Aber das Routenfiles im GPX-Format läßt sich trotzdem nicht importieren (zuviele Routenpunkte). Also noch einmal mit dem Limit vom Motoplaner ausgeben lassen und bingo. Ich frage mich, ob diese geringen TomTom-Limits wirklich noch sein müssen, Nutzer von Garmingeräten haben dieses Problem nicht. Eine Routenplanung liefert TomTom inzwischen in Form von Tyre mit (Download). Tyre läßt eine schnelle Routenerstellung mit überschaubaren Optionen zu. Ein anderes Kaliber ist Garmins BaseCamp. Die Menge der Optionen macht es anfangs nicht leicht. Eine Wochenendrunde ist definitiv mit Tyre, Motoplaner oder Google Maps schneller zusammengestellt, aber bei einer kompletten Urlaubsplanung mit dem Mopped punktet BaseCamp immer mehr. Dort kann man für jeden Routenpunkt die Ansage während der Navigation abschalten oder einen Routenpunkt als Annäherungspunkt definieren, wobei der Grad der Annäherung jeweils frei definiert werden kann, egal ob 10m oder 10km. Noch einmal zurück zur Speicherkarte. Der Kartenleser sitzt beim Rider so vertieft im Gehäuse, dass es mir ohne ein spitzes Hilfsmittel nicht möglich ist, die Karte bis zum einrasten einzusetzen und wieder zu entfernen. Beim zumo ist das zumindest mit dem Fingernagel noch machbar, aber Optimierungspotential gibt es auch dort. Eine kleine halbrunde Aussparung oberhalb würde bereits helfen.

    Navigation

    Also endlich zum praktischen Einsatz. Schnell eine Rundfahrt mit möglichst bergiger und kurviger Strecke geplant. Die gefundene Strecke hat etwa 130 km, es wird eine Ankunft nach knapp 3 Stunden angegeben. Gibt es da eventuell einen Fahrrad-Modus? Egal. Ähnlich wie Garmin führt mich auch TomTom auf Straßen die, ich noch nie gefahren bin. TomTom geht noch viel mehr auf absolute Nebenstrecken als Garmin. Es ist öfters wirklich die letzte Straßenkategorie vor dem Waldweg. Leider war auch zwei mal so ein Waldweg für 2-3 km mit dabei. Mit dem Federweg einer BMW GS kommt man da auch durch, Fahrer von Sportbikes und schweren Tourern haben auf solchen Strecken vor allen nach Regentagen keinen Spass. Später zu Hause ist mir aufgefallen, dass dies kein Fehler in der Berechnung des Riders ist, sondern des Kartenmaterials. Die in der Route enthaltenen Streckenteile auf unbefestigten Wegen sind in der Karte als die gleiche Straßenkategorie wie die kleinen Nebenstraßen verzeichnet und werden deshalb mit verwendet, wenn man kurvig bzw. bergig auf maximal setzt.

    Anzeige

    Die Anzeigen beider Geräte lassen sich personalisieren und sind auch bei Sonneneinstrahlung erkennbar. Jedoch lassen die Farbkontraste bei direkter Sonneneinstrahlung nach, weshalb Darstellungen mit vielen Farbtönen dann nichts bringen. Beim Rider kann man neben dem normalen ein Kartenlayout mit höherem Kontrast wählen, was mir am Bike bei Sonneneinstrahlung mehr zusagt. Die Routenführung kann in mehreren Farben von pink über violett, blau, grün bis gelb ausgewählt werden. Gut zu erkennen sind (insbesondere bei Strecken durch Wälder) nur pink, violett und etwas eingeschränkt noch blau. Um eine grüne Route auf grünen Untergrund bei Sonne zu erkennen muss man ziemlich genau (und lange) auf das Navi sehen, bereits bei normalem Landstraßentempo wirklich riskant. Ähnlich ist es mit gelb. Diese Farbthemen kann man bestenfalls im Auto nutzen. Die für ältere TomTom typische rote Linie würde sich hier gut machen, gibt es aber nicht. Garmin hat eine Reihe von Themen, die sich an unterschiedlichen landestypischen Kartendarstellungen orientieren. Auch hier sind viele schöne bunte Darstellungen dabei. Ich finde die Themen „Garmin“ und „Navigon“ besser als die Landesthemen. Eine ehr schwarz/weiße Darstellung, die bei Sonne optimal wäre gibt es aber auch von Garmin nicht. Jedoch gibt es für Garmin Abhilfe. Die Konfigurationsdateien für die Darstellung sind über USB zugreifbar und können mit einem Editor im Internet bis ins letzte Detail (ca 30 Einzelwerte, z.B. Farben, Größe der Pfeildarstellung, dessen Randstärke, Straßen, Wohngebiete, …) angepasst und als zusätzliche Datei abgespeichert werden. Das Display des TomTom liegt unter klarem Glas, welches deutlich spiegelt. Garmins Display hat eine Entspiegelung. Ebenfalls beide Geräte beherrschen die Darstellung im Hochformat und Querformat. Bei TomTom kann man das Gerät in der Halterung drehen, die Anzeige folgt nach einem Augenblick automatisch. Bei Garmin muss man die RAM-Mount lockern und verdrehen und die Anzeigerichtung im Menü umstellen. Ich habe anfangs beim zumo auch ein paar mal hin und her gedreht, dann im PKW-Profil das Hochformat und beim Motorrad-Profil das Querformat eingestellt und so steht es seit einem Jahr unverändert. Die Umschaltung zwischen den Profilen erfolgt allerdings automatisch in der PKW- bzw. Motorrad-Halterung.

    Verkehrsdaten

    Der TomTom zeitgt mehr Verkehrsbehinderungen an, als Garmin. Dennoch führte mich TomTom zu Überlandstraße die grundhaft neu ausgebaut wird und nicht nur vorübergehend vollständig gesperrt war. Dies ist mir mit Garmin auch schon passiert. Auf Autobahnen, Bundesstraßen und Hauptstraßen dürfte der Rider auch mal etwas anzeigen, wo der zumo schweigt. Abseits der großen Straßen werden selbst langfristige Baustellen von beiden nicht angezeigt.

    Routenaufzeichnung

    Die speichere die GPX-Daten mit ein paar zusätzlichen Infos und Erläuterungen sowie bei größeren Touren auch mit dem 3D-Profil gern ab um die Erfahrungen später wieder nutzen zu können oder um sie weitergeben zu können. Der zumo zeichnet die Daten prinzipiell immer auf, ein Löschen ist möglich. TomTom speichert die gefahrene Route erst nach dem die Aufzeichnung im Menü aktiviert wurde. TomTom speichert nur Zeit, geografische Länge und Breite, Höhendaten gibt es nicht.

    Fazit

    Weder der zumo noch der Rider sind über jeden Zweifel erhaben.
    Mit beiden Geräten kommt man sowohl mit dem Bike als auch mit dem Auto von A nach B. Ich mag es, auch auf einer Wochenendrunde, mit Navi zu fahren, da man auf Grund der Ansagen flüssiger unterwegs ist und nicht an jedem Wegweiser lesen muss, welche Richtung richtig ist. Beide Geräte bieten die Möglichkeit sich eine Rundtour berechnen zu lassen währen man sich Helm und Handschuhe anzieht. In bekannter Umgebung wird man mit ein paar Klicks am PC sicher schönere Stecken bekommen. Die Bedienoberfläche des Rider ist etwas moderner und aufgeräumter, das Gehäuse ist optisch ansprechender. Der zumo bietet einen Musikplayer, es können bei Bedarf viele Reisedaten angezeigt werden, er hat ein weniger spiegelndes Display und das gummierte Gehäuse ist zwar weniger chic, dafür aber griffiger. Das kleinere Display erwies sich nicht als nachteilig, da beim Rider weniger Informationen eingeblendet werden und reine Kartenanzeige vergleichbar ist. Somit empfiehlt sich der Rider für alle, die schnelle Ergebnisse bevorzugen und weniger am PC planen wollen. Der zumo ist die bessere Wahl für alle, die detaillierte Routenplanung und detaillierte Aufzeichnungen haben möchten. Ich habe mir vom Rider deutliche Vorteile versprochen, da TomTom zehn Jahre mehr Erfahrung mit der Funktion „kurvenreiche Strecke“ hat. Dieser Vorsprung ist für mich aber nicht mehr erkennbar. Die zusätzlichen Funktionen des zumo590 werden nicht jeden reizen, ich nutze sie oft und gern. Somit bleibe ich beim zumo, wünsche aber auch jedem Rider-Pilot allzeit gute Fahrt.

  2. Test TomTom Rider 400

    Einführung

    Zuerst möchte ich mich hiermit für den Service der pocketnavigation.de GmbH bedanken. Schon zum wiederholten Male konnte ich mir hier ein Navigationssystem zum Testen ausleihen. Das ist sehr angenehm, da man dadurch eventuelle Fehlkäufe vermeiden kann. Gern würde ich noch ein Motorradnavi von Garmin testen, möglichst das Zumo 590LM, aber das ist leider (noch) nicht zum Ausleihen verfügbar.

    Nun kurz zu mir: Ich fahre seit 2009 auch auf dem Motorrad mit Navigationsgeräten durch die Gegend. Aber eigentlich nur bei geplanten Touren. Das sind im Jahr so ca. 7.000 km. Das erste Gerät war ein altes Medion-Autonavi, das mehr schlecht als recht zu gebrauchen war. Dem Medion folgte dann ein Becker Crocodile. Mit einem aufgespielten Skin war dies für mich ein hervorragendes Gerät. Leider hat es kein Bluetooth und Speicher und Prozessor sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es stürzte mir öfter ab und wurde deshalb 2015 durch einen Blaupunkt Motopilot ersetzt. Dieses war preiswert, recht klein, mit BT ausgestattet und hat die Funktion „kurvenreiche Strecke“.
    Ich habe hier bei der Navithek schon das TomTom Rider 2013 und das Becker Mamba4 getestet. Beide haben mich nicht überzeugen können. Der Rider 2013 war zu klobig und schwer, das Mamba zu wenig innovativ. Nun also der Test des neuen TomTom Rider 400.
    Wenn ich mit dem Navi unterwegs bin, dann lasse ich mich gern über mein in den Helm eingebautes BT-System führen. Ich blicke ab und zu auch mal auf mein Navi, die Führung überlasse ich aber eigentlich den Ansagen. Nur nach Sicht zu fahren, behagt mir nicht. Die wenigen Befehle kann ich schon ertragen. Ich höre ja auch den Wind und die Maschinengeräusche. Aber das ist Geschmackssache.

    Lieferumfang

    Es gibt momentan verschiedene Versionen des Gerätes auf dem Markt. Der Rider 400 wurde vor kurzem durch den Rider 410 ersetzt, der jetzt weltweites Kartenmaterial bietet. Auf der TomTom-Homepage sind die Lieferumfänge ausgiebig beschrieben. Aber zumindest beim ausgeliehenen Rider 400 waren alle Teile dabei, um sofort starten zu können.

    Hardware

    Das Navi hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck und sieht meiner Meinung nach mit den Aluminiumbügeln auch sehr gut aus. Die neue aktive Befestigung sieht recht stabil aus und ist drehbar. Grund für die Drehbarkeit der Halterung ist wohl, dass der Rider 400 sowohl im Quer- als auch im Hochformat betrieben werden kann. Diese Drehfunktion der Halterung ist meiner Meinung nach nicht notwendig, da man sich wohl schon vor Fahrtbeginn für eine Darstellung entscheiden und nicht zwischendurch das Format wechseln wird. Dann könnte diese Halterung auch filigraner gestaltet werden.
    Die mitgelieferte Ram Mount Halterung wiederum ist für den Anfang ausreichend. Durch die beiliegende U-förmiger Schelle ist das Navi schnell am Lenker montiert.
    Für die Verbindung mit dem heimischen Rechner gibt es auf der Rückseite einen USB-Anschluss der mit einer Gummikappe abgedeckt ist.

    Geschwindigkeit

    Es ist sehr schnell. Einschaltvorgang, Satellitensuche, Berechnung und Neu-berechnung erfolgen recht zügig. Lediglich das Aufwachen aus dem echten AUS-Zustand dauert etwas länger, aber das ist ja selbstverständlich.

    Bedienung

    Die Bedienung der Rider 400 war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Da ich ja schon Navis hatte und habe, muss man sich jedes Mal neu darauf eistellen. Die Bedienung erschließt sich einem jedoch relativ schnell. Ich fand einige Menüpunkte und auch die Anzeigen hinterher teilweise zu klein. Also Bedienung mit Handschuhen ist meiner Meinung nach nicht möglich, muss es ja auch nicht unbedingt. Nach mehreren Softwareupdates funktioniert der Routenimport jetzt über das USB-Kabel ganz einfach.
    Generell ist die Bedienung wohl an die Bedienung von Smartphones angelehnt.

    Zielführung

    Die Kartenansichten wirken mir (ähnlich wie auch beim Becker Mamba) zu weichgespült und zu wenig detailreich. Ich hätte lieber stärkere Kontraste und eine Konzentration auf die zu fahrende Route. Praktisch wiederum fand ich die seitlich einblendbare Routenleiste, die über folgende Tankmöglichkeiten und andere POI’s informiert und auch vor kommenden Gefahrenstellen warnt. Die Zieleingabe ist z. B. über letzte Ziele, Geokoordinaten, Kartenanzeige, POI’s, etc. möglich.
    Die Verbindung zwischen Rider und meinem N-Com BX4+ hat wunderbar funktioniert, das TomTom verbindet sich immer nur kurz mit dem Helm, wenn Ansagen zu machen sind. Das ist sehr angenehm, da dadurch Akku-Kapazität gespart wird und kein unnützes Rauschen im Helm ist. Leider passt sich die Lautstärke nicht an die gefahrene Geschwindigkeit an. (Das Croco konnte das!)

    Routing

    Das Routing funktioniert sehr gut, auch die Neuberechnung nach dem Verlassen der Strecke geht sehr schnell. Nicht verstehen kann ich, dass man auf TMC verzichtet hat. Wahrscheinlich ist es dem Zustand geschuldet, dass die meisten Leute heute ein Smartphone mit Internetzugang mit sich herumschleppen und vieles online erledigen.
    Die Funktion „Kurvenreiche Strecke“ heißt jetzt „Spannende Route“ und ist recht gut gelungen. Mir haben die Routenvorschläge zugesagt und mich auch auf Straßen geführt, die ich trotzt guter Ortskenntnisse noch nicht gefahren war.
    Bei übertragenen Routen vom PC zu Hause fehlte mir eine einfache Funktion, Routenpunkte zu überspringen. Ausgelöst durch eine Baustelle musste ich den geplanten Weg verlassen und das Navi wollte mich immer wieder zur Umkehr überreden. Nur durch Löschen der Route und manueller Eingabe des Zielortes konnte ich das Problem dann lösen. Am letzten Wochenende bei der Rücktour hatte ich eine spannende Route nach Hause eingestellt und fuhr ab und zu auch mal entgegen der Anweisungen, um ein wenig Boden gutzumachen. Das hat der Rider nicht verstanden und hat sich letztendlich einfach abgeschaltet, nachdem er ca. 30 Minuten versucht hatte, eine neue Tour zu finden. Das war nicht schön.

    Gesamtbewertung – Fazit

    Ich habe das Gerät sehr gern einmal getestet. Es wirkt modern und hochwertig, ich finde es recht fortschrittlich von der Bedienung her und gut aussehend. Wer gern unkompliziert durch die Gegend fahren möchte, ohne sich vorher Gedanken über die Streckenführung zu machen, ist mit dem Rider 400 wohl sehr gut bedient.
    Aber für einen, der gern und viel zu Hause plant und die geplanten Touren dann auch abfahren möchte, ist es doch zu eingeschränkt. Entweder bräuchte ich einen schnellen Tastendruck zum Überspringen von Waypoints oder eine Automatik, die das halbwegs logisch für mich erledigt. (Das konnte schon das alte Croco und auch der Motopilot kann das!) Zudem ist mir die Kartendarstellung zu softig und die Anzeigen der nächsten Abbiegungen und andere Anzeigen sind mir zu klein.
    Vielleicht werden einige Punkte in zukünftigen Softwareversionen aufgenommen, dann wird das TomTom interessant für mich. So bleibe ich vorerst bei meinem jetzigen Navi, dem Blaupunkt Motopilot.

    Vorteile:

    – optisch gut gelungen
    – scheinbar haltbarer und hochwertiger Aktivhalter
    – Hoch- und Querformat des Displays
    – Display auch bei Sonne sehr gut ablesbar
    – Steckplatz für eine Micro-SD-Karte
    – lebenslange Karten- und Blitzerupdates
    – relativ leichte Routenplanung am Gerät
    – auch für Navigationsneulinge leicht bedienbar
    – spannende Routen sind sehr gefällig
    – Lieferumfang vollständig, um sofort starten zu können

    Nachteile:

    – Bedienung mit Handschuhen nur sehr eingeschränkt möglich
    – sehr kleine Bildschirmtastatur
    – teilweise zu kleine Anzeigen und Schaltflächen
    – einige Dienste nur online über ein Mobiltelefon und TomTom MyDrive Connect
    – wenig detailreiche Kartendarstellung
    – wegen fehlender Skip-Funktion für vorgeplante Routen nur eingeschränkt nutzbar
    – Lautstärke der Bluetooth-Übertragung nicht geschwindigkeitsabhängig
    – ständig neue Updates verfügbar

  3. Ich bin seit vielen Jahren Garmin-Nutzer, neben dem Motorrad- und Camper-Navis wird sogar zum Sport ein Garmin-Gerät verwendet. Freunde behaupten, ich sei Garmin verseucht.

    Um nun eben auch mal über den Tellerrand zu schauen habe ich gerne das Angebot der Navithek genutzt und mir ein eigenes Bild der Konkurrenz gemacht.

    Der erste Blick in die Verpackung brachte ein umfangreiches Zubehör zu Tage. Die Befestigung am Motorrad erfolgt wie bei den meisten Navis üblich mittels Ram-Mount, was die Testmontage einfach machte.
    Die Aktivhalterung ist etwas voluminös und kam mir auch etwas instabil vor.
    Die Stromversorgung würde über das mitgelieferte Kabel erfolgen, das auf die Batterie angeschlossen werden könnte. Dank des ausreichend dimensionierten Akkus war dies aber nicht nötig.
    Ich habe den Akku zu Beginn einmal komplett geladen und dies reichte aus, um meine Touren damit zu fahren.

    Getestet habe ich das TomTom parallel zu meinem Garmin-Navi auf dem Motorrad, bzw. einfach über einen Ram-Mount-Saugnapfs im Pkw (das Wetter machte leider nicht durchgängig mit).

    Vor allem hat mich die Navigation auf bekannten Strecken interessiert. Hierbei fiel mir auf den 30km Arbeitsweg aber gleich zweimal auf, daß die eingeblendete erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht mit den tatsächlichen Vorgaben übereinstimmten (die aber schon seit Jahren bestehen).

    Die Zieleingabe war etwas tricky, da zum einen die Eingabetastatur recht kleine Tasten hat – mit Handschuhen musste man gut zielen.
    Daß die gefundenen Ziele hinter der Tastatur angezeigt werden, ist ungewohnt und führten erstmal zu Verwunderung. Aber letztendlich habe ich meine Zieladresse gefunden (jedoch nur über PLZ, noch über die Ortseingabe).

    Besonders gespannt war ich auf die kurvenreiche Strecke, die TomTom ja schon länger anbietet als Garmin, und die in Diskussionen immer gerne als Argument verwendet wird.

    Mich hat diese Option leider enttäuscht, da ich hier wirklich ein sehr kurvenreiches Umland habe und sich problemlos diverse Serpentinen auf meinem Arbeitsweg einbauen lassen. Stattdessen wurde ich bei der Option „kurvenreich“ über Bundesstraßen und letztendlich quer durch die Innenstadt gelotst. Die einzigen Kurven mit Schräglage waren die Ausfahrten der Bundesstraße, sowie zwei Kreusverkehr in der Innenstadt. Diese Option konnte mich also nicht wirklich überzeugen.

    Gut gefiel mir am TomTom die generelle Optik des Gerätes mit Alublenden. Das Display mit glänzender Oberfläche und kontrastreicher Darstellung, das auch bei Sonnenschein gut ablesbar ist, macht einen sehhr guten Eindruck. Vermisst habe ich, da ich komplett mit Akku unterwegs war, eine Akkustandanzeige auf dem Display.

    Das Fazit für mich: Es war interessant, auch mal ein TomTom am Lenker austesten zu können. Auch wenn es einen guten und wertige Eindruck macht, ist das intuitive Handling bei meinen bevorzugten Garmin-Geräten besser. Das Handling mit Handschuhen erfordert Treffsicherheit, und die Adresseneingabe im Handy-Style (Tasten mit mehreren Buchstaben belegt, die man durch mehrfaches antippen anwählt) sind eher unpraktisch.

  4. Erfahrungsbericht Tom Tom Rider 400:

    Im Vorfeld möchte ich mich erstmals für den super Service und das Vertrauen von poketnavigation.de bedanken mir ein Tom Tom Rider 400 zum Test zur Verfügung zu stellen.

    Das Gerät kam mit allem Zubehör für die Montage am Moped bei mir an. Da ich bereits eine RAM Mount Halterung am Motorrad habe müsste ich nur die RAM Kugel an der Halterung befestigen und das TT einclipsen.

    Der erste Test absolvierte das TT Rider 400 im Auto.

    Das Ziel war schnell eingegeben und die Option Schnelle Route gewählt. Das TT hat mich schnell und sicher die 400km an Ziel geführt.

    Ein paar Tag später wurde das Rider 400 am Moped montiert und„kurvenreiche Strecke“ eingegeben. Ohne Zwischenziel habe ich mich in meinem bekannten „Revier“ zu einem Treff-Punkt leiten lassen. Ich war positiv erstaunt über welche Wege / Strassen mir das Tom Tom leitet. Es war eine herrliche Tour mit vielen Kurven und durch eine landschaftlich schöne Gegend.

    Eine Woche Später folge eine Tour vom Schwarzwald in den Thüringer Wald. Auch diese Strecke kenne ich recht gut und habe mich erneut vom TT ohne „feintuning“ in Form von Zwischenziele leiten lassen.
    Ebenso wie bei einer „Revier“runde war ich erstaunt über die schön gewählte Strecke des elektronischen Helfers.
    Einiges Manko: In um Um Städte hat mich das Gerät manchem durch Wohngebiete geführt oder einfach über „unsinnige „ Strassen mitten in der Stadt. Daraufhin habe ich in solchen Gebieten das NAVI ignoriert und bin den „direkten Weg“ nach Strassenschilder bzw. Luftlinie gefahren.

    Insgesamt bin ich mich ca. 2500km von dem Tom Tom Rider 400 leiten lassen. Ich habe das Gerät bewusst nicht mit meinem Headset verbunden und auch keine Routen am PC geplant. Mir ging eher darum mit dem Gerät einfach MOPED zu fahren. Also anschalten, ZIEL eingeben und sich leiten lassen.

    Vor dem abgeben meines Fazit muss ich sagen das ich bisher immer mit Garmin OFF / ON Road Geräte unterwegs war. Derzeit nutze ich ein GPSMap 64ST sowie noch ein Zumo 660.

    Mein Fazit:

    Ich bin von dem Tom Tom Rider 400 angetan. Also reines „Strassen Navigationsgerät“ ist es wirklich schnell, das Display ist gut ablesbar und die Menüführung intuitive. Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Die Option Rundfahrt funktioniert gut und macht Spass beim abfahren.
    Was mir als besonders gut gefällt folgendes:

    – man kann das Navi an mehreren Mopeds einfach nutzen uns muss zur dauerhaften Stromversorgung nur das günstige Tom Tom Ladekabel für ca 15 € zusätzlich kaufen. Das ist bei Garmin um ein vielfaches aufwendiger und teurer.
    – die Stromversorgung / Halteschale ist durchdacht und ich empfinde es als sehr sicher das Gerät von oben in einer Art Schlitten einzuschieben bis es dann nochmals einrastet.
    – die Anzeige mit wichtigen Punkte (Tankstelle, Parkplatz, etc) am rechten Rand des Gerätes finde ich informativ und sehr gut gelöst.

    Würde ich mir das Gerät kaufen:

    Hier ist dir Antwort eindeutig NEIN. Ich bin zu sehr in der Garmin Welt gefangen so daß ich bewusst auf die Vorteile des Tom Tom verzichte.
    Die Garmin Geräte haben für mich den Vorteil der Nutzung von OSM & topografischen Karten. Ich bin nicht nur auf der Strasse unterwegs sondern auch sehr viel mit der Enduro / Mountainbike im Gelände und somit hört für mich die Reichweite / der Nutzen des Tom Tom zu früh (abseits der offiziellen Strassen) schon auf.

    Kann ich das Gerät empfehlen:

    JA! Wenn jemand schöne Strassentouren fahren möchte und nicht so sehr die Routen Archivieren, im Vorfeld planen und auswerten möchte ist derjenige mit dem Tom Tom klasse bedient.

    Ob das Rider 4xx / besser als das Zumo 395 / 595 ist kann ich nicht beurteilen.

    Mir hat das navigieren / lotsen lassen Spass gemacht.

  5. Einführung

    Nachdem ich mir im Mai letzten Jahres das Garmin 340 LM gekauft hatte und in unserem Motorrad- Zelturlaub im Juli fast an diesem Ding verzweifelt wäre, entschloss ich mich, es wieder zu verkaufen und mich anders zu orientieren

    Lieferumfang

    Beim Lieferumfang hätte ich mir ein Handbuch gewünscht. Ansonsten ist alles dabei, was benötigt wird. Das Gerät wirkt sehr hochwertig und sieht super aus. Prima ist auch die Möglichkeit, es hochkant zu verwenden. Die Halter sind stabil und lassen so gut wie keine Vibartionen zu.

    Geschwindigkeit

    Es ist zwar richtig, dass das Gerät etwas länger braucht, um zu starten. Aber ich glaube, der Unterschied zu den anderen Geräten ist so minimal, dass man es vernachlässigen kann. Die Karte baut sich schnell auf. Die Routenberechnung empfinde ich als sehr schnell.

    Bedienung

    Auch ich als Techniktiefflieger kam sofort mit dem Gerät zurecht. Es ist fast selbsterklärend. Für die Feinheiten hätte ich mir ein Handbuch gewünscht, um in der Kürze der Leihzeit das Gerät intensiver zu testen.

    Zielführung

    Die Zielführung ist übersichtlich und sehr genau. Bevorstehende Einmündungen/ Kreuzungen werden fett angezeigt. Die Sprache ist klar, deutlich und nicht aufgringlich. Auch die Routenplanung per touchscreen ist super. Vor allem, wenn man Routen vort Ort planen möchte und wie wir kein iPad oder Ähnliches mit in Urlaub nehmen.

    Gesamtbewertung

    Das Gerät hat mich überzeugt und ich werde es mir kaufen. Es hat meine Erwartungen voll erfüllt

  6. Danke für das Leihgerät, top Service.
    Nach mehrere Versuchen mit Smartphone und Garmin Oregon 600 (leider kleines Display) suchte ich endlich ein vernünftiges, wasserdichtes Gerät für Moppedfahrer.
    Dies habe ich hiermit gefunden.
    Die Bedienung, das Display und die Routenführung speziell für Motorradfahrer (kurvig und bergig jeweils in 3 Stufen vorwählbar) bringt fast immer eine tolle Route zum Ziel und auf einem „Rundkurs“. Hier kann man das Ziel auswählen und das TomTom mach daraus eine Rundstrecke bei der die Rückfahrt anders verläuft als die Hinfahrt 🙂
    Echt empfehlenswert und auch der Halter mit leicht drehbarem Navi während der Fahrt ist top.
    Das Menü ist etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber mit der Zeit.

  7. Einführung:
    Da ich ein neues Navi fürs Biken suche, habe ich bereits ein Garmin und jetzt das TomTom Rider 400 getestet.
    Gegenüber dem Garmin viel mir sofort das geringere Zubehör auf. So wird beim TomTom keine PKW-Halterung mitgeliefert. Da auch an meinem Bike wegen Vollverkleidung die Motorradhalterung nicht montierbar war, hält sich meine Testzeit natürlich in Grenzen.

    Geschwindigkeit:

    Das Gerät startet aus dem Ruhemodus sehr schnell.

    Bedienung:

    Das Navi lässt sich auch mit Handschuhen problemlos bedienen.

    Gesamtbewertung:

    Da ich das Gerät nur eingeschränkt testen konnte, hält sich mein Bericht in Grenezn. Empfehlen würde ich das Navi auf jeden Fall.

  8. Mein Erfahrungsbericht mit dem TomTom Rider 400
    Eigentlich habe ich mich immer gesträubt mit Navi zu fahren. Ich bin eigentlich mehr der Oldschool Typ und Ausrede für mich selbst war immer: Die Jahre davor gings auch nur mit Karte und ich bin überall hingekommen wo ich wollte. Nun wenn ich ehrlich bin, war das nicht immer so. Ich stand schon öfter in der Pampa und wußte nicht mehr wo ich bin.
    Seit 2 Jahren nutzte ich in Ausnahmefällen ein einfaches NAVIGON was eigentlich für den Innenbetrieb im PKW gedacht ist. Das ist nun nach Verschleiss von 3! Ladekabeln (Ich nehme an die ständige Vibration) bei einem Platzregen wo ich nicht schnell genug anhalten konnte endgültig Geschichte.
    Jetzt wollte ich was wettertaugliches und exklusiv fürs Motorradfahren.
    Durch mein Motorradforum bekam ich den Tip mal ein Navi zu leihen und zu testen bevor ich mir eins Kaufe und nicht sicher bin. Das war eine gute Entscheidung die ich jeden nur empfehlen kann.
    Als erstes die Verpackung und Aufmachung ist ansprechend. Das gerät selbst ist in einer Kunstoffbox verpackt. Darunter befindet sich in einer seperaten Pappbox sämtliche Zusatzteile. Dazu noch eine Anleitung in mehreren Sprachen. Verarbeitung, Design und auch das Gewicht vom Navi machen einen sehr wertigen, robusten Eindruck.
    Die Halterung ist sehr massiv die Grundplatte wird verschraubt. Ist das Navi mit der Halterung verbunden gibs da nix zu rütteln. Alles fest und stabil, wie man das sich bei einer Outdoornutzung wünscht. Der Anbau an den Lenker empfand ich auch als kinderleicht und unproblematisch.
    Nun zum Betrieb vom TomTom 400.
    Die erste Menüeinführung, wie z.B. Schrachauswahl usw. ist verständlich und übersichtlich.
    Dann erscheint die Karte mit dem aktuellen Standort. Das Bild ist scharf und deutlich. Ein Tip in die Karte und man ist im Hauptmenü. Hier kann man in verschiedenen Optionen wählen.
    Ich habe den Touchscreen ohne, mit Sommerhandschuhen und sogar dicken Winterhandschuhen getestet. Keinerlei Probleme, das hat mich positiv überrascht.
    Ich habe sogar im Haus guten GPS Empfang so das ich auch bequem im Wohnzimmer meine Routen eingeben konnte. Man hat viele Optionsmöglichkeiten wie spannende Tour planen, kurvig, ansteigend in bergigen Gelände und vieles mehr. Am besten gefällt mit die Rund- route, hier sucht das Navi eine Route für mich indem ich die Kilometer vorgebe. Finde ich genial. Man muß sich selbstverständlich ein wenig einarbeiten ins Menü um alle Optionen zu erfassen. Europakarte mit 45 Ländern und lebenslange Updates. Man kann seine Touren aufzeichnen und nochmals ansehen. Hier gibt es viel zu entdecken.
    Die einfache Handhabung um von A nach B zu kommen ging bei mir immer unterhalb einer Minute. Also alles sehr schnell und die Wegführung war immer präzise.
    Auch eine längere Regenfahrt konnte dem Gerät nichts anhaben.
    Einmal hat sich das Gerät während der Fahrt abgeschaltet. Da ging es über Kopfsteinpflaster und ich fühlte mich nahe einer Schüttellähmung. Darum kann ich ein abschalten verzeihen.
    Ansonsten hat mich das Navi die 3 Wochen nie im Stich gelassen.

    Ich kann dieses Gerät nur weiterempfehlen und werde es mir in den nächsten Wochen auch kaufen.

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